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Wenn man auf einem Ubuntu-Server:

do-release-upgrade

eingibt so wird auf die aktuelle Version (je nachdem welche Einstellungen man in der Datei /etc/update-manager/release-upgrades getätigt hat) aktualisiert. Allerdings kann es bei LTS-Releases vorkommen das man stattdessen die Meldung:

Checking for a new Ubuntu release
No new release found

Der Grund hierfür ist, das man bei einem LTS Release erst mit dem ersten Pointrelease, also z.B. 16.04.1 upgraden kann. Damit soll Fehlern vorgebeugt werden, welche in der ersten Release-Version noch vorhanden sein könnten. Möchte man auf dem entsprechenden Gerät trotzdem die aktuelle Version installieren so muss man den Parameter -p nutzen:

do-release-upgrade -p

Damit wird das versucht das aktuelle Release zu installieren, was von LTS zu LTS Version dazu führt das die aktuelle LTS Version installiert wird auch wenn kein Pointrelease verfügbar ist.

Nutzt man die freie Git-Hosting-Lösung Gogs, so kommt man regelmäßig in den Genuss von Updates. Möchte man das Upgrade einspielen, so gibt es einige Dinge zu beachten. Im ersten Schritt sollte der Dienst auf dem Server natürlich beendet werden:

service gogs stop

Anschließend wird in den Kontext des Nutzers gewechselt unter welchem Gogs betrieben wird:

su git
cd

Der nächste Schritt ist der Download der neuen Version, sowie die Verschiebung der alten Version und das Kopieren der Konfigurationsdatei von der alten zur neuen Version:

mv gogs gogs_old
wget https://github.com/gogits/gogs/releases/download/v0.8.10/linux_amd64.zip
unzip linux_amd64.zip 
cp -R gogs_old/custom gogs
cp -R gogs_old/data gogs
cp -R gogs_old/log gogs

Danach wird in den Gogs Ordner gewechselt und Gogs manuell gestartet.

cd gogs
./gogs web

Bei diesem Start wird die Migration der Datenbank durchgeführt. Anschließend kann Gogs wie gehabt genutzt werden. Die heruntergeladene Datei sowie der Ordner gogs_old können anschließend entfernt werden.

Möchte man das Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 nutzen, so ist dies in den meisten Fällen problemlos möglich. Anders sieht das aus wenn man seine Windows 7 Installation in einer virtuellen Maschine mit der aktuellen Version des Parallels Desktop betreibt.

Das Upgrade wird verweigert

Das Upgrade wird verweigert

Möchte man das Upgrade trotzdem durchführen, muss das Media Creation Tool in der entsprechenden Version (x86, x64) heruntergeladen werden. Mit Hilfe des Tool kann das Upgrade zu Windows 10 in der virtuellen Maschine problemlos durchgeführt werden.

Bei einer WordPress Multisite-Installation gibt es unter Updates den Punkt Netzwerk aktualisieren. Wenn man seine Multisite-Installation mit selbstsignierten Zertifikaten betreibt, kann es dabei zu folgender Fehlermeldung kommen:

https://wordpress.example.com/mysite1

Warnung! Problem beim aktualisieren von https://wordpress.example.com/mysite1. Vermutlich gab es einen Zeitablauf. Die Fehlermeldung lautet: SSL certificate problem: self signed certificate

Um das Problem zu lösen packt man folgendes Plugin, in den WordPress-Plugin-Ordner:

<?php
/*
* Plugin Name: Deactivate SSL Verify
* Description: Deactivate SSL verification
* Author: seeseekey
* Author URI: https://seeseekey.net
* Plugin URI: https://seeseekey.net
*/
add_filter('https_ssl_verify', '__return_false');
add_filter('https_local_ssl_verify', '__return_false');

Nachdem das Plugin aktiviert wurde, kann die Aktualisierung des Netzwerkes durchgeführt werden. Anschließend kann das Plugin wieder deaktiviert werden.

