seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

In der Standardeinstellung der Webbrowsers Firefox, stellt dieser auf der Neuer Tab-Seite seit einigen Jahren die meistbesuchten Webseiten in einer Übersicht da. Möchte man diese Übersicht deaktivieren, so geschieht dies über das Einstellungsmenü auf der Übersichtsseite. Dazu muss dar Zahnrad-Button in der rechten oberen Ecke angeklickt werden. Dort findet sich die Einstellung zur Deaktivierung der Übersicht.

Die Einstellungen der Neuer Tab-Seite

Anschließend wird nur noch eine leere Seite, beim Öffnen eines neuen Tabs dargestellt.

Vor ein paar Tagen wurde Raspbian, die Debian-Distribution für den Raspberry Pi, auf das neue Release mit dem Namen Stretch aktualisiert. Debian benennt seine Releases nach Figuren aus dem Toy Story Universum. Nach dem Cowgirl Jessi, folgt nun der Octopus Stretch, Um bestehende Installationen, welche noch mit der älteren Version laufen, zu aktualisieren, sollte man sich per SSH mit dem entsprechenden Raspberry Pi verbinden. Dort gibt man dann folgendes ein:

apt-get update
apt-get dist-upgrade

Damit wird die bestehende Version (Jessi) auf die aktuelle Version aktualisiert. Im nächsten Schritt müssen die Paketquellen angepasst werden. Dazu muss die sources.list-Datei in einem Editor geöffnet werden:

nano /etc/apt/sources.list

Die Datei sieht dabei im Normalfall wie folgt aus:

deb http://mirrordirector.raspbian.org/raspbian/ jessi main contrib non-free rpi
# Uncomment line below then 'apt-get update' to enable 'apt-get source'
#deb-src http://archive.raspbian.org/raspbian/ jessie main contrib non-free rpi

Die Zeichenkette jessi muss nun durch stretch ausgetauscht werden. Das gleiche gilt für Dateien die im Ordner /etc/apt/sources.list.d/ liegen. Anschließend müssen die Pakete auf die neue Version (Stretch) aktualisiert werden:

apt-get update
apt-get dist-upgrade

Je nach Anzahl der installierten Pakete, kann dieser Vorgang durchaus einige Stunden in Anspruch nehmen. Unter Umständen wird gefragt, ob bestimmte Konfigurationsdateien überschrieben oder behalten werden sollen. Hier sollte man je nach Fall abwägen. Bei Konfigurationen, die manuell angepasst worden sind, kann ein Überschreiben derselben zu Problemen führen, da die Dienste dann eventuell nicht mehr so laufen wie ursprünglich gewünscht. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, sollten noch einige Aufräumarbeiten angestartet werden:

apt-get autoremove
apt-get autoclean

Anschließend kann der Raspberry Pi mittels des Befehls reboot neugestartet werden.

Der Dialog zum Drucken unter macOS ist recht spartanisch gehalten. So bietet er die wichtigsten Informationen und sollte im Normalfall für 90 Prozent aller Fälle genügen. Eine Kleinigkeit störte mich allerdings an dem Dialog. Standardmäßig ist bei meinem Drucker der Duplexdruck aktiviert. Möchte man die Standardeinstellung des Druckers ändern, wird es etwas komplizierter. Damit man diese Einstellung ändern kann, muss das Webinterface des unter macOS verwendeten Druckdienstes aktiviert werden. Der Dienst, der den Namen CUPS trägt, wird im Terminal mittels:

cupsctl WebInterface=yes

aktiviert. Anschließend ist das Webinterface unter:

http://localhost:631/

erreichbar. Rein technisch betrachtet ist das Webinterface bereits vor der Aktivierung mittels cupsctl aktiv. Allerdings sind die administrativen Funktionen gespeert, solange sie nicht mittels cupsctl aktiviert worden sind. Ist man im Webinterface angekommen, wählt man den Menüpunkt Administration aus. Dort klickt man anschließend auf den Button Manage Printers.

