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Bis vor einiger Zeit nutzte ich zum Rendern von größeren Minecraft-Karten den Minecraft Overviewer. Bei immer größer werdenden Karten lässt die Performance beim Minecraft Overviewer leider zu wünschen übrig. Abhilfe schafft hier der Mapcrafter, welcher unter mapcrafter.org zu finden ist. Mapcrafter wurde von Anfang an auf eine hohe Rendergeschwindigkeit optimiert. Dies merkt man vor allem dann, wenn eine komplette Karte neu gerendert werden muss. Gegenüber dem Minecraft Overviewer kann man hier teilweise Tage sparen.

Eine mittels des Mapcrafter gerenderte Minecraft-Karte

Neben der Unterstützung von isometrischen Karten können auch Karten in 2D-Perspektive (Draufsicht) gerendert werden. Die darzustellenden Blöcke können dabei fein konfiguriert werden, so das z.B. eine Karte ohne Wasser und Lava möglich ist. Der Quellcode des Mapcrafter ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist das Projekt unter der GPL3-Lizenz und damit freie Software.

In den letzten Jahren gab es eine Reihe von neuen Clicker- bzw. Idle Games. Das sind Spiele, welche man nebenbei spielen kann und welche mittels einfacher Aktionen gesteuert werden. Viele dieser Spiele legen die Belohnungmechanismen von Spielen ungewohnt offen. Eines der Spiele welches aus der Masse der Idle Games heraussticht ist Crank.

Mit einer Kurbel fängt es an

Wie der Name es schon andeutet geht es darum eine Kurbel zu drehen. Und so sitzt man vor der Kurbel und dreht diese. Nach einer Weile zeigen sich plötzlich die ersten Bedienelemente und man beginnt langsam hinter das Geheimnis der Kurbel zu kommen. Während des Spiels entfaltet das Spiel eine angenehme Komplexität und wartet Stück für Stück mit einer Story auf und führt diese später zu einem befriedigenden Ende. Das hebt Crank wohltuend von einem Großteil der bekannten Idle Games ab, in denen das Endspiel sich nur noch in die Länge zieht und kein wirkliches Ende vorhanden ist.

Nethack, einer der Klassiker des Roguelike, spielt man normalerweise im Terminal. Doch das muss nicht so sein, wenn man sich eines Nethack-Servers bedient. Einer der bekannteren Nethack-Server ist der alt.org Server. Der Server bietet unterschiedliche Nethack-Versionen und die Terminal-Emulation läuft komplett im Browser. Nach der Registrierung, kann man nicht nur auf dem Server spielen, sondern auch anderen Spielern beim Spiel zuschauen.

Nethack auf alt.org/nethack/

Neben dem Spiel im Browser bietet der Server noch einen anderen Vorteil – die sogenannten Bones files. Stirbt ein Spieler, so kann es passieren das die aktuelle Ebene, mitsamt seines Skelettes und seines Inventars in einem Bone file gespeichert wird. Wenn man nun spielt, betritt man ab und an ein solches Bone file und findet die Hinterlassenschaften eines anderen Spielers. So kommt ein wenig Multiplayer-Gefühl im Singleplayer-Nethack auf.

In der Standardeinstellung der Webbrowsers Firefox, stellt dieser auf der Neuer Tab-Seite seit einigen Jahren die meistbesuchten Webseiten in einer Übersicht da. Möchte man diese Übersicht deaktivieren, so geschieht dies über das Einstellungsmenü auf der Übersichtsseite. Dazu muss dar Zahnrad-Button in der rechten oberen Ecke angeklickt werden. Dort findet sich die Einstellung zur Deaktivierung der Übersicht.

Die Einstellungen der Neuer Tab-Seite

Anschließend wird nur noch eine leere Seite, beim Öffnen eines neuen Tabs dargestellt.

Wer kennt das nicht, man schaut einen Film und in diese Film wird ein Hacker dargestellt. Und wie sich das für einen Hacker gehört haut er in die Tasten als ob es kein Morgen gäbe. Und egal auf welche Tasten der Filmhacker drückt, am Ende kommt sinnvoller Quelltext oder ähnliches heraus.

hackertyper.net

hackertyper.net

Damit man das ganze für den Hausgebrauch nutzen kann, gibt es die Webseite Hacker Typer. Die Webseite stellt einen Editor bereit – es müssen nur noch einige Tasten auf der Tastatur gedrückt werden und schon erscheint der Quelltext auf dem Schirm. Natürlich ist das ganze im besten Konsolenstil gehalten, schließlich sollen keine Erwartungshaltungen enttäuscht werden. Entwickelt wurde die Seite von Simone Masiero und ist unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-NC-SA 3.0 lizenziert.

