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Seit November 2016 wird die Standarddistribution für den Raspberry Pi namens Raspbian, eine auf Debian basierende Distribution, mit deaktiviertem SSH-Server ausgeliefert. Was aus Sicherheitsgründen lobenswert ist hat natürlich für die schnelle Inbetriebnahme eines Raspberry Pi einige Nachteile.

Ein Raspberry Pi 3

Allerdings existieren zwei relativ einfache Wege den SSH-Dienst wieder zu aktivieren. Die erste Möglichkeit ist, nachdem das Image auf die für den Raspberry Pi verwendete SD- bzw. microSD-Karte gebracht wurde, auf der boot-Partion der Karte eine Datei mit dem Namen ssh anzulegen. Ist diese Datei vorhanden, so wird der SSH-Serverdienst beim Start des Raspberry Pi aktiviert.

Die entsprechende Option in raspi-config

Läuft der Raspberry Pi bereits und man hat Zugriff auf diesen kann der SSH-Dienst mittels des Konfigurationstools raspi-config aktiviert werden. Nachdem dieses gestartet wurde, wird dort der Punkt Interfacing Options ausgewählt. Dort findet sich der Unterpunkt P2 SSH. Wählt man diesen Unterpunkt an, wird nach der Bestätigung der Sicherheitsabfrage der SSH-Dienst aktiviert.

Nach der Sicherheitsabfrage wird der SSH-Dienst aktiviert

Nun kann sich (wenn das Raspbian noch in der Standardkonfiguration läuft) mittels:

ssh pi@raspberry.local

und dem Passwort raspberry eingeloggt werden. Da man dieses Passwort nach der Ersteinrichtung ändern sollte, erhält man beim Login über ssh folgenden Hinweis:

SSH is enabled and the default password for the 'pi' user has not been changed.
This is a security risk - please login as the 'pi' user and type 'passwd' to set a new password.

Dieses Hinweis sollte befolgt werden und das Passwort mit dem Kommando:

passwd

geändert werden. Anschließend kann der Raspberry Pi ohne Probleme mit dem SSH-Dienst genutzt werden. In der offiziellen Raspberry Pi Dokumentation wird weiterführend auf das Thema eingegangen. Dort wird neben der eigentlichen Einrichtung des SSH-Dienstes auch die Nutzung verschiedener Clients in den unterschiedlichen Betriebssystemen besprochen.

Ein normaler Internetnutzer verfügt viele unterschiedliche Logins zu verschiedenen Diensten wie z.B. Dropbox. Ab und an werden diese Dienste Opfer von Hacks oder anderen Datenlecks und Zugangsdaten wie Mailadressen und (meist gehashte) Passwörter verschwinden auf ungeklärte Weise.

Nun hat es Dropbox erwischt

Nun hat es Dropbox erwischt

Wenn man nun Wissen möchte ob er selbst betroffen ist, von einem solchen Hack kann dies auf der Webseite ‚;–have i been pwned? in Erfahrung bringen. Dabei gibt man dort eine Mailadresse ein – diese wird anschließend gegen die Datenbank des Service getestet. Ist man von einem Hack betroffen, sieht man dies anschließend. Daneben bietet die Webseite an proaktiv zu informieren, falls besagte Mailadresse von einem Hack verknüpfter Dienste betroffen ist. Natürlich muss man dafür seine Mailadresse dem Dienst anvertrauen 😉 Betrieben wird die Seite von Troy Hunt, einem Microsoft Regional Director.

