seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Wie ich vor einigen Tagen beschrieb, lässt sich der Ruhezustand bei einigen Macs nicht von der Monitorabschaltung entkoppeln. Zu Hilfe kommen bei diesem Problem Tools wie Owly von FIPLAP, welches kostenlos über den Appstore bezogen werden kann.

Mit Owly kann der Ruhezustand bzw. die Aktivierung desselben auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Zu finden ist Owly in der Statusleiste und kann so jederzeit unkompliziert aktiviert oder deaktiviert werden.

Die Einstellungen von Owly

Daneben ist auch die Aktivierung per Hot-Key möglich. Die Abschaltung des Monitors, sofern eingestellt, wird von Owly nicht beeinflusst.

Ulysses, die App für Autoren, die im Zuge ihrer Umstellung auf ein Abo-Modell für reichlich Gesprächsstoff sorgte, gibt es für macOS und iOS. Um so verwunderter war ich, als ich entdeckte dass es mittlerweile eine Version für Windows gibt. Diese unter ulysseswindows.com zu findende Version sieht dabei aus wie ein offizieller Ableger des Herstellers:

ulysseswindows.com

Wenn man sich die Kontakt-Seite anschaut, sieht man, dass es sich nicht um eine Seite der Leipziger Ulysses GmbH & Co. KG handelt. Dort findet man stattdessen Kontaktdaten aus dem sonnigen Kalifornien:

156 2nd Street
San Francisco, CA 94105, USA

Nachdem man Eins und Eins zusammengezählt hat, wird man feststellen dass es sich bei der Windows-App um eine dreiste Kopie handelt, man beachte nur das sehr stark an das Original angelehnte Logo. Bestätigt wird dies vom Ulysses-Team auf Twitter:

Das Statement der Ulysses-Macher aus Leipzig

Niemand hätte etwas gegen eine Ulysses-Alternative gehabt; sich allerdings der Methode des dreisten Kopieren zu bedienen, schreit danach das Original zu unterstützen.

Unter macOS Sierra gibt es in den Einstellungen den Punkt Energie sparen. Unter diesem Punkt kann man, je nach verwendetem System, die Einstellungen für den Ruhezustand des Rechners einstellen. Betrachtet man das Ganze aber z.B. auf einem iMac so wird man feststellen, das es dort nur eine Einstellung für die Abschaltung des Monitors gibt. Normalerweise findet sich hier ebenfalls eine Einstellung um die Zeit zur automatischen Aktivierung des Ruhezustandes festzulegen.

Die Einstellungen für das Energie sparen

Der Zusammenhang erschließt sich hier leider nicht auf den ersten Blick – wenn man die Einstellung allerdings über die Systeminformationen (im Punkt Stromverbrauch) überprüft, wird man feststellen das die Einstellungen für den Ruhezustand und das Ausschalten des Monitors identisch sind. Möchte man also, dass der Rechner nie automatisch in den Ruhezustand geht, so muss die automatische Abschaltung des Monitors ebenfalls deaktiviert werden.

Das Blue Yeti ist ein beliebtes USB-Mikrofon, welches fürs das entsprechende Geld ordentliche Qualität liefert. Das Mikrofon kann problemlos an beliebige Rechner mit Linux, macOS oder Windows angeschlossen werden. Problematischer wird dies, wenn man versucht das Mikrofon an ein iPhone anzuschließen. Mit dem Lightning auf USB Kamera-Adapter ist dies prinzipiell kein Problem. Allerdings versorgt sich das Blue Yeti komplett über den USB-Anschluss mit dem entsprechenden Strom. Das iPhone kann allerdings nicht genug Strom bereitstellen und teilt dies dem Nutzer in einer Fehlermeldung mit.

Das Blue Yeti benötigt zuviel Strom

Die Lösung für Problem ist relativ einfach. Man benötigt einen Powered-USB-Hub.

