Logs eines iOS-Gerätes unter macOS auswerten

Wenn eine App unter iOS nicht das macht was sie soll, oder man sich für die Innereien der App interessiert, kann man in Kombination mit einem Mac die Logmeldungen des iOS-Gerätes einsehen. Dazu muss das iOS-Gerät an den Mac angeschlossen werden und anschließend die App Konsole gestartet werden.

Die macOS App Konsole

In dieser App taucht in der Seitenleiste neben dem eigenen Rechner das iOS-Gerät auf. Anschließend sieht man im Logfenster die entsprechenden Logeinträge eingehen. Über das Suchfeld, rechts oben, können diese Einträge anschließend gefiltert werden.

Dock für GNOME 3

GNOME 3, als Desktop-Oberfläche für ein grafisches Linux, gefällt mir in den Grundzügen relativ gut. Allerdings gibt es einige Kleinigkeiten, welche mich stören. Als macOS-Nutzer bin ich ein großer Freund des dortigen Docks und möchte ein solches auch unter GNOME 3 nutzen können. Glücklicherweise gibt es die Erweiterung Dash to Dock, welche eine solche Funktionalität anbietet.

Die Erweiterung kümmert sich um das Dock

Dash to Dock bietet eine Fülle von Einstellungen um es optimal an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Die Optionen reichen von der bevorzugten Position auf dem Bildschirm über die Größe der Icons, die Darstellung laufender Anwendungen und dem Erscheinungsbild.

Die Einstellungen von Dash to Dock

Die Erweiterung kann über die GNOME-Extension-Seite heruntergeladen bzw. direkt installiert werden.

Monodraw

Anwendungen zum Zeichnen von Diagrammen und ähnlichem gibt es wie Sand am Meer. Neben den gewöhnlichen Tools, gibt auch solche welche aus der Masse herausstechen. Eines dieser Tools ist Monodraw.

Monodraw
Preis: 21,99 €

Dabei handelt es sich um einen Diagramm-Editor für macOS. Das besondere an diesem Editor ist das er ASCII-Diagramme erzeugt. Daneben ist es auf Wunsch auch möglich Unicode-Zeichen für die Diagramme zu nutzen.

Monodraw

Somit kann man diese Diagramme problemlos in ASCII-Dokumenten unterbringen, was für viele technische Anwendungsfälle mehr als ausreichend ist. Auf der Seite des Herstellers sind weitere Informationen zu Monodraw zu finden.

Qualitative Audioverbindungen übers Internet

Wenn man einen Podcast aufnimmt und mit jemandem sprechen möchte der etwas weiter entfernt ist, so bietet sich eine Audioverbindung über das Internet an. Früher wurde dies meist über Skype gelöst; das Problem hier ist die starke Komprimierung und Echo-Unterdrückung, welche zu vielen Artefakten im Audiosignal führt. Eine Alternative hierzu ist der sogenannte double ender. Hierbei werden die Audiospuren der Teilnehmer nicht nur übertragen, sondern zusätzlich lokal aufgezeichnet. Anschließend werden die einzelnen Spuren in einer DAW wieder zusammengefügt. Allerdings kann es bei diesem Verfahren zu Synchronisationsproblemen kommen, so dass es in der Praxis eher seltener verwendet wird.

studio-link.de

Glücklicherweise gibt es mit Studio Link eine Software welche das Problem einer sinnvollen N-1 (N minus 1) Schaltung löst. Bei einer N-1 Schaltung wird das eigene Signal aus dem Mix entfernt, so das man sich nicht selber hört. Studio Link nutzt die Protokolle für IP-Telefonie um ein möglichst latenzfreies und sauberes Audio zu liefern. Neben den Pluginlösungen als VST, AU und LW2-Plugin, bietet Studio Link eine Standalone-Variante, sowie in Zukunft eine entsprechende Hardware. Die Standalone-Lösung ist für Linux, macOS und Windows verfügbar. Bezogen werden kann Studio Link unter studio-link.de. Der Quellcode kann auf GitHub gefunden werden; er ist unter freien Lizenzen lizenziert.

Solarus – eine freie Action-RPG Engine

Die The Legend of Zelda-Spiele haben viele Menschen geprägt. Und manche dieses Menschen wollten ihr eigenes 2D-Action-RPG entwickeln. Natürlich ist es nicht einfach eine Engine zu schreiben, um ein solches Spiel zum Laufen zu bekommen. Allerdings ist dies nicht notwendig, da es für diesen Fall schon ein Projekt gibt. Die Rede ist von der Solarus-Engine.

Die Solarus-Engine, dessen offizielle Seite unter solarus-games.org zu finden ist, versteht sich als Baukasten für Zelda-ähnliche Spiele. Sie verfügt mit dem Solarus Quest Editor über eine grafische Oberfläche um die Spielwelten zu erstellen. Mittlerweile wurden mit der Engine eine Reihe von Spielen erstellt.

Der Solarus Quest Editor

Die Engine selber ist in C++ geschrieben und führt in Lua geschriebene Skripte aus. Technisch basiert die Engine auf dem Simple DirectMedia Layer in der Version 2. Dieser bildet eine Abstraktionsebene für die Grafik- und Soundhardware. Die Engine ist freie Software; als Lizenz wurde die GPL3 gewählt. Der Quelltext der Engine und weitere Tools wie der Solarus Quest Editor können über GitHub bezogen werden.