Der freie Browser Firefox kann (wie so ziemlich jeder Browser) Passwörter für Webseiten speichern. Dieser Passwörter werden dabei verschlüsselt in einer Datei gespeichert. Allerdings wird diese Datei automatisch entschlüsselt wenn Firefox läuft – was problematisch ist wenn andere Personen einen Zugang zum Rechner haben.

In den Einstellungen kann das Master-Passwort gesetzt werden

In den Einstellungen kann das Master-Passwort gesetzt werden

Möchte man hier Abhilfe schaffen, so kann man ein Master-Passwort definieren. Ohne dieses Passwort ist anschließend kein Zugriff mehr auf die Passwörter möglich. Um das Master-Passwort zu setzen müssen die Einstellungen und dort der Tab Sicherheit geöffnet werden. Sobald man dort Master-Passwort verwenden aktiviert ist, wird man nach dem gewünschten Master-Passwort gefragt. Ist das Master-Passwort gesetzt, wird man, sobald man das erste Mal in einer Sitzung auf den Passwortspeicher zugreifen möchte, nach dem Passwort gefragt. Für den Rest der Sitzung wird der Passwortspeicher schließlich offen gehalten.

Wenn man eine Präsentation mit einem Office-Programm seiner Wahl erstellt, so führt das meist dazu das man sich die ersten Stunden Gedanken über das Design der Präsentation macht, anstatt sich um die Inhalte zu kümmern. Das war einer der Gründe, warum ich für Präsentationen nur noch Frameworks nutzte, welche im Browser laufen und ihren Fokus auf den Inhalt legen.

Eine Präsentation welche mittels Reveal realisiert wurde

Eine Präsentation welche mittels Reveal realisiert wurde

Eines dieser Frameworks ist reveal.js. Besonders schätze ich an reveal.js die Möglichkeit den eigentlichen Inhalt der Präsentation in Markdown-Textdateien auszulagern. So kann sich voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren. Das Framework unterstützt dabei alles was man für eine Präsentation benötigt wie Tabellen, Fragmente, Auflistungen und ähnliches. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist reveal.js unter der MIT-Lizenz und damit freie Software. Eine Demo gibt es auf der entsprechenden Demo-Seite des Autors.

Das originale Starcraft hat mittlerweile über 15 Jahre auf dem Buckel. Dies hielt den Entwickler Ryuta nicht davon ab eine Umsetzung von StarCraft für den Browser mittels HTML5 und Javascript zu entwickeln. Die Umsetzung ist dabei nicht mit einem fertigen Spiel zu verwechseln, sondern eher eine Tech-Demo, welche allerdings nicht minder beindruckend ist. So können die Einheiten gesteuert werden und andere Einheiten angegriffen werden – auch an die Soundausgabe wurde gedacht.

StarCraft im Browser

StarCraft im Browser

Lizenziert ist die Engine – dessen Quelltext auf GitHub zu finden ist – unter MIT-Lizenz und damit freie Software. Ausprobieren kann man die Engine unter gloomyson.github.io/StarCraft/.

Sim City sollte jedem der sich halbwegs für Spiele interessiert ein Begriff sein. Dabei handelt es sich um eine ursprünglich zweidimensionale Simulation einer Stadt. Das klassische Sim City wurde vor einigen Jahren in Form von Micropolis unter einer freien Lizenz veröffentlicht. Mit 3d.city wurde dieses Prinzip nun in die dritte Dimension und in den Browser befördert.

3d.city am Beispiel einer kleinen Stadt

3d.city am Beispiel einer kleinen Stadt

Für die Simulation nutzt 3d.city die Javascript-Implementation micropolisJS bzw. baut darauf auf und nutzt für die 3D-Darstellung die three.js-Engine. Das Spiel ist unter der GPL lizenziert und damit freie Software. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Ausprobiert werden kann 3d.city unter lo-th.github.io/3d.city/.

Mit freien Software EtherPad gibt es schon seit einigen Jahren eine Software mit der mehrere Menschen an einem Text arbeiten können. Was bisher fehlte war die freie Variante einer solchen Software für Tabellenkalkulation – mit EtherCalc, welches unter ethercalc.org zu finden ist, gibt es eine solche Software nun.

EtherCalc in Aktion

EtherCalc in Aktion

Mit EtherCalc ist es möglich gemeinschaftlich an einem Tabellenblatt zur arbeiten. Ergänzt wird das ganze dabei durch eine Reihe von Funktion welche durch ein Ribbon bereitgestellt werden. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist EtherCalc unter CPAL und der Artistic License und damit freie Software.