Maus-Probleme in Minecraft unter Ubuntu

In einer Minecraft-Installation unter Ubuntu kann es zu Problemen kommen, das die Mausevents innerhalb des Spieles nicht korrekt verarbeitet werden. Dies kann unter anderem zu dem Effekt führen, dass Mausklicks, wie z.B. der Klick mit der rechten Maustaste nicht richtig erkannt werden und die Maustaste dann als dauerhaft gedrückt angenommen wird. Bei dieser Art von Problemen wird dann oft von Problemen mit Wayland ausgegangen oder mit der Einstellung Raw Input in den Mouse Settings von Minecraft versucht das Problem zu lösen.

Mit fehlerhaften Mausevents vergeht in Minecraft schnell der Spielspaß

Im vorliegenden Fall lag es aber an der Minecraft-Installation selbst, welche als Snap-Paket installiert war. Durch das Sandboxing kam es zu den Problemen bei der Erkennung der Mausklicks. Hier half es am Ende die Snap-Version zu deinstallieren und das Debian-Paket des Minecraft-Launchers zu installieren. Anschließend funktionierten die Mausklicks wie gewohnt.

Plötzliche FRITZ!Box DNS-Probleme beheben

Wenn von einer Sekunde auf die andere das Internet über die FRITZ!Box nicht mehr funktioniert, lohnt es sich ein Blick in die DNS-Konfiguration. Dazu ist ein kleiner Aufruf von dig im Terminal nötig:

dig example.org

Die Ausgabe zeigte dann das der DNS-Service auf der FRITZ!Box nicht mehr so arbeitete, wie er sollte.

;; WARNING: recursion requested but not available

Um auszuschließen, das es sich nicht um ein generelles Problem handelt, kann dig anschließend noch einmal mit einem manuell gesetzten DNS-Server aufgerufen werden:

dig @1.1.1.1 example.org

Liefert dieser Aufruf eine DNS-Auflösung, so ist die Ursache höchstwahrscheinlich in der FRITZ!Box zu finden. Hier lohnt es sich nach einem Login die DNS-Einstellungen unter InternetZugangsdatenDNS-Server aufzurufen.

Die DNS-Einstellungen der FRITZ!Box

Dort hilft es in vielen Fällen den Punkt Verschlüsselte Namensauflösung im Internet (DNS over TLS) zu deaktivieren. Meist kann die Einstellung anschließend, nachdem sie einmalig übernommen wurde, wieder aktiviert werden. In anderen Fällen muss sie komplett deaktiviert werden, damit die DNS-Auflösung wieder funktioniert.

Probleme mit der Stromversorgung des Raspberry Pi 5

Für eine Installation nutzte ich einen Raspberry Pi 5. Neben einigen Problemen mit der thermischen Belastbarkeit zeigte sich noch ein anderes interessantes Verhalten, welches mit der Stromversorgung zusammenhing. Versorgt würde der Raspberry Pi über ein USB-Kabel, welches an einem Industrienetzteil angeschlossen war.

Besagte Installation

Am Rechner selbst waren einige USB-Geräte angeschlossen, welche sporadisch ausfielen und wieder neu starteten. Normalerweise würde der Raspberry Pi die Spannung per Power Delivery mit dem Netzteil aushandeln. Schlägt dies fehl, kann es zu beschreibendem Verhalten kommen, da der Strom für die USB-Geräte auf 600 mA limitiert wird. Um dieses Problem bei einem ausreichend dimensionierten Netzteil zu umgehen, kann der Parameter usb_max_current_enable gesetzt werden. Dazu muss im ersten Schritt die entsprechende Konfiguration bearbeitet werden:

nano /boot/firmware/config

Dort wird nun der Parameter (im Bereich all) auf den Wert 1 gesetzt:

usb_max_current_enable=1

Nach einem Neustart sollte das Verhalten verschwinden, solange die neue Limitierung (etwa 1,6 Ampere) nicht überschritten wird.

Papierkorb unter macOS kann nicht geleert werden

Wenn unter macOS der Papierkorb entleert wird, so wird dies mit einem Fortschritt angezeigt. Unter Umständen kann es passieren, das selbst nach Stunden die Entleerung des Papierkorbes nicht voranschreitet. In einem solchen Fall kann es hilfreich sein, manuell nachzuhelfen.

Über das Kontextmenü kann Sofort löschen ausgewählt werden

Im geöffneten Papierkorb findet sich im Kontextmenü der Punkt Sofort löschen, mit dem sich einzelne Ordner und Dateien aus dem Papierkorb löschen lassen. Damit lässt sich der Papierkorb manuell entleeren. Anschließend kann der Papierkorb wieder über die normale Funktionalität geleert werden.

Probleme mit gekürzten Feeds unter WordPress

Wer RSS-Reader nutzt weiß vollständige Feeds zu schätzen. So sollte auch diese Webseite vollständige Feeds ausliefern, allerdings tat sie das seit einiger Zeit nicht mehr. Die Einstellungen unter WordPress zeigten, das eigentlich alles in Ordnung sein müsste.

Die Feed-Einstellungen unter WordPress

Auf der Suche nach der Ursache geriet schlussendlich das Plugin The SEO Framework in den Fokus.

In den Einstellungen dieses Plugins fanden sich die Optionen Feed-Einträge in Textauszüge umwandeln und Link zur Quelle unter Feed-Einträge hinzufügen. Diese waren standardmäßig gesetzt und sorgten dafür das die Feeds der WordPress-Installation gekürzt wurden. Nach der Deaktivierung der Optionen funktionierten auch die Feeds wieder im Volltext.