Samsung S5 mini rooten

Möchte man ein Samsung S5 mini rooten, so kann man dies einfach mit dem Tool CF-Auto-Root bewerkstelligen. Dazu wird auf der Webseite das entsprechende AP/PDA heruntergeladen. Unter Windows sollten zusätzlich noch die Samsung Mobile Drivers for Mobile Phones heruntergeladen und installiert werden. Ist dies geschehen kann Odin gestartet werden.

Odin

Odin

Unter AP (früher PDA) wird nun die entsprechende Datei für das rooten eingestellt. Nun muss das Gerät abgeschaltet werden und in den Odin-Download-Modus versetzt und mit dem Rechner verbunden werden. Dazu schaltet man das Gerät mit der Kombination Volume Down + Home + Power an. Anschließend muss die eingeblendete Warnung mit Volume Up bestätigt werden. Wenn das Gerät von Odin erkannt wurde, kann der Rooting-Prozess mittels des Start-Buttons gestartet werden.

Seriennummer einer Samsung Gear S2 ermitteln

Von Samsung gibt es seit einiger Zeit die Smartwatch Gear S2 welche mit dem Betriebssystem Tizen läuft. Die Uhr verfügt dabei über eine Seriennummer, welche auf der Verpackung notiert ist. An der Uhr selbst befindet sich keine Seriennummer. Stattdessen kann die Seriennummer über die Software ausgelesen werden.

Eine Samsung Gear S2 auf der Ladestation

Eine Samsung Gear S2 auf der Ladestation

Dazu öffnet man das Menü und wählt dort den Punkt Einstellungen aus. Unter den Einstellungen gibt es den Punkt Gear-Info und unter diesem Punkt den Punkt Info zu Gerät. Wählt man diesen Punkt aus, kann man durch die einzelnen Systeminformationen scrollen. Neben vielen Werten wie der Modellnummer und der Softwareversion ist dort auch die Seriennummer zu finden.

Service Menü bei Samsung Fernsehern aufrufen

Für den Servicetechniker baut der Hersteller gerne ein paar Optionen mehr ein. Dank dem Internet, kommt man nun aber auch als normaler Nutzer, in den Genuss solche Einstellungen vornehmen zu können. So gibt es bei den neueren Samsung Modellen ein verstecktes Servicemenü.

Die richtigen Tasten müssen es sein

Die richtigen Tasten müssen es sein

Dieses kann erreicht werden in dem man bei ausgeschaltetem Gerät folgende Tasten nacheinander auf der Fernbedienung drückt:

Info, Menü, Mute, Power

Danach geht der Fernseher an und öffnet das Service Menü. In diesem sollte man allerdings nur Sachen verstellen, wenn man wirklich weiß was man dort macht. Neben vielen Einstellungen wie einem “Krankenhausmodus” und einem “Shopmodus” wird unter anderem die Betriebszeit des Panels angezeigt. Auf den Smart TVs von Samsung läuft im übrigen ein Linux, dort sind also sicherlich noch einige andere Möglichkeiten versteckt.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.samygo.tv
http://www.khoavo.com/technology/2011-03-01/hack-your-samsung-series-c-tvs/

MiniDLNA auf einem Ubuntu Server installieren

Bei MiniDLNA han­delt es sich um ein UPnP/DLNA Ser­ver, mit wel­chem man z.B. auf einen Fern­se­her strea­men kann. Im Gegensatz zu Mediatomb und uShare arbeitet MiniDLNA problemlos mit Samsung Fernsehern zusammen und bietet so MKV, AVI und noch einige andere Formate. Nur das spulen scheint leider nicht zu funktionieren 🙁

Möchte man MiniDLNA auf einem Ubuntu Server aufsetzen so sollte man es mittels:

sudo apt-get install minidlna

installieren. Nach der Installation geht es an die Konfiguration. Dazu öffnet man die conf Datei mittels

sudo nano /etc/minidlna.conf

Nach der Konfiguration könnte die Datei dann so aussehen:

