seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Seit einiger Zeit gibt es den ownCloud-Fork Nextcloud. Initiiert wurde dieser Fork von Frank Karlitschek dem ehemaligen Chief Technology Officer der Firma ownCloud. Mit dem Fork möchte man das Projekt wieder mehr in Richtung Community bringen – so werden von den Beitragenden keine Contributor Agreements erwartet und viele Features welche vorher der Enterprise-Version vorbehalten waren, stehen nun unter Nextcloud allen bereit. Von der Community wanderte die Unterstützung mittlerweile stark zu Nextcloud, so das sich für viele die Frage stellt ob man zu Nextcloud migrieren sollte.

nextcloud.com

nextcloud.com

Wenn man eine Migration zu Nextcloud ins Auge gefasst hat, muss die Frage nach dem Wie geklärt werden. Wenn man hier von ownCloud 9 zu Nextcloud 10 migirieren möchte, ist die Migration in wenigen Schritten erledigt. Im ersten Schritt sollte die ownCloud-Installation bereinigt werden. Dazu werden alle Ordner bis auf den data und den config-Ordner entfernt. Im zweiten Schritt sollte das aktuelle Nextcloud-Release heruntergeladen werden. Dieses wird entpackt und der Inhalt des Archivs in den Ordner der ownCloud-Installation kopiert. Nun muss die ownCloud-Installation im Browser aufgerufen werden.

Die Installation wird migriert

Die Installation wird migriert

Dort wird man nun aufgefordert den Upgradeprozess durchzuführen, alternativ kann dieser auch über die Konsole durchgeführt werden:

sudo -u www-data occ upgrade

Dabei muss das Upgrade im Kontext des Nutzers erfolgen, welchem die entsprechenden Verzeichnisse gehören. Nach dem erfolgreichen Upgrade bzw. der erfolgreichen Migration kann die Nextcloud-Instanz im Browser genutzt werden. Im Moment gleicht sich die Bedienung von ownCloud und Nextcloud sehr, aber dies wird sich in den nächsten Monaten und Jahren ändern – das gleiche gilt natürlich auch für die Migration. Wenn sich die beiden Anwendungen mit der Zeit auseinander entwickeln wird die Migration in Zukunft komplizierter werden, so das es sich lohnt darüber nachzudenken wann diese durchgeführt werden soll.

Bei Adium handelt es sich um einen freien Multi-Protokoll-Messenger für Mac OS X. Möchte man die Konfiguration von Adium zu einem anderem Mac übernehmen, so muss das Verzeichnis:

/Users/username/Library/Application Support/Adium 2.0

auf den anderen Mac übertragen werden. Anschließend kann Adium auf dem anderen Mac gestartet werden. Passwörter müssen allerdings neu eingegeben werden – auch Zertifikatswarnungen müssen neu bestätigt werden. Adium selbst kann über die offizielle Seite bezogen werden.

Wie mir heute auffiel, veröffentliche die Document Foundation, die Stiftung hinter LibreOffice, vor mehr als einem Jahr ein Whitepaper für die Migration auf LibreOffice. Veröffentlich wurde das Whitepaper zum Document Freedom Day. In dem achtseitigen Papier werden dabei die Vorteile einer Migration auf offene Standards für den Anwender und die Organisation beschrieben.

Das Whitepaper

Das Whitepaper

Neben der Bezugsquelle für das Whitepaper, gibt es dazu auch einen Eintrag auf der Webseite, welcher die Hintergründe für dieses Whitepaper erklärt.

Bei LimeChat handelt es sich um ein freies IRC Chatprogramm für Mac OS X. Es ist dabei unter der GPL2 lizenziert. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Bezogen werden kann es über den Appstore oder die offizielle Seite.

LimeChat
Preis: Kostenlos

Möchte man die Einstellungen von LimeChat auf einen anderen Rechner migirieren, so muss man die Datei:

~/Library/Preferences/net.limechat.LimeChat-AppStore.plist

sichern und auf den anderen Rechner in das gleiche Verzeichnis spielen. Wichtig ist dabei, das LimeChat nicht aktiv ist, wenn man die Datei überschreibt. Anschließend muss der Rechner neugestartet werden. Nach dem Neustart nutzt LimeChat die neuen Einstellungen. Versucht man das ganze ohne einen Neustart werden die kopierten Einstellungen wieder mit der Standardkonfiguration überschrieben.

Wenn man Scrivener über den Mac Appstore installiert hat und die Einstellungen für die Anwendung auf einen anderen Rechner bringen möchte, wird man im “Application Support”-Ordner nicht fündig. Stattdessen befindet sich die Konfiguration der Appstore Variante im “Containers”-Ordner:

/Users/seeseekey/Library/Containers/com.literatureandlatte.scrivener2/

Der entsprechende Ordner muss auf den neuen Rechner übertragen werden und schon sind die entsprechenden Einstellungen auch in der Appstore-Version migriert.

