Globales @Before in JUnit

Wenn man unter JUnit für mehrere Tests einige vorbereitende Schritte benötigt, so kann man dafür die @Before Annotation nutzen:

@Before
public void setup() {
    // Prepare something
}

Das Problem an dieser Methode ist, das dass ganze auf eine Klasse beschränkt ist. Benötigt man die vorbereitenden Schritte in mehreren Klassen, so muss man sich unter JUnit 4 anders behelfen. Dort führt die Lösung über eine abstrakte Klasse:

public abstract class TestBase {
    @Before
    public void setup() {
        // Prepare something
    }
}

Von dieser Klasse können die Klassen mit den Testfällen abgeleitet werden. Allerdings muss man beachten, das es hierbei zu doppelter Initialisierung kommen kann. Unter JUnit 5 kann man dies nun wesentlich einfacher lösen. Dort gibt es die neue Annotation @BeforeAll:

@BeforeAll
public void setup() {
    // Prepare something
}

Mit diese Annotation wird die Initialisierung vor der Ausführung der Tests durchgeführt.

Maven-Unterstützung zu einem IntelliJ IDEA Projekt hinzufügen

Wenn man unter IntelliJ IDEA eine Java-Projekt ohne Maven-Unterstützung geladen hat und eine solche benötigt, so kann man diese manuell hinzufügen. Dazu reicht es eine pom.xml Datei dem Projekt hinzuzufügen:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<project xmlns="http://maven.apache.org/POM/4.0.0"
         xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance"
         xsi:schemaLocation="http://maven.apache.org/POM/4.0.0 http://maven.apache.org/xsd/maven-4.0.0.xsd">
    <modelVersion>4.0.0</modelVersion>

    <groupId>groupId</groupId>
    <artifactId>TestProject</artifactId>
    <version>1.0-SNAPSHOT</version>

</project>

Einfacher und schneller kann das ganze allerdings mit den Bordmitteln von IntelliJ IDEA gelöst werden.

Die Unterstützung für Maven kann einfach hinzugefügt werden

Die Unterstützung für Maven kann einfach hinzugefügt werden

Dazu muss mit der rechten Maustaste auf das Projekt geklickt werden. Dort wird der Punkt Add Framework support… ausgewählt. Anschließend öffnet sich ein Fenster in dem das gewünschte Framework ausgewählt werden kann. Wählt man hier Maven aus und bestätigt das ganze mit dem OK-Button wird eine pom.xml Datei für das Projekt erzeugt und die IDE erkennt automatisch, das es sich nun um ein Maven-Projekt handelt.

REST-Server mit Grapevine aufsetzen

In den letzten Tagen habe ich für ein Projekt einen REST-Server geschrieben. Der Server läuft unter .NET bzw. Mono – also war ich auf der Suche nach einer passenden Bibliothek bzw. einem Framework, welches mich bei dem Aufsetzen eines solchen Servers unterstützt. Nach einem Blick auf Nancy und einigen anderen Frameworks bin ich schlussendlich bei Grapevine gelandet.

sukona.github.io

sukona.github.io

Dabei handelt es sich um eine Bibliothek, welche neben einem REST-Client auch einen REST-Server bereitstellt. Das Hauptaugenmerk der Entwicklung wird dabei auf den REST-Server gelegt. Mit Hilfe des Frameworks lässt sich ein REST-Server mittels weniger Zeilen Quellcode aufsetzen:

ServerSettings settings = new ServerSettings();
settings.Host = "localhost";
settings.Port = "1111";

RestServer server = new RestServer(settings);
server.Start();

In diesem Beispiel werden die Einstellungen für den Server angelegt und anschließend dem Server übergeben. Danach wird der Server mit der Methode Start hochgefahren. Damit verfügt man zwar über einen REST-Server, dieser verfügt allerdings über keinerlei Methoden was die praktische Verwendung eher erschwert. Ressourcen für den Server werden mittels des Attributes RestResource markiert:

[RestResource(BasePath = "/time/")]
public class TimeModule
{
    [RestRoute(PathInfo = "date")]
    public IHttpContext GetDate(IHttpContext context)
    {
        context.Response.SendResponse(Grapevine.Util.HttpStatusCode.Accepted, getDate());
        return context;
    }
}

Über das Attribut RestRoute wird eine Methode für Grapevine gekennzeichnet – das Pathinfo definiert dabei den Pfad über welchen diese aufgerufen werden kann. Durch den über das Attribut RestResource festgelegten BasePath lautet die vollständige URL für die Ressource:

http://localhost:1111/time/date

Wird diese Methode per GET aufgerufen, so wird das aktuelle Datum zurückgegeben. Damit ist ein minimaler REST-Server mit einer Ressource implementiert. Grapevine selbst ist unter der Apache Lizenz lizenziert und damit freie Software. Der Quelltext der Bibliothek befindet sich auf GitHub.

Freies Voxel-Framework für Unity

Voxel und entsprechende Voxel-Engines sind spätestens seit Minecraft in aller Munde. Mit Voxelmetric gibt es nun auch ein freies Voxel-Framework für die Spielentwicklungsumgebung Unity. Das Framework bietet dabei eine Unterstützung für Terrain (auch unendlich weites Terrain), Ambient Occlusion, Threading und Pathfinding und versteht sich als Lösung um schnell mit Voxeln arbeiten zu können.

Die offizielle Webseite des Projektes

Die offizielle Webseite des Projektes

Zu finden ist das Framework neben GitHub auch auf der offiziellen Seite. Lizenziert ist Voxelmetric unter der Apache-Lizenz und damit freie Software. Auf der Seite des Projektes sind eine Reihe von Tutorials für den schnellen Einstieg zu finden.

REST-API Framework für PHP

Wer eine REST– bzw. eine RESTful-API entwickeln möchte, der kann natürlich das Rad neu erfinden und die komplette API von Grund auf entwickeln. Einfacher wird es wenn man ein bestehendes Framework nutzt. Für diesen Zweck bietet sich unter PHP Restler an. Mit Hilfe dieses Frameworks lassen sich vollwertige REST-APIs innerhalb weniger Stunden entwickeln. So unterstützt Restler unter anderem unterschiedliche Ausgabeformate wie JSON, XML oder YAML. Abgerundet wird das Paket durch eine ausführliche Dokumentation und sehr viele gut dokumentierte Beispiele.

luracast.com/products/restler

luracast.com/products/restler

Restler ist unter der LGPL lizenziert und somit freie Software. Die offizielle Webseite ist mit hilfreichen Informationen gespickt, während der Quelltext auf GitHub zu finden ist.