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Wer ab und an an mehreren Rechner gleichzeitig arbeiten muss, aber nicht ständig die Peripherie wechseln möchte, der sollte sich Synergy anschauen. Dabei handelt es um eine Software um mit einer Maus und Tastatur mehrere Rechner zu bedienen. Das ganze verhält sich dabei wie ein großes Multi-Monitor-System.

Der Konfigurationsbildschirm von Synergy

Der Konfigurationsbildschirm von Synergy

Synergy ist für Linux, Mac OS X und Windows verfügbar. Die offizielle Seite des Projektes ist unter synergy-project.org zu finden. Der Quelltext der unter GPL lizenzierten Software kann über das SVN-Repository bezogen werden. Neben der freien Community-Version gibt es auch eine kostenpflichtige Enterprise-Version.

Unter Windows ist das Kopieren und Einfügen in der Kommandozeile eine relativ umständliche Operation. Dort muss man einen extra Modus zum Markieren starten und kann den markierten Text dann mit der Eingabetaste in die Zwischenablage befördern. Unter Mac OS X funktioniert das ganze systemweit, also auch in der Konsole mittels “Cmd + C” und “Cmd + V”.

Probleme hatte ich bisher immer unter Linux, denn dort breche ich mit “Strg + C” meist das laufende Konsolenprogramm ab. Hier gibt es dann die Lösung über das Kontextmenü. Aber auch für die Tastatur gibt eine Variante welche das Kopieren und Einfügen erlaubt. So reicht es zusätzlich zum “Strg + C” und “Strg + V”, die Umschalttaste zu drücken. Damit kann man die entsprechenden Operationen auch auf der Konsole durchführen.

Wenn man sich ein Rechner mit Mac OS X angeschafft hat, hat man manchmal das Gefühl, dass man einen kompletten Tastaturumschulungskurs macht 😉 So musste ich nachschauen als ich etwas programmieren wollte. Dort benötigt man nämlich Zeichen wie [ oder ]. Aber natürlich bekommt man auch diese Zeichen auf den Bildschirm gezaubert:

  • Command (Alt) + 5 – [
  • Command (Alt) + 6 – ]
  • Command (Alt) + 8 – {
  • Command (Alt) + 9 – }
  • Command (Alt) + Q – «
  • Command (Alt) + Shift + Q – »
  • Command (Alt) + n – ~
  • Command (Alt) + 7 – |

Da sitzt man vor einem Mac und kommt sich wie ein Plötz vor. Das fängt mit dem Backslash an. Es befindet sich keines auf der Tastatur also muss man erst einmal nachschlagen. Deshalb gibt es hier eine kleiner Auflistung einiger Sonderzeichen:

  • das Backslash (\): Umschalt- + Alt- + Taste 7
  • die Pipe (|): Alt- + Taste 7
  • die Tilde (~): Alt- + Taste N

Neben den Sonderzeichen gibt es auch einige andere Tastenkombination welche für Mac Neueinsteiger interessant sind:

  • Anwendung schließen: Cmd + Q
  • Fenster schließen: Cmd + W
  • Einstellungen aufrufen: Cmd + ,

Bestimmte Tasten wie die “Entfernen”-Taste findet man nicht auf der Mac Tastatur so das man sich hier umgewöhnen muss:

  • Alle Zeichen vom Cursor bis zum Ende der Zeile löschen: Strg + K
  • Anfang der Zeile: Strg + A
  • Ein Zeichen zurückgehen: Strg + B
  • Ende der Zeile: Strg + E
  • Entfernen: Strg + D

Jeder von uns hat sie schon einmal benutzt (mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9 Prozent ;)) – die Rede ist von der Tastatur. Doch die wenigsten dürften wissen warum Tastaturen so sind wie sie sind.

Eine historische japanische Tastatur

Hier hilft der sehr interessante Artikel zur Geschichte der Tastatur im Knetfeder Magazin. Der Artikel ist dabei unter http://www.knetfeder.de/magazin/2012/zeiten/tastatur/ zu finden. Lesenswert 🙂

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tastatur

Unter Android ist es, im Gegensatz zu iOS, möglich die Tastatur zu wechseln. Wenn man dann per SSH auf einem Server ist, wünscht man sich manchmal eine Tastatur mit ein paar Sonderzeichen mehr wie z.B. einer Tab Taste. Genau an dieser Stelle kommt Hacker’s Keyboard ins Spiel, welche genau dieses und entliche andere Erleichterungen (Tastenkombination, ESC Taste, usw.) anbietet. Die App kann dabei kostenlos aus dem Market bezogen werden.

Auf der Suche nach einer brauchbaren Spracherkennung für Android bin ich über FlexT9 von Nuance Communications gestoßen. Dabei handelt es sich um ein Tastaturersatz mit eingebauter Spracherkennung die in den meisten Fällen erfreulich gut (und schnell) funktioniert. Bezogen werde kann die App aus dem Android Market (https://market.android.com/details?id=com.nuance.flext9.input) für 3,99 €.

Manchmal ist es praktisch wenn man sich noch an die Installation seiner Linuxdistribution (in meinem Fall Kubuntu) erinnern kann. So stellte ich doch vor ein paar Tagen überraschender Weise fest das die Akzenttasten (z.B. é è í) nicht ordnungsgemäß funktionierten. Die Lösung des Rätsels? Bei der Installation hatte ich als Tastaturlayout Deutsch und die Option nodeadkeys angegeben. Das führt nun dazu das die Akzenttasten (bei welchen es sich um Tottasten handelt) nicht mehr funktionierten. Nachdem mir das dämmerte musste nur noch schnell das Tastaturlayout umgestellt werden und schon funktionierte wieder alles 🙂

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tottaste
http://wiki.ubuntuusers.de/Spracheinstellungen