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Für EVE Online gibt es einige Apps für Mobilsysteme. Unter iOS als erstes zu nennen wäre die offizielle App von CCP, welche den Namen EVE Online Portal trägt. Das Problem an der offiziellen App ist, dass sie nur bedingt nützlich ist.

EVE Online Portal
Preis: Kostenlos

So kann man zwar EVE-Mails empfangen, Plex kaufen und erhält Benachrichtigungen wenn ein Skill trainiert wurde, aber damit erschöpft sich die Funktionalität der App bereits. Wesentlich interessanter ist hier die App Neocom von Artem Shimanski.

Neocom for EVE Online
Preis: Kostenlos+

Neocom bietet eine Vielzahl an Funktionalitäten. So wird man z.B. gewarnt wenn die Skillwarteschlange leerzulaufen droht und bei Mails benachrichtigt. Die App unterstützt sowohl Charaktere als auch Cooperations. Sie liefert für die jeweiligen Charaktere unterschiedlichste Auswertungen und Statistiken, wie der Anzeige der Trainingswarteschlange, oder dem Wert des Charakters.

Unterschiedliche Ansichten in der App Neocom

Daneben verfügt Neocom über umfangreiche Datenbanken zu Items, Wurmlöchern. NPCs und vielem mehr. Neocom bietet sich damit als Companion-App für EVE Online an. Gegen eine kleine Spende lässt sich die Werbung in der App komplett deaktivieren. Für regelmäßige EVE Online Spieler sollte dies eine lohnenswerte Investition sein.

Ulysses, die App für Autoren, die im Zuge ihrer Umstellung auf ein Abo-Modell für reichlich Gesprächsstoff sorgte, gibt es für macOS und iOS. Um so verwunderter war ich, als ich entdeckte dass es mittlerweile eine Version für Windows gibt. Diese unter ulysseswindows.com zu findende Version sieht dabei aus wie ein offizieller Ableger des Herstellers:

ulysseswindows.com

Wenn man sich die Kontakt-Seite anschaut, sieht man, dass es sich nicht um eine Seite der Leipziger Ulysses GmbH & Co. KG handelt. Dort findet man stattdessen Kontaktdaten aus dem sonnigen Kalifornien:

156 2nd Street
San Francisco, CA 94105, USA

Nachdem man Eins und Eins zusammengezählt hat, wird man feststellen dass es sich bei der Windows-App um eine dreiste Kopie handelt, man beachte nur das sehr stark an das Original angelehnte Logo. Bestätigt wird dies vom Ulysses-Team auf Twitter:

Das Statement der Ulysses-Macher aus Leipzig

Niemand hätte etwas gegen eine Ulysses-Alternative gehabt; sich allerdings der Methode des dreisten Kopieren zu bedienen, schreit danach das Original zu unterstützen.

Das Blue Yeti ist ein beliebtes USB-Mikrofon, welches fürs das entsprechende Geld ordentliche Qualität liefert. Das Mikrofon kann problemlos an beliebige Rechner mit Linux, macOS oder Windows angeschlossen werden. Problematischer wird dies, wenn man versucht das Mikrofon an ein iPhone anzuschließen. Mit dem Lightning auf USB Kamera-Adapter ist dies prinzipiell kein Problem. Allerdings versorgt sich das Blue Yeti komplett über den USB-Anschluss mit dem entsprechenden Strom. Das iPhone kann allerdings nicht genug Strom bereitstellen und teilt dies dem Nutzer in einer Fehlermeldung mit.

Das Blue Yeti benötigt zuviel Strom

Die Lösung für Problem ist relativ einfach. Man benötigt einen Powered-USB-Hub.

Das Blue Yeti muss über einen Powered-USB-Hub mit dem iPhone verbunden werden

Schließt man das Blue Yeti über den Powered-USB-Hub an, sorgt dieser für die Stromversorgung des Mikrofons. Das iPhone muss sich daraufhin nur noch um die Datenverbindung kümmern. Damit kann das iPhone in Verbindung mit dem Blue Yeti für mobile Aufnahmen genutzt werden.

Für einige Aufnahmen, welche ich mit einem externen Mikrofon über das iPhone aufnehmen wollte, war ich auf der Suche nach einer passenden Recording-Software. Fündig wurde ich mit dem Auphonic Recorder von Auphonic.

Auphonic Recorder
Preis: Kostenlos

Die App besitzt ein klar strukturiertes Interface, so dass man sich schnell zurechtfindet und mit der Nutzung beginnen kann. Als eine von wenigen Apps kann das Mikrofon, welches für die Aufnahme genutzt werden soll, unkompliziert festgelegt werden. Auch das Format, die Sampling Rate und Monitoring-Optionen können umfangreich eingestellt werden, so das keine Wünsche offen bleiben.

Neben der Recording-Funktionalität, verfügt die App über eine Schnittstelle zu Auphonic, so das Aufnahmen, problemlos an den Dienst übertragen werden können. Mit dem entsprechenden Mikrofon, verfügt man damit über eine Lösung um eine Aufnahme ohne weitere zusätzliche Hardware vorzunehmen.

Ab und an schaue ich gerne in den Himmel. Damit man dann auch weiß was genau man da siehst, kann man sich mit entsprechenden Apps behelfen. Eine der besseren Apps und meine persönliche Lieblingsapp in diesem Bereich ist Redshift. Die App verfügt über ein Planetarium mit einigen Millionen Sternen und weiteren interessanten Objekten wie Satelliten oder der ISS. Die Zeitperiode der Darstellung ist, von 3000 vor bis 3000 Jahre nach unserer Zeitrechnung, frei wählbar. Redshift gibt es in drei unterschiedlichen Versionen, welche sich im jeweiligen Funktionsumfang unterscheiden.

