Professionelle Fadenkreuze für Counter-Strike: Global Offensive

Wenn man Counter-Strike: Global Offensive spielt, hat man einige Möglichkeiten das Spiel an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Einer dieser Anpassungen ist die Wahl bzw. Erstellung des Fadenkreuzes. Auf der Webseite csgocrosshairs.com kann man sich dabei von den Fadenkreuzen inspirieren lassen, welche professionelle Counter-Strike Spieler nutzen.

Der Fadenkreuzgenerator der Seite

Nach der Auswahl des Spielers, können die entsprechenden Befehle zur Erzeugung des jeweiligen Fadenkreuzes kopiert werden und diese in der eigenen Konsole eingegeben werden. Daneben existiert auf der Webseite ein Generator um eigene Fadenkreuze von Grund auf zu erzeugen. Möchte man die eigene Einstellungen des Fadenkreuzes importieren, so findet man diese in der Konfigurationsdatei:

Steam/SteamApps/common/Counter-Strike Global Offensive/csgo/cfg/config.cfg

Dort gib es einen Block mit Einstellungen welche mit cl_crosshair beginnen. Alternativ kann in der Konsole den Befehl:

find cl_crosshair

eingeben, was zum gleichen Ergebnis führt.

Z-Wave im Home Assistant aktivieren

Die freie Heimautomationslösung Home Assistant verfügt unter anderem über eine Unterstützung des Z-Wave-Protokolls. Möchte man die Unterstützung für Z-Wave hinzufügen, so muss theoretisch nur die passende Konfiguration hinterlegt werden. In der Praxis gibt es allerdings ein paar Kleinigkeiten mehr zu beachten. Hier wird davon ausgegangen, dass Hass.io als Betriebssystem für Home Assistant genutzt wird. Bevor man mit der Konfiguration beginnt, benötigt man Gerät um sich mit dem Z-Wave-Netzwerk zu verbinden. Empfehlenswert ist hier z.B. der Aeotec Z-Stick Series 5. Daneben existieren eine Reihe weiterere Controller, welche vom Home Assistant unterstützt werden.

Die Anzeige der installierten Add-Ons für Hass.io

Im ersten Schritt sollten im Hass.io-Menü die Add-Ons für SSH und Samba aktiviert werden. Dazu wird die Weboberfläche über die URL:

http://hassio.local:8123

aufgerufen. Nach der Installation der Add-Ons ist es wichtig, diese über den Button Start direkt zu aktivieren. Nachdem das Samba-Add-On aktiviert wurde, kann über die Freigabe der Hass.io-Instanz im Ordner config die Konfiguration eingesehen werden. Wichtig ist hierbei die Datei configuration.yaml. An das Ende dieser Datei fügt man folgende Konfiguration ein:

# Z-Wave
zwave:
  usb_path: /dev/ttyACM0

Damit ist die Konfiguration für Z-Wave abgeschlossen. Um das korrekte Gerät für den Z-Wave-Stick zu ermitteln, loggen wir uns per SSH auf der Hass.io-Instanz ein:

ssh root@hassio.local

und geben dort den Befehl:

hassio host hardware

Dieser Befehl zeigt uns, welche Hardware an dem Raspberry Pi angeschlossen ist. Eine Ausgabe könnte dann z.B. so aussehen:

{
  "serial": [
    "/dev/ttyAMA0"
  ],
  "input": [],
  "disk": [],
  "gpio": [
    "gpiochip0",
    "gpiochip100"
  ],
  "audio": {
    "0": {
      "name": "bcm2835 - bcm2835 ALSA",
      "type": "ALSA",
      "devices": {
        "0": "digital audio playback",
        "1": "digital audio playback"
      }
    }
  }
}

Nachdem der Befehl eingegeben wurde, wird der Z-Wave-Stick an den Raspberry Pi angeschlossen:

{
  "serial": [
    "/dev/ttyACM0",
    "/dev/ttyAMA0"
  ],
  "input": [],
  "disk": [],
  "gpio": [
    "gpiochip0",
    "gpiochip100"
  ],
  "audio": {
    "0": {
      "name": "bcm2835 - bcm2835 ALSA",
      "type": "ALSA",
      "devices": {
        "0": "digital audio playback",
        "1": "digital audio playback"
      }
    }
  }
}

