seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Ulysses, die App für Autoren, die im Zuge ihrer Umstellung auf ein Abo-Modell für reichlich Gesprächsstoff sorgte, gibt es für macOS und iOS. Um so verwunderter war ich, als ich entdeckte dass es mittlerweile eine Version für Windows gibt. Diese unter ulysseswindows.com zu findende Version sieht dabei aus wie ein offizieller Ableger des Herstellers:

ulysseswindows.com

Wenn man sich die Kontakt-Seite anschaut, sieht man, dass es sich nicht um eine Seite der Leipziger Ulysses GmbH & Co. KG handelt. Dort findet man stattdessen Kontaktdaten aus dem sonnigen Kalifornien:

156 2nd Street
San Francisco, CA 94105, USA

Nachdem man Eins und Eins zusammengezählt hat, wird man feststellen dass es sich bei der Windows-App um eine dreiste Kopie handelt, man beachte nur das sehr stark an das Original angelehnte Logo. Bestätigt wird dies vom Ulysses-Team auf Twitter:

Das Statement der Ulysses-Macher aus Leipzig

Niemand hätte etwas gegen eine Ulysses-Alternative gehabt; sich allerdings der Methode des dreisten Kopieren zu bedienen, schreit danach das Original zu unterstützen.

Das Blue Yeti ist ein beliebtes USB-Mikrofon, welches fürs das entsprechende Geld ordentliche Qualität liefert. Das Mikrofon kann problemlos an beliebige Rechner mit Linux, macOS oder Windows angeschlossen werden. Problematischer wird dies, wenn man versucht das Mikrofon an ein iPhone anzuschließen. Mit dem Lightning auf USB Kamera-Adapter ist dies prinzipiell kein Problem. Allerdings versorgt sich das Blue Yeti komplett über den USB-Anschluss mit dem entsprechenden Strom. Das iPhone kann allerdings nicht genug Strom bereitstellen und teilt dies dem Nutzer in einer Fehlermeldung mit.

Das Blue Yeti benötigt zuviel Strom

Die Lösung für Problem ist relativ einfach. Man benötigt einen Powered-USB-Hub.

Das Blue Yeti muss über einen Powered-USB-Hub mit dem iPhone verbunden werden

Schließt man das Blue Yeti über den Powered-USB-Hub an, sorgt dieser für die Stromversorgung des Mikrofons. Das iPhone muss sich daraufhin nur noch um die Datenverbindung kümmern. Damit kann das iPhone in Verbindung mit dem Blue Yeti für mobile Aufnahmen genutzt werden.

Ab und an schaue ich gerne in den Himmel. Damit man dann auch weiß was genau man da siehst, kann man sich mit entsprechenden Apps behelfen. Eine der besseren Apps und meine persönliche Lieblingsapp in diesem Bereich ist Redshift. Die App verfügt über ein Planetarium mit einigen Millionen Sternen und weiteren interessanten Objekten wie Satelliten oder der ISS. Die Zeitperiode der Darstellung ist, von 3000 vor bis 3000 Jahre nach unserer Zeitrechnung, frei wählbar. Redshift gibt es in drei unterschiedlichen Versionen, welche sich im jeweiligen Funktionsumfang unterscheiden.

Redshift - Astronomie
Preis: 10,99 €+
Redshift Pro - Astronomie
Preis: 19,99 €

So ist das Ansteuern von Teleskopen z.B. nur in der Pro-Version verfügbar. Die Größe der integrierten Datenbanken nimmt von Edition zu Edition ebenfalls zu. Alles in allem ist Redshift eine App die einem den Sternenhimmel etwas näher bringt. Neben der iOS-Version gibt es ebenfalls Versionen für Android, Windows und macOS.

JOSM ist ein freier Editor für OpenStreetMap. Mit Hilfe des Editors können OpenStreetMap-Daten problemlos editiert werden. Als Referenz lassen sich dabei unter anderem GPS-Tracks in Form von GPX-Dateien hinterlegen. Standardmäßig kann man diese allerdings nicht bearbeiten.

editgpx in der Plugin-Verwaltung von JOSM

Hierzu muss über die Einstellungen erst das Plugin editgpx installiert werden. Nachdem dies geschehen ist, kann ein GPX-Track geladen werden. Damit dieser nun bearbeitet werden kann, muss im Ebenen-Fenster das Kontextmenü für die GPX-Ebene aufgerufen werden. Dort wählt man den Punkt Zur Daten-Ebene konvertieren. Anschließend können die GPX-Daten bearbeitet werden.

Ich nutzte iTunes effektiv nur für eine einzige Sache und dies ist die Erstellung eines Backups von meinem iOS-Gerät. Mittlerweile kann ich darauf verzichten. An Stelle von iTunes tritt die macOS-App iMazing Mini.

imazing.com/mini

iMazing Mini ist eine reduzierter Ableger von iMazing 2. Die App unterstützt Backups und die Wiederherstellung derselben über USB und WLAN. Der Ablageort des Backups lässt sich frei definieren, so die Nutzung einer externen Festplatte für Backups kein Problem darstellt. Neben der Backup-Funktionalität verfügt iMazing Mini über weitere Funktionen z.B. zur Akkudiagnostik oder der Anzeige der Geräteinformationen. Eine Version für Windows ist ebenfalls in der Vorbereitung. Bezogen werden kann iMazing Mini über die Webseite des Herstellers.

