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Möchte man bestimmte Seiten innerhalb eines WordPress umleiten, so gibt es neben der Möglichkeit dies über den Server zu tun, eine Reihe von Plugins. Für einen Einsteiger könnte die verwendete Syntax der meisten Plugins teilweise zu kompliziert (man denke nur an reguläre Ausdrücke und ähnliches) sein.

Simple 301 Redirects

Simple 301 Redirects

Einfacher kann diese Aufgabe mit dem WordPress-Plugin Simple 301 Redirects erledigt werden. Mit Hilfe des Plugins können einfach Umleitungen angelegt werden. Dabei werden Wildcards durch das *-Zeichen unterstützt und sind somit auch dem Einsteiger nutzbar. Das Plugin ist freie Software und unter der GPL2 (und neuer) lizenziert.

Preis: Kostenlos

Das Shellskript ist fertig und wartet auf seinen Einsatz. Wer das eigene Skript vor dem Einsatz überprüfen möchte, sollte ShellCheck ausprobieren. Bei ShellCheck handelt es sich um ein Tool zur statischen Code-Analyse von Shell-Skripten. Neben allgemeinen Skriptfehlern, weißt ShellCheck dabei auch auf andere Probleme hin und schlägt Verbesserungen vor.

ShellCheck in Aktion

ShellCheck in Aktion

Neben der Webseite, welcher unter shellcheck.net zu finden ist, kann ShellCheck auch auf der Konsole ausprobiert werden. Das Tool ist unter der GPLv3 lizenziert und damit freie Software. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden.

Das Terminal ist geöffnet und ein Befehl wie:

rm -rf img*

soll abgesetzt werden. Nun stellt sich die Frage ob man diesen Befehl wirklich so ausführen möchte. Natürlich könnte es sein, das der Befehl zu weit greift, was dazu führt das man mehr löscht als einem lieb ist. Einen Ausweg aus dieser Misere bietet das in Python geschriebene Tool maybe. Installiert werden kann dieses auf der Konsole mittels:

pip install maybe

Führt man nun ein Skript mittels maybe aus:

maybe test.sh

so ermittelt maybe, welche Operationen das Skript vornehmen möchte und zeigt diese an. Nach einer Bestätigung kann der Befehl anschließend ausgeführt werden. Technisch funktioniert das ganze dabei indem der Prozess unter der Kontrolle von ptrace ausgeführt wird. Hierbei werden allerdings nur einige Systemaufrufe blockiert, so das man maybe nur mit Skripten nutzen sollte, welchen man vertraut. Der Quelltext von maybe ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist das Tool unter der GPL in Version 3 und damit freie Software.

Möchte man unter Mac OS X komplexe Projekte brennen, reicht die integrierte Unterstützung in manchen Fällen nicht aus. Wer dabei auf freie Software setzen möchte, sollte die die Applikation Burn anschauen. Neben Daten-CD/DVDs kann Burn auch Audio und Video-Discs brennen.

Burn unter Mac OS X

Burn unter Mac OS X

Bezogen werden kann Burn über die offizielle Seite, dort ist auch der Quellcode zu finden. Lizenziert ist Burn unter der GPL2 und damit freie Software.

Das CHM-Format ist vielen bekannt als das Windows-Hilfedatei-Format. Auch wenn das Format mittlerweile aus der Mode gekommen ist, findet man ab und an eine solche Datei und möchte sie anzeigen. Unter Linux und Mac OS X gibt es dafür die freie Anwendung xCHM.

xCHM unter Mac OS X

xCHM unter Mac OS X

Lizenziert ist xCHM unter der GPL in Version 2 und damit freie Software. Bezogen werden kann xCHM über die offiziellen Seite. Unter Mac OS X kann es alternativ über MacPorts (Port xCHM) installiert zu werden.

