iCloud-Daten sichern

Eine Cloud ist eine schöne Sache, solange sie funktioniert und verfügbar ist. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass Dienste wie iCloud in erster Linie der Synchronisation dienen und eine solche Synchronisation kein Backup ersetzt. Auch das der Zugriff auf eine Cloud eingeschränkt wird, ist kein realitätsfernes Szenario mehr. Problematisch wird dies insbesondere dann, wenn sich große Teile der eigenen Daten ausschließlich in iCloud befinden. Für ein zusätzliches Backup dieser Daten bietet sich unter macOS die Applikation Parachute Backup an.

Parachute Backup

Parachute Backup ermöglicht es, die Daten aus iCloud Drive und iCloud Photos automatisiert auf einen anderen Speicher zu sichern. Als Ziel können unter anderem externe Datenträger, eingebundene NAS-Systeme oder andere Cloudspeicher genutzt werden. Neben vollständigen Backups unterstützt Parachute Backup inkrementelle Backups und Spiegelungen. Bei iCloud Photos werden die Originale inklusive Bearbeitungen und Live Photos gesichert. Die Sicherungen können dabei manuell oder nach einem Zeitplan ausgeführt werden. Zu finden ist die Applikation auf der Webseite des Herstellers.

Webradio tageweise aufzeichnen

Webradio-Streams lassen sich mit FFmpeg nicht nur aufzeichnen, sondern bereits während der Aufnahme automatisch in einzelne Dateien aufteilen. So kann beispielsweise für jeden Kalendertag eine eigene MP3-Datei erzeugt werden. Für die Aufzeichnung kann ein kleines Shellskript verwendet werden:

#!/bin/bash
ffmpeg \
    -hide_banner \
    -loglevel warning \
    -i "https://stream.example.org" \
    -c copy \
    -f segment \
    -segment_atclocktime 1 \
    -segment_time 86400 \
    -strftime 1 \
    "/home/user/webradio/%Y-%m-%d.mp3"

Der Stream wird hierbei kontinuierlich aufgezeichnet und automatisch in Dateien mit einer Länge von jeweils einem Kalendertag aufgeteilt.

Loupe

Wer schon immer wissen wollte was Applikationen unter iOS über jemanden erfahren können, kann dies nun mit der App Loupe testen. Die Anwendung zeigt, welche Informationen über öffentliche iOS-Schnittstellen verfügbar sind. Dazu gehören unter anderem Angaben zur Sprache, Zeitzone, Bildschirmkonfiguration oder zum verfügbaren Speicherplatz. Für sich genommen wirken diese Daten oft harmlos, können aber zur Wiedererkennung eines Geräts genutzt werden.

Loupe unter iOS

Loupe sammelt die Daten nicht für eigene Zwecke, sondern dient als Analysewerkzeug. Alle Informationen bleiben laut den Entwicklern auf dem Gerät und werden lediglich übersichtlich dargestellt.

Wer sich dafür interessiert, welche Informationen Apps ohne zusätzliche Berechtigungen über ein iPhone erfahren können, erhält mit Loupe einen interessanten Blick hinter die Kulissen von iOS.

Rosetta Check

Mit dem bevorstehenden Ende von Rosetta 2 wird für viele macOS-Nutzer sichtbar, welche Anwendungen noch immer auf Intel-Code basieren. Wird eine solche Anwendung gestartet, erscheint eine Warnmeldung. Um sich ein Überblick über alle Anwendungen zu erhalten, eignet sich die App RosettaCheck.

Rosetta Check in Aktion

RosettaCheck ist ein Werkzeug für macOS, das Anwendungen auf ihre Prozessorarchitektur untersucht und erkennt, ob sie weiterhin Rosetta 2 benötigen. Die Software durchsucht installierte Programme und identifiziert Intel-Anwendungen, die noch nicht als native Apple-Silicon-Version vorliegen.

Rosetta Check
Preis: 7,99 €

Darüber hinaus werden von der Community gepflegte Informationen zu Alternativen und Migrationsmöglichkeiten bereitgestellt. RosettaCheck kann über den App Store bezogen werden.

Live aus Akaria

Seit mittlerweile rund fünfzehn Jahren betreibe ich einen Minecraft-Server mit der Welt Akaria. Erwähnt wurde dies auch in einer Podcast-Episode von Deus ex machina.

Lumenfels in Akaria

In den letzen Monaten hatte ich damit begonnen live aus der Welt zu streamen. Ursprünglich entstand die Idee aus der Einführung neuer Spieler auf dem Server, bei denen diesen Akaria ein Stück weit gezeigt wurden.

Entstanden ist dabei eine cozy Serie aus der Minecraft-Welt mit offenem Ende. Die bisherigen Episoden lassen sich auf YouTube ansehen.