Möchte man zu einer Domain die IP-Adresse und weitere DNS-Informationen ermitteln kann man unter Windows das Tool nslookup nutzen. Ein einfacher Aufruf sieht dabei so aus:

nslookup example.com

Hierbei wird der DNS-Server genutzt welcher an dem genutzten Rechner eingestellt ist. Allerdings kann auch ein abweichender Server definiert werden. Dazu muss nach der abzufragenden Domain der gewünschte DNS-Server angegeben werden:

nslookup example.com 8.8.8.8

In diesem Fall wird der Google eigene DNS-Server mit der IP 8.8.8.8 genutzt. Die Antwort auf diese Anfrage sieht exemplarisch so aus:

Nicht autorisierende Antwort:
Server:  google-public-dns-a.google.com
Address:  8.8.8.8

Name:    example.com
Addresses:  2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946
          93.184.216.34

Ab und an kommt es vor das man einen bootfähigen USB-Stick benötigt, z.B. um ein Live-Linux an einem Rechner ohne CD Laufwerk zu nutzen. Unter Windows kann man hierfür die Anwendung Rufus benutzen. Mit Hilfe von Rufus muss nur noch das entsprechende Laufwerk sowie einige Parameter eingestellt werden und anschließend wird der gewünschte Datenträger bespielt. Dabei unterstützt Rufus neben MS-DOS und FreeDOS beliebige ISO- und dd-Images.

Rufus

Rufus

Bezogen werden kann Rufus auf der offiziellen Webseite. Rufus ist freie Software und unter der GPL3 lizenziert. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden.

Möchte man ein Samsung S5 mini rooten, so kann man dies einfach mit dem Tool CF-Auto-Root bewerkstelligen. Dazu wird auf der Webseite das entsprechende AP/PDA heruntergeladen. Unter Windows sollten zusätzlich noch die Samsung Mobile Drivers for Mobile Phones heruntergeladen und installiert werden. Ist dies geschehen kann Odin gestartet werden.

Odin

Odin

Unter AP (früher PDA) wird nun die entsprechende Datei für das rooten eingestellt. Nun muss das Gerät abgeschaltet werden und in den Odin-Download-Modus versetzt und mit dem Rechner verbunden werden. Dazu schaltet man das Gerät mit der Kombination Volume Down + Home + Power an. Anschließend muss die eingeblendete Warnung mit Volume Up bestätigt werden. Wenn das Gerät von Odin erkannt wurde, kann der Rooting-Prozess mittels des Start-Buttons gestartet werden.

Die letzten Stunden habe ich damit verbracht das Spiel To the Moon von Freebird Games zu spielen. Es handelt sich dabei um eine Art Rollenspiel, wobei es mehr interaktive Geschichte als Rollenspiel ist. Die Geschichte spielt im Amerika der Zukunft und handelt von einer Firma bzw. einer Agentur, welche die Erinnerungen von Menschen manipuliert. In dem Spiel wird die Agentur von einem sterbenskranken Mann beauftragt seine Erinnerungen so zu manipulieren, das dieser zum Mond geflogen ist. Der Mann weiß allerdings nicht warum er das Bedürfnis hat zum Mond zu fliegen und so versuchen die beiden Mitarbeiter der Agentur Dr. Rosalene und Dr. Watts herauszufinden, was es mit dem Wunsch auf sich hat. Sie reisen dabei von jüngeren zu immer älteren Erinnerungen auf dem Weg zur Lösung des Rätsels.

To the Moon

To the Moon

Das Spiel wirft dabei philosophische Fragen zum Wesen von Erinnerungen und der Frage ob man diese verändern darf auf. Dies wird besonders im letzten Drittel des Spieles mehr als deutlich. Trotz des teilweise doch recht ernstens Themas verliert das Spiel seinen Humor nicht, was an den beiden Hauptcharakteren – Mitarbeitern der Sigmund Corp. – liegt. So werden an vielen Stellen Anspielungen auf Serien, Filme und ähnliches untergebracht – unter anderem wird der Frage nachgegangen wie man einen Flügel in die TARDIS bekommt.

To the Moon
Preis: 7,99 €

Die Spielzeit von To the Moon beträgt etwa vier bis sechs Stunden. Neben dem eigentlichen Hauptspiel, existieren noch zwei kleinere DLCs mit einer Dauer von je zwanzig Minuten. Im Gegensatz zum Hauptspiel, welches in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch vorliegt, sind die DLC leider nur in Englisch (zumindest in der Steam-Variante, es gibt Übersetzungen zum herunterladen) vorhanden. Technisch wurde das Spiel mit dem RPG Maker XP realisiert. Das Spiel ist dabei für Mac OS X, Linux und Windows verfügbar. Mittlerweile befindet sich ein Nachfolger – genannt Episode 2 – in der Entwicklung welcher Ende 2016 bzw. Anfang 2017 erscheinen soll – in diesem soll es um einen neuen Patienten gehen.

Vor einiger Zeit stellte ich die Software FocusWriter (als Alternative zum iaWriter) für das ablenkungsfreie Schreiben vor. Daneben gibt es weitere Alternativen – einer dieser Alternativen ist WriteMonkey. Im Gegensatz zum FocusWriter wirkt WriteMonkey aufgeräumter, was der Schreiberfahrung zu gute kommt. Außerdem unterstützt WriteMonkey Markdown und ermöglicht so das Schreiben von strukturierten Texten.

WriteMonkey im Einsatz

WriteMonkey im Einsatz

Im Gegensatz zum FocusWriter steht der WriteMonkey leider nicht unter einer freien Softwarelizenz; sondern wird als Freeware vertrieben. Zu finden ist WriteMonkey auf der offiziellen Seite unter writemonkey.com.