Spieleerinnerungen #7

In dieser Episode von Deus ex machina rede ich mit Felix wieder über Spiele, die uns im Gedächtnis geblieben sind und uns nachhaltig beeinflusst haben. Konkret geht es diesmal um Freespace, Portal, SimCity und Superhot. Die besagte SNEScast-Episode zu SimCity findet ihr auf Tone H.

Falls noch nicht geschehen, könnt ihr Deus ex machina in eurem Podcatcher abonnieren oder eine Bewertung auf Apple Podcasts hinterlassen. Daneben ist die Unterstützung über Tone H möglich.

CotEditor

Unter macOS habe ich seit Anbeginn der Zeit TextMate als Editor genutzt. Allerdings wird dieser augenscheinlich seit geraumer Zeit nicht mehr weiterentwickelt. Auf der Suche nach einer Alternative bin ich auf CotEditor gestoßen. Dabei handelt es sich um einen schlanken und nativen Texteditor. Er unterstützt Syntax-Highlighting für zahlreiche Programmiersprachen, leistungsfähige Suchfunktionen sowie die Bearbeitung großer Dateien ohne spürbare Verzögerungen.

Das Editorfenster von CotEditor

Der Editor kann über den AppStore bezogen werden. Er ist unter der Apache License lizenziert und damit freie Software; der Quellcode ist auf GitHub zu finden.

Endianness bei ROMs korrigieren

Einige ROMs wie z.B. vom Nintendo 64 sind als Big Endian gespeichert. Je nach Dump, kann es aber vorkommen das diese im Little Endian-Format gesichert wurde. Bei Big Endian wird das höchstwertige Byte zuerst gespeichert, während Little Endian mit dem niedrigstwertigen Byte beginnt. Soll die Bit-Reihenfolge umgedreht werden, so kann hierfür das Werkzeug uCON64 genutzt werden. Nach der Installation mittels Homebrew:

brew install ucon64

kann das Tool genutzt werden. Es kann dabei mit einer Vielzahl an ROM-Formaten umgehen. Mit diesem Skript können die Dateien in ihre Big Endian-Form konvertiert werden:

#!/bin/sh
find . -type f \( -iname "*.n64" -o -iname "*.v64" -o -iname "*.z64" \) -print0 |
while IFS= read -r -d '' f; do
  if ucon64 "$f" | grep -q "Interleaved/Swapped: Yes"; then
    ucon64 --nbak --swap "$f"
  fi
done

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass alle ROMs im einheitlichen und historisch korrekteren Format vorliegen.

Häufigkeit der Dateiendungen in einem Verzeichnis analysieren

Gerade bei größeren Projekten oder gewachsenen Verzeichnisstrukturen stellt sich manchmal die Frage, welche Dateitypen in dem Verzeichnis enthalten sind. Im Terminal lässt sich diese Frage mit dem Befehl:

find . -type f | awk -F. 'NF>1 {print $NF}' | sort | uniq -c | sort -nr

beantworten. Als Ergebnis erhält der Nutzer eine Liste mit der Häufigkeit und den Änderungen:

478 toml
380 txt
141 lua
56 ini

Zu Berücksichtigen ist das Dateien ohne Endung vollständig ignoriert werden, bei Dateinamen mit mehreren Punkten (z. B. backup.tar.gz) wird ausschließlich die letzte Endung berücksichtigt und zudem erfolgt keine Vereinheitlichung der Groß- und Kleinschreibung, sodass beispielsweise JPG und jpg als unterschiedliche Endungen behandelt werden.