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Die Firma 8Bitdo stellt eine Reihe von Controllern her. Einer dieser Controller ist eine Kopie des SNES-Controllers. Die Controller werden von 8Bitdo aktiv mit Updates versorgt. Erscheint eine neue Firmware, so muss diese auf den Controller gespielt werden. Um ein Update der Firmware durchzuführen muss die aktuelle Version der Firmware von der Webseite des Herstellers heruntergeladen werden.

Der SFC30 Controller von 8Bitdo

Anschließend wird die Update-Anwendung, welche für macOS und Windows verfügbar ist, gestartet. Der Controller selbst sollte vor dem Firmware-Update geladen sein. Ist dies der Fall, kann er in den Firmware Upgrade Modus versetzt werden. Dazu müssen die Tasten L + R + Start gleichzeitig für etwa drei Sekunden gedrückt werden. Anschließend blinken die beiden LEDs auf der Rückseite des Controllers regelmäßig. Nun kann der Controller angeschlossen werden und das Update durchgeführt werden.

Das Firmware Update läuft

Dazu muss nach einem Druck auf den USB Update-Button, die entsprechende Firmware-Datei ausgewählt werden. Anschließend wird das Update durchgeführt, welches in etwa eine bis zwei Minuten in Anspruch nimmt. Nach dem Abschluss des Updates kann die USB-Verbindung getrennt werden. Der Controller ist nun mit der neuen Version der Firmware bestückt.

Wenn man ein Spiel emuliert, so fehlt trotz genauer Emulation meist etwas. Die Rede ist vom passenden Controller. Allerdings muss man hier nicht ewig auf dem trockenen Sitzen bleiben. Dank den Controllern von 8Bitdo kann man das Retro-Gefühl in vollen Zügen genießen.

Die Produktpalette von 8Bitdo

Bei den Controllern, welche dem Original sehr stark nachempfunden sind, handelt es sich ausnahmslos um Bluetooth-Controller. Wer diese am Originalgerät nutzen möchte, findet die entsprechenden Bluetooth-Adapter für die Original-Konsolen ebenfalls bei 8Bitdo. Die Verarbeitung der Controller ist dabei ausgezeichnet, so das man ohne Bedenken zugreifen kann.

Der PlayStation DualShock 3 Controller verbindet sich mittels Bluetooth mit der PlayStation. Damit spricht nicht dagegen ihn auch unter Mac OS X zu nutzen. Die Treiber für den Controller sind seit Mac OS X 10.7 enthalten. Im ersten Schritt sollte der Controller zurückgesetzt werden. Dafür drückt man den Reset-PIN, welcher sich auf der Rückseite des Controllers in der Nähe der L-Tasten befindet, mit einer aufgebogenden Büroklammer.

Der DualShock 3 Controller

Der DualShock 3 Controller

Danach verbindet man den Controller per USB-Kabel mit dem Mac. Nach ein paar Sekunden kann man den Controller wieder vom USB-Kabel trennen. Durch das Drücken des PS-Taste wird nun eine Verbindung zum Mac aufgebaut. Anschließend kann der Controller genutzt werden.

Für die Emulation des Nintendo 64, gibt es im OUYA Store die App “Mupen64”. Mit dieser ist es möglich alte Nintendo 64 Spiele zu emulieren. Problematisch wird es nur wenn man mit mehr als einem Spieler spielen möchte.

Ein weiterer Controller wurde aktiviert

Ein weiterer Controller wurde aktiviert

Startet man den Emulator mit zwei angemeldeten OUYA Controllern, so wird trotzdem nur einer im Spiel genutzt werden können. Die Lösung des Problems ist dabei in den Einstellungen zu finden. In diesen muss man jeden zusätzlichen Controller für das emulierte Nintendo 64 freischalten. Allerdings reagiert die entsprechende Option nicht auf irgendwelche Buttondrücke. Stattdessen muss man das eingebaute Touchpad des Controllers benutzt werden um den Schalter per Klick umzustellen. Danach kann man in der Emulation mehrere Controller nutzen.

Lange hat es gedauert, bis die OUYA den Weg in die heimischen Gefilde fand. Den Controller hatte ich ja bereits vor einiger Zeit besprochen. Auch die OUYA selbst wirkt recht solide verarbeitet, wenn man von der nachgebenden Platine, beim Einstecken des Ethernetkabels absieht. Nach dem Start wird man begrüßt und kann gleich seine Controller aktivieren. Die OUYA unterstützt dabei bis zu vier Controller.

Die OUYA im Karton

Die OUYA im Karton

Nachdem der OUYA Account angelegt (http://gamers.ouya.tv/) ist, geht es an die Zahlunginformationen. Diese müssen angegeben werden. Man kann sich dabei zwischen einer Kreditkarte und einer Prepaidkarte entscheiden. Wenn das erledigt ist, sucht die OUYA nach einem Systemupdate. In meinem Fall spielte sie gleich das aktuelle Update ein. Beim Update erfolgt natürlich die obligatorische Warnung, das dass Gerät auf keinen Fall während der Aktualisierung abgeschaltet werden darf. Das Update selbst geht relativ zügig von statten. Länger als zwei Minuten sollte dieses nicht dauern. Danach wird man vom Startschirm begrüßt.

Die Anschlüsse auf der Rückseite

Die Anschlüsse auf der Rückseite

Die Oberfläche lässt sich dabei gut mit dem Controller bedienen. Die Reaktionszeit ist dabei kurz, so das man de Controller als verlängertes Werkzeug empfindet. Problematisch wird es, wenn man das erste mal versucht aus einem Spiel auszusteigen (in meinem Fall “Another World”) und wieder auf die “Home”-Oberfläche zu kommen. Hier hilft es den mittleren “Smiliebutton” auf der Konsole länger zu drücken. Nach drei bis vier Sekunden landet man wieder in der Spieleauswahl. Alternativ kann man diesen zwei Mal nacheinander kurz zu drücken.

Was sehr schön an der OUYA ist, ist die Tatsache das man jedes Spiel kostenlos ausprobieren kann. Einige Spiele skalieren ihre Bildschirminhalte manchmal nicht richtig. Auch gelegentliche Abstürze waren zu verzeichnen. Alles in allem bekommt man für das Geld eine solide Konsole, die sicherlich an einigen Ecken und Kanten noch abgeschliffen werden muss.

Nachdem ich einige Testberichte über die OUYA und ihr Zubehör gelesen hatte war ich zwiegespalten. In vielen Rezensionen wurde auch der Controller bemängelt. Aber Probieren geht bekanntlich über Studieren und so erreichte mich nun ein OUYA Controller. Durch die Rezensionen erwartete ich nicht mehr allzu viel von diesem.

Doch schon beim Auspacken zeigte sich, das meine Erwartungshaltung wohl zu tief angesetzt war. Das Material hat eine angenehme Textur und wirkt auch sehr wertig verarbeitet. Nirgendwo trüben scharfe Kanten oder andere Produktionsfehler den Eindruck. Auch die Buttons, die Analogsticks und das Digitalkreuz machen einen soliden Eindruck. Das Gewicht des Controllers liegt dabei angenehm in der Hand und verstärkt den soliden Eindruck. Jetzt muss sich der Controller nur noch in Aktion sprich in Kombination mit der OUYA beweisen.