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Für EVE Online gibt es einige Apps für Mobilsysteme. Unter iOS als erstes zu nennen wäre die offizielle App von CCP, welche den Namen EVE Online Portal trägt. Das Problem an der offiziellen App ist, dass sie nur bedingt nützlich ist.

EVE Online Portal
Preis: Kostenlos

So kann man zwar EVE-Mails empfangen, Plex kaufen und erhält Benachrichtigungen wenn ein Skill trainiert wurde, aber damit erschöpft sich die Funktionalität der App bereits. Wesentlich interessanter ist hier die App Neocom von Artem Shimanski.

Neocom for EVE Online
Preis: Kostenlos+

Neocom bietet eine Vielzahl an Funktionalitäten. So wird man z.B. gewarnt wenn die Skillwarteschlange leerzulaufen droht und bei Mails benachrichtigt. Die App unterstützt sowohl Charaktere als auch Cooperations. Sie liefert für die jeweiligen Charaktere unterschiedlichste Auswertungen und Statistiken, wie der Anzeige der Trainingswarteschlange, oder dem Wert des Charakters.

Unterschiedliche Ansichten in der App Neocom

Daneben verfügt Neocom über umfangreiche Datenbanken zu Items, Wurmlöchern. NPCs und vielem mehr. Neocom bietet sich damit als Companion-App für EVE Online an. Gegen eine kleine Spende lässt sich die Werbung in der App komplett deaktivieren. Für regelmäßige EVE Online Spieler sollte dies eine lohnenswerte Investition sein.

Das Blue Yeti ist ein beliebtes USB-Mikrofon, welches fürs das entsprechende Geld ordentliche Qualität liefert. Das Mikrofon kann problemlos an beliebige Rechner mit Linux, macOS oder Windows angeschlossen werden. Problematischer wird dies, wenn man versucht das Mikrofon an ein iPhone anzuschließen. Mit dem Lightning auf USB Kamera-Adapter ist dies prinzipiell kein Problem. Allerdings versorgt sich das Blue Yeti komplett über den USB-Anschluss mit dem entsprechenden Strom. Das iPhone kann allerdings nicht genug Strom bereitstellen und teilt dies dem Nutzer in einer Fehlermeldung mit.

Das Blue Yeti benötigt zuviel Strom

Die Lösung für Problem ist relativ einfach. Man benötigt einen Powered-USB-Hub.

Das Blue Yeti muss über einen Powered-USB-Hub mit dem iPhone verbunden werden

Schließt man das Blue Yeti über den Powered-USB-Hub an, sorgt dieser für die Stromversorgung des Mikrofons. Das iPhone muss sich daraufhin nur noch um die Datenverbindung kümmern. Damit kann das iPhone in Verbindung mit dem Blue Yeti für mobile Aufnahmen genutzt werden.

Für einige Aufnahmen, welche ich mit einem externen Mikrofon über das iPhone aufnehmen wollte, war ich auf der Suche nach einer passenden Recording-Software. Fündig wurde ich mit dem Auphonic Recorder von Auphonic.

Auphonic Recorder
Preis: Kostenlos

Die App besitzt ein klar strukturiertes Interface, so dass man sich schnell zurechtfindet und mit der Nutzung beginnen kann. Als eine von wenigen Apps kann das Mikrofon, welches für die Aufnahme genutzt werden soll, unkompliziert festgelegt werden. Auch das Format, die Sampling Rate und Monitoring-Optionen können umfangreich eingestellt werden, so das keine Wünsche offen bleiben.

Neben der Recording-Funktionalität, verfügt die App über eine Schnittstelle zu Auphonic, so das Aufnahmen, problemlos an den Dienst übertragen werden können. Mit dem entsprechenden Mikrofon, verfügt man damit über eine Lösung um eine Aufnahme ohne weitere zusätzliche Hardware vorzunehmen.

Die seit einigen Jahren in iOS integrierte Aktivierungssperre schützt das Gerät im Falle eines Diebstahles. Allerdings sollte diese entfernt werden bevor das Gerät verkauft oder anderweitig weitergegeben wird. Seit iOS 10.3 hat sich das Verhalten zur Deaktivierung der Aktivierungssperre gegenüber älteren Versionen leicht geändert.

Nach der Bestätigung wird das Gerät abgemeldet

Zur Deaktivierung der Aktivierungssperre auf dem Gerät müssen die Einstellungen geöffnet werden und dort auf den Namen (erster Eintrag in den Einstellungen) geklickt werden. Auf der rechten Seite findet sich unten nun der Button Abmelden. Die Abmeldung muss mit dem Apple-ID-Passwort bestätigt werden und anschließend wird die Aktivierungssperre für das Gerät deaktiviert.

Wenn man ein iOS-Gerät besitzt, bei welchem der Power- oder der Homebutton nicht richtig funktioniert hat man ein Problem. So wird es z.B. schwierig das iPhone auszuschalten. Abhilfe schaffen hier die in iOS eingebauten Bedienhilfen.

In den Einstellungen kann Assistive Touch aktiviert werden

In den Einstellungen kann Assistive Touch aktiviert werden

In den Einstellungen gibt es unter Allgemein den Punkt Bedienungshilfen. Unter diesen Bedienungshilfen findet sich der Punkt AssistiveTouch. Ist Assistive Touch aktiviert erscheint auf dem Display ein etwa daumengroßer weißer Punkt, welcher ein Menü öffnet. In diesem Menü gibt es neben einer Home-Button-Simulation auch die Option Bildschirm sperren. Wird diese Option länger gedrückt, kann das iOS-Gerät ausgeschaltet werden.

Die Symbole auf dem Home-Bildschirm werden unter iOS in der Reihenfolge ihrer Installation angelegt. Anschließend kann man diese von Hand sortieren. Wünscht man eine alphabetische Sortierung gibt es einen einfacheren Weg dies zu bewerkstelligen.

