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Die seit einigen Jahren in iOS integrierte Aktivierungssperre schützt das Gerät im Falle eines Diebstahles. Allerdings sollte diese entfernt werden bevor das Gerät verkauft oder anderweitig weitergegeben wird. Seit iOS 10.3 hat sich das Verhalten zur Deaktivierung der Aktivierungssperre gegenüber älteren Versionen leicht geändert.

Nach der Bestätigung wird das Gerät abgemeldet

Zur Deaktivierung der Aktivierungssperre auf dem Gerät müssen die Einstellungen geöffnet werden und dort auf den Namen (erster Eintrag in den Einstellungen) geklickt werden. Auf der rechten Seite findet sich unten nun der Button Abmelden. Die Abmeldung muss mit dem Apple-ID-Passwort bestätigt werden und anschließend wird die Aktivierungssperre für das Gerät deaktiviert.

Wer eine Apple Watch sein Eigen nennt, wird sich unter Umständen darüber wundern, das etwas was selbst günstige Fitnesstracker wie das Mi Band 2 beherrschen bei der Apple Watch nicht Out of the Box funktioniert. Die Rede ist vom Tracking und der Aufzeichnung des Schlafverhaltens.

Die App bei einer Auswertung

Dank der App AutoSleep kann man diese Funktionalität nachrüsten. Anhand der Bewegungsaktivität der Apple Watch und des iPhones versucht die App zu erkennen, wann der Träger der Apple Watch im Bett liegt und schläft.

Dabei kennt die App zwei unterschiedliche Modi. Beim ersten Modi trägt man die Apple Watch während der Nacht; AutoSleep erkennt anhand der Bewegungsmuster ob der Nutzer schläft. Da die Apple Watch ab und an auch geladen werden muss, gibt es den zweiten Modus. In diesem nimmt die App an dass man, während die Smartwatch nachts lädt, schläft. Damit die Ergebnisse möglichst nah an der Realität sind, gibt es eine Reihe von Einstellungsmöglichkeiten innerhalb der App. So kann man mit der Apple Watch mit etwas softwareseitiger Hilfe den Schlaf tracken.

Health – das System welches App unter iOS die Gesundheitsdaten zusammenfasst – wird meist über die Health-App mit Daten gefüttert. Wer allerdings mehr Daten in Health unterbringen möchte und diese dabei nicht händisch eingeben möchte, muss sich eines Importers bedienen.

Health Importer
Preis: 3,49 €

Eine App welches ein solchen Import ermöglicht ist der Health Importer der Firma Paradox Customs. Damit können CSV-Dateien mit entsprechenden Werten in Health importiert werden. Möchte man hingegen Daten aus Health exportieren, so bietet sich die App QS Access an:

QS Access
Preis: Kostenlos

Damit können die Werte entsprechend in CSV-Dateien exportiert werden. Für ein umfassendes Backup von Health empfiehlt sich allerdings ein verschlüsseltes Backup per iTunes.

Wenn man ein iOS-Gerät, welches über einen SIM-Karten-Slot verfügt, startet wird man aufgefordert die PIN zur Entsperrung einzugeben. Wenn man diesen Dialog abbricht, wird die SIM-Karte nicht aktiviert.

Flugmodus an/aus und schon kann die SIM-Karte entsperrt werden

Flugmodus an/aus und schon kann die SIM-Karte entsperrt werden

Möchte man das nun während der laufenden Sitzung nachholen, stellt sich die Frage wie man den Dialog wieder anzeigt. Als einfachen und schnellen Workaround kann man hierzu den Flugmodus aktivieren und wieder deaktivieren. Anschließend wird man vom System nach der PIN gefragt und kann diese nun eingeben. Auf dem iPhone kann alternativ die Telefon-App gestartet werden – auch dort wird man nach der PIN gefragt.

Der iOS-Assistent Siri versteht eine Menge unterschiedlicher Befehle. Leider gibt es nirgends eine Dokumentation aller eingebauten Befehle. Hier möchte die Webseite Hey Siri (Twitter) Abhilfe schaffen.

hey-siri.io

hey-siri.io

Auf der Webseite befindet sich eine durchsuchbare Übersicht aller bisher bekannten Siri-Befehle. Im Moment findet sich neben den englischen und deutschen Befehlen für iOS auch die Entsprechung für macOS. Mittlerweile sind dabei über 660 Befehle in 40 Kategorien und besagten zwei Sprachen zusammengekommen. Vorschläge für fehlende Kommandos können an die Mailadresse hey@hey-siri.io geschickt werden.

