Zusätzliche Wörterbücher für die Notepad++ Rechtschreibprüfung

Der freie Editor Notepad++, bietet unter anderem eine Rechtschreibprüfung an. In der Standardinstallation ist für diese Prüfung nur ein englisches Wörterbuch vorinstalliert. Möchte man hier weitere Wörterbücher nachinstallieren, so geschieht dies über die Erweiterung DSpellCheck.

Die Auswahl der Wörterbücher

Dazu wird im Menü Erweiterung der Punkt DSpellCheck -> Change Current Language -> Download More Languages ausgewählt. Anschließend öffnet sich ein Dialog in welchem neue Wörterbücher heruntergeladen werden können. Über den Punkt Change Current Language können die installierten Sprachen gewechselt werden.

Gutenberg; ungeeignet zum Schreiben?

Der neue Editor für WordPress wird Gutenberg heißen. Für Blogger die einen Text schreiben möchten und eventuell noch ein Bild einfügen möchten ist er, aus meiner Sicht gesehen, unbrauchbar.

Der Gutenberg-Editor in seiner aktuellen Plugin-Version

Veröffentlicht werden soll Gutenberg offiziell mit WordPress 5.0. Diese Version wird zirka April 2018 erscheinen. Zur Zeit kann der Editor als Plugin installiert und getestet werden.

Gutenberg
Preis: Kostenlos

Während Markdown seinen Siegeszug angetreten hat und dafür sorgt das wir ablenkungsfrei schreiben können, baut Automatic einen Editor der den Pagebuildern aller Wix und Konsorten entgegen kommt. Alles in Gutenberg ist ein Block. Es gibt Textblöcke, Bildblöcke, Videoblöcke, Listenblöcke und so weiter. Für denjenigen der täglich versucht ablenkungsfrei Text zu produzieren, ist das Ding in seiner jetzigen Form unbrauchbar. Ich möchte keine Blöcke und hunderte Möglichkeiten meine Seite zu gestalten, ich möchte ein großes weißes Blatt Papier und dieses mit meinem Text füllen. Man vernichtet mit Gutenberg praktisch die Trennung zwischen Design und Inhalt.

Ja WordPress ist mittlerweile ein vollwertiges CMS. Aber die Entwickler sollten die Ursprünge als Werkzeug für Blogger und Autoren nicht vergessen. Wenn man sich denn Quelltext der Blöcke anschaut, wird einem als Markdown-Fan leicht übel:

<!-- wp:core/paragraph -->
<p>Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur, ...</p>
<!-- /wp:core/paragraph -->

<!-- wp:core/video -->
<figure class="wp-block-video"><video controls="" src="https://www.youtube.com/watch?v=Xcxtno1bdg0"></video>
<figcaption>Testvideo</figcaption>
</figure>
<!-- /wp:core/video -->

<!-- wp:core/paragraph -->
<p>Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur, ...<br/></p>
<!-- /wp:core/paragraph -->

<!-- wp:core/list -->
<ul>
<li>Lorem </li>
<li>Ipsum</li>
<li>sit </li>
<li>dolor </li>
<li>amet</li>
</ul>
<!-- /wp:core/list -->

Die Bewertungen des Gutenberg-Plugins reichen von Begeisterung bis hin zu strikter Ablehnung. Ich kann durchaus beide Seiten verstehen. Auf der einen Seite ist es ein einfacher und visueller Editor mit welchem die Textentwürfe umgesetzt werden können. Natürlich kann man nun schöne Beiträge bauen. Das ist allerdings aus meiner Sicht ein Problem. Viele Autoren und Blogger möchten keine Beiträge bauen, sondern Texte schreiben. Buchstabe für Buchstabe, Wort für Wort, Satz für Satz. Stattdessen darf ich mich bei Gutenberg mit den Blöcken herumschlagen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass es, wie schon jetzt, eine Möglichkeit geben wird direkt einen Text zu schreiben. Interessant zu der Thematik ist eine entsprechende Diskussion auf der Review-Seite. In der FAQ wird eine solche Möglichkeit angesprochen:

We are looking at ways to make Gutenberg configurable for many use cases, including disabling different aspects (like blocks, panels, etc.). There is also be a “Classic” block, which is virtually the same as the current editor, except in block form. There’s also likely to be a very popular plugin in the repository to replace Gutenberg with the classic editor.

Auch den klassischen Editor, gibt es mittlerweile in Form eines Plugins:

Classic Editor
Preis: Kostenlos

Es wird spannend zu sehen in welche Richtung Automattic mit seinem Page-Builder-Ansatz steuert und wie die Community darauf reagieren wird. Wie man den Bewertungen des Gutenberg-Editors entnehmen kann, ist sie im Moment gespalten.