# port for HTTP (descriptions, SOAP, media transfer) traffic
port=8200

# network interfaces to serve, comma delimited
network_interface=eth0

# set this to the directory you want scanned.
# * if have multiple directories, you can have multiple media_dir= lines
# * if you want to restrict a media_dir to a specific content type, you
#   can prepend the type, followed by a comma, to the directory:
#   + "A" for audio  (eg. media_dir=A,/home/jmaggard/Music)
#   + "V" for video  (eg. media_dir=V,/home/jmaggard/Videos)
#   + "P" for images (eg. media_dir=P,/home/jmaggard/Pictures)
media_dir=A,/home/seeseekey/share/Media Archiv/Group Musik
media_dir=V,/home/seeseekey/share/Media Archiv/Group Video

# set this if you want to customize the name that shows up on your clients
friendly_name=LEXA

# set this if you would like to specify the directory where you want MiniDLNA to store its database and album art cache
#db_dir=/var/cache/minidlna

# set this if you would like to specify the directory where you want MiniDLNA to store its log file
#log_dir=/var/log

# this should be a list of file names to check for when searching for album art
# note: names should be delimited with a forward slash ("/")
album_art_names=Cover.jpg/cover.jpg/AlbumArtSmall.jpg/albumartsmall.jpg/AlbumArt.jpg/albumart.jpg/Album.jpg/album.jpg/Folder.jpg/folder.jpg/Thumb.jpg/thumb.jpg

# set this to no to disable inotify monitoring to automatically discover new files
# note: the default is yes
inotify=yes

# set this to yes to enable support for streaming .jpg and .mp3 files to a TiVo supporting HMO
enable_tivo=no

# set this to strictly adhere to DLNA standards.
# * This will allow server-side downscaling of very large JPEG images,
#   which may hurt JPEG serving performance on (at least) Sony DLNA products.
strict_dlna=no

# default presentation url is http address on port 80
#presentation_url=http://www.mylan/index.php

# notify interval in seconds. default is 895 seconds.
notify_interval=900

# serial and model number the daemon will report to clients
# in its XML description
serial=12345678
model_number=1

# use different container as root of the tree
# possible values:
#   + "." - use standard container (this is the default)
#   + "B" - "Browse Directory"
#   + "M" - "Music"
#   + "V" - "Video"
#   + "P" - "Pictures"
# if you specify "B" and client device is audio-only then "Music/Folders" will be used as root
#root_container=.

Wenn man mit der Konfiguration fertig ist sollte man die Datenbank einmal neu erstellen. Dies funktioniert mittels:

sudo minidlna -f /etc/minidlna.conf -R -d

Möchte man MiniDLNA neustarten so funktioniert das mittels:

sudo /etc/init.d/minidlna restart

Anschließend kann man sich seine Mediensammlung auf den Fernseher streamen lassen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/MiniDLNA
http://www.icancode.de/2011/07/samsung_dlna/
http://pario.no/2011/08/29/configure-minidlna-to-work-with-a-sony-bravidia-kdl-40ex711-tv/

Samsung Galaxy Tab (P1000) mit neuem ROM versehen

Samsung lässt sich ja bekanntlich viel Zeit mit neuen Updates für deren Androidgeräte. Also ist es Zeit da mal selber Hand anzulegen, in diesem Fall durch das aufspielen eines Custom ROMs. Da auf meinem Tab noch Android 2.2 läuft bedeutet dies das der Bootloader nur signierte ROMs akzeptiert. Beim Samsung ROM zu 2.3 ist dies im übrigen nicht der Fall. Es sei nochmal darauf hingewiesen das Brickgefahr bei diesem Vorgang besteht (eigentlich nur beim flashen des Bootloaders und dem Umwandeln des Dateisystemes). Also Vorsicht bei der Sache, nicht das ihr danach einen schönen Ziegelstein habt 😉

Um diesen Schutz zu umgehen wird sich die passende APK unter http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=888071 heruntergeladen. In meinem Fall ist dies die SGT-Bootloader-Patch-v1.00.apk. Damit das allerdings funktioniert muss das Tab gerootet sein.

