MultiPatch; IPS-Patching unter macOS

Bei der Emulation von Spielen wie z.B. solchen für das SNES beschränken sich einige Spieler nicht nur auf das Spielen, sondern verändern ihre Lieblingsroms. Bei diesem sogenannten Rom Hacking, werden Patches erstellt, welche auf die ROMs angewendet werden können. Finden kann der geneigte Nutzer solche ROM-Hacks z.B. unter romhacking.net.

Meist liegen diese Patches in Form von sogenannten IPS-Dateien vor. Für Windows existieren eine Reihe von Werkzeugen, um solche Patches auf die entsprechenden ROMs anzuwenden. Bei einem entsprechenden Tools für macOS musste ich etwas suchen, bin aber schließlich mit MultiPatch fündig geworden.

MultiPatch unter macOS

Mithilfe von MultiPatch ist es möglich unterschiedlichste Patch-Formate wie IPS, BPS, UPS, PPF, XDelta, BSDiff und RUP auf ROMs anzuwenden. Heruntergeladen werden kann MultiPatch über die offizielle Seite des Autors. Daneben ist der Quelltext auf GitHub zu finden. MultiPatch selbst ist unter der GPL lizenziert und damit freie Software.

Medien unter WordPress bei Größenänderung neu berechnen

Wenn die Einstellungen für Medien unter WordPress geändert werden, so werden bestehende Bilder nicht angefasst. In bestimmten Konstellationen kann dies allerdings zu Problemen führen, z.B. bei Vorschaubildern. Deshalb ist es empfehlenswert die Bilder nach einer Änderung der Standardbildgrößen in den Einstellungen von WordPress neu zu berechnen. Hierfür existiert das Plugin Regenerate Thumbnails.

Regenerate Thumbnails
Preis: Kostenlos

Mithilfe des Plugins ist es mögliche alle Bilder in den entsprechend eingestellten Größen neu zu berechnen. Je nach Größe der Medienbibliothek kann dieser Vorgang einige Minuten bis Stunden einnehmen.

Das Plugin Regenerate Thumbnails

Der Quelltext des Plugins ist auf GitHub zu finden. Er ist unter der GPL in Version 2 lizenziert und damit freie Software.

Dark Mode auf Webseiten

In vielen Betriebssystemen wie z.B. macOS oder iOS zog in den letzten Versionen ein sogenannter Dark Mode ein. Bei diesem Modus werden die Elemente des Betriebssystems auf dunklere Farben eingestellt. Damit wird der Nutzer am Abend bzw. in der Dunkelheit nicht mehr so stark geblendet. Wird allerdings bei aktiviertem Dark Mode eine Webseite aufgerufen, welche von Haus aus mit hellen Farben arbeitet, so wird der Nutzer wieder geblendet. Mittlerweile können Webseiten sich allerdings dem gewünschten Farbschema anpassen. Dazu muss im CSS eine entsprechende Media Query definiert werden:

@media (prefers-color-scheme: dark) {
body {
    background-color: rgb(24, 26, 27);
    color: rgb(214, 211, 205);
}
}

Ist nun der Dark Mode im Betriebssystem aktiviert, wird das präferierte Farbschema übermittelt und kann dann CSS entsprechend umgesetzt werden.

seeseekey.net im Dark Mode

Wer die eigene Webseite mit einem dunklen Farbschema sehen möchte, kann dazu die Firefox-Erweiterung Dark Reader nutzen.

Dark Reader
Preis: Kostenlos

Mit dieser Erweiterungen können Webseiten automatisch in ihre dunklen Versionen überführt werden. Für die Entwicklung einer eigenen dunklen Variante können die neuen Farbwerte nun mittels der Entwicklertools des Browsers aus der Ausgabe der Erweiterung extrahiert werden.

Firefox Add-On zur Archivierung von Webseiten

Zur Archivierung von Webseiten existieren einige Lösungen. So z.B. die Nutzung der Archivierungsmöglichkeiten vom Internet Archive. In meinem Fall wollte ich allerdings, für eine Recherche, mehrere Webseiten lokal archivieren. Natürlich kann die Webseite über Browser eigenen Funktionalitäten gespeichert werden. Auch der Ausdruck bzw. die Generierung eines PDFs aus dem Ausdruck ist möglich. Wesentlich einfacher funktioniert die Archivierung von Webseiten mit dem Firefox Add-On SingleFile.

SingleFile
Preis: Kostenlos

Mit diesem Add-On ist es möglich eine Webseite in einer einzelnen HTML-Datei zu speichern. Bilder und andere Inhalte werden dabei in die HTML-Datei mit übernommen. Nach der Installation des Add-Ons kann über den entsprechenden Button einfach die Archivierung einer Webseite angestossen werden. Die erzeugte HTML-Datei wird dabei automatisch heruntergeladen.

Das Projekt auf GitHub

Die Erweiterung selbst wird auf GitHub entwickelt und ist unter der AGPL3 lizenziert. Damit handelt es sich bei der Erweiterung um freie Software. Neben der Firefox-Variante kann die Erweiterung auch unter Chrome genutzt werden.

WinBox unter macOS nutzen

WinBox ist ein Werkzeug zur Verwaltung und Konfiguration von MikroTik-Routern. Neben den gewöhnlichen Werkzeugen zur Verwaltung eines MikroTik-Routers, ist es mittels WinBox möglich, sich über die MAC-Adresse mit dem Router zu verbinden. Dies ist immer dann relevant und praktisch, wenn der entsprechende Router über keinerlei IP-Konfiguration verfügt.

WinBox unter macOS

Verfügbar ist WinBox leider nur für Windows. Allerdings kann WinBox durchaus unter macOS genutzt werden. Im Netz gibt es dafür eine Reihe von Anleitungen, um WinBox mittels Wine unter macOS auszuführen. Wesentlich praktischer ist es beim Projekt WinBox-Mac vorbeizuschauen, welches auf GitHub entwickelt wird. WinBox-Mac ist ein Paket, welches Wine und andere benötigte Komponenten bereits enthält. Installiert werden kann WinBox-Mac über den Paketmanager Homebrew:

brew cask install nrlquaker-winbox

Nach der Installation kann WinBox-Mac wie eine gewöhnliche macOS-Applikation gestartet und genutzt werden. Der Wrapper selbst ist unter der MIT-Lizenz lizenziert und damit freie Software.