Markdown-Editor für Integration in eigene Webprojekte

Für ein kleines Webprojekt war ich auf der Suche nach einem Markdown-Editor. Fündig geworden bin ich bei SimpleMDE. Technisch gesehen setzt SimpleMDE auf dem bestehenden Editor CodeMirror auf und erweitert diesen um Markdown-Funktionalitäten, Geschrieben ist der Editor in JavaScript und bietet eine Reihe von Features. Dies fängt an bei der Unterstützung der gewöhnlichen Formatierungen (z.B. Fett und Kursiv) an und geht weiter über Listen und Bildunterstützung. Daneben beherrscht SimpleMDE Autosaving, so das Änderungen auf Wunsch automatisch gesichert werden.

SimpleMDE in Aktion

Leider scheint die Entwicklung in den letzten Monaten etwas eingeschlafen sein. So sind derzeit 17 Pull Request offen, welche auf ihren Merge warten. Der letzte Commit, im development-Branch des Projektes, ist vom Mai 2017. Der Quelltext der Editors ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist der Quelltext unter der MIT-Lizenz und damit freie Software. Die offizielle Projektseite ist simplemde.com.

Visual Studio unter Unity für macOS als Skripteditor nutzen

Standardmäßig nutzt Unity das eingebaute MonoDevelop, wenn es darum geht Quellcode zu bearbeiten. Ist allerdings auf dem Mac Visual Studio installiert, so kann dieses als primäre IDE genutzt werden. Dazu müssen die Preferences von Unity geöffnet werden.

Die Unity-Einstellungen

Dort findet sich der Punkt External Tools. In diesem Tab findet sich die Einstellung External Script Editor. Bei installiertem Visual Studio kann dieses eingestellt werden und wird damit in Zukunft von Unity genutzt.

Erste Schritte mit dem Tilemap-Editor unter Unity 2017.2

In der neuen Unity Version mit der Versionsnummer 2017.2, gibt es einige neue Features welche vor allem die 2D-Bearbeitung betreffen. Eines dieser Features ist der Tilemap-Editor. Mit diesem ist es möglich, ohne Drittwerkzeuge, direkt in Unity 2D-Karten zu erstellen. Zur Nutzung der Tilemap muss diese über den Menüpunkt GameObject -> 2D Object -> Tilemap hinzugefügt werden. Neben der Tilemap wird ebenfalls ein Grid hinzugefügt, in welchem sich die Tilemap befindet. Um nun Tiles zu zeichnen, muss unter Window die Tile Palette aktiviert werden.

Die leere Tile Palette

In der Tile Platte wird mittels Create New Palette ein neues Tileset erstellt. In das erstellte Tileset können nun die Tiles hineingezogen und angeordnet werden. Wird ein komplettes Tileset in Form einer Grafik hineingezogen, extrahiert der Prozess die einzelnen Tiles und speichert diese in eine gewählten Ordner. Dazu müssen die Sprites der Grafik vorher mit dem Sprite Editor definiert worden sein. Ist der Prozess des Importes komplett können die Tiles gezeichnet werden. Dazu wird die Tilemap ausgewählt und anschließend kann mit den Werkzeugen der Tile Palette auf dieser gezeichnet werden.

Ein neues Tileset wird erstellt

Versucht man auf der Tilemap auf einem bereits gezeichneten Bereich noch etwas zu zeichnen, so wird man feststellen, das damit die vorhandenen Tiles überschrieben werden. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn man einen Baum auf eine grüne Grasfläche zeichnen möchte. Für einen solchen Fall wird eine weitere Ebene benötigt. Dazu wird das Grid selektiert und eine weitere Tilemap hinzugefügt. In diesem Zuge kann man die Namen der Tilemaps anpassen, damit sie die Bedeutung der Ebene wiedergeben (z.B. Ground und Fringe). In der Tile Palette muss als aktive Tilemap die neue Tilemap ausgewählt werden. Wenn man nun Tiles zeichnet, wird man feststellen, dass diese nicht zu sehen sind. Der Grund hierfür ist im Tilemap Renderer zu finden. In diesem ist die Reihenfolge für die Darstellung der Tilemap innerhalb des Sorting Layers definiert. Nachdem unter dem Punkt Order in Layer der Fringe-Layer mit einer 1 versehen wurde, sind die gezeichneten Dinge in dieser Ebene sichtbar.

Pro Ebene wird eine neue Tilemap angelegt

Möchte man auf einer Tilemap Kollisionen nutzen, muss zur Tilemap ein Tilemap Collider 2d hinzugefügt werden. Dabei wird jedes Objekt innerhalb der Tilemap mit einem Collider versehen. Damit sind die ersten Schritte mit dem neuen Tilemap-Editor getan.