Diese Anwendung sollte dann auf dem Tablett ausgeführt (sie benötigt root Rechte) werden. Sie überprüft ob der der Bootloader nur signierte ROMs akzeptiert. Ist dies der Fall meldet dies die Anwendung. Nun kann mit der Anwendung einen Bootloader flashen welcher unsignierte ROMs akzeptiert. Nach dem flashen sollte das Pad neugestartet werden und die Anwendung nochmal gestartet werden, dort sieht man dann ob es funktioniert hat.

Der Rest der Anleitung bezieht sich in diesem Fall auf ein Windows System. Nach dem patchen des Bootloaders sollte man Samsung Kies installieren und das Tab mit dem PC verbinden und die Treiberinstallation abwarten. Nun sollte man noch die Daten auf dem internen Speicher sichern und diesen leeren. Anschließend können die entsprechenden Dateien heruntergeladen (Getting The Overcome Files) werden:

  • 001001-GB-Stock-Safe-v5.zip
  • 001003-Overcome_v3.1.0_KRATOS_Wipe.zip
  • 002001-Overcome_Kernel_v3.3.1.tar

Alles in allem sind dies knapp 500 MiB. Nach dem Download muss die Datei 001001-GB-Stock-Safe-v5.zip entpackt werden. In dieser Zip ist unter anderem die Software Odin enthalten. Diese sollte gestartet werden.

Das Tab sollte in den Downloadmodus (Tab mit Volume Down + Power starten) gebracht werden und per USB angeschlossen werden. Sobald das Tab an dem USB Port hängt sollte ID:COM in Odin gelb werden. Nun müssen ein paar Einstellungen in Odin vorgenommen werden:

  • PIT: gt-p1000_mr.pit
  • PDA: GB_Stock_Safe_v5.tar
  • PHONE: JMF Modem/modem.bin (wenn anderes Modem dann andere bin Datei)

Nach diesen Einstellungen kann Start gedrückt werden. Nun wartet man bis PASS grün wird und das Tab neugestartet ist. Damit ist ein Samsung Stock Image drauf gespielt worden. Nun sollte das Tablett gestartet und kurz eingerichtet werden. Unter Drahtlos und Netzwerk -> USB-Einstellungen wird Massenspeicher als Verbindungstyp benutzt.

Nun sollte das Tab wieder per USB an den Rechner angeschlossen werden und die Datei 001003-Overcome_v3.1.0_KRATOS_Wipe.zip auf den internen Speicher kopiert werden. Nachdem dies passiert ist kann das Tab wieder ausgeschaltet und im Downloadmodus gestartet werden.

Nun wird Odin wieder gestartet und unter PDA die Datei 002001-Overcome_Kernel_v3.3.1.tar ausgewählt. Anschließend wird auf Start gedrückt und bis zum Neustart gewartet. Nun teilt einem eine Roboterstimme mit das nun das Dateisystem von RFS auf ext4 umgestellt wird. Dieser Vorgang dauert zirka 5 – 10. Danach startet das Tab neu. Nachdem es neugestartet ist kann man das Tab gleich wieder ausschalten und im Bootloader starten (Volume Up + Power) und dann unter install menu -> choose zip from internal sdcard -> 001003-Overcome_v3.1.0_KRATOS_Wipe.zip die passende Zip geflasht. Das Menü kann dabei mit den Volume Up / Volume Down sowie der Power Taste gesteuert werden.

Nach dem Flashvorgang wird das ganze nochmal neugestartet und fertig ist das neue ROM 🙂 Und wie immer gilt Nachahmung auf eigene Gefahr 😉

Weitere Informationen gibt es unter:
http://p1000.teamovercome.net/?page_id=64
http://www.nextgennetworks.de/index.php?/archives/1405-Alternatives-ROM-auf-das-Samsung-Galaxy-Tab-P1000-GSMUMTS-flashen.html
http://www.nextgennetworks.de/index.php?/archives/1404-Bootloader-Samsung-Galaxy-Tab-P1000-GSMUMTS-patchen-um-unsignierte-ROMs-auszufuehren.html
http://www.nextgennetworks.de/index.php?/archives/1403-Samsung-Galaxy-Tab-P1000-GSMUMTS-rooten.html
http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=1069727