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Für EVE Online gibt es einige Apps für Mobilsysteme. Unter iOS als erstes zu nennen wäre die offizielle App von CCP, welche den Namen EVE Online Portal trägt. Das Problem an der offiziellen App ist, dass sie nur bedingt nützlich ist.

EVE Online Portal
Preis: Kostenlos

So kann man zwar EVE-Mails empfangen, Plex kaufen und erhält Benachrichtigungen wenn ein Skill trainiert wurde, aber damit erschöpft sich die Funktionalität der App bereits. Wesentlich interessanter ist hier die App Neocom von Artem Shimanski.

Neocom for EVE Online
Preis: Kostenlos+

Neocom bietet eine Vielzahl an Funktionalitäten. So wird man z.B. gewarnt wenn die Skillwarteschlange leerzulaufen droht und bei Mails benachrichtigt. Die App unterstützt sowohl Charaktere als auch Cooperations. Sie liefert für die jeweiligen Charaktere unterschiedlichste Auswertungen und Statistiken, wie der Anzeige der Trainingswarteschlange, oder dem Wert des Charakters.

Unterschiedliche Ansichten in der App Neocom

Daneben verfügt Neocom über umfangreiche Datenbanken zu Items, Wurmlöchern. NPCs und vielem mehr. Neocom bietet sich damit als Companion-App für EVE Online an. Gegen eine kleine Spende lässt sich die Werbung in der App komplett deaktivieren. Für regelmäßige EVE Online Spieler sollte dies eine lohnenswerte Investition sein.

Wie ich vor einigen Tagen beschrieb, lässt sich der Ruhezustand bei einigen Macs nicht von der Monitorabschaltung entkoppeln. Zu Hilfe kommen bei diesem Problem Tools wie Owly von FIPLAP, welches kostenlos über den Appstore bezogen werden kann.

Owly - Prevent Display Sleep
Preis: Kostenlos

Mit Owly kann der Ruhezustand bzw. die Aktivierung desselben auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Zu finden ist Owly in der Statusleiste und kann so jederzeit unkompliziert aktiviert oder deaktiviert werden.

Die Einstellungen von Owly

Daneben ist auch die Aktivierung per Hot-Key möglich. Die Abschaltung des Monitors, sofern eingestellt, wird von Owly nicht beeinflusst.

Ab und an schaue ich gerne in den Himmel. Damit man dann auch weiß was genau man da siehst, kann man sich mit entsprechenden Apps behelfen. Eine der besseren Apps und meine persönliche Lieblingsapp in diesem Bereich ist Redshift. Die App verfügt über ein Planetarium mit einigen Millionen Sternen und weiteren interessanten Objekten wie Satelliten oder der ISS. Die Zeitperiode der Darstellung ist, von 3000 vor bis 3000 Jahre nach unserer Zeitrechnung, frei wählbar. Redshift gibt es in drei unterschiedlichen Versionen, welche sich im jeweiligen Funktionsumfang unterscheiden.

Redshift - Astronomie
Preis: 10,99 €+
Redshift Pro - Astronomie
Preis: 19,99 €

So ist das Ansteuern von Teleskopen z.B. nur in der Pro-Version verfügbar. Die Größe der integrierten Datenbanken nimmt von Edition zu Edition ebenfalls zu. Alles in allem ist Redshift eine App die einem den Sternenhimmel etwas näher bringt. Neben der iOS-Version gibt es ebenfalls Versionen für Android, Windows und macOS.

Wer eine Apple Watch sein Eigen nennt, wird sich unter Umständen darüber wundern, das etwas was selbst günstige Fitnesstracker wie das Mi Band 2 beherrschen bei der Apple Watch nicht Out of the Box funktioniert. Die Rede ist vom Tracking und der Aufzeichnung des Schlafverhaltens.

Die App bei einer Auswertung

Dank der App AutoSleep kann man diese Funktionalität nachrüsten. Anhand der Bewegungsaktivität der Apple Watch und des iPhones versucht die App zu erkennen, wann der Träger der Apple Watch im Bett liegt und schläft.

