Thermostat für den Körper

Vor einigen Jahren las ich etwas über eine Entwicklung am MIT. Dort wurde das Handgelenk beheizt, was dazu führte das den Versuchspersonen wärmer wurde. Praktisch handelte es sich bei der Idee um ein Thermostat für den Körper, ohne diesen komplett zu beheizen.

embrlabs.com

Später gab es basierend auf dieser Entwicklung eine Ausgründung unter dem Namen EMBR Labs. Das passende Produkt trägt nun den Namen Embr Wave und wurde über Kickstarter finanziert. Mittlerweile kann man das Armband über die Seite des Herstellers vorbestellen.

ESP8266 als Apple I Emulator

Mit dem ESP8266 wurde schon eine Vielzahl von interessanten Projekten entwickelt. Eines der Projekte welches aus der Menge heraussticht, ist ein Emulator für den Apple I. Besonders ist dabei nicht der Emulator als solches, sondern die Art wie er an den Bildschirm angeschlossen wird. Über einen Draht wird das Bild als PAL Signal ausgestrahlt und kann somit von jedem Fernseher empfangen werden.

Das System wird fast komplett kabellos betrieben, denn die Eingabe über die Tastatur erfolgt ebenfalls kabellos mittels Telnet. Um Software auf den Rechner zu bringen, ist ein TFTP-Server implementiert.

Das NodeMCU-Board in Version 3, mit einem verbauten ESP8266

Der Emulator emuliert die MOS 6502 CPU in ihrer Originalgeschwindigkeit von einem Megahertz und stellt 20 Kilobyte an RAM zur Verfügung. Das Projekt ist auf GitHub zu finden. Es ist unter der MIT-Lizenz lizenziert und damit freie Software.

Antipatterns und Missverständnisse in der Softwareentwicklung

Der 34C3 ist Geschichte. Zurück bleiben unter anderem die Vorträge welche man dort genießen dürfte. Glücklicherweise werden diese aufgezeichnet, so dass man Sie später noch einmal genießen kann. Ein sehr interessanter Vortrag, zumindestens wenn man aus der Softwareentwickler-Ecke kommt, war der Vortrag Antipatterns und Missverständnisse in der Softwareentwicklung von Fefe. Aus der Beschreibung:

Anhand von Anekdoten aus 20 Jahren Softwareentwicklung versucht der Vortrag herauszuarbeiten, was in der Praxis zu scheiternden Projekten führt. Bei den Antipatterns geht es um Dinge, die aus den falschen Gründen gemacht werden — etwa einen Monolithen in eine Microservice-Architektur überführen, aber dann bei einem verteilen Monolithen rauskommen.

Der Vortrag selber dauert knapp dreißig Minuten und kann auf der entsprechenden Seite unter media.ccc.de angesehen werden.

Super Mario 64 goes VR

Super Mario 64, mittlerweile ein Klassiker der 3D-Jump ’n’ Runs, wurde aus der 3rd-Party-Perspektive gespielt. Das muss allerdings nicht so bleiben, wie der Modder Kaze Emanuar beweist. Er hat eine Version entwickelt, in welcher wir Mario in der Ego-Perspektive sehen.

Dies ist aus Sicht der Spielbarkeit ein wenig problematisch. So bewegt sich der Kopf von Mario automatisch, was für ein ungutes Gefühl in der Magengegend sorgen kann. Wenn man das ganze nun mit einer VR-Brille ausprobiert, ist Übelkeit garantiert. Auf dem Youtube-Kanal des Modders findet man weitere spannende Experimente mit Super Mario 64-Modifikationen.

Secret of Evermore Speedrun

Für die nächste Folge des Invictus Deus Ex Machina Podcast betreibe ich im Moment etwas Recherche über das SNES Spiel Secret of Evermore. Dabei schaute ich mir auch einen Speedrun an:

Was an diesem Speedrun interessant ist, sind die Glitches welche ausgenutzt und parallel dazu im Video erklärt werden. Wie man der Seite speedrun.com entnehmen kann, liegt der Rekord im Moment bei 1h 16m 26s 170ms. Auch der Eintrag bei den Tool-assisted Speedruns ist in diesem Zusammenhang sehr interessant.