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Wenn man Java-Keystore-Dateien bearbeiten möchte, so kann man dies natürlich mit dem im Java SDK mitgelieferten Kommandozeilentool keytool tun. Einfacher ist es mit der grafischen Anwendung KeyStore Explorer zu arbeiten.

KeyStore Explorer

Mit dem KeyStore Explorer können unter anderem Keystore-Dateien bearbeitet, Zertifikate unterschiedlicher Formate geöffnet und analysiert werden. Zu finden ist das Tool unter keystore-explorer.org. Der KeyStore Explorer ist freie Software und unter der GPL in Version 3 lizenziert. Der Quelltext kann über GitHub bezogen werden.

Unter Java ist es möglich mit sogenannten Keystores zu arbeiten. Dabei handelt es sich um Containerdateien in welchen Zertifikate gespeichert werden können. Diese können dann z.B. beim Start eines Tomcat mit übergeben werden. Damit sind die Zertifikate der Java-Applikation bekannt. Möchte man ein solches Zertifikat in einen Keystore importieren, so nutzt man das Tool keytool:

keytool -importcert -file server-ca-web.pem -keystore store.jks -alias "server-ca-web"

Das Tool ist im Java SDK enthalten und wird für die Verwaltung der Keystores genutzt. In diesem Fall wird das Zertifikat server-ca-web.pem in den Keystore store.jks geschrieben.

Manchmal ist man als Entwickler auf der Suche nach einem Stück Quellcode. Die Gründe dafür sind vielfältig und natürlich kann man für diesen Zweck die Suchfunktionen einzelner Portale wie GitHub und Co. nutzen um den gewünschten Quelltext zu finden.

searchcode in Aktion

Einfacher wird das ganze mittels searchcode.com, einer Quelltextsuchmaschine. Bei searchcode, werden nach eigenen Angaben, über sieben Millionen Projekte verschiedenster Plattformen durchsucht. Für den Gebrauch in Firmen, welche natürlich auch private Repositories betreiben, gibt es searchcode dabei auch als Lösung zum selberhosten. Der Quelltext von searchcode ist auf GitHub zu finden. Zu beachten ist hierbei, das es sich um keine freie Software handelt und man damit die Lizenzbedingungen bei der Eigennutzung des Servers genau lesen sollte.

Vor einigen Tagen stand ich vor dem Problem dass ich von knapp vierhundert Mails die Anhänge extrahieren wollte. Unter Nutzung der Standardmittel ist dies unter Thunderbird ein langwieriges Unterfangen. Mit Hilfe des Add-Ons AttachmentExtractor kann diese Funktionalität nachgerüstet werden.

Preis: Kostenlos

Das Add-On bietet nach der Installation im Kontextmenü einige zusätzliche Einträge an, über welche die Anhänge von den Mails abgetrennt werden können. Diese werden dann in den gewünschten Ordner exportiert. Damit wird die zeitraubende Arbeit, jeden Anhang separat zu speichern, auf wenige Minuten reduziert.

Früher wurde viele Menschen für Tätigkeiten benötigt welche heute von einigen wenigen Maschinen erledigt werden. Wer sich nun dafür interessiert, wie sehr der eigene Beruf von der Automatisierung betroffen ist, kann dies mit dem Job-Futuromat herausfinden. Entwickelt wurde dieser im Rahmen der Themenwoche Die Zukunft der Arbeit von der ARD.

Die Auswertung des Job-Futuromat für den Beruf des Softwareentwicklers

Die Daten – welche unter anderem von der Bundesagentur für Arbeit stammen – wurden dabei in eine Webapplikation gegossen, in welche man den gewünschten Beruf eingibt. Anschließend wird einem der Grad der Automatisierung für den betreffenden Beruf angezeigt. Zu finden ist der Job-Futuromat unter job-futuromat.ard.de.

Die Wikipedia – unendliche Weiten. Mit ihren Abermillionen Artikeln, kann man sich leicht in ihnen verlieren. Mit Wikiverse gibt es eine Visualisierung der englischen Wikipedia, welche das Wissen in Form von Clustern anordnet.

Das Wikiverse

Jeder Artikel wird bei Wikiverse von einem Stern dargestellt und und diese mit anderen ähnlichen Artikeln zu Galaxien geordnet. Auf Grund der Visualisierung werden maximal 250.000 Artikel in das Wikiverse geladen. Entwickelt wurde Wikiverse von Owen Cornec – beruflich befasst er sich mit Datenvisualisiserung – in seiner Freizeit. Wer das Wikiverse besuchen möchte wird unter wikiverse.io fündig.

Der ownCloud-Fork Nextcloud verfügt ebenfalls über eine Kalender-App. Wollte man unter ownCloud ein ICS-Datei in den Kalender importieren, so musste man diese hochladen und die Datei über die Dateiansicht von ownCloud importieren. Versucht man dies unter Nextcloud, wird man feststellen, das statt eines Importes der Texteditor geöffnet wird.

Die Einstellungen der Kalender-App

Der Grund dafür ist, das der Import von ICS-Dateien unter Nextcloud mittlerweile anders gelöst ist. Der Umweg über den Upload entfällt; stattdessen kann die ICS-Datei direkt über die Einstellungen der Kalender-App importiert werden.

Wenn man die LibreOffice-Version für macOS herunterlädt, so wird man feststellen, das diese zweigeteilt ist. Sie besteht aus dem LibreOffice-Paket, sowie dem Language Pack mit welchem die deutsche Lokalisierung installiert wird.

LibreOffice unter macOS

Wird LibreOffice nun installiert und anschließend das Sprachpaket installiert, so wird man feststellen das LibreOffice nicht startet, da es von macOS als defekt bemängelt wird. Trick 17 – die temporäre Abschaltung des Gatekeeper – funktioniert in neueren macOS Versionen nicht mehr ohne weiteres. Stattdessen muss bei der Installation anders vorgegangen werden. Im ersten Schritt muss das LibreOffice-Paket installiert und gestartet werden. Wenn dies erfolgreich geglückt ist, wird im zweiten Schritt das Sprachpaket installiert. Anschließend läuft das Gesamtpaket ohne Probleme.

Wenn man unter macOS die App Fotos nutzt, so findet man in dieser das Album Alle Fotos. Dieses Album enthält – wie es der Name bereits subtil andeutet – alle Fotos der eigenen Mediathek. Problematisch an diesem Standardalbum ist allerdings die Sortierung dieses Albums. Die Fotos in diesem Album sind nach dem Datum der Aufnahme in die Mediathek sortiert.

Das neue Album wird angelegt

Leider lässt sich die Sortierung in diesem Album nicht über Darstellung -> Sortieren anpassen. Möchte man ein solches Album nun mit der Sortierung nach Datum nutzen, muss der Schritt über ein neues intelligentes Album gegangen werden. Dieses wird angelegt und in den Bedingungen definiert, das alle Fotos nach einem bestimmten Datum angezeigt werden sollen. Dieses Datum sollte entsprechend weit in der Vergangenheit liegen, damit alle Fotos der Mediathek eingebunden werden. Dieses neu angelegte intelligente Album lässt sich anschließend nach dem Datum der Fotos sortieren.