Datenträger im Terminal unter macOS formatieren

Ab und an, bietet es sich an einen Boot-Stick, z.B. für die Linux-Distribution seiner Wahl zu erstellen. Problematisch wird es, wenn versucht wird diesen über das Festplattendienstprogramm unter macOS wieder zu formatieren. Dann kann es durchaus zu Fällen kommen, in denen dies nicht mehr möglich ist. Hier bietet es sich dann an den Datenträger im Terminal zu formatieren. Im ersten Schritt muss dazu ermittelt werden, wie der konkrete Datenträger angesprochen werden muss:

diskutil list

Im Normalfall wird ein Gerät mit den Attributen external und physical gesucht:

/dev/disk14 (external, physical):
   #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
   0:      GUID_partition_scheme                        *62.9 GB    disk14
   1:       Microsoft Basic Data                         6.3 GB     disk14s1
   2:                        EFI ESP                     5.2 MB     disk14s2
   3:       Microsoft Basic Data                         307.2 KB   disk14s3
   4:           Linux Filesystem                         56.6 GB    disk14s4

Wurde das Gerät gefunden, kann der Datenträger ausgehängt werden:

diskutil unmountDisk /dev/disk14

Anschließend kann die eigentliche Formatierung gestartet werden:

diskutil eraseDisk ExFAT USB GPT /dev/disk14

Mit ExFAT wird in diesem Fall das Dateisystem, mit USB der Name und mit GPT das Partitionsschema definiert. Nach einer kurzen Wartezeit sollte die Formatierung dann abgeschlossen sein:

Started erase on disk14
Unmounting disk
Creating the partition map
Waiting for partitions to activate
Formatting disk14s2 as ExFAT with name USB
Volume name      : USB
Partition offset : 411648 sectors (210763776 bytes)
Volume size      : 122466304 sectors (62702747648 bytes)
Bytes per sector : 512
Bytes per cluster: 131072
FAT offset       : 2048 sectors (1048576 bytes)
# FAT sectors    : 4096
Number of FATs   : 1
Cluster offset   : 6144 sectors (3145728 bytes)
# Clusters       : 478360
Volume Serial #  : 697b38bb
Bitmap start     : 2
Bitmap file size : 59795
Upcase start     : 3
Upcase file size : 5836
Root start       : 4
Mounting disk
Finished erase on disk14

Exportieren-Menü in Logic Pro ausgeblendet

Nach einem Update auf die 12er-Version von Logic Pro, ergab sich das Problem, dass im Menü Ablage der Punkt Exportieren komplett ausgeblendet war.

Vermutlich ergab sich das Problem mit der Migration der Einstellungen von der alten zur neuen Version. Gelöst wurde das in diesem Fall mit dem Löschen der Einstellungsdatei im Terminal:

rm ~/Library/Preferences/com.apple.logic10.plist

Nachdem Logic Pro anschließend wieder gestartet wurde, funktionierte auch das Exportieren-Menü wieder ohne Probleme.

Maus-Probleme in Minecraft unter Ubuntu

In einer Minecraft-Installation unter Ubuntu kann es zu Problemen kommen, das die Mausevents innerhalb des Spieles nicht korrekt verarbeitet werden. Dies kann unter anderem zu dem Effekt führen, dass Mausklicks, wie z.B. der Klick mit der rechten Maustaste nicht richtig erkannt werden und die Maustaste dann als dauerhaft gedrückt angenommen wird. Bei dieser Art von Problemen wird dann oft von Problemen mit Wayland ausgegangen oder mit der Einstellung Raw Input in den Mouse Settings von Minecraft versucht das Problem zu lösen.

Mit fehlerhaften Mausevents vergeht in Minecraft schnell der Spielspaß

Im vorliegenden Fall lag es aber an der Minecraft-Installation selbst, welche als Snap-Paket installiert war. Durch das Sandboxing kam es zu den Problemen bei der Erkennung der Mausklicks. Hier half es am Ende die Snap-Version zu deinstallieren und das Debian-Paket des Minecraft-Launchers zu installieren. Anschließend funktionierten die Mausklicks wie gewohnt.

Plötzliche FRITZ!Box DNS-Probleme beheben

Wenn von einer Sekunde auf die andere das Internet über die FRITZ!Box nicht mehr funktioniert, lohnt es sich ein Blick in die DNS-Konfiguration. Dazu ist ein kleiner Aufruf von dig im Terminal nötig:

dig example.org

Die Ausgabe zeigte dann das der DNS-Service auf der FRITZ!Box nicht mehr so arbeitete, wie er sollte.

;; WARNING: recursion requested but not available

Um auszuschließen, das es sich nicht um ein generelles Problem handelt, kann dig anschließend noch einmal mit einem manuell gesetzten DNS-Server aufgerufen werden:

dig @1.1.1.1 example.org

Liefert dieser Aufruf eine DNS-Auflösung, so ist die Ursache höchstwahrscheinlich in der FRITZ!Box zu finden. Hier lohnt es sich nach einem Login die DNS-Einstellungen unter InternetZugangsdatenDNS-Server aufzurufen.

Die DNS-Einstellungen der FRITZ!Box

Dort hilft es in vielen Fällen den Punkt Verschlüsselte Namensauflösung im Internet (DNS over TLS) zu deaktivieren. Meist kann die Einstellung anschließend, nachdem sie einmalig übernommen wurde, wieder aktiviert werden. In anderen Fällen muss sie komplett deaktiviert werden, damit die DNS-Auflösung wieder funktioniert.

Probleme mit der Stromversorgung des Raspberry Pi 5

Für eine Installation nutzte ich einen Raspberry Pi 5. Neben einigen Problemen mit der thermischen Belastbarkeit zeigte sich noch ein anderes interessantes Verhalten, welches mit der Stromversorgung zusammenhing. Versorgt würde der Raspberry Pi über ein USB-Kabel, welches an einem Industrienetzteil angeschlossen war.

Besagte Installation

Am Rechner selbst waren einige USB-Geräte angeschlossen, welche sporadisch ausfielen und wieder neu starteten. Normalerweise würde der Raspberry Pi die Spannung per Power Delivery mit dem Netzteil aushandeln. Schlägt dies fehl, kann es zu beschreibendem Verhalten kommen, da der Strom für die USB-Geräte auf 600 mA limitiert wird. Um dieses Problem bei einem ausreichend dimensionierten Netzteil zu umgehen, kann der Parameter usb_max_current_enable gesetzt werden. Dazu muss im ersten Schritt die entsprechende Konfiguration bearbeitet werden:

nano /boot/firmware/config

Dort wird nun der Parameter (im Bereich all) auf den Wert 1 gesetzt:

usb_max_current_enable=1

Nach einem Neustart sollte das Verhalten verschwinden, solange die neue Limitierung (etwa 1,6 Ampere) nicht überschritten wird.