Dabei kennt die App zwei unterschiedliche Modi. Beim ersten Modi trägt man die Apple Watch während der Nacht; AutoSleep erkennt anhand der Bewegungsmuster ob der Nutzer schläft. Da die Apple Watch ab und an auch geladen werden muss, gibt es den zweiten Modus. In diesem nimmt die App an dass man, während die Smartwatch nachts lädt, schläft. Damit die Ergebnisse möglichst nah an der Realität sind, gibt es eine Reihe von Einstellungsmöglichkeiten innerhalb der App. So kann man mit der Apple Watch mit etwas softwareseitiger Hilfe den Schlaf tracken.

Mit dem Mi Band 2 hat Xiaomi einen Fitnesstracker mit einem unschlagbaren Preis auf den Markt gebracht. Er verfügt über ein OLED-Display, einen Schrittzähler (mit Distanzanzeige), kann den Puls messen und verfügt über Funktionalität zur Pulsmessung. Daneben ist der Tracker wasserdicht und macht durch Vibrationen auf sich aufmerksam und ist für knapp 40 € im Handel erhältlich.

Das Mi Band 2 in seiner Verpackung

Nachdem man das Mi Band 2 ausgepackt hat, sollte der eigentliche Tracker mit dem mitgelieferten Kabel geladen werden. Dies nimmt etwa ein bis zwei Stunden in Anspruch. Die Akku-Laufzeit im Betrieb beträgt zirka 20 Tage, so das dass Ladekabel nur selten benötigt wird. In dieser Zeit kann die offizielle Mi Band 2-App bereits auf dem iOS-Gerät installiert werden.

Mi Fit
Preis: Kostenlos

Alternativ kann auch die App Mi HR für eine dauerhafte Pulsmessung genutzt werden:

Mi HR - be fit
Preis: Kostenlos+

Nach der Installation der Mi Fit-App muss ein Mi Account angelegt werden. Nachdem dieser Account angelegt und mit einigen persönlichen Daten befüttert wurde kann mit dem Pairing des Trackers mit dem iOS-Gerät begonnen werden.

Dazu muss Bluetooth auf dem iOS-Gerät aktiviert sein. Die App sucht anschließend nach dem Mi Band 2. Dies kann ein bis zwei Minuten in Anspruch nehmen. Anschließend vibriert das Mi Band 2 und die Erkennung muss mit einem Druck auf den Tracker bestätigt werden.

Im nächsten Schritt verlangt die App Zugriff auf Apple Health um die Werte zu synchronisieren. Danach wird, wenn vorhanden, die aktuelle Firmware auf das Mi Band 2 gespielt. Unter iOS 10 kann das Update der Firmware fehlschlagen. Die Empfehlung des Herstellers ist es das Update so oft zu starten bis es schlussendlich aufgespielt werden kann.

Die Firmware des Mi Band 2 wird aktualisiert

Wurde das Update erfolgreich durchgeführt synchronisiert sich das Mi Band 2 mit dem iOS-Gerät und kann anschließend genutzt werden. In der App kann man nun noch einige Komfortfunktionen wie z.B. die Vibration bei eingehenden Anrufen einstellen.

Unter macOS Sierra existiert ein Dienst mit dem Namen photoanalysisd. Dieses Dienst übernimmt die Gesichtserkennung in den Mediatheken der App Fotos. Den meisten Nutzern von macOS wäre dieser Fakt im ersten Moment relativ egal, allerdings kann der Dienst zu einiger Verwirrung führen.