Wenn man beim Aufräumen noch einige VMware-Maschinen findet, allerdings nur noch VirtualBox nutzt, stellt sich die Frage, wie man diese Maschinen von einem System zum Anderen migriert. Die Lösung ist dabei einfacher als sie im ersten Moment scheint. Beide Systeme unterstützen als Austauschformat das Open-Virtualisation-Format kurz OVF.

Der Import der OVF-Datei

Der Import der OVF-Datei

Wichtig bei der Migration ist, das die Maschinen wirklich heruntergefahren wurden. Ein Suspend To Disc oder ähnliche Standbymodi reichen hier nicht. Nachdem dies sichergestellt ist, wird im VMware Ordner das OVFTool gesucht. Auf der Konsole kann nun mittels:

ovftool.exe oldMachine.vmx applicance.ovf

die virtuelle VMware-Maschine umgewandelt werden. Die entstehende OVF-Datei kann nun in VirtualBox importiert (Datei -> Appliance importieren) werden. Je nach Größe der Maschine kann dies einige Minuten dauern.

Möchte man einen dezidierten WordPress-Blog auf eine Multisite-Installation umziehen, so geht dies mittels der Boardmittel erstaunlich gut. Im ersten Schritt müssen dazu im Backend, unter “Werkzeuge -> Daten exportieren” der gesamte Inhalt in eine XML Datei exportiert werden.

Der WordPress Importer

Der WordPress Importer

In der Multisite-Installation muss der WordPress Importer installiert sein. Danach kann die XML Datei über “Werkzeuge -> Daten importieren” wieder eingespielt werden. Anschließend ist noch etwas Nacharbeit nötig. So sollten die Standardbeiträge und Seiten entfernt werden. Auch Einstellungen von Fremdplugins und des Themes werden nicht übernommen. Wer also z.B. eine Galerie betreibt muss diese von Hand umziehen.

Beim Versuch ein lokales SVN Repository mittels:

git svn clone --stdlayout svnrepo gitrepo

in ein Git Repository zu klonen, kam es zu folgender Fehlermeldung:

E: 'trunk' is not a complete URL and a separate URL is not specified

Die Lösung liegt hier an der richtigen Syntax des Pfades, so das es mit

git svn clone --stdlayout file:///home/seeseekey/svnrepo/ gitrepo

funktioniert.

In den letzten Monaten gab es zwei große Content Managment Systeme welche in einer neuen Major Version erschienen sind. Das eine ist Drupal mit der Version 7, das andere Joomla mit der Version 1.6. Nun ist natürlich die Frage wie man auf diese Versionen migriert. Dazu gibt es mittlerweile einige Dokumentation. Für Drupal empfiehlt sich die Seite http://drupal.org/documentation/upgrade/6/7. Für ein Joomla Upgrade sollte man die Seite http://docs.joomla.org/Tutorial:Migrating_from_Joomla_1.5_to_Joomla_1.6 sowie http://blog.blueforce.ch/2010/12/joomla-1-6-upgrade-anleitung/ lesen. Danach kann die Migration beginnen.

Heute erst einmal das normale Ubuntu mit einer Live CD ausprobiert. Erste Meldung nach dem Booten… naja man kann es sich denken. Also den Rechner neu gestartet die Kubuntu CD hineingelegt gestartet und es lief alles. Zumindestens soweit man es in diesem Moment beurteilen konnte. Also gleich mal die Installation gestartet und erst einmal gewartet. So etwas dauert ja bekanntlich einen kleinen Moment 🙂

Der erste Start dauerte dann auch einen Moment. Aber nachdem ich so ziemliche alle Effekte abgeschaltet habe die ich gefunden habe ging das ganz doch ganz gut. Dann erstmal dies und das installiert hauptsächlich Firefox, Krusader und Kdenlive. Und natürlich Samba. Die Samba Pakete zu installieren ist kein Problem, eine Freigabe einzurichten auch nicht. Das ganze wird dann mit einem Passwort versehen und schon funktioniert alles.

Alles? Naja mal wieder fast alles. Nachdem ich den Namen geändert hatte (danach funktionierte es noch) und den Zugriff auf die Freigabe auch noch schreibbar gemacht hatte bliebt die Freigabe trotzdem immer noch “nur lesbar”. Also mit einem beherzten sudo /etc/init.d/samba restart den Samba Server neugestartet in der Hoffnung das es dann geht. Vielleicht liegt es ja an dem Windows Rechner aber das wird bis morgen warten müssen. Für heute ist erstmal wieder genug.