Stadia online mit mehreren Spielern spielen

Über Stadia können gewöhnliche Singleplayer-Spiele gespielt werden. Daneben können auch Multiplayer-Spiele über Stadia gespielt werden. Hierbei können Freunde in eine sogenannte Party eingeladen werden.

Über eine Party können Spieler sich miteinander verbinden

Sobald der erste Freund die Einladung in die Party angenommen hat, können die Mitglieder der Party über den Sprachchat miteinander in Kontakt treten. Damit werden keine Drittanbieter-Tools für diese Aufgabe benötigt. Zwar verfügt der Stadia-Controller über ein Mikrofon, dieses kann allerdings aktuell nicht für den Sprachchat genutzt werden. Auf Mobilgeräten funktioniert der Sprachchat im Moment leider auch noch nicht:

Der Sprachchat für Multiplayer-Spiele ist für Mobilgeräte derzeit nur mit eingeschränktem Funktionsumfang verfügbar – Sie können andere Spieler zwar hören, aber nicht über das Mikrofon mit ihnen kommunizieren.

Allerdings kann über den eingebauten 3,5 mm Anschluss ein Headset an den Controller angeschlossen und somit am Sprachchat teilgenommen werden. Nachdem die Party eröffnet wurde, können entsprechende Multiplayer Spiele wie Destiny 2 oder Samurai Shodown gespielt werden.

550-Inconsistent/Missing DNS PTR record

Beim Senden einer Mail an eine Mail des Anbieters Freenet erhielt ich vom Mail-Server folgende Antwort:

host emig.freenet.de[2001:748:100:40::8:115]
said: 550-Inconsistent/Missing DNS PTR record (RFC 1912 2.1)
(exammple.org) 550 [2001:db8:a0b:12f0::1]:34865 (in reply to RCPT TO command)

Der PTR Resource Record, auf den hier verwiesen wird, ist ein wichtiges Element für Durchführung von Reverse DNS-Abfragen. Für die IPv4- und die IPv6-Adresse des Servers hatte ich einen solchen Eintrag gesetzt. Deshalb war ich etwas verwundert, dass diese Meldung gesendet wurde. Bei der Nachforschung stellte ich dann fest, dass der Server eine IPv4-Adresse besitzt, aber ein ganzes IPv6-Subnetz. Das ist nicht weiter verwunderlich, allerdings sendet Postfix nicht mit einer festen IPv6-Adresse, sondern nutzt irgendeine Adresse aus dem Subnetz. Werden die Einstellungen von Postfix geöffnet:

nano /etc/postfix/main.cf

findet sich dort der Eintrag:

inet_interfaces = all

Durch diesen Eintrag ist nicht genau festgelegt welcher IP-Adresse für das Senden genutzt wird. Hier sollten die genauen IP-Adressen festgelegt werden:

inet_interfaces = 82.91.44.12,2001:db8:a0b:12f0::1

Anschließend sollte Postfix neugestartet werden:

service postfix restart

Wird nun erneut eine Mail an den Freenet-Server geschickt, so kann es passieren, dass die Fehlermeldung erneut zurückgesendet wird. In einem solchen Fall muss noch einige Minuten bis Stunden gewartet werden, bevor der Freenet-Server die Mails entgegennimmt.

Der Stadia-Controller

Das Wochenende habe ich damit verbracht den Stadia-Controller zu testen. Dieser wird im Stadia-Paket mitgeliefert. An sich sieht der Controller wie andere Controller aus. Allerdings hat Google noch einmal von vorne angefangen und den Controller komplett neu entwickelt. Die optische Ähnlichkeit mit anderen Controllern ergibt sich daraus, dass die bekannte Controllerform nah am Optimum für einen Controller ist. Doch wie schlägt sich der Stadia-Controller in der Praxis?

Der Stadia-Controller

Im Gegensatz zu einem Xbox-Controller wirkt der Stadia-Controller wesentlich runder und das im wörtlichen Sinne. Er besteht aus zwei Schalen; die unter Schale ist angeraut, während die obere Schale glatt ist. Beim Xbox-Controller ist die Oberseite angeraut, weshalb der Stadia-Controller ein anderes Handgefühl abliefert. Neben den bekannten Steuerelementen wie zwei Analog-Sticks, dem Digitalkreuz, den Aktionstasten X, Y, A und B sowie je zwei Schultertasten pro Seite, verfügt der Controller über fünf weitere Tasten in der Mitte.

Auf der rechten Seite findet sich oben die Taste zum Aufrufen der Pause bzw. des Ingame-Menüs. Darunter befindet sich die Screenshot-Taste mit welcher Screenshots und Videos aufgenommen werden können. Auf der linken Seite befindet sich oben eine Taste für weitere Spielaktionen und unten die Taste für den Google Assistant. Der Google Assistant ist hierbei noch nicht aktiv und wird erst später mit einem Update aktiviert.

