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Standardmäßig nutzt Unity das eingebaute MonoDevelop, wenn es darum geht Quellcode zu bearbeiten. Ist allerdings auf dem Mac Visual Studio installiert, so kann dieses als primäre IDE genutzt werden. Dazu müssen die Preferences von Unity geöffnet werden.

Die Unity-Einstellungen

Dort findet sich der Punkt External Tools. In diesem Tab findet sich die Einstellung External Script Editor. Bei installiertem Visual Studio kann dieses eingestellt werden und wird damit in Zukunft von Unity genutzt.

In der neuen Unity Version mit der Versionsnummer 2017.2, gibt es einige neue Features welche vor allem die 2D-Bearbeitung betreffen. Eines dieser Features ist der Tilemap-Editor. Mit diesem ist es möglich, ohne Drittwerkzeuge, direkt in Unity 2D-Karten zu erstellen. Zur Nutzung der Tilemap muss diese über den Menüpunkt GameObject -> 2D Object -> Tilemap hinzugefügt werden. Neben der Tilemap wird ebenfalls ein Grid hinzugefügt, in welchem sich die Tilemap befindet. Um nun Tiles zu zeichnen, muss unter Window die Tile Palette aktiviert werden.

Die leere Tile Palette

In der Tile Platte wird mittels Create New Palette ein neues Tileset erstellt. In das erstellte Tileset können nun die Tiles hineingezogen und angeordnet werden. Wird ein komplettes Tileset in Form einer Grafik hineingezogen, extrahiert der Prozess die einzelnen Tiles und speichert diese in eine gewählten Ordner. Dazu müssen die Sprites der Grafik vorher mit dem Sprite Editor definiert worden sein. Ist der Prozess des Importes komplett können die Tiles gezeichnet werden. Dazu wird die Tilemap ausgewählt und anschließend kann mit den Werkzeugen der Tile Palette auf dieser gezeichnet werden.

Ein neues Tileset wird erstellt

Versucht man auf der Tilemap auf einem bereits gezeichneten Bereich noch etwas zu zeichnen, so wird man feststellen, das damit die vorhandenen Tiles überschrieben werden. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn man einen Baum auf eine grüne Grasfläche zeichnen möchte. Für einen solchen Fall wird eine weitere Ebene benötigt. Dazu wird das Grid selektiert und eine weitere Tilemap hinzugefügt. In diesem Zuge kann man die Namen der Tilemaps anpassen, damit sie die Bedeutung der Ebene wiedergeben (z.B. Ground und Fringe). In der Tile Palette muss als aktive Tilemap die neue Tilemap ausgewählt werden. Wenn man nun Tiles zeichnet, wird man feststellen, dass diese nicht zu sehen sind. Der Grund hierfür ist im Tilemap Renderer zu finden. In diesem ist die Reihenfolge für die Darstellung der Tilemap innerhalb des Sorting Layers definiert. Nachdem unter dem Punkt Order in Layer der Fringe-Layer mit einer 1 versehen wurde, sind die gezeichneten Dinge in dieser Ebene sichtbar.

Pro Ebene wird eine neue Tilemap angelegt

Möchte man auf einer Tilemap Kollisionen nutzen, muss zur Tilemap ein Tilemap Collider 2d hinzugefügt werden. Dabei wird jedes Objekt innerhalb der Tilemap mit einem Collider versehen. Damit sind die ersten Schritte mit dem neuen Tilemap-Editor getan.

JOSM ist ein freier Editor für OpenStreetMap. Mit Hilfe des Editors können OpenStreetMap-Daten problemlos editiert werden. Als Referenz lassen sich dabei unter anderem GPS-Tracks in Form von GPX-Dateien hinterlegen. Standardmäßig kann man diese allerdings nicht bearbeiten.

editgpx in der Plugin-Verwaltung von JOSM

Hierzu muss über die Einstellungen erst das Plugin editgpx installiert werden. Nachdem dies geschehen ist, kann ein GPX-Track geladen werden. Damit dieser nun bearbeitet werden kann, muss im Ebenen-Fenster das Kontextmenü für die GPX-Ebene aufgerufen werden. Dort wählt man den Punkt Zur Daten-Ebene konvertieren. Anschließend können die GPX-Daten bearbeitet werden.