Die Standardeinstellungen des ausgewählten Druckers

Nun wählt man den gewünschten Drucker aus und wählt anschließend auf der nächsten Seite, in der rechten Combobox, den Wert Set Default Options und bestätigt das ganze. Auf der folgenden Seite kann man die Standardeinstellungen des entsprechenden Druckers ändern. Möchte man diese Speichern, so muss das ganze mit dem eigenen Nutzernamen und dem dazugehörigen Passwort autorisiert werden. Anschließend sind die neuen Standardeinstellungen sofort wirksam.

Wenn man ein Image auf eine SD-Karte oder einen USB-Stick übertragen möchte, so kann man, je nach verendetem System, die Kommandozeile nutzen um das Image auf den Datenträger zu schreiben. Mit Hilfe des Cross-Plattform-Tools Etcher kann man diese Aufgabe unkomplizierter erledigen. In Etcher muss das Image und der Datenträger definiert werden und schon startet der Prozess. Das Tool wird unter anderem von der Raspberry Pi Foundation empfohlen.

Etcher

Heruntergeladen werden kann Etcher auf der Seite des Projektes unter etcher.io. Es ist für macOS, Linux und Windows verfügbar. Der Quelltext des Werkzeuges ist auf GitHub zu finden. Das Projekt ist unter der Apache 2.0 Licence lizenziert und damit freie Software.

Vor kurzer Zeit stand ich vor dem Problem, dass eine Taste auf der Tastatur eines MacBook nicht mehr funktionierte. Nun tippt es sich ohne das komplette Alphabet bekanntermaßen etwas schwierig. Wenn die Taste nicht mehr repariert werden kann, muss eine andere Lösung in Erwägung gezogen werden.

Die Einstellungen in Karabiner-Elements

Das Werkzeug der Wahl ist hierbei Karabiner bzw. Karabiner-Elements. Nach der Installation des Tools, kann, unter Zuhilfenahme von Karabiner-Elements, das Mapping der Tasten verändert werden. Als Ausweichtaste bietet sich die Caps Lock-Taste an. Diese verfügt im Normalfall über keinerlei sinnvolle Funktionalität. Der Quelltext der beiden Karabiner-Versionen ist auf GitHub zu finden. Lizenziert sind die Werkzeuge als Public Domain und damit für jedermann frei verfügbar.

Um eine gute Lesbarkeit auf einer Webseite zu erreichen, ist es wichtig ein sinnvolles Kontrastverhältnis zwischen Hintergrund und Schrift zu wählen. Ist dieses Verhältnis zu schlecht, leidet die Lesbarkeit der Texte. Große Webkonzerne wie Google und Apple gehen hierbei teilweise mit schlechtem Beispiel voran.

leaverou.github.io/contrast-ratio/

Nach der WCAG 2.0 Richtlinie wird im Normalfall ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5:1 gefordert. Ob die eigene Webseite diesem Kontrastverhältnis entspricht, kann man mit dem contrast ratio Tool testen, welches auf GitHub unter leaverou.github.io/contrast-ratio/ zu finden ist. Der Quelltext, der unter der MIT-Lizenz lizenzierten Software, ist ebenfalls auf GitHub zu finden.

Mittlerweile gibt es unzählige sogenannte Social Icons für Dienste wie Facebook, GitHub oder Twitter. In vielen Fällen benötigt man ein solches Social Icon auf einer Webseite oder in einem Dokument. Natürlich kann man sich nun die entsprechenden Bilder bei den jeweiligen Anbietern, über die Presse- bzw. Markenportale beziehen. Bei mehreren Anbietern kann dies allerdings eine zeitintensive Tätigkeit sein.

Der Font Socicon in Aktion

Mit dem Font Socicon, welcher unter socicon.com bezogen werden kann, hat man alle diese Social Icons in einem Font zusammengefasst. Dieser kann direkt auf Webseiten eingebunden oder lokal installiert werden. Lizenziert ist der Font unter der SIL Open Font License 1.1.