Das mitgelieferte Ladekabel für den Controller

Zwischen den beiden Analog-Sticks befindet sich die Stadia-Taste. Mit dieser können die Stadia-Einstellungen aufgerufen werden und z.B. Freunde in eine Party eingeladen werden oder die Lautstärke des Chromecast reguliert werden. In den Controller eingebaut sind ein Mikrofon und ein 3,5 mm Kopfhörer- bzw. Headsetanschluss. Auf der Rückseite befindet sich ein USB-C-Anschluss, über welchen der Stadia-Controller geladen oder an den PC angeschlossen werden kann. Eine drahtlose Nutzung am PC wird erst mit einem zukünftigen Update möglich sein.

Aus ergonomischer Sicht kann der Controller mehrere Stunden ohne Ermüdungserscheinungen genutzt werden. Mit einem Gewicht von 268 Gramm liegt er angenehm in der Hand und ist nicht zu schwer. Alles in allem wirkt der Stadia-Controller durchaus ein wenig anders, aber sehr wertig. Die Druckpunkte der Tasten geben ein gutes Feedback, der Controller liegt gut in der Hand, sodass sich mit dem Controller die Stadia-Spiele angenehm spielen lassen.

Stadia Unboxing und Einrichtung

Neben dem eigentlichen Dienst erhalten die Vorbesteller von Stadia eine Box mit einem Chromecast Ultra und dem Stadia-Controller. Dieses Paket sollte in den letzten Tagen bei den Vorbestellern der Founders-Edition eingegangen sein. Geliefert wird das Paket in einer weißen Box mit dem Stadia-Schriftzug.

Das Stadia-Set

Im Paket enthalten sind der Stadia-Controller, ein USB-C Kabel, ein Netzteil für den Stadia-Controller sowie ein Chromecast Ultra und ein Netzteil zu diesem. Daneben befindet sich ein kurzes Handbuch und eine kleine Karte in der Kiste.

Zur Nutzung muss im ersten Schritt der Chromecast Ultra eingerichtet werden. Dazu wird die Google Home-App benötigt. Diese steht für Android und iOS zur Verfügung.

‎Google Home
Preis: Kostenlos
Google Home
Preis: Kostenlos

Nachdem der Chromecast Ultra am Fernseher angeschlossen wurde und das Netzteil ebenfalls angeschlossen wurde, sollte der Fernseher angeschaltet werden und die Google Home-App gestartet werden. Anschließend wird der Nutzer durch die Einrichtung geleitet. Im Rahmen der Einrichtung wird der Chromecast Ultra mit einer neuen Firmware-Version versehen. Nach der Aktualisierung der Firmware ist die Einrichtung des Chromecast Ultra abgeschlossen. Im nächsten Schritt muss der Stadia-Controller eingerichtet werden. Hierzu wird die Stadia-App benötigt.

‎Google Stadia
Preis: Kostenlos
Stadia
Preis: Kostenlos

In der Stadia-App wird der Controller eingerichtet. Auch hierbei wird ein Firmware-Update für den Controller installiert. Daneben wird der Controller mit dem WLAN verbunden. Nachdem die Einrichtung des Controllers abgeschlossen ist, muss der Chromecast Ultra dem Stadia-Konto zugewiesen werden. Dies geschieht in der Stadia-App über die Einstellungen unter dem Punkt Konto zu Chromecast hinzufügen.

Nach der Reduzierung der Qualitätseinstellungen funktionierte Stadia in Verbindung mit dem Chromecast Ultra

Während Stadia auf meinem MacBook Air bzw. iMac ziemlich gut lief, fror beim Chromecast immer wieder das Bild ein. Nach der Reduzierung der Qualitätseinstellungen in der Stadia-App funktionierte Stadia in Verbindung mit dem Chromecast Ultra wieder ohne größere Aussetzer. Bei der mittleren Einstellung wird die Auflösung auf 1080p begrenzt.

Incremancer

Idle- bzw. Increment-Spiele, also Spiele die nebenbei ohne ständige Interaktion gespielt werden können gibt es mittlerweile seit ein paar Jahren. Meist werden diese Spiele im Browser gespielt. James Gittins hat ein solches Spiel unter dem Namen Incremancer entwickelt.

Incremancer in Aktion

In dem Spiel muss der Spieler mittels Zombies auf der Karte verteilte Dörfer angreifen, bis nur noch Zombies vorhanden sind. Von Level zu Level wird das Spiel hierbei schwerer und es müssen immer wieder neue Dinge erforscht und gebaut werden, um gegen Dorfbewohner zu bestehen. Zu finden ist Incremancer unter incremancer.gti.nz.