Das Blue Yeti muss über einen Powered-USB-Hub mit dem iPhone verbunden werden

Schließt man das Blue Yeti über den Powered-USB-Hub an, sorgt dieser für die Stromversorgung des Mikrofons. Das iPhone muss sich daraufhin nur noch um die Datenverbindung kümmern. Damit kann das iPhone in Verbindung mit dem Blue Yeti für mobile Aufnahmen genutzt werden.

Ab und an schaue ich gerne in den Himmel. Damit man dann auch weiß was genau man da siehst, kann man sich mit entsprechenden Apps behelfen. Eine der besseren Apps und meine persönliche Lieblingsapp in diesem Bereich ist Redshift. Die App verfügt über ein Planetarium mit einigen Millionen Sternen und weiteren interessanten Objekten wie Satelliten oder der ISS. Die Zeitperiode der Darstellung ist, von 3000 vor bis 3000 Jahre nach unserer Zeitrechnung, frei wählbar. Redshift gibt es in drei unterschiedlichen Versionen, welche sich im jeweiligen Funktionsumfang unterscheiden.

Redshift - Astronomie
Preis: 10,99 €+
Redshift Pro - Astronomie
Preis: 19,99 €

So ist das Ansteuern von Teleskopen z.B. nur in der Pro-Version verfügbar. Die Größe der integrierten Datenbanken nimmt von Edition zu Edition ebenfalls zu. Alles in allem ist Redshift eine App die einem den Sternenhimmel etwas näher bringt. Neben der iOS-Version gibt es ebenfalls Versionen für Android, Windows und macOS.

Seit einigen Versionen gibt es unter macOS die sogenannte Split View. Mit Hilfe dieser Funktion können zwei Fenster nebeneinander angeordnet werden und anschließend mit diesen gearbeitet werden. Unter iOS ist diese Funktionalität ebenfalls enthalten und kann z.B. auf einem iPad genutzt werden. Es handelt sich unter macOS um eine Abwandlung des Vollbildmodus eines Fensters.

Die Split View unter macOS

Aktiviert wird der Modus indem man den Vollbild-Button eines Fensters für einige Sekunden drückt. Anschließend kann man das Fenster auf die linke bzw. rechte Seite des Bildschirmes gelegt werden. Danach bekommt man auf der nicht ausgewählten Seite, eine Auswahl der aktuell gestarteten Apps und kann so die zweite Seite des Split View festlegen. Möchte man den Split View später wieder beenden, so nutzt man wieder den Vollbild-Button des Fensters.

Seit einigen Jahren verbaut Apple neben SSDs und normalen Festplatten auch das sogenannte Fusion Drive. Technisch gesehen handelt es sich um eine logische Zusammenfassung von einer SSD und einer normalen Festplatte. Die beiden Datenträger werden vom Betriebssystem zusammengefasst. In den ersten Modellen betrug die Größe der eingebauten SSD meist 128 GiB. Mittlerweile wurde die Größe der SSD, vor allem bei den Einstiegsmodellen, stark kastriert. Möchte man ermitteln wie groß die SSD im Fusion Drive ist, so kann man dies mit dem Befehl:

diskutil list

bewerkstelligen. Die Ausgabe sieht dann in etwa so aus:

/dev/disk0 (internal, physical):
   #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
   0:      GUID_partition_scheme                        *1.0 TB     disk0
   1:                        EFI EFI                     209.7 MB   disk0s1
   2:          Apple_CoreStorage Macintosh HD            999.3 GB   disk0s2
   3:                 Apple_Boot Recovery HD             650.0 MB   disk0s3

/dev/disk1 (internal):
   #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
   0:      GUID_partition_scheme                         28.0 GB    disk1
   1:                        EFI EFI                     314.6 MB   disk1s1
   2:          Apple_CoreStorage Macintosh HD            27.6 GB    disk1s2
   3:                 Apple_Boot Boot OS X               134.2 MB   disk1s3

/dev/disk2 (internal, virtual):
   #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
   0:                  Apple_HFS Macintosh HD           +1.0 TB     disk2
                                 Logical Volume on disk1s2, disk0s2
                                 ABCDEFGH-IJKL-MNOP-QRST-UVWXYZ012345
                                 Unlocked Encrypted Fusion Drive

Aus der Ausgabe lässt sich ermitteln, dass sich im Rechner zwei physische Festplatten befinden. Die Festplatte mit der 1.0 TB Kapazität ist die normale Festplatte, während es sich bei der kleineren, in diesem Fall der 28 GiB-Festplatte, um die eingebaute SSD handelt. Als letzter Eintrag ist die daraus gebildete virtuelle Festplatte zu sehen, welche als Fusion Drive agiert.