Unter Umständen kann es sein das der Kalender unter iOS nicht die aktuellen Termine anzeigt. Dies passiert unter anderem dann wenn ein externer Kalender (z.B. über ownCloud / CalDAV) eingebunden wird.

Die Kalenderübersicht ermöglicht die Aktualisierung

Die Kalenderübersicht ermöglicht die Aktualisierung

Möchte man nicht auf die Aktualisierung warten, so kann man diese mit einem einfachen Handgriff erzwingen. Dazu muss der Kalender geöffnet werden und in diesem die Übersicht der Kalender geöffnet werden. Anschließend muss die Übersicht nach unten gezogen werden und schon wird die Kalendersynchronisation angestartet.

Die Magic Mouse von Apple ist mittels Bluetooth an den Rechner angebunden und funkt auf einer Frequenz von 2,4 Ghz. Unter Umständen kann es passieren das diese Frequenz gestört wird. Dies kann zu Aussetzern führen, welche sich darin äußern das die Verbindung der Maus mit dem Rechner unterbrochen wird.

Eine Magic Mouse von Apple

Eine Magic Mouse von Apple

Eine Ursache für dieses Problem kann ein bestehendes WLAN sein, welches auf einem der höheren Kanäle (7 – 13) betrieben wird. In einem solchen Fall kann es hilfreich sein den Kanal des 2,4 Ghz WLANs auf einen der niedrigen Kanäle einzustellen. Dies verringert die Störungen welche zwischen dem WLAN und dem Bluetooth auftreten können.

Wenn man eine selbstentwickelte App auf ein iOS-Gerät bringen wollte, so benötigte man bis iOS 9 zwingend einen kostenpflichtigen Apple Developer Account. Seit iOS 9 ist dies anders (siehe Einschränkungen der unterschiedlichen Accounttypen). Möchte man das sogenannte Free Provisioning nutzen so muss im ersten Schritt die Apple eigene Entwicklungsumgebung Xcode installiert werden.

Xcode
Preis: Kostenlos

Nachdem Xcode installiert wurde kann dieses gestartet werden und ein Testprojekt angelegt werden. Klickt man in der Verzeichnisansicht des Projektes auf den Projektnamen öffnet sich der General-Tab mit den entsprechenden Einstellungen. Hier findet sich unter Identity der Punkt Team unter welchem eine Apple-ID, bzw. ein damit verknüpfter (kostenloser) Apple-Developer Account hinzugefügt wird. Anschließend klickt man unter den darunter erscheinenden Fix issue-Button. Danach kann ein iOS-Gerät an den Mac angeschlossen werden und dieses in der Geräteauswahl neben den Start– und Stop-Buttons ausgewählt werden. Unter Umständen muss man nun noch einmal den Fix issue-Button drücken. Danach kann der Start-Button gedrückt werden und die Anwendung wird auf das iOS-Gerät übertragen.

Die App kann nicht gestartet werden

Die App kann nicht gestartet werden

Beim Start der App kommt es allerdings zu einem Sicherheitsproblem. Grund dafür ist das der Entwickleraccount auf dem iOS-Gerät freigeschaltet werden muss. Dazu öffnet man die Einstellungen unter iOS und sucht dort den Punkt Allgemein -> Profil. In diesem Punkt muss der entsprechende Entwickleraccount als vertrauenswürdig gekennzeichnet werden. Anschließend kann die übertragende App ohne Probleme gestartet werden.

Wer sich mit Apples neuer Programmiersprache Swift vertraut machen möchte, kann sich natürlich durch die Apple Dokumentation kämpfen. Einfacher wird es mit den Tutorials von Hacking with Swift.

hackingwithswift.com

hackingwithswift.com

Auf der Webseite gibt es eine Reihe von praktischen Lektionen, in welchen kleinere und größere Apps gebaut werden, so das man einen schnellen Einstieg in die Entwicklung mit Swift bekommt. Alle Beispiele sind dabei auf GitHub zu finden – freigeben unter Public Domain und damit für jeden Zweck nutzbar.