In WordPress findet man in den Einstellungen unter dem Punkt Mediathek die Einstellungen um die Größe der Vorschaubilder zu definieren. Wenn man dort nun die Größen definiert, führt dies zu einem seltsamen Verhalten.

Die Einstellungen im WordPress-Backend

Während die Bilder für die Option Mittelgroß problemlos in die gewünschten Größe skaliert werden, geschieht dies bei der Größe Groß nicht mehr. Hier werden die Bilder, bei meinem Theme, maximal 630 x 630 Pixel groß eingebunden. Das Bild wurde durchaus auf die korrekte Größere skaliert. Beim Einbinden findet man dann allerdings diese Beschränkung. Der Grund dafür ist in der Eigenschaft Content Width zu finden. Diese Eigenschaft beschränkt die maximale Breite der Bilder. Sie wird in der functions.php im jeweiligen Theme definiert. Dies könnte z.B. so aussehen:

/** 
 * Content Width
 */

if (!isset($content_width)) {
	$content_width = 630;
}

Wird dieser Wert geändert, so passt sich sich die Skalierung der Medien an.

Wenn man den Podlove Subscribe Button über das Podlove Podcast Publisher-Plugin benutzt, so wird man feststellen das dieser über das Podlove-CDN eingebunden wird.

Podlove Subscribe button
Preis: Kostenlos
Podlove Podcast Publisher
Preis: Kostenlos

Wer keine externen Abhängigkeiten einbinden möchte, der kann seit Version 2.6 des Podlove Podcast Publisher-Plugins die CDN-Nutzung deaktivieren.

In den Modul-Einstellungen kann die CDN-Nutzung deaktiviert werden

Dazu müssen im Podlove-Menü im WordPress-Backend, die Moduleinstellungen aufgerufen werden. Dort findet sich unter dem Unterpunkt Web Publishing die entsprechende Einstellung um die CDN-Einbindung zu deaktivieren.

Gogs ist ein Git-Service welcher eine ähnliche Funktionalität wie der bekannte Dienst GitHub zur Verfügung stellt. Standardmäßig läuft der Dienst auf dem Port 3000. Möchte man ihn über die normalen Ports für HTTP (80) bzw. HTTPS (443) erreichbar machen, kann man hierfür einen Reverse Proxy nutzen. Dafür eignen würde sich zum Beispiel Nginx, der im ersten Schritt auf dem Server installiert werden muss:

apt-get install nginx

Anschließend wird die Konfiguration angelegt:

nano /etc/nginx/sites-available/example

In diesem Fall befasst sich die Konfiguration mit der verschlüsselten Kommunikation per HTTPS und der Weiterleitung von unverschlüsselten Verbindung in Richtung der verschlüsselten Verbindung.

server {
        listen 80;
        listen [::]:80;

        server_name example.com;

        return 301 https://$host$request_uri$is_args$args;
}

server {
    listen 443;
    listen [::]:443 default_server;

    ssl on;
    ssl_certificate        /etc/letsencrypt/live/example.com/fullchain.pem;
    ssl_certificate_key    /etc/letsencrypt/live/example.com/privkey.pem;

    server_name example.com;

    client_max_body_size 500m;

    location / {
        proxy_pass https://localhost:3000;
    }
}

Nachdem die Konfiguration für Nginx hinterlegt ist, wird die Standardkonfiguration entfernt und ein symbolischer Link für die neue Konfiguration erstellt. Anschließend wird Nginx neugestartet, damit die geänderte Konfiguration wirksam wird:

rm /etc/nginx/sites-enabled/default
ln -s /etc/nginx/sites-available/example /etc/nginx/sites-enabled/example
service nginx restart

Nach der Anpassung der Nginx-Konfiguration, muss die app.ini (sie befindet sich im gogs/custom/conf/ Ordner) von Gogs angepasst werden und dort die neue ROOT_URL ohne zusätzlichen Port angegeben werden. Anschließend kann auf Wunsch, per Firewall, der Port 3000 für Zugriffe von außen gesperrt werden.

Einführung in die uncomplicated firewall