Google Fonts herunterladen

Im Rahmen der DSGVO wird unter anderen Datensparsamkeit gefordert; bei vielen Webseiten ist dies leider nicht immer gegeben. So findet häufig die Einbindung der Google Fonts vor. Jetzt ist es per se nicht verwerflich Google Fonts zu nutzen, allerdings sollten diese Fonts lokal eingebunden werden. Wenn dies nicht geschieht und sie direkt über das CDN von Google eingebunden werden, überträgt man bei jedem Aufruf entsprechende Daten an Google.

fonts.google.com

Um dies zu unterbinden, sollte die gewünschte Schriftart heruntergeladen werden und anschließend lokal in die eigene Webseite bzw. das eigene Projekt eingebunden werden. Hierfür bietet sich der google-webfonts-helper von Mario Ranftl an. Dort wählt man die gewünschte Schriftart aus und kann diese anschließend herunterladen. Neben dem eigentlichen Font wird auch entsprechendes CSS zu Einbindung bereitgestellt. Genutzt werden kann der google-webfonts-helper nicht nur über die Weboberfläche, sondern auch über eine entsprechende REST-API.

Der google-webfonts-helper

Der Quelltext des google-webfonts-helper kann über GitHub bezogen werden. Lizenziert ist das Projekt unter der MIT Lizenz und damit freie Software.

Webseite auf Datenschutzprobleme abklopfen

Die meisten Webseiten in der heutigen Zeit beziehen ihre Daten nicht nur vom eigenen Server, sondern nutzen Dienste von Drittanbietern wie Google Fonts oder ähnliche. Daneben gibt es andere Probleme, welche im Zusammenhang mit dem Datenschutz (und der DSGVO) auf einer Webseite auftreten können. Überprüfen kann man seine Website mit dem Tool Webbkoll. Das unter webbkoll.dataskydd.net zu findende Werkzeug nimmt eine URL entgegen und analysiert diese.

Die Ergebnisse der Analyse

Analysiert werden unterschiedlichste datenschutzrelevante Dinge, wie Third-Party-Requests, Cookies, Referrer und bestimmte Einstellung welche für mehr Sicherheit sorgen. Die Analyse glänzt mit eine Fülle von Informationen über die jeweiligen Probleme sowie Vorschläge zu dessen Lösung. Webbkoll ist unter der MIT Lizenz lizenziert und damit freie Software. Der entsprechende Quelltext befindet sich auf GitHub.

Rollback-Plugin für WordPress

Neben meinen eigentlichen WordPress-Instanzen betreibe ich einige Entwickler-Instanzen. Dort habe ich ab und an das Problem, das ich bestimmte Plugins in einer älteren Version nutzen möchte. Natürlich kann man nun für jeden Fall die gewünschte Version herunterladen und manuell installieren.

Über WP Rollback können Plugins auf beliebige Versionen zurückgerollt werden

Einfacher geht dies mit dem WordPress-Plugin WP Rollback. Das Plugin ermöglicht es über die administrative Oberfläche von WordPress beliebige Plugins auf beliebige Versionen zurückzusetzen. Dazu muss nur das passende Plugin und die gewünschte Version ausgewählt werden und anschließend wird der Rollback durchgeführt.

WP Rollback
Preis: Kostenlos

Der Quelltext des Plugins ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist das Plugin unter der GPL in Version 2 und damit freie Software.

Fenster mittels Tastatur unter macOS anordnen

Unter Windows ist es möglich Fenster mit Hilfe der Tastatur anzuordnen. Unter macOS existiert eine solcher Mechanismus nicht. Glücklicherweise muss dies nicht so bleiben, da es eine Reihe von Tools gibt, welche macOS um eine solche Funktionalität erweiterten. Eines dieser Tools ist Spectacle. Nach der Installation von Spectacle, ist dieses in der Menüleiste zu finden. Spectacle bietet nun über global gültige Tastenkombinationen, eine Reihe von Möglichkeiten zur Anordnung der Fenster.

Die Einstellungen der App

Der Quelltext der App ist auf GitHub zu finden; die App selber auf der offiziellen Seite unter spectacleapp.com. Lizenziert ist Spectacle unter der MIT Lizenz und somit freie Software.

Domänenspezifische Sprache für Tests von REST-Schnittstellen

Eine domänenspezifische Sprache, kurz DSL, ist eine auf ein bestimmtes Problemfeld abgestimmte Sprache. Mit dem freien REST Assured existiert eine solche Sprache für den effektiven Test von REST-Schnittstellen. Genutzt wird REST Assured hauptsächlich unter Java und Groovy. Eine einfache Überprüfung des Statuscodes einer API-Anfrage würde in REST Assured wie folgt aussehen:

given().get("api.example.com").then().assertThat().statusCode(200);

Daneben sind auch komplexe Tests wie die Auswertung von zurückgegebenen JSON-Strukturen und Daten, sowie die Verknüpfung unterschiedlicher Bedingungen ohne Probleme zu implementieren. Eine große Übersicht über die Möglichkeiten von REST Assured bietet der Usage-Guide des Projektes.

rest-assured.io

Die Projektseite von REST Assured ist unter rest-assured.io zu finden. Der unter der Apache Lizenz (Version 2.0) lizenzierte Quellcode kann auf GitHub gefunden werden.