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Das Blue Yeti ist ein beliebtes USB-Mikrofon, welches fürs das entsprechende Geld ordentliche Qualität liefert. Das Mikrofon kann problemlos an beliebige Rechner mit Linux, macOS oder Windows angeschlossen werden. Problematischer wird dies, wenn man versucht das Mikrofon an ein iPhone anzuschließen. Mit dem Lightning auf USB Kamera-Adapter ist dies prinzipiell kein Problem. Allerdings versorgt sich das Blue Yeti komplett über den USB-Anschluss mit dem entsprechenden Strom. Das iPhone kann allerdings nicht genug Strom bereitstellen und teilt dies dem Nutzer in einer Fehlermeldung mit.

Das Blue Yeti benötigt zuviel Strom

Die Lösung für Problem ist relativ einfach. Man benötigt einen Powered-USB-Hub.

Das Blue Yeti muss über einen Powered-USB-Hub mit dem iPhone verbunden werden

Schließt man das Blue Yeti über den Powered-USB-Hub an, sorgt dieser für die Stromversorgung des Mikrofons. Das iPhone muss sich daraufhin nur noch um die Datenverbindung kümmern. Damit kann das iPhone in Verbindung mit dem Blue Yeti für mobile Aufnahmen genutzt werden.

Wenn man ein Image auf eine SD-Karte oder einen USB-Stick übertragen möchte, so kann man, je nach verendetem System, die Kommandozeile nutzen um das Image auf den Datenträger zu schreiben. Mit Hilfe des Cross-Plattform-Tools Etcher kann man diese Aufgabe unkomplizierter erledigen. In Etcher muss das Image und der Datenträger definiert werden und schon startet der Prozess. Das Tool wird unter anderem von der Raspberry Pi Foundation empfohlen.

Etcher

Heruntergeladen werden kann Etcher auf der Seite des Projektes unter etcher.io. Es ist für macOS, Linux und Windows verfügbar. Der Quelltext des Werkzeuges ist auf GitHub zu finden. Das Projekt ist unter der Apache 2.0 Licence lizenziert und damit freie Software.

Ab und an kommt es vor das man einen bootfähigen USB-Stick benötigt, z.B. um ein Live-Linux an einem Rechner ohne CD Laufwerk zu nutzen. Unter Windows kann man hierfür die Anwendung Rufus benutzen. Mit Hilfe von Rufus muss nur noch das entsprechende Laufwerk sowie einige Parameter eingestellt werden und anschließend wird der gewünschte Datenträger bespielt. Dabei unterstützt Rufus neben MS-DOS und FreeDOS beliebige ISO- und dd-Images.

Rufus

Rufus

Bezogen werden kann Rufus auf der offiziellen Webseite. Rufus ist freie Software und unter der GPL3 lizenziert. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden.

Windows 7 ist nun schon ein paar Tage auf dem Markt und hat doch teilweise noch haarsträubene Fehler. Um folgendes Problem nachzuvollziehen benötigt man nur folgende Komponenten:

  • Windows 7 (Professional / 64 Bit)
  • mind. 4 GiB RAM
  • eine Seagate (andere wurden nicht getestet) USB Festplatte

Nun möchte man eine 200 GiB große Datei vom Rechner auf die USB Festplatte verschieben. Dort bekommt man dann Datentransferraten von 1,5 MiB/s bis 3 MiB/s. Man kann sich also den Rest des Tages freinehmen und der Datei beim kopieren zuschauen.

Da die wenigsten Leute ewig Zeit haben folgte dann die Probe aufs Exempel. Aus der Schreibtischschublade wird eine Kubuntu Live CD (10.04) geholt und von dieser gebootet. Dann beginnt der Datentransfer, diesmal mit Datenraten von 25 MiB/s bis 30 MiB/s. Mit solchen Raten lässt sich leben. Warum es Microsoft nicht schafft einen solchen Fehler zu beheben ist mir allerdings schleierhaft…

Man hält es nicht für möglich aber USB Networking ist auch unter Windows möglich 🙂 Dazu muss man die Datei moko.inf herunter und startet sein Moko. Sobald es oben ist steckt man es an den Rechner ran. Wichtig ist es wirklich erst dann ranzustecken wenn das System geladen ist.

Windows erkennt das ganze dann als RNDIS/Ethernet Gadget und verlangt nach einem Treiber dafür. Hier wird dann die moko.inf serviert. Nach der Installation warnt uns Windows dann das eingeschränkte bzw. keine Konnektivität herrscht. Um dieses Fehler zu beheben wechselt man in die Netzwerkkonfiguration und weißt dem Interface die feste IP 192.168.0.200 zu. Danach ist das Moko per SSH unter der IP 192.168.0.202 zu erreichen.