seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

In den letzten Tagen war ich unter anderem damit beschäftigt einen Fehler in einem WordPress-Theme bzw. einer dort eingebauten Funktionalität zu finden. Sehr hilfreich hat sich dabei das WordPress Plugin Debug Bar bei der Fehlersuche erwiesen.

Preis: Kostenlos

Es integriert sich in die Admin Bar und bietet in der Basiskonfiguration einige Funktionalität, wie z.B. einen Query Editor. Neben dem eigentlichen Debug Bar-Plugin gibt es noch eine Reihe von weiteren Plugins, welche die Funktionalität der Debug Bar zusätzlich erweitern – so das man mit diesem Plugin viele Anwendungsfälle abdecken kann.

Möchte man bestimmte Seiten innerhalb eines WordPress umleiten, so gibt es neben der Möglichkeit dies über den Server zu tun, eine Reihe von Plugins. Für einen Einsteiger könnte die verwendete Syntax der meisten Plugins teilweise zu kompliziert (man denke nur an reguläre Ausdrücke und ähnliches) sein.

Simple 301 Redirects

Simple 301 Redirects

Einfacher kann diese Aufgabe mit dem WordPress-Plugin Simple 301 Redirects erledigt werden. Mit Hilfe des Plugins können einfach Umleitungen angelegt werden. Dabei werden Wildcards durch das *-Zeichen unterstützt und sind somit auch dem Einsteiger nutzbar. Das Plugin ist freie Software und unter der GPL2 (und neuer) lizenziert.

Preis: Kostenlos

Ab und an habe ich in diesem Blog Probleme mit Spam welcher nur einige Zeichen kurz ist. Diesem Problem wollte ich durch Mindestlänge für Kommentare unter WordPress lösen. Das hilft dann nicht nur gegen Spam, sondern kurbelt auch ein wenig die Kommentarkultur an (so die wage Hoffnung).

Die Einstellungen von Yoast Comment Hacks

Die Einstellungen von Yoast Comment Hacks

Da WordPress von Haus aus die Einstellung einer Mindestlänge für Kommentare nicht zulässt, bediene ich mich des Plugins Yoast Comment Hacks.

Preis: Kostenlos

In den Einstellungen des Plugins kann nach der Installation des Plugins unter anderem eine Mindestlänge für Kommentare eingestellt werden. Daneben unterstützt das Plugin noch ein Reihe von anderen Funktionen welche sich auf das Handling von Kommentaren beziehen.

Manchmal schreibt man Beiträge, welche nicht im weiteren Strom der Beiträge untergehen sollen – diese Beiträge kann man unter WordPress fixieren. Damit bleiben sie immer ganz oben und werden nicht von neuen Beiträgen verdrängt.

Das QuickEdit Fenster

Das QuickEdit Fenster

Möchte man unter WordPress einen Beitrag fixieren, so muss im Backendmenü der Punkt Beiträge -> Alle Beiträge ausgewählt werden. Anschließend wählt man beim entsprechenden Beitrag den Link QuickEdit aus. Im QuickEdit Fenster findet man auf der rechten Seite die Option Diesen Beitrag oben halten. Sobald diese aktiviert ist, ist der Beitrag fixiert.

Bis WordPress 3.8 war es möglich ein Theme über die Theme-Verwaltung im Backend zu löschen. In neueren WordPress Versionen findet man direkt in der Theme-Verwaltungkeinen Link mehr zum Löschen des Themes.

In den Theme Details findet sich der Link zum löschen

In den Theme Details findet sich der Link zum löschen

Stattdessen wurde der Link etwas verlegt. Um ein Theme zu löschen, müssen im ersten Schritt die Theme Details für das gewünschte Theme aufgerufen werden. Dazu geht man mit der Maus einfach auf das Vorschaubild des Themes und klickt auf den eingeblendeten Link. Anschließend kann man das Theme in den Theme Details löschen.