Die freie Software ownCloud hat mittlerweile die Version 5.0.7 erreicht. Im Standardumfang gibt es dabei eine Lösung um Dateien zu synchronisieren, ein Adressbuch, einen Kalender, eine Aufgabenverwaltung und Funktionen für Musik und Bilder. Allerdings fehlen noch einige Dinge für den täglichen Bedarf. Dabei stellt sich natürlich die Frage welche dies sind. Aus meiner Sicht sollte ownCloud folgendes beherrschen:

  • Aufgaben
  • Kalender
  • Synchronisation
  • Mail
  • News Reader
  • Notizen

Einige der aufgezählten Anwendungen lassen sich dabei über das App Repository einspielen. Apps wie der News Reader und die Lesenzeichenverwaltung werden dabei mitgeliefert und müssen nur noch installiert werden. Viel interessanter ist es allerdings sich das ownCloud Repository auf GitHub anzuschauen. Dort finden sich unter anderem Apps für Notizen („Notes“) und Mail („Mail“), welche augenscheinlich offiziell unterstützt werden, was zu mindestens in der Zukunft das Paket abrunden sollte.

Daneben gibt es in der aktuellen Version die (wiedereingeführte) Möglichkeit die Dateien auf dem Server zu verschlüsseln. Allerdings befindet sich diese Funktion noch in der Testphase so das man hier besondere Vorsicht walten lassen sollte. Natürlich ist das meine Vorstellung davon, was man benötigt um eine vollwertige Lösung sein eigen zu nennen. Deshalb die Frage: Wofür nutzt ihr ownCloud und welche Dienste und Funktionen vermisst ihr?

Über der Erde und auf den Gewässern ist eigentlich immer eine ganze Menge los. Wer sich so etwas mal anschauen möchte, der kann dazu unterschiedlichste Dienste benutzen. So gibt es für Flugzeuge die Seite http://www.flightradar24.com/. Auch für Schiffe gibt es das ganze so unter http://marinetraffic.com. Die Daten sind dabei teilweise leicht verzögert, wie z.B. bei den FAA Daten für Flugzeuge welche mit 5 Minuten Verspätung eintreffen. Trotzdem bekommt man einen guten Überblick was in der Umgebung an maritimem und avionischen Aktivitäten geboten wird.

Da sucht man mal wieder ein Name für ein Projekt und weiß nicht so recht wo man anfangen soll. Man hat natürlich die Möglichkeit es über verschiedene Namensgeneratoren zu versuchen wie z.B. mit dem Dot-o-mator. Eine klasse Dienst für solche Zwecke ist dabei DomainTyper welcher unter http://domaintyper.com/ zu finden ist. Dort kann man Domains eingeben und gleichzeitig werden auch alternative Domains bzw. andere Kombinationen vorgeschlagen.

Auch sehr hilfreich für das Problem der Namensfindung hat sich auch der OpenThesaurus unter http://www.openthesaurus.de bewährt.

Einen Dienst unter Windows zu deaktivieren ist kein Problem: Systemsteuerung > Verwaltung > Dienste und schon kann man das ganze ausschalten. Doch was ist wenn man einen Dienst nicht nur deaktivieren sondern gleich löschen möchte?

Für dieses Fall muss der Registry Editor ran. Dort hangelt man sich dann zum Registryschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\ und sucht dort den entsprechenden Dienst. Nachdem man diesen gelöscht hat taucht der Dienst ab dem nächsten Neustart nicht mehr auf.

Natürlich muss man die ausführende Datei auch noch löschen. Diese liegt in den meisten Fällen im system32 Ordner der Windows Installation.

Heute bin ich auf zwei interessante OSM Dienste gestoßen. Zum einen ist da der Dienst OpenStreetBugs. Hier kann man in die OSM Karte Fehler eintragen welche dann von anderen Leuten ausgebessert werden. Das ermöglicht auch Leuten welche sich nicht gleich mit dem OSM System auseinandersetzen wollen die Mitarbeit. Zu finden ist OpenStreetBugs unter http://openstreetbugs.appspot.com/.

Der andere Dienst ist OpenRouteService. Mit Hilfe dieses Dienstes ist es möglich sich Routen auf Basis der OSM Karten berechnen zu lassen. Zu finden ist das ganze unter http://openrouteservice.org/.