Ist die Fotos-App geöffnet, stoppt der photoanalysisd Dienst seine Arbeit

Hintergrund dafür ist, dass der Dienst dafür sorgt, das die CPU des Mac über einen längeren Zeitraum (bis alle Fotos analysiert worden sind) einer hoher Last ausgesetzt werden kann. Bemerkbar macht sich dies spätestens beim Lüfter. Ist die Fotos-App geöffnet, stellt der photoanalysisd Dienst seine Arbeit vorübergehend ein. Möchte man den Dienst dauerhaft deaktivieren so kann dies über das Terminal mittels:

launchctl disable gui/$UID/com.apple.photoanalysisd
launchctl kill -TERM gui/$UID/com.apple.photoanalysisd

bewerkstelligt werden. Mit dem ersten Kommando wird verhindert dass der Dienst wieder gestartet wird, während das zweite Kommando die aktuelle Instanz des Dienstes beendet.

Im Laufe der Zeit kann es passieren dass die genutzte Mediathek der Fotos-App unter macOS kleinere Fehler aufweist. Wenn dieses Problem auftritt kann die Mediathek repariert werden. Dazu muss im ersten Schritt die Fotos-App geschlossen werden.

Die Mediathek wird repariert

Anschließend wird sie über das Icon mit gedrückter Command– und Optionstaste wieder gestartet. Damit wird die Fotos-App im Reparaturmodus gestartet. Die Reparatur muss nach dem Start bestätigt werden. Danach beginnt der eigentliche Reparaturvorgang, der je nach Größe der Mediathek durchaus einige Stunden in Anspruch nehmen kann.

Wenn man unter macOS die App Fotos nutzt, so findet man in dieser das Album Alle Fotos. Dieses Album enthält – wie es der Name bereits subtil andeutet – alle Fotos der eigenen Mediathek. Problematisch an diesem Standardalbum ist allerdings die Sortierung dieses Albums. Die Fotos in diesem Album sind nach dem Datum der Aufnahme in die Mediathek sortiert.

Das neue Album wird angelegt

Leider lässt sich die Sortierung in diesem Album nicht über Darstellung -> Sortieren anpassen. Möchte man ein solches Album nun mit der Sortierung nach Datum nutzen, muss der Schritt über ein neues intelligentes Album gegangen werden. Dieses wird angelegt und in den Bedingungen definiert, das alle Fotos nach einem bestimmten Datum angezeigt werden sollen. Dieses Datum sollte entsprechend weit in der Vergangenheit liegen, damit alle Fotos der Mediathek eingebunden werden. Dieses neu angelegte intelligente Album lässt sich anschließend nach dem Datum der Fotos sortieren.

Um uns herum gibt es Menge Sender, Satelliten und vieles mehr. Gemeinsam haben diese das sie Signale aussenden. Mit der iOS App Architecture of Radio kann man diese Infosphäre visualisieren.

Architecture of Radio
Preis: 3,49 €

Die App visualisiert dabei WLAN-APs, Mobilfunkmasten und Satelliten und stellt sie als 360 Grad Viewer dem Nutzer der App zur Verfügung. Entwickelt wurde die App von Richard Vijgen einem niederländischen Künstler. Neben den Informationen welche direkt auf dem Gerät ermittelt werden, greift die App auch auf Datenbanken zu um ein möglichst vollständiges Bild der Infosphäre zu liefern.

Die Visualisierung der "Infosphäre"

Die Visualisierung der “Infosphäre”

Weitere Informationen über die App und ihre Ziele sind auf der offiziellen Webseite unter architectureofradio.com zu finden.

Die Wikipedia ist praktisch. Blöderweise funktioniert sie nur wenn man über einen Netzzugang verfügt. Benötigt man die Wikipedia auch offline so kann man dafür entsprechende Apps nutzen. Eine dieser Apps ist Kiwix.

Kiwix unter iOS

Kiwix unter iOS

Mit Kiwix kann die Wikipedia heruntergeladen werden und offline genutzt werden. Daneben gibt es auch andere Inhalte wie Wikiqoute oder Wikibooks. Es ist dabei problemlos möglich mehrere Sprachversionen zu installieren und zu nutzen.

Kiwix
Preis: Kostenlos

Auf der offiziellen Webseite sind auch Versionen für andere Betriebssysteme zu finden. Kiwix ist unter der GPL lizenziert und damit freie Software.