Auf vielen unixoiden Systemen gibt es den Texteditor nano. Im Standardmodus ist die Anzeige der Zeilennummerierung unter nano deaktiviert. Möchte man dies ändern so muss der Parameter -c beim Aufruf des Editors angetragen werden:

nano -c config.cfg
nano mit aktivierter Anzeige der Zeilennummerierung

nano mit aktivierter Anzeige der Zeilennummerierung

Damit zeigt nano im unteren Bereich unter anderem die Zeilennummer an, so das man eine bestimmte Zeile bei Fehlern schnell finden kann.

In dem freien Texteditor Notepad++ gibt es seit Version 6 ein Feature mit dem Namen Session snapshot welches einige Nutzer ratlos zurücklasst. Grund dafür ist die fehlende Abfrage ob eine geänderte Datei gespeichert werden soll, wenn der Editor beendet wird.

Die Einstellungen von Notepad++

Die Einstellungen von Notepad++

In der neuen Version ist das Feature Session snapshot standardmäßig aktiviert, was dazu führt das die Session komplett gespeichert wird. Öffnet man den Editor, so werden alle Dateien und ihre nicht gespeicherten Änderungen wieder angezeigt. Möchte man stattdessen das alte Verhalten wieder herstellen, so kann das Feature in den Einstellungen unter Settings -> Preferences -> Backup deaktiviert werden. Danach fragt Notepad++ beim Beenden wieder, ob ungesicherte Änderungen vor dem Beenden gespeichert werden sollen.

Gestern war ich auf der Suche nach einem Editor, mit welchem sich ePub-Dateien direkt bearbeiten lassen. Seit 2009 gibt es als Lösung für dieses Problem den freien Editor Sigil, dessen Projektseite auf sigil-ebook.com zu finden ist.

Sigil mit einer geöffneten ePub-Datei

Sigil mit einer geöffneten ePub-Datei

Mit dem Editor ist es möglich ePub-Dateien grafisch oder direkt im Quelltext zu bearbeiten. Sigil ist für Mac OS X und Windows verfügbar. Unter Linux ist der Editor theoretisch lauffähig, wird aber nicht offiziell vom Entwickler unterstützt. Bezogen werden können die aktuellen Releases über GitHub. Lizenziert ist Sigil unter der GPL in der Version 3 – der Quelltext ist ebenfalls auf GitHub zu finden.

In vielen Texteditoren kann man einen selektierten Block mittels Druck auf die Tab-Taste um einen Tab nach vorne schrieben. Mittels Shift+Tab kann der gesamte Block einen Tab nach links geschoben werden. Wenn man diese Tastenkombination nun im freien Mac OS X Editor TextMate ausprobiert, wird man feststellen das nicht funktioniert.

Ein selektierter Block im TextMate Editor

Ein selektierter Block im TextMate Editor

Der Grund hierfür liegt in der leicht anderen Belegung. Um einen Block einen Tab weiter zu schieben muss hier die Tastenkombination Alt + Tab gedrückt werden, einen Tab zurück geht es mittels Shift + Alt + Tab.

Seit knapp zwei Tagen ist die Version 2.0 (bzw. deren Alpha) des Mac OS X Texteditors TextMate nun Open Source. Das ganze steht dabei unter der GPLv3. Der passende Quelltext dazu ist unter https://github.com/textmate/textmate zu finden. Wer diese Version ausprobieren möchte, aber nicht wirklich Lust darauf hat das ganze zu kompilieren, der kann sich an meinem vorgefertigten Paket bedienen, welches hier herunterladen werden kann.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Textmate

Der Standardeditor im Terminal bei Mac OS X ist “vim”. Möchte man diesen nicht benutzen, so kann man den Editor ändern indem man im Nutzerhauptverzeichnis eine “.bash_profile” Datei anlegt (wenn diese nicht bereits vorhanden ist). In diese Datei trägt man dann folgendes ein:

export EDITOR=nano

Nachdem dem Speichern der Änderung, sowie einem Neustart ist der neue Editor aktiv.

Wer auf der Suche nach einem mobilen OpenStreetMap Editor für Android ist der sollte sich einmal die App “OSMapTuner” anschauen, welche kostenfrei innerhalb von Google Play bezogen werden kann.

OSMapTuner auf einem Androidgerät

Im Gegensatz zu Vespucci unterstützt diese App nicht das Anlegen und Bearbeiten von Ways, sondern ist eher dafür gedacht bestehende Geometrie um weitere Tags zu erweitern. Die offizielle Seite der App ist unter http://osmaptuner.salzburgresearch.at/ zu finden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.openstreetmap.org/user/OSMapTuner/diary/16510