Die Einstellungen zum Zurücksetzen unter iOS

Die Einstellungen zum Zurücksetzen unter iOS

Dazu müssen die Einstellungen unter iOS geöffnet werden. Dort wird im Punkt Allgemein der Untermenüpunkt Zurücksetzen ausgewählt. In diesem Menü kann nun der Home-Bildschirm zurückgesetzt werden – dabei werden die Symbole alphabetisch angeordnet, was vor allem bei vielen installierten Apps eine Menge Zeit spart.

Vor ein paar Tagen tauschte ich die Kamera bei meinem iPhone gegen ein entsprechendes Ersatzteil aus. Neben den hilfreichen Anleitungen von iFixit stieß ich dabei auch auf “The iPhone Wiki”. Das Ziel der Wiki ist dabei einfach – es sollen Informationen zu allen iOS Geräten gesammelt und dokumentiert werden.

theiphonewiki.com

theiphonewiki.com

Neben Informationen über die Hardware wie die einzelnen Prozessoren, die WLAN- und Baseband-Chips der iOS-Geräte erfährt man auch viel über die Innereien des Betriebssystemes wie z.B. über die unterschiedlichen Verschlüsselungsebenen der Geräte. Zu finden ist die Wiki unter theiphonewiki.com.

Apples neuster “Geniestreich” soll er sein – der Fingerabdruckscanner welcher sich unter dem Homebutton befindet. Sensibel ist es natürlich nicht, so etwas auf dem Gipfel eines Überwachungskandales noch nie gekannten Ausmaßes herauszubringen. Nun muss man Apple natürlich zu Gute halten, das der Einbau des Scanners sicherlich schon sehr lange geplant war und die Veröffentlichung nur zur falschen Zeit kam. Trotzdem vereint dieses System einige sehr unangenehme Eigenschaften welche es unbrauchbar machen.

Auch wenn Apple bei der Keynote versprochen hat, das der gespeicherte Fingerabdruck nur lokal auf dem Gerät gespeichert wird und niemals in die iCloud oder auf Apple Server (von anderen Servern war nicht die Rede) hochgeladen wird, muss das nicht heißen das niemand an diese Abdrücke herankommt. Gemäß der Maxime, wo ein Wille da auch ein Weg, wird es sicherlich eine Möglichkeit geben diese Daten auszulesen.

Die Codeeingabe ist sicherer als der Fingerabdruck

Die Codeeingabe ist sicherer als der Fingerabdruck

Es gibt im Moment zirka 700 Millionen iOS Nutzer. Wenn man davon ausgeht, das in relativ kurzer Zeit 50 Millionen Nutzer über ein iOS Gerät mit Fingerabdruckscanner verfügen, dann haben wir eine wunderschöne Datenbasis. Und große Datensammlungen wecken immer Begehrlichkeiten. Erst recht wenn es sich dabei um so sensitive Informationen wie den eigenen Fingerabdruck handelt.

Das nächste Problem bei einer Anmeldung mittels des Fingerabdruckes ist die Tatsache das sich ein solcher für eine sichere Authentifizierung nicht eignet. Im Gegensatz zu einem Schlüssel oder unserer PIN hinterlassen wir ständig und überall unsere Fingerabdrücke – auf Gläsern, Möbeln und auf dem iPhone selbst. Das entspricht dem Sicherheitsniveau eines Haustürschlüssels unter dem Türvorleger.

Die Wahrscheinlichkeit das jemand anders das iPhone mit seinem eigenen Finger entsperren kann, liegt im übrigen bei 1:50000 – das bedeutet, das einer von 50.000 Menschen auch an ihr iPhone kommt. Bis hierher ist das natürlich eine eher theoretische Bedrohung. Fingerabdrücke lassen sich allerdings relativ einfach kopieren, was drei Tage nach dem Erscheinens des iPhone 5S eindrucksvoll bewiesen wurde. Jan Krissler dachte sich für die Überwindung keine neuen Verfahren aus, sondern nutzte eine bekannte Methode und entsperrte das iPhone mit einem Kunstfinger. Die Lebenderkennung wurde dabei durch das Anhauchens des Kunstfinger überwunden.

Auch im Alltag behält der Scanner einige unangenehme Überraschungen bereit. So wurde das Handy des Abgeordneten Andreas Baum von einem Polizisten ohne dessen Einwilligung durchsucht. In seinem Fall hatte er keine Codesperre im Gerät, allerdings benötigt man kein Einverständnis mehr bei einem Zugang per Fingerabdruck. Während der Code für das eigene Telefon nicht herausgeben werden muss, kann ein Polizist bei einer solchen Durchsuchung, den Nutzer einfach dazu zwingen meinen Finger auf das Gerät zu legen. Mit ein bisschen Gewalt geht da einiges. Wer jetzt der Meinung ist das das nicht rechtens ist – auch die erkennungsdienstliche Behandlung (inklusive Fingerabdrücke) kann unter Zwang vorgenommen werden.

Das Fazit ist vernichtet. Die Fingerabdruckfunkion ist nicht nur untauglich, sondern gefährlich – da sie dem Nutzer einige essentielle Schutzmaßnahmen nimmt. Ein Passwort kann er für sich behalten, einen Fingerabdruck nicht. Ein Fall wird trotzdem nicht eintreten. Wer sich in den Authentifizierungsfinger schneidet, kann über die Notruffunktion immer noch Hilfe rufen, denn diese funktioniert ohne eine Sicherheitsabfrage. Es sollte auch das einzige sein, was bei einem Mobilgerät ohne Authentifikation über einen Sicherheitscode oder ein entsprechendes Muster funktioniert.