Bei dem neuen Gerät im Abschnitt serial handelt es sich um den Z-Wave-Stick. Seine Gerätebezeichnung übernehmen wir in die Konfiguration. Wird der Stick ab- und später wieder angesteckt, so kann sich die Gerätebezeichnung ändern, so dass dieser Prozess anschließend wiederholt werden muss. Im Falle einer falsch konfigurierten Gerätebezeichnung erhält man auf dem Dashboard eine Fehlermeldung das Z-Wave nicht angesprochen werden konnte. Nachdem der Stick angesteckt ist und die Konfiguration entsprechend erweitert wurde, muss Home Assistant neugestartet werden. Dazu wählt man im Menü Einstellungen den Punkt General und wählt dort im Bereich Server Managment den Button Restart. Nach knapp einer Minute sollte die Weboberfläche wieder verfügbar und Z-Wave aktiv sein.

Reihenfolge der Konten im Thunderbird ändern

Beim Anlegen eines neuen Kontos in der freien Mail-Anwendung Thunderbird wird dieses immer an das Ende der Liste gestellt. Möchte man die Reihenfolge ändern, so wird man feststellen das es hierfür keine offensichtlichen Bordmittel in der Anwendung gibt.

Die Einstellungen des Thunderbird

Allerdings muss man nicht gleich zu einem Add-On oder dem Texteditor greifen. Über die Einstellungen lässt sie die Reihenfolge anpassen. Dazu müssen die Einstellungen im Tab Erweitert aufgerufen werden. Dort wählt man den Punkt Konfiguration bearbeiten… und öffnet den internen Konfigurationseditor. Dort sucht man nach der Zeichenkette:

mail.accountmanager.accounts

In dieser Konfiguration befindet sich eine kommaseparierte Auflistung der Accounts. Dort kann die Reihenfolge, entsprechend den eigenen Wünschen, verändert werden. Die Reihenfolge der Auflistung entspricht dabei exakt der Anzeigereihenfolge.

Die Konfiguration mit dem entsprechenden Eintrag

Nachdem der Eintrag bearbeitet wurde, muss Thunderbird neugestartet werden. Anschließend ist die neue Reihenfolge sichtbar.

Toolbox für Mailserver

Vor einigen Tagen wollte ich auf die Schnelle überprüfen ob ein bestimmter Mailserver auf einer Spamblacklist steht. Genutzt habe ich dabei den Webdienst MXToolBox. Bei der MXToolBox handelt es sich um einen Webdienst, welcher unterschiedliche Tools für die Überprüfung und Diagnose von Mailservern bereitstellt.

mxtoolbox.com

mxtoolbox.com

Das fängt bei Werkzeugen für die Blacklist-Überprüfung an und erstreckt sich über Tests der Mailserverkonfiguration bis zur Überprüfung der DNS auf entsprechende Probleme. Der Dienst – welcher unter mxtoolbox.com zu finden ist – kann dabei frei genutzt werden. Für erweiterte Funktionen wie die regelmäßige Blacklistüberprüfung wird ein (je nach Anforderungen; kostenpflichtiger) Account benötigt.

Port unter CentOS freigeben

Wenn unter CentOS der Dienst FirewallD aktiviert ist und man eine wie auch immer geartete Serverapplikation auf dem Server betreiben möchte, wird man feststellen das der Dienst von außen nicht zu erreichen ist. Die einfache wenn auch nicht zielführende Möglichkeit wäre es natürlich die Firewall komplett zu deaktivieren. Sinnvoller ist es hingegen den entsprechenden Port welcher benötigt wird freizuschalten. Dies geschieht dabei mit dem Kommando:

firewall-cmd --zone=public --add-port=1234/tcp --permanent

Damit wird der Port 1234, wenn er über TCP angesprochen wird, in der Zone Public freigeschaltet. Die aktiven Zonen auf dem System können dabei mittels:

firewall-cmd --get-active-zones

angezeigt werden. Die Änderung der Regel wird dabei nicht sofort übernommen. Stattdessen müssen die Einstellungen neu geladen werden:

firewall-cmd --reload