Unter Ubuntu gibt es neben den halbjährlichen Versionen auch solche welche über einen längeren Zeitraum unterstützt werden. Diese sogenannten Long Term Releases erscheinen dabei alle zwei Jahre und werden fünf Jahre lang unterstützt. Bei Ubuntu kann man das System nun so konfigurieren das nur LTS Versionen oder jedes Release zum Upgrade angeboten wird. Möchte man diese Einstellung ändern, so muss man im Terminal:

nano /etc/update-manager/release-upgrades

eingeben. Im Editor öffnet sich dann folgende Datei:

# Default behavior for the release upgrader.

[DEFAULT]
# Default prompting behavior, valid options:
#
#  never  - Never check for a new release.
#  normal - Check to see if a new release is available.  If more than one new
#           release is found, the release upgrader will attempt to upgrade to
#           the release that immediately succeeds the currently-running
#           release.
#  lts    - Check to see if a new LTS release is available.  The upgrader
#           will attempt to upgrade to the first LTS release available after
#           the currently-running one.  Note that this option should not be
#           used if the currently-running release is not itself an LTS
#           release, since in that case the upgrader won't be able to
#           determine if a newer release is available.
Prompt=lts

Dort kann man unter Prompt die gewünschte Einstellung festlegen und bekommt damit vom System nur noch Hinweise wenn die gewünschten Versionen erscheinen.

Da sitzt man vor seinem Ubuntu-Upgrade und eine unbedachte Handbewegung später hat man das Upgrade abgebrochen. In einem solchen Fall sollte man das Upgrade natürlich fortsetzen, wer möchte schon gerne ein halbfertiges System. Wurde die SSH Verbindung unterbrochen, muss sich im ersten Schritt mit dem Server verbunden werden. Anschließend gibt man im Terminal folgendes ein:

dpkg --configure -a
apt-get dist-upgrade
apt-get autoremove
apt-get autoclean
reboot

Danach sollte der Server auf dem aktuellsten Stand sein und das Upgrade durchgeführt sein. Sollte man das Upgrade vor dem Umstellen der Paketlisten abgebrochen haben, dürfte ein einfaches „do-release-upgrade“ genügenum den Upgrade-Vorgang erneut zu starten.

Möchte man seine über MacPorts installierte Software auf den aktuellen Stand bringen, so muss man dafür im Terminal folgende Befehle eingeben:

sudo port selfupdate
sudo port upgrade outdated

Der erste Befehl sorgt dabei dafür das MacPorts selbst auf den aktuellen Stand gebracht wird. Mit dem zweiten Befehl werden anschließend die installierten Pakete aktualisiert. Dies kann je nach Menge durchaus einige Minuten bis Stunden dauern.

Ein Ubuntu Server upzugraden ist so eine Sache, vor allem wenn man auf den Server nur per SSH zu greifen kann. Konkret geht es in diesem Artikel um ein Update von 10.04 (Lucid) auf 10.10 (Maverick). Dazu installieren wir erst einmal das Paket „update-manager-core“ mittels

apt-get install update-manager-core

und schauen dann mittels

nano /etc/update-manager/release-upgrades

in die Konfigurationsdatei des selben. Dort sollte eine Zeile

Prompt=lts

stehen, welche wir in

Prompt=normal

ändern. Nun sorgen wir noch dafür das der Server auf dem aktuellsten Stand ist, bevor es an das Update geht:

apt-get update
apt-get dist-upgrade

Da das Update über SSH gesteuert wird und es passieren kann das die SSH Verbindung während des Updates wegbricht, starten wir den Updatevorgang über „screen“ an:

screen do-release-upgrade

Das Upgrade startet dann und bringt einige Meldungen und Fragen welche bestätigt werden müssen. Gleichzeitig sagt es dem Nutzer Bescheid das ein weiterer SSH Server für den Notfall auf dem Port 1022 gestartet wurde. Nach dem Upgrade schauen wir ob die neue Version auch angekommen ist und starten den Rechner neu:

cat /etc/lsb-release
reboot -f

Nach dem Neustart sollte dann erst mal wieder ein

apt-get update
apt-get dist-upgrade

ausgeführt werden um sicherzustellen das das System aktuell ist. Bei mir traten hier zwei Probleme auf. Das erste Problem äußerte sich in der Fehlermeldung:

Failed to connect to socket /com/ubuntu/upstart

Hier half es im Terminal

dpkg-divert --local --rename --add /sbin/initctl
ln -s /bin/true /sbin/initctl

einzugeben und das ganze Upgrade wieder zu starten. Der zweite Fehler war

/usr/sbin/grub-probe: error: cannot find a device for / (is /dev mounted?).

Hier half es das Paket „grub-pc“ zu deinstallieren und durch das Paket „grub“ zu ersetzen. Danach lief das Upgrade normal durch und Maverick war auf dem Server installiert.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/GRUB
http://wiki.ubuntuusers.de/upgrade
http://wiki.ubuntuusers.de/Upgrade_auf_Maverick
http://mrzard.posterous.com/failed-to-connect-to-socket-comubuntuupstart

Normalerweise kenne ich CMS Updates so das ich entweder über die Weboberfläche aktualisiere (WordPress, Simple Machines Forum) oder einfach die neuen Dateien aufspiele und noch eine update.php (Drupal) oder ähnliches ausführe. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht, dachte man sich bei TYPO3 😉

Hier wird dabei davon ausgegangen das die TYPO3 Installation bei einem Shared Hoster liegt. Bevor man loslegt sollte man natürlich ein Backup von den TYPO3 Dateien und der entsprechenden Datenbank machen. Danach sollte die neue Version von TYPO3 heruntergeladen werden. Zu finden ist das ganze unter http://typo3.org/download/packages/. Ich habe dort das Source Paket gewählt.

Das Archiv wird dann entpackt und der entpackte Ordner sollte dann einen Namen nach dem Schema typo3_src-4.6.1 tragen. Dieses Ordner laden wir in das Hauptverzeichnis der TYPO3 Installation hoch.

Nachdem dies geschehen ist loggt man sich in das TYPO3 Backend ein und geht dort zum Install Tool welcher unter Admin tools -> Install zu finden ist. Im Normalfall sollte dort folgende Meldung zu sehen sein:

Um das Install Tool zu aktivieren folgt man einfach dem User tools > User settings Link und geht dort dann auf Admin functions und betätigt den Button bei Install Tool Access. Danach ist das Install Tool verfügbar und kann benutzt werden. Dort angekommen benutzen wir den Database Analyser und drücken dort auf den COMPARE Link.

Dann benennen wir das typo3_src Verzeichnis in typo3_src_old und das typo3_src-4.6.1 in typo3_src um. Wenn man dabei eine Major Version upgradet (z.B. von 4.5 auf 4.6) so muss man den Upgrade Wizard ausführen. Anschließend führen wir ein erneutes COMPARE im Install Tool aus, damit die Datenbank an die neue Version angepasst wird.

Im Ordner typo3_conf entfernen wir alle Datei welche dem Schema temp_CACHED entsprechen. Dies geht auch über das Install Tool indem wir dort den Menüpunkt Edit files in typo3conf/ auswählen und dann auf Delete temp_CACHED* files klicken. Anschließend wählen wir oben rechts in der Menüleiste noch Clear all caches aus:

Nach dem das geschehen ist können wir den typo3_src_old Ordner löschen. Zum Schluss deaktivieren wird das Install Tool indem wir die Datei ENABLE_INSTALL_TOOL im Ordner typo3conf löschen. Und „schon“ ist das Update/Upgrade durchgestanden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.typo3.org/Upgrade
http://www.schnittsteller.de/agentur/wissenswert/typo3-upgrade-gewusst-wie.html
http://blog.gloomit.de/index.php/webdevelopment/2006/07/16/typo3_upgrade_in_sieben_schritten
http://www.webworking-blog.de/content-management/typo3/typo3-tipps-typo3-content-management/typo3-wie-geht-ein-update/