Kostenlose Inhalte automatisch zur Steam-Bibliothek hinzufügen

Neben Inhalten, die auf der Spieleplattform Steam erworben werden können, gibt es auch eine Reihe von kostenlosen bzw. zeitlich begrenzt kostenlosen Inhalten. Diese können über den Steam-Client in die eigene Bibliothek übernommen werden. Da dies bei der Vielzahl an Paketen unpraktisch sein kann, gibt es auch Lösungen die das Ganze automatisieren.

Über ein Werkzeug der SteamDB können die Pakete automatisch zur Bibliothek hinzugefügt werden

Eine dieser Lösungen wird von der SteamDB bereitgestellt. Mit dem Werkzeug Free Packages können die entsprechenden Pakete automatisiert der eigenen Bibliothek hinzugefügt werden. Dazu muss im ersten Schritt die Browsererweiterung der SteamDB hinzugefügt werden.

SteamDB
Preis: Kostenlos
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Nachdem die Erweiterung installiert wurde und sich einmal im Browser bei Steam angemeldet wurde, kann das Werkzeug genutzt werden. Da pro Stunde maximal fünfzig Pakete installiert werden können, stoppt das Werkzeug dann die Aktivierung und fährt eine Stunde später fort. Auch lassen sich über das Free Packages-Werkzeug Demos und Ähnliches ausschließen, sodass nur Vollversionen der Bibliothek hinzugefügt werden.

Cookie-Fenster mittels uBlock Origin ausblenden

Cookie-Fenster, welche um entsprechende Berechtigungen bitten, sind im Moment nicht mehr aus dem Netz wegzudenken. Mittels Dark Pattern und ähnlichen Maßnahmen versuchen die Einwilligungsfenster den Nutzer zu überzeugen möglichst viele Marketing- und andere Cookies zu setzen. Es gibt unterschiedlichste Browser-Add-Ons, um diese Warnungen auszublenden.

Die Einstellungen von uBlock Origin

Wer bereits uBlock Origin als Adblocker nutzt, kann mit diesem auch die entsprechenden Cookie-Fenster ausblenden.

uBlock Origin
Preis: Kostenlos
uBlock Origin
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Dazu müssen die Einstellungen von uBlock Origin aufgerufen werden. Dort findet sich der Punkt Filterlisten und dort der Unterpunkt Belästigungen. Anschließend kann die Filterliste EasyList Cookie aktiviert und abonniert werden. Mithilfe dieser Liste werden dann entsprechende Cookie-Fenster von uBlock Origin ausgeblendet.

Same-Origin-Policy im Firefox für lokale Dateien deaktivieren

Der Zugriff auf lokale Dateien im Firefox ist aufgrund der Same-Origin-Policy im Normalfall nicht möglich. So kann z.B. eine lokale Datei nicht per AJAX nachgeladen werden:

Quellübergreifende (Cross-Origin) Anfrage blockiert: Die Gleiche-Quelle-Regel verbietet das Lesen der externen Ressource auf file:///path/to/file/test.json. (Grund: CORS-Anfrage war nicht http).

Das Feature an sich ist sinnvoll, doch manchmal soll dieses für Entwicklerzwecke abgeschaltet werden. Dies kann über den Aufruf von about:config erreicht werden.

about:config wird aufgerufen

In den Einstellungen findet sich das Attribut:

privacy.file_unique_origin

Wird dieser Wert auf false gesetzt können die Dateien lokal unter Aufhebung der Same-Origin-Policy geladen werden.

Netzwerkverkehr eines Firefox-Add-On überwachen

Vor ein paar Tagen hatte ich ein Problem mit dem Firefox-Add-On LanguageTool. Dabei handelt es sich um eine Integration der Software LanguageTool, bei welchem es sich um eine freie Lösung zur Prüfung von Rechtschreibung und Grammatik handelt.

Da ich das LanguageTool auf einem eigenen Server betreibe und dort einige Änderungen vornahm, funktionierte das Add-On nicht mehr wie gewünscht. Deshalb stellte sich die Frage wie der Netzwerkverkehr des Add-Ons überwacht werden kann. Im Firefox gibt es hierfür die Spezialseite:

about:debugging

Über diese Seite kann unter anderem in den Netzwerkverkehr der installierten Add-Ons geschaut werden.

Unter anderem kann der Netzwerkverkehr des Add-Ons überwacht werden

Dazu muss der Menüpunkt Dieser Firefox ausgewählt und anschließend das gewünschte Add-On ausgewählt und auf den Button Untersuchen geklickt werden. In dem sich öffnenden Fenster kann nun das Add-On untersucht werden.

Dark Mode auf Webseiten

In vielen Betriebssystemen wie z.B. macOS oder iOS zog in den letzten Versionen ein sogenannter Dark Mode ein. Bei diesem Modus werden die Elemente des Betriebssystems auf dunklere Farben eingestellt. Damit wird der Nutzer am Abend bzw. in der Dunkelheit nicht mehr so stark geblendet. Wird allerdings bei aktiviertem Dark Mode eine Webseite aufgerufen, welche von Haus aus mit hellen Farben arbeitet, so wird der Nutzer wieder geblendet. Mittlerweile können Webseiten sich allerdings dem gewünschten Farbschema anpassen. Dazu muss im CSS eine entsprechende Media Query definiert werden:

@media (prefers-color-scheme: dark) {
body {
    background-color: rgb(24, 26, 27);
    color: rgb(214, 211, 205);
}
}

Ist nun der Dark Mode im Betriebssystem aktiviert, wird das präferierte Farbschema übermittelt und kann dann CSS entsprechend umgesetzt werden.

seeseekey.net im Dark Mode

Wer die eigene Webseite mit einem dunklen Farbschema sehen möchte, kann dazu die Firefox-Erweiterung Dark Reader nutzen.

Dark Reader
Preis: Kostenlos

Mit dieser Erweiterungen können Webseiten automatisch in ihre dunklen Versionen überführt werden. Für die Entwicklung einer eigenen dunklen Variante können die neuen Farbwerte nun mittels der Entwicklertools des Browsers aus der Ausgabe der Erweiterung extrahiert werden.