Der Dialog zum Drucken unter macOS ist recht spartanisch gehalten. So bietet er die wichtigsten Informationen und sollte im Normalfall für 90 Prozent aller Fälle genügen. Eine Kleinigkeit störte mich allerdings an dem Dialog. Standardmäßig ist bei meinem Drucker der Duplexdruck aktiviert. Möchte man die Standardeinstellung des Druckers ändern, wird es etwas komplizierter. Damit man diese Einstellung ändern kann, muss das Webinterface des unter macOS verwendeten Druckdienstes aktiviert werden. Der Dienst, der den Namen CUPS trägt, wird im Terminal mittels:

cupsctl WebInterface=yes

aktiviert. Anschließend ist das Webinterface unter:

http://localhost:631/

erreichbar. Rein technisch betrachtet ist das Webinterface bereits vor der Aktivierung mittels cupsctl aktiv. Allerdings sind die administrativen Funktionen gespeert, solange sie nicht mittels cupsctl aktiviert worden sind. Ist man im Webinterface angekommen, wählt man den Menüpunkt Administration aus. Dort klickt man anschließend auf den Button Manage Printers.

Die Standardeinstellungen des ausgewählten Druckers

Nun wählt man den gewünschten Drucker aus und wählt anschließend auf der nächsten Seite, in der rechten Combobox, den Wert Set Default Options und bestätigt das ganze. Auf der folgenden Seite kann man die Standardeinstellungen des entsprechenden Druckers ändern. Möchte man diese Speichern, so muss das ganze mit dem eigenen Nutzernamen und dem dazugehörigen Passwort autorisiert werden. Anschließend sind die neuen Standardeinstellungen sofort wirksam.

Wer versucht Dateien, eines bestimmten Dateityps, an einen anderen Ort zu kopieren, der kann mit den grafischen macOS-Boardmitteln schnell auf Probleme stoßen. Als Alternative bietet sich das Terminal an, in welchem das Problem wesentlich schneller gelöst werden kann:

find /Users/seeseekey/Unsortiert/ -iname \*.txt -exec cp {} /Users/seeseekey/Sortiert/txt/ \;

Damit werden alle Dateien, welche dem Pattern entsprechen, im Quellordner gefunden und anschließend in den Zielordner kopiert. Das cp-Kommando zum Kopieren kann auch durch mv ersetzten werden:

find /Users/seeseekey/Unsortiert/ -iname \*.txt -exec mv {} /Users/seeseekey/Sortiert/txt/ \;

Durch diese Änderung werden alle Dateien verschoben anstatt kopiert.

Vor kurzer Zeit stand ich vor dem Problem, dass eine Taste auf der Tastatur eines MacBook nicht mehr funktionierte. Nun tippt es sich ohne das komplette Alphabet bekanntermaßen etwas schwierig. Wenn die Taste nicht mehr repariert werden kann, muss eine andere Lösung in Erwägung gezogen werden.

Die Einstellungen in Karabiner-Elements

Das Werkzeug der Wahl ist hierbei Karabiner bzw. Karabiner-Elements. Nach der Installation des Tools, kann, unter Zuhilfenahme von Karabiner-Elements, das Mapping der Tasten verändert werden. Als Ausweichtaste bietet sich die Caps Lock-Taste an. Diese verfügt im Normalfall über keinerlei sinnvolle Funktionalität. Der Quelltext der beiden Karabiner-Versionen ist auf GitHub zu finden. Lizenziert sind die Werkzeuge als Public Domain und damit für jedermann frei verfügbar.