Passende Sprachmodelle für die eigene Hardware finden

Wer Sprachmodelle lokal ausführen möchte, steht zunächst vor der Frage, welche Modelle auf der vorhandenen Hardware sinnvoll genutzt werden können. Neben der Größe des Modells spielen hierbei der verfügbare Speicher und die gewünschte Kontextgröße eine Rolle. Das Werkzeug llmfit hilft dabei, passende Modelle für den eigenen Rechner zu finden.

Die interaktive Oberfläche von llmfit

Dazu erkennt llmfit unter anderem den Prozessor, den Arbeitsspeicher sowie vorhandene Grafikkarten und deren Speicher. Auch der gemeinsam genutzte Speicher von Apple-Silicon-Systemen wird berücksichtigt. Auf dieser Grundlage bewertet das Werkzeug die Modelle aus seinem Katalog nach Speicherbedarf, geschätzter Geschwindigkeit, Qualität und Kontextgröße. Daneben wird eine passende Quantisierung ermittelt, bei welcher die Modellgewichte mit geringerer Genauigkeit gespeichert werden, um den Speicherbedarf zu reduzieren. Alternativ können auch andere Rechnerkonfigurationen hinterlegt werden.

Unter macOS kann llmfit über Homebrew installiert werden:

brew install llmfit

Nach der Installation kann das Werkzeug mittels:

llmfit

gestartet werden. Damit öffnet sich eine interaktive Oberfläche im Terminal. Im oberen Bereich werden die erkannten Hardwaredaten dargestellt. Darunter befindet sich eine Tabelle mit den bewerteten Modellen, einschließlich der geschätzten Geschwindigkeit in Tokens pro Sekunde und der empfohlenen Quantisierung. Für eine einfache tabellarische Ausgabe kann alternativ:

llmfit fit

genutzt werden. Empfehlungen lassen sich außerdem nach ihrem Einsatzzweck filtern. Wer beispielsweise ein Modell für die Softwareentwicklung sucht, kann die Ergebnisse als JSON ausgeben lassen:

llmfit recommend --json --use-case coding --limit 3

Die Geschwindigkeitsangaben sollten zunächst als Schätzungen verstanden werden. Für eine Messung über eine bereits laufende lokale Laufzeitumgebung, beispielsweise Ollama, steht das Subkommando:

llmfit bench

zur Verfügung. Damit kann die Einschätzung durch Messwerte auf dem eigenen Rechner ergänzt werden. Der Quelltext von llmfit ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist das Werkzeug unter der MIT-Lizenz und damit freie Software.

Probleme mit DirectX unter Proton

Dank dem auf Wine aufbauenden Proton, können unter Linux in Verbindung mit Steam mittlerweile viele Windows-Spiele problemlos gespielt werden. Auf dem Steam Deck funktioniert dies in den meisten Fällen noch besser, da hier die Hardware seitens der Treiber gut unterstützt wird.

Das Steam Deck

Problematisch kann die Unterstützung bei manchen Grafikkarten wie der AMD Radeon 780M sein. So ist es möglich mit ChimeraOS, auch andere PC-Systeme mit dem Steam Deck-System zu benutzen. Bei manchen Spielen wie z.B. Castle Crashers kommt es zu Abstürzen beim Start des Spieles. Andere Spiele liefern in solchen Fällen Fehlermeldungen die auf DirectX 11 als Fehlerquelle bzw. Problem der Inkompatiblität mit der Grafikkarte hinweisen:

DX 11 could not switch resolution

Je nach Spiel können hierbei unterschiedliche Fehlertexte erscheinen:

Failed to create D3D11 device

In der Steam-Oberfläche kann dieses Problem für einige Spiele mit dem zusätzlichen Startparameter:

PROTON_USE_WINED3D=1 %command%

umgangen werden. Dieser kann in den Einstellungen zum jeweiligen Spiel unter dem Punkt Allgemein hinzugefügt werden. Damit wird WINED3D genutzt, welches die Schnittstellenaufrufe zu OpenGL hin übersetzt, während dies standardmäßig gegen die Vulkan-Schnittstelle geschieht.

Und es geht doch…

Heute habe ich auf meinem Linux Rechner nochmal Kubuntu 8.04 installiert und danach die Treiber für die Grafikkarte installiert und diesmal funktionierte alles. Herrliches Gefühl :) Habe ein paar Tage darauf ein Windows in eine kleine Partion installiert und das war wesentlich langwieriger…

Also eines der Sachen die ich einfach umwerfend unter Linux finde ist der Paketmanager. Tolle Sache, nie wieder stundenlang nach Updates für irgendwelche Software suchen. Und dann noch die Sache warum man Open Source Software grundsätzlich immer schneller installieren kann als Closed Source? Ganz einfach man spart sich das eingeben der Seriennummer, das rumschlagen mit irgendwelchen ganz tollen Kopierschützen (Ist das die Mehrzahl?) und anderen Effektivitätsbremsen.

Nun gut auf ans Werk.

KDE 4 und Hardy

Heute dann also die Alpha von Hardy installiert. Das lief eigentlich ganz entspannt ab. Naja fast muss man sagen. Wobei die Probleme diesmal woanders lagen. Als ich mir das Image gezogen habe gab es nur 9 KB/s und ich hatte einfach keine 60 Stunden Zeit^^ Also erstmal einen GPL Bittorrent gesucht. Bin dann bei Deluge steckengeblieben und habe mir mit desen Hilfe das Hardy Image besorgt.

Nun gut dann das ganze gebrannt und installiert. Bis auf die Grafikkarte wurde auch wohl alles erkannt. Wegen der Grafikkarte suchte ich dan die Verwaltung der eingeschränkten Treiber aber die fand ich nirgendswo. Nochmal kurz im Netz geschaut aber da auch nicht wirklich etwas gefunden, also das ganze erst einmal bei 800 * 600 ausprobiert. Als nächstes werde ich wohl warten bis sich der Grafiktreiber von alleine installiert, aber das ist wahrscheinlich nur Wunschdenken…