8Bitdo SFC30 Firmware aktualisieren

Die Firma 8Bitdo stellt eine Reihe von Controllern her. Einer dieser Controller ist eine Kopie des SNES-Controllers. Die Controller werden von 8Bitdo aktiv mit Updates versorgt. Erscheint eine neue Firmware, so muss diese auf den Controller gespielt werden. Um ein Update der Firmware durchzuführen muss die aktuelle Version der Firmware von der Webseite des Herstellers heruntergeladen werden.

Der SFC30 Controller von 8Bitdo

Anschließend wird die Update-Anwendung, welche für macOS und Windows verfügbar ist, gestartet. Der Controller selbst sollte vor dem Firmware-Update geladen sein. Ist dies der Fall, kann er in den Firmware Upgrade Modus versetzt werden. Dazu müssen die Tasten L + R + Start gleichzeitig für etwa drei Sekunden gedrückt werden. Anschließend blinken die beiden LEDs auf der Rückseite des Controllers regelmäßig. Nun kann der Controller angeschlossen werden und das Update durchgeführt werden.

Das Firmware Update läuft

Dazu muss nach einem Druck auf den USB Update-Button, die entsprechende Firmware-Datei ausgewählt werden. Anschließend wird das Update durchgeführt, welches in etwa eine bis zwei Minuten in Anspruch nimmt. Nach dem Abschluss des Updates kann die USB-Verbindung getrennt werden. Der Controller ist nun mit der neuen Version der Firmware bestückt.

Raspbian von Jessi auf Stretch aktualisieren

Vor ein paar Tagen wurde Raspbian, die Debian-Distribution für den Raspberry Pi, auf das neue Release mit dem Namen Stretch aktualisiert. Debian benennt seine Releases nach Figuren aus dem Toy Story Universum. Nach dem Cowgirl Jessi, folgt nun der Octopus Stretch, Um bestehende Installationen, welche noch mit der älteren Version laufen, zu aktualisieren, sollte man sich per SSH mit dem entsprechenden Raspberry Pi verbinden. Dort gibt man dann folgendes ein:

apt-get update
apt-get dist-upgrade

Damit wird die bestehende Version (Jessi) auf die aktuelle Version aktualisiert. Im nächsten Schritt müssen die Paketquellen angepasst werden. Dazu muss die sources.list-Datei in einem Editor geöffnet werden:

nano /etc/apt/sources.list

Die Datei sieht dabei im Normalfall wie folgt aus:

deb http://mirrordirector.raspbian.org/raspbian/ jessi main contrib non-free rpi
# Uncomment line below then 'apt-get update' to enable 'apt-get source'
#deb-src http://archive.raspbian.org/raspbian/ jessie main contrib non-free rpi

Die Zeichenkette jessi muss nun durch stretch ausgetauscht werden. Das gleiche gilt für Dateien die im Ordner /etc/apt/sources.list.d/ liegen. Anschließend müssen die Pakete auf die neue Version (Stretch) aktualisiert werden:

apt-get update
apt-get dist-upgrade

Je nach Anzahl der installierten Pakete, kann dieser Vorgang durchaus einige Stunden in Anspruch nehmen. Unter Umständen wird gefragt, ob bestimmte Konfigurationsdateien überschrieben oder behalten werden sollen. Hier sollte man je nach Fall abwägen. Bei Konfigurationen, die manuell angepasst worden sind, kann ein Überschreiben derselben zu Problemen führen, da die Dienste dann eventuell nicht mehr so laufen wie ursprünglich gewünscht. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, sollten noch einige Aufräumarbeiten angestartet werden:

apt-get autoremove
apt-get autoclean

Anschließend kann der Raspberry Pi mittels des Befehls reboot neugestartet werden.

do-release-upgrade findet keine neue Version

Wenn man auf einem Ubuntu-Server:

do-release-upgrade

eingibt so wird auf die aktuelle Version (je nachdem welche Einstellungen man in der Datei /etc/update-manager/release-upgrades getätigt hat) aktualisiert. Allerdings kann es bei LTS-Releases vorkommen das man stattdessen die Meldung:

Checking for a new Ubuntu release
No new release found

Der Grund hierfür ist, das man bei einem LTS Release erst mit dem ersten Pointrelease, also z.B. 16.04.1 upgraden kann. Damit soll Fehlern vorgebeugt werden, welche in der ersten Release-Version noch vorhanden sein könnten. Möchte man auf dem entsprechenden Gerät trotzdem die aktuelle Version installieren so muss man den Parameter -p nutzen:

do-release-upgrade -p

Damit wird das versucht das aktuelle Release zu installieren, was von LTS zu LTS Version dazu führt das die aktuelle LTS Version installiert wird auch wenn kein Pointrelease verfügbar ist.

Gogs aktualisieren

Nutzt man die freie Git-Hosting-Lösung Gogs, so kommt man regelmäßig in den Genuss von Updates. Möchte man das Upgrade einspielen, so gibt es einige Dinge zu beachten. Im ersten Schritt sollte der Dienst auf dem Server natürlich beendet werden:

service gogs stop

Anschließend wird in den Kontext des Nutzers gewechselt unter welchem Gogs betrieben wird:

su git
cd

Der nächste Schritt ist der Download der neuen Version, sowie die Verschiebung der alten Version und das Kopieren der Konfigurationsdatei von der alten zur neuen Version:

mv gogs gogs_old
wget https://github.com/gogits/gogs/releases/download/v0.8.10/linux_amd64.zip
unzip linux_amd64.zip 
cp -R gogs_old/custom gogs
cp -R gogs_old/data gogs
cp -R gogs_old/log gogs

Danach wird in den Gogs Ordner gewechselt und Gogs manuell gestartet.

cd gogs
./gogs web

Bei diesem Start wird die Migration der Datenbank durchgeführt. Anschließend kann Gogs wie gehabt genutzt werden. Die heruntergeladene Datei sowie der Ordner gogs_old können anschließend entfernt werden.

Windows 10 Upgrade unter Parallels installieren

Möchte man das Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 nutzen, so ist dies in den meisten Fällen problemlos möglich. Anders sieht das aus wenn man seine Windows 7 Installation in einer virtuellen Maschine mit der aktuellen Version