Vor ein paar Tagen schrieb ich eine iCal-Erweiterung für bestehendes WordPress-Plugin, welches unter anderem die Feed-API von WordPress nutzte. Bei der Entwicklung stellte sich allerdings heraus, das eine Änderung im Code, nicht gleich eine Änderung in den entsprechenden Feeds nach sich zog. Ursache für dieses Problem war der eingebaute Feed-Cache von WordPress. Mit einem kleinen Funktion im Plugin, konnte dieser allerdings für Debug-Zwecke abgeschaltet werden:

function getFeedCacheTime($seconds) 
{
    return 1;
}

add_filter('wp_feed_cache_transient_lifetime', 'getFeedCacheTime');

Die Funktion getFeedCacheTime gibt dabei die maximale Cache-Zeit an – in diesem Fall eine Sekunde, so das der Cache faktisch deaktiviert ist und die Entwicklung ohne störende Wartezeiten weiter betrieben werden konnte.

Wenn man eine WordPress-Installation mit dem Google Authenticator Plugin absichert, muss ein zusätzlicher Code beim Login eingegeben werden. Dies erhöht die Sicherheit der Installation, führt allerdings zu einem Problem beim Login mit der WordPress App für iOS oder Android. Der Login in der WordPress App funktioniert nicht, da ein zusätzlichen Token erwartet wird.

Die entsprechenden Einstellungen im WordPress Backend

Die entsprechenden Einstellungen im WordPress Backend

Lösen kann man das Problem indem man ein App password in den Nutzereinstellungen von WordPress vergibt. Dieses Passwort wird dann in der App anstelle des normalen Passwortes genutzt. Damit funktioniert der Login über die App wieder.

Der “Markt” der Starter-Themes für WordPress ist relativ groß. Gemeint sind damit Themes, welche als Ausgangspunkt für neue Themes genutzt werden können. Diese Themes verfügen dann über die notwendigen Basisfunktionen um das Theme möglichst schnell an die eigenen Wünsche anzupassen.

underscores.me

underscores.me

Mit underscores.me gibt es einen Dienst welcher ein solches Starter-Theme erzeugt. Underscores wird dabei von Automatic, der Firma hinter WordPress unterstützt. Auf der Webseite erhält man nach der Eingabe des gewünschten Namens, eine ZIP-Datei in welcher sich das Theme befindet. Lizenziert ist das Underscores-Theme unter der GPL in der Version 2.

WordPress verfügt über ein mächtiges Plugin-System. Die Plugin lassen sich ohne Probleme über die eingebaute Pluginverwaltung installieren. Problematisch wird es wenn Plugins aus dem WordPress Plugin Directory entfernt werden oder veraltet sind. Die Gründe für einen solchen Ausschluss aus dem Verzeichnis sind dabei vielfältig, so können zur GPL inkompatible Lizenzen oder Sicherheitslücken zu einem Rauswurf führen.

Eine beispielhafte Auswertung

Eine beispielhafte Auswertung

Mit No Longer in Directory gibt es nun ein Plugin, welches die installierten Plugins daraufhin überprüft. Wenn man die Pluginseite aufruft, werden die Plugins aufgelistet welche nicht mehr im WordPress Plugin Directory vorhanden sind. Daneben gibt es eine Liste von Plugins welche länger als zwei Jahre nicht mehr aktualisiert wurden.

Bei einer WordPress Multisite-Installation gibt es unter Updates den Punkt Netzwerk aktualisieren. Wenn man seine Multisite-Installation mit selbstsignierten Zertifikaten betreibt, kann es dabei zu folgender Fehlermeldung kommen:

https://wordpress.example.com/mysite1

Warnung! Problem beim aktualisieren von https://wordpress.example.com/mysite1. Vermutlich gab es einen Zeitablauf. Die Fehlermeldung lautet: SSL certificate problem: self signed certificate

Um das Problem zu lösen packt man folgendes Plugin, in den WordPress-Plugin-Ordner:

<?php
/*
* Plugin Name: Deactivate SSL Verify
* Description: Deactivate SSL verification
* Author: seeseekey
* Author URI: https://seeseekey.net
* Plugin URI: https://seeseekey.net
*/
add_filter('https_ssl_verify', '__return_false');
add_filter('https_local_ssl_verify', '__return_false');

Nachdem das Plugin aktiviert wurde, kann die Aktualisierung des Netzwerkes durchgeführt werden. Anschließend kann das Plugin wieder deaktiviert werden.