Möchte man unter Mac OS X doppelte Dateien finden, hat man eine Reihe von Möglichkeiten. Bevorzugt man freie Software, so bietet sich die Software dupeGuru an. Neben der normalen Suche nach Dateiduplikaten, gibt es auch Versionen für Bilder und Musik. Zur Duplikatssuche gibt man der Applikation einfach einen Ordner an und schon werden die Duplikate gesucht und anschließend angezeigt, so das sie auf Wunsch gelöscht werden können.

Das Auswahlfenster von dupeGuru

Das Auswahlfenster von dupeGuru

Lizenziert ist dupeGuru unter der GPL3 – der Quelltext findet sich auf GitHub. Alternative Möglichkeiten wären unter anderem die (unfreie) App Gemini, welche im Appstore zu finden ist.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-( #wpappbox

Links: → Store öffnen → Google-Suche

Schachapplikationen gibt es wie Sand am mehr und trotzdem ist von Tim Wölfle entwickelte PlainChess etwas besonderes in dem Berg an Schachapplikationen. Es handelt sich um ein mehrspielerfähige und vollständig in Webstandards wie HTML und JavaScript entwickelte Implementation.

PlainChess im Offline-Modus

PlainChess im Offline-Modus

Dabei beherrscht PlainChess bis auf einige Spezialfälle des Remis, alle Schachregeln. PlainChess ist unter der GPL3 lizenziert und damit freie Software – der Quelltext ist auf GitHub zu finden.

Für Mac OS X gibt es einige freie Git-Clients. Das Problem an den meisten dieser Clients ist das sie nicht mehr weiterentwickelt werden. Ein ziemlich aktueller und aktiv weiterentwickelter Client ist GitUp. Der Client beherscht dabei die nötige Grundfunktionalität, kann aber auch mit Spezialitäten wie Submodulen umgehen. Besonders hervorzuheben ist Map-Ansicht, in welcher man durch den Graph der Commits und Branches navigieren kann.

GitUp in der Map-Ansicht

GitUp in der Map-Ansicht

Lizenziert ist GitUp unter der GPL3 und damit freie Software – der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Bezogen werden kann GitUp über die offizielle Projektseite unter gitup.co.

Auf der Suche nach einer auf PHP basierenden Projektmanagementlösung mit Unterstützung für agile Methoden wie z.B. Scrum habe ich OrangeScrum entdeckt. Die Lösung wird dabei als Service und als Community-Edition angeboten, welche auf dem eigenen Server installiert werden kann.

Das OrangeScrum Dashboard

Das OrangeScrum Dashboard

Mit der Software ist die Projekt- und Ressourcenplanungen, sowie die Aufgabenverteilung unter einer Oberfläche vereint. Lizenziert ist OrangeScrum unter der GPL in der Version 3 und damit freie Software. Der Quelltext von OrangeScrum ist auf GitHub zu finden. Ein speparater Installer wird nicht mitgeliefert – stattdessen müssen vor dem Start einige Konfigurationsdateien angepasst und die entsprechende Datenbank angelegt werden – danach läuft OrangeScrum ohne Probleme.

Seit einigen Jahren nutze ich für komplexere Audioprojekte Ardour. Dabei handelt es sich um eine Software zum Arrangement und zur digitalen Bearbeitung von Audio. Bis Version 3 benötigte man neben Ardour immer JACK (JACK Audio Connection Kit) – was die Einrichtung unter Mac OS X für Einsteiger verkomplizierte.

Ardour 4 unter Mac OS X

Ardour 4 unter Mac OS X

Mit der neuen 4er Version können nun auch andere Backends wie z.B. CoreAudio unter Mac OS X genutzt werden, so das man nun unter Mac OS X ebenfalls über eine mächtige, einfach zu installierende Audiobearbeitungslösung verfügt. Ardour ist unter der GPL lizenziert und damit freie Software. Eine Besonderheit gibt es beim Bezug der kompilierten Version – während diese bei Linux einfach über den Paketmanager installiert werden können, muss für das Kompilat der Mac OS X Version mindestens $ 1 investiert werden.