Redshift - Astronomie
Preis: 10,99 €+
Redshift Pro - Astronomie
Preis: 19,99 €

So ist das Ansteuern von Teleskopen z.B. nur in der Pro-Version verfügbar. Die Größe der integrierten Datenbanken nimmt von Edition zu Edition ebenfalls zu. Alles in allem ist Redshift eine App die einem den Sternenhimmel etwas näher bringt. Neben der iOS-Version gibt es ebenfalls Versionen für Android, Windows und macOS.

Seit einigen Versionen gibt es unter macOS die sogenannte Split View. Mit Hilfe dieser Funktion können zwei Fenster nebeneinander angeordnet werden und anschließend mit diesen gearbeitet werden. Unter iOS ist diese Funktionalität ebenfalls enthalten und kann z.B. auf einem iPad genutzt werden. Es handelt sich unter macOS um eine Abwandlung des Vollbildmodus eines Fensters.

Die Split View unter macOS

Aktiviert wird der Modus indem man den Vollbild-Button eines Fensters für einige Sekunden drückt. Anschließend kann man das Fenster auf die linke bzw. rechte Seite des Bildschirmes gelegt werden. Danach bekommt man auf der nicht ausgewählten Seite, eine Auswahl der aktuell gestarteten Apps und kann so die zweite Seite des Split View festlegen. Möchte man den Split View später wieder beenden, so nutzt man wieder den Vollbild-Button des Fensters.

Ich nutzte iTunes effektiv nur für eine einzige Sache und dies ist die Erstellung eines Backups von meinem iOS-Gerät. Mittlerweile kann ich darauf verzichten. An Stelle von iTunes tritt die macOS-App iMazing Mini.

imazing.com/mini

iMazing Mini ist eine reduzierter Ableger von iMazing 2. Die App unterstützt Backups und die Wiederherstellung derselben über USB und WLAN. Der Ablageort des Backups lässt sich frei definieren, so die Nutzung einer externen Festplatte für Backups kein Problem darstellt. Neben der Backup-Funktionalität verfügt iMazing Mini über weitere Funktionen z.B. zur Akkudiagnostik oder der Anzeige der Geräteinformationen. Eine Version für Windows ist ebenfalls in der Vorbereitung. Bezogen werden kann iMazing Mini über die Webseite des Herstellers.

Die seit einigen Jahren in iOS integrierte Aktivierungssperre schützt das Gerät im Falle eines Diebstahles. Allerdings sollte diese entfernt werden bevor das Gerät verkauft oder anderweitig weitergegeben wird. Seit iOS 10.3 hat sich das Verhalten zur Deaktivierung der Aktivierungssperre gegenüber älteren Versionen leicht geändert.

Nach der Bestätigung wird das Gerät abgemeldet

Zur Deaktivierung der Aktivierungssperre auf dem Gerät müssen die Einstellungen geöffnet werden und dort auf den Namen (erster Eintrag in den Einstellungen) geklickt werden. Auf der rechten Seite findet sich unten nun der Button Abmelden. Die Abmeldung muss mit dem Apple-ID-Passwort bestätigt werden und anschließend wird die Aktivierungssperre für das Gerät deaktiviert.

Vor vielen Jahren spielte ich mein erstes Point & Click Adventure mit dem Namen Maniac Mansion auf dem Commodore 64. Leider bin ich in all der Zeit nicht dazu gekommen den Nachfolger Day of the Tentacle zu spielen. Dank der Remastered Version, welche unter anderem für iOS erschien, konnte ich das nun endlich nachholen.

Das Tentakel will die Weltherrschaft an sich reißen

Die Geschichte des Spieles ist schnell erzählt. Das lila Tentakel trinkt giftige Industrieabfälle und mutiert dadurch und möchte plötzlich die Weltherrschaft an sich zu reißen. Dabei spielt man nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Zukunft und der Vergangenheit und muss die Ereignisse so ändern das man schlussendlich, durch die geschickte Manipulation der Zeitlinie, zum Ziel kommt. Im Original Day of the Tentacle gab es bei Ed einen Computer auf dem man den Vorgänger Maniac Mansion spielen konnte. Auch auf der iOS-Version ist dieses Gimmick enthalten.

Der Computer bei Ed ermöglicht das Spielen von Maniac Mansion

Im Gegensatz zum Originalinterface, das in der Remastered-Variante ebenfalls genutzt werden kann, ist das neue Interface an die zeitlichen Gepflogenheiten von heute angepasst und lässt sich auch auf dem iPad gut spielen.

Wer auf der Suche nach einigen Stunden Ablenkung in der guten alten Zeit™ ist, der sollte sich Day of the Tentacle zu Gemüte führen.

Nutzt man einen mobilen Mac so fragt man sich eventuell wie es mit dem eingebauten Akku aussieht. Die App coconut Battery kann diese Fragen beantworten. Die App liefert detaillierte Informationen über Ladezyklen, Seriennummer, Firmware des Akkus und darüber hinaus noch viele weitere Informationen.

Die Informationen über ein MacBook Air aus dem Jahre 2012

Neben der Auswertung des Akkus von macOS-Geräten, ist auch eine Auswertung von iOS-Geräten in der App möglich. Allerdings funktionierte diese Auswertung nicht, da dass iOS-Gerät nicht erkannt wurde. Heruntergeladen werden kann die kostenlose App über die Webseite des Herstellers.