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JOSM ist ein freier Editor für OpenStreetMap. Mit Hilfe des Editors können OpenStreetMap-Daten problemlos editiert werden. Als Referenz lassen sich dabei unter anderem GPS-Tracks in Form von GPX-Dateien hinterlegen. Standardmäßig kann man diese allerdings nicht bearbeiten.

editgpx in der Plugin-Verwaltung von JOSM

Hierzu muss über die Einstellungen erst das Plugin editgpx installiert werden. Nachdem dies geschehen ist, kann ein GPX-Track geladen werden. Damit dieser nun bearbeitet werden kann, muss im Ebenen-Fenster das Kontextmenü für die GPX-Ebene aufgerufen werden. Dort wählt man den Punkt Zur Daten-Ebene konvertieren. Anschließend können die GPX-Daten bearbeitet werden.

Ab und an nutze ich eine Keystation Mini 32 von M-Audio unter Logic Pro X. Dabei hatte ich das Problem das die Oktavensteuerung nicht mehr richtig funktionierte. Es bliebt stets die gleiche Oktave in Logic Pro X eingestellt.

Die Keystation Mini 32

Abhilfe brachte es die Edit-Taste und die erste schwarze Taste (Data – Octave) zu drücken. Danach konnten die Oktaven in Logic Pro X normal durchgeschaltet werden.

Ich nutzte iTunes effektiv nur für eine einzige Sache und dies ist die Erstellung eines Backups von meinem iOS-Gerät. Mittlerweile kann ich darauf verzichten. An Stelle von iTunes tritt die macOS-App iMazing Mini.

imazing.com/mini

iMazing Mini ist eine reduzierter Ableger von iMazing 2. Die App unterstützt Backups und die Wiederherstellung derselben über USB und WLAN. Der Ablageort des Backups lässt sich frei definieren, so die Nutzung einer externen Festplatte für Backups kein Problem darstellt. Neben der Backup-Funktionalität verfügt iMazing Mini über weitere Funktionen z.B. zur Akkudiagnostik oder der Anzeige der Geräteinformationen. Eine Version für Windows ist ebenfalls in der Vorbereitung. Bezogen werden kann iMazing Mini über die Webseite des Herstellers.

Für macOS war ich auf der Suche nach einem Commodore 64 Emulator welcher nicht den Namen VICE trägt. Fündig wurde ich bei VirtualC64; einem Emulator geschrieben von Prof. Dr. Dirk W. Hoffmann, welcher an der Hochschule Karlsruhe lehrt.

VirtualC64 mit dem ikonischen Begrüßungsschirm

Im Gegensatz zu vielen anderen Emulatoren benötigt der Emulator einige ROMs um zu funktionieren. Damit gemeint sind das Kernal-ROM, das Basic-ROM, das Character-ROM und das VC1541-ROM. Diese müssen für die Emulation von entsprechender Seite bezogen werden.

Bei der Entwicklung des Emulators gab es drei Ziele. Das erste Ziel war die genaue taktgenaue Emulation und die damit verbundene große Kompatibilität. Daneben sollte der Emulator einfach zu bedienen und der Quellcode gut dokumentiert und einfach zu verstehen sein. Der Emulator ist freie Software und unter der GPL lizenziert. Auf GitHub ist der dazugehörige Quelltext zu finden. VirtualC64 kann über die Seite des Autors bezogen werden.

Nutzt man einen mobilen Mac so fragt man sich eventuell wie es mit dem eingebauten Akku aussieht. Die App coconut Battery kann diese Fragen beantworten. Die App liefert detaillierte Informationen über Ladezyklen, Seriennummer, Firmware des Akkus und darüber hinaus noch viele weitere Informationen.

Die Informationen über ein MacBook Air aus dem Jahre 2012

Neben der Auswertung des Akkus von macOS-Geräten, ist auch eine Auswertung von iOS-Geräten in der App möglich. Allerdings funktionierte diese Auswertung nicht, da dass iOS-Gerät nicht erkannt wurde. Heruntergeladen werden kann die kostenlose App über die Webseite des Herstellers.

Der ESP8266 ist ein Mikrocontroller welcher vor allem aufgrund seines Preises und seiner Fähigkeiten sehr beliebt in der Bastlerszene ist. Während er ursprünglich als WLAN-Shield für den Arduino und Konsorten gedacht war, wird er immer öfter direkt genutzt. Das sollte auch nicht verwundern, schließlich sind viele Leistungswerte des ESP8266 einem gewöhnlichen Arduino überlegen. Mittlerweile gibt es vom ESP8266 14 Varianten die von ESP-1 bis ESP-14 durchnummeriert sind.

Das NodeMCU-Board

Der einfache Einstieg gelingt mit gelingt am besten mit einem ESP8266-Entwicklerboard. Diese verfügen meist über NodeMCU. Das NodeMCU-Modul basiert dabei auf einem ESP-12. Da der ESP8266 3,3 Volt benötigt, USB allerdings 5 Volt liefert, löst das Entwicklerboard viele Probleme, da es bereits einen Spannungsteiler an Bord hat. Für die Anbindung per seriellem Interface wird unter macOS ein Treiber benötigt. Dieser kann unter anderem auf GitHub gefunden werden. Nach der Installation des Treibers muss der Entwicklungsrechner neu gestartet werden.

Nach der Treiberinstallation kann die Schnittstelle angesprochen werden

Nach dem Neustart kann die Arduino IDE geöffnet werden. Da das Board nicht von Haus aus unterstützt wird, muss eine weitere Konfiguration für den Board Manager hinzugefügt werden. Dazu öffnet man die Einstellungen der Arduino IDE und wählt dort den Punkt Zusätzliche Boardverwalter-URLs aus. Dort fügt man nun die URL:

http://arduino.esp8266.com/stable/package_esp8266com_index.json

hinzu. Anschließend können die Einstellungen geschlossen werden und der Board Manager geöffnet werden. Im Board Manager wird nun nach ESP8266 gesucht und die entsprechende Unterstützung installiert.

Die Unterstützung für die ESP8266-Boards wird installiert

Nachdem die Unterstützung für das Board installiert wurde, muss das ganze noch korrekt konfiguriert werden. In diesem Beispiel wurden folgende Einstellungen genutzt:

Board: "NodeMCU 1.0 (ESP-12E Module)"
CPU Frequency: "80 MHz"
Flash Size: "4M (3M SPIFFS)"
Upload Speed: "9600"
Port: "/dev/cu.wchusbserial1410"

Als Beispiel-Programm bietet sich das Webserver-Beispiel an. Nachdem das Beispielprogramm in der Arduino IDE gelandet ist, kompiliert und hochgeladen wurde kann der erste Test des ESP8266 durchgeführt werden. Dazu muss im Browser die IP-Adresse des Gerätes oder alternativ die URL: http://esp8266.local aufgerufen werden.

Mit Homebrew gibt es neben MacPorts einen Paket-Manager für macOS. Wenn man Homebrew installiert wird man feststellen das automatisch einer anonymen Datensammlung zugestimmt wurde. Möchte man dieser Datensammlung widersprechen so kann dies mit dem Kommando:

brew analytics off

bewerkstelligt werden. Auf einer gesonderten Info-Seite informiert das Homebrew-Projekt darüber welche Daten gesammelt werden.

Der Fabrikator Mini ist ein günstiger 3D-Drucker. Unter macOS kann er unter anderem mit der Software Cura betrieben werden. Allerdings sollte man die nicht aktuelle Version für macOS nutzen. Stattdessen sollte man die Version 15.04.2 herunterladen und nutzen. In späteren Versionen funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Fabrikator Mini nicht mehr so wie sie sollte.

Der Fabrikator Mini in Aktion

Nach dem Anlegen eines neuen Drucker vom Typ RepRap sollten im Basic-Tab folgende Werte eingestellt werden:

Quality
Layer height (mm): 0.1
Shell thickness (mm): 0.8
Enable retraction: true

Fill
Bottom/Top thickness (mm): 0.6
Fill Density: 20

Speed and Temperature
Print speed (mm/s): 20
Printing temperature (C): 210

Support
Support type: None
Platform adhesion type: None

Filament
Diameter (mm): 1.75
Flow (%): 100

In den Advanced-Tab gehören folgende Einstellungen:

Machine
Nozzle size (mm): 0.4

Retraction
Speed (mm/s): 30
Distance (mm): 3

Quality
Initial layer thickness (mm): 0.3
Initial layer line width (%): 100
Cut off object bottom (mm): 0.0
Dual extrusion overlap (mm): 0.15

Speed
Travel speed (mm/s): 30
Bottom layer speed (mm/s): 20
Infill speed (mm/s): 0.0
Top/bottom speed (mm/s) 0.0
Outher shell speed (mm/s): 0.0
Inner shell speed (mm/s) 0.0

Cool
Minimal layer time (sec): 5
Enabling cooling fan: true

Als Start-GCode empfiehlt es sich folgenden Code zu nutzen:

M53; enable feed-hold
G0 Z2.0; always start from the same height to compensate backlash
G28; move extruder to 0
G28; move extruder to 0
G28; move extruder to 0
G28; move extruder to 0
G28; move extruder to 0
M420 R0.0 E0.0 D0.0 P0.1 ; turn the lights on
M107; turn off fan
G64 P0.05 Q0.05; path blending settings
G23; unretract

Der End-GCode sollte so aussehen:

M104 P0
G0 X49 Y49 Z70; move the extruder out of the way
M420 R0.0 E0.1 D0.0 P0.6 ; signalize end of print
M140 P0 ; turn off heatbed

Der Start- und End-GCode sind sicherlich nicht die optimale Version, funktionieren mit dem Fabrikator Mini aber schon halbwegs passabel. Mit diesen Einstellungen kann anschließend der erste Druck getätigt werden. Je nach Modell kann dies einige Minuten bis Stunden in Anspruch nehmen.

Für macOS existiert seit vielen Jahren eine Erweiterung (der macOS Server), mit welchem dem Betriebssystem bestimmte Server-Funktionalitäten hinzugefügt werden können. Wenn der macOS Server später wieder deinstalliert werden soll, so ist dies in zwei einfachen Schritten möglich.

Die Konfigurationsoberfläche des macOS Server

Im ersten Schritt muss die Server-Applikation aus dem Programme-Ordner gelöscht werden. Anschließend muss der Ordner /Library/Server gelöscht werden. Damit ist der macOS Server deinstalliert.

Vor einigen Tagen hatte ich mir die Oberfläche der macOS-App Affinity Photo zerschossen. Nachdem alle Versuche gescheitert waren, die Leiste auf der rechten Seite wieder zu aktivieren, blieb nur noch der Versuch die Oberfläche von Affinity Photo komplett zurückzusetzen.

Affinity Photo

Dazu wählt man im Menü Ansicht den Punkt Studio und dort den Unterpunkt Studio zurücksetzen. Anschließend werden die Bedienelemente und die Fenster wieder auf den initialen Stand zurückgesetzt.