seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Ab und an schaue ich gerne in den Himmel. Damit man dann auch weiß was genau man da siehst, kann man sich mit entsprechenden Apps behelfen. Eine der besseren Apps und meine persönliche Lieblingsapp in diesem Bereich ist Redshift. Die App verfügt über ein Planetarium mit einigen Millionen Sternen und weiteren interessanten Objekten wie Satelliten oder der ISS. Die Zeitperiode der Darstellung ist, von 3000 vor bis 3000 Jahre nach unserer Zeitrechnung, frei wählbar. Redshift gibt es in drei unterschiedlichen Versionen, welche sich im jeweiligen Funktionsumfang unterscheiden.

Redshift - Astronomie
Preis: 10,99 €+
Redshift Pro - Astronomie
Preis: 19,99 €

So ist das Ansteuern von Teleskopen z.B. nur in der Pro-Version verfügbar. Die Größe der integrierten Datenbanken nimmt von Edition zu Edition ebenfalls zu. Alles in allem ist Redshift eine App die einem den Sternenhimmel etwas näher bringt. Neben der iOS-Version gibt es ebenfalls Versionen für Android, Windows und macOS.

Wenn man das Android Studio unter macOS installiert hat, wird man unter Umständen feststellen dass man es nicht ohne Rückstände wieder deinstallieren kann. Es reicht nicht die Android Studio App zu löschen, stattdessen müssen ein paar Ordner mehr angefasst werden. Wer es sich einfach machen möchte kann folgende Kommandos im Terminal eingeben:

rm -Rf /Applications/Android\ Studio.app
rm -Rf ~/.AndroidStudio*
rm -Rf ~/.gradle
rm -Rf ~/Library/Preferences/AndroidStudio*
rm -Rf ~/Library/Preferences/com.google.android.*
rm -Rf ~/Library/Preferences/com.android.*
rm -Rf ~/Library/Application\ Support/AndroidStudio*
rm -Rf ~/Library/Logs/AndroidStudio*
rm -Rf ~/Library/Caches/AndroidStudio*

Zusätzlich kann man die SDK-Tools und die virtuellen Maschinen für den Android Emulator löschen. Allerdings sollte man hier sicher sein, das sie von keiner anderen Anwendung wie z.B. dem Xamarin Studio noch benötigt werden:

rm -Rf ~/.android
rm -Rf ~/Library/Android*

Möchte man in einer Android-App einen Alert (in etwa das Äquivalent zu einer MessageBox) erzeugen, so kann der AlertDialog dafür genutzt werden. Dieser stellt dabei einen Builder zur Verfügung mit welchem der Dialog schnell erstellt ist:

AlertDialog dialog = new AlertDialog.Builder(view.getContext()).create();

dialog.setTitle("Warnung");
dialog.setMessage("Bild konnte nicht gesendet werden.");

dialog.setButton(AlertDialog.BUTTON_NEUTRAL, "OK",
    new DialogInterface.OnClickListener() {
        public void onClick(DialogInterface dialog, int which) {
            dialog.dismiss();
        }
    });

dialog.show();

In dem Quelltext wird eine neue Instanz des AlertDialog-Builders mit dem Kontext des aktuellen View angelegt. Mit Hilfe des Builders wird der Titel und die Nachricht des Dialogs festgelegt. Anschließend wird ein OK-Button definiert und dieser mit einer Funktionalität versehen. Danach wird der Dialog mittels der show()-Methode angezeigt.

Wenn man ein Android-Gerät gerootet hat, sind mit diesem einige Dinge möglich welche vorher nicht machbar waren. Unter anderem kann man den internen Speicher eines solchen Gerätes dumpen, das bedeutet ihn Bit für Bit in eine Image-Datei schreiben. Dazu verbindet man das gerootete Gerät mit dem Rechner und öffnet die ADB-Shell. ADB steht dabei für die Android Debug Bridge und befindet sich in den Plattform Tools des Android SDKs:

./adb remount
./adb shell

Kann die Verbindung nicht hergestellt werden, weil der ADB-Server bereits läuft, hilft es diesen vorher noch einmal zu beenden:

./adb kill-server

In der ADB-Shell gibt man nun su ein damit man auf der Root-Konsole landet. Anschließend kann man das Blockgerät welches für den internen Speicher steht auf die eingelegte SD-Karte schreiben. Dies geschieht dabei mit Hilfe des Befehls dd:

dd if=/dev/block/mmcblk0 of=/storage/extSdCard/imageInternalStorage.img

Probleme bekommt man bei diesem Prozess wenn das Image größer als 4 GiB ist. Da die SD-Karten meist standardmäßig mittels FAT32 formatiert sind, erlauben sie keine Dateien größer 4 GiB. Abhilfe schafft es hier die SD-Karte mit dem Dateisystem ext3 zu formatieren. Dieses kann von Android genutzt werden und erlaubt größere Dateien. Unter Umständen muss das ext3-Dateisystem dabei nochmals neu mit Schreibrechten eingebunden werden:

mount -t ext3 /dev/block/mmcblk1p1 /storage/extSdCard

Anschließend sollte das Image ohne Probleme geschrieben werden können. Je nach Größe und Geschwindigkeit der SD-Karte, kann der Prozess dabei einige Zeit in Anspruch nehmen. Nach der erfolgreichen Operation meldet dd-Vollzug und zeigt einige Statistiken zum Prozess an. Das Image kann nun von der SD-Karte auf den Rechner kopiert werden und dort z.B. dem FTK Imager gemountet und analysiert werden.

Möchte man ein Samsung S5 mini rooten, so kann man dies einfach mit dem Tool CF-Auto-Root bewerkstelligen. Dazu wird auf der Webseite das entsprechende AP/PDA heruntergeladen. Unter Windows sollten zusätzlich noch die Samsung Mobile Drivers for Mobile Phones heruntergeladen und installiert werden. Ist dies geschehen kann Odin gestartet werden.

Odin

Odin

Unter AP (früher PDA) wird nun die entsprechende Datei für das rooten eingestellt. Nun muss das Gerät abgeschaltet werden und in den Odin-Download-Modus versetzt und mit dem Rechner verbunden werden. Dazu schaltet man das Gerät mit der Kombination Volume Down + Home + Power an. Anschließend muss die eingeblendete Warnung mit Volume Up bestätigt werden. Wenn das Gerät von Odin erkannt wurde, kann der Rooting-Prozess mittels des Start-Buttons gestartet werden.

Mit Unity Remote, einer App für iOS und Android ist es möglich während der Entwicklung eines Spiels mittels Unity diese auf einem entsprechenden mobilen Endgerät zu testen.

Unity Remote 5
Preis: Kostenlos
Unity Remote 5
Preis: Kostenlos

Die Einrichtung ist dabei einfach. Im ersten Schritt muss das mobile Endgerät mit einem USB-Kabel mit dem Rechner verbunden werden. Auf dem Endgerät muss natürlich die Unity Remote App im Vordergrund arbeiten.

Unity Remote 4 mit den Inhalten des Spieles

Unity Remote 4 mit den Inhalten des Spieles

Ist dies gegeben, kann im Unity-Editor unter Edit -> Project Settings -> Editor das entsprechende Fenster geöffnet werden. In diesem Fenster wird unter Device das passende Gerät ausgewählt und anschließend wird der Inhalt auf das mobile Endgerät gestreamt und die Eingaben werden wieder zurück zum Unity-Editor gestreamt. Damit bekommt man während der Entwicklung einen Eindruck vom Verhalten des Spieles auf den entsprechenden Endgeräten ohne viel Aufwand betreiben zu müssen.

Vor einiger Zeit hatte ich die Xamarin.iOS-Trial-Lizenz des Xamarin Studio ausprobiert. Als diese abgelaufen war, fragte mich das Xamarin Studio ob ich die Lizenz verlängern oder mit der Starter-Edition fortfahren möchte. Ich entschied mich für die Starter-Edtion. Allerdings gibt es ein Problem. Xamarin Studio fragt nun bei jedem Start nach der gewünschten Option – was nicht nur nervig ist, sondern auch ein Fehler im Studio darstellt.

Das Lizenz-Pop-Up

Das Lizenz-Pop-Up

Als schnellen Workaaround kann der Account vom Xamarin Studio getrennt werden, allerdings ist das nicht die optimale Lösung. Stattdessen sollte man den Support kontaktieren und die Trial-Version aus dem Account entfernen lassen. Danach gehört das Problem der Vergangenheit an.

In den letzten Wochen habe ich öfter ein Spiel gespielt als es mir lieb war. Das Spiel mit dem fast meditativen Charakter trägt hört auf den Namen Desert Golfing. Das Spielprinzip ist dabei simpel. Es wird eine prozedurale 2D-Welt generiert – in dieser Welt kann man nun Golf spielen. Die Welt besteht dabei nur aus Sand und einem Golfball. Den Ball kann man über den Touchscreen mit einem Impuls versehen. Ziel ist es ein den Ball von einem Loch zum nächsten zu befördern.

Kleinigkeiten wie ein Stein überraschen ab und an

Kleinigkeiten wie ein Stein überraschen ab und an

Die Welt besteht dabei stets nur aus Sand und noch mehr Sand. Ab und an wird die Welt allerdings aufgefrischt durch Wasserbecken oder einen Stein – Kleinigkeiten, welche die Welt spannender machen.

Desert Golfing
Preis: 2,29 €
Desert Golfing
Preis: 1,67 €

Bezogen werden kann Desert Golfing über den Appstore bzw. die Android-Version über die Play Store.

Viele Menschen tun sich mit dem Programmieren schwer. Damit das nicht so bleibt kann man sich mit Lightbot spielerisch dem Thema nähern. Bei dem Spiel geht es darum die Figur auf bestimmte Felder zu dirigieren und dort das Licht anzustellen.

Ein Lightbot-Level

Ein Lightbot-Level

Von Level zu Level werden dem Spieler dabei immer komplexere Aufgaben gestellt, so das er unterschwellig an unterschiedliche Programmiertechniken herangeführt wird. Zu finden ist Lightbot unter lightbot.com. Daneben gibt es dort auch Apps für iOS und Android.

Gamification ist der Prozess Elemente aus Spielen in die reale Welt zu übertragen um einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen. Mit HabitRPG kann man Gamification in sein eigenes Leben integrieren. Es handelt sich dabei um ein gewohnheitsbildendes System, welches viele Anleihen aus Rollenspielen in das reale Leben übernimmt.

HabitRPG auf den unterschiedlichen Geräten

HabitRPG auf den unterschiedlichen Geräten

Neben der Webseite gibt es auch entsprechende Apps für Android und iOS, welche HabitRPG vom Smartphone aus nutzbar machen.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁
Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. 🙁

HabitRPG ist freie Software. Der Quelltext kann über GitHub bezogen werden. Lizenziert ist der Quelltext unter der GPL3, die Inhalte hingegen unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA 3.0 und CC-BY-NC-SA 3.0. Die offizielle Seite des Projektes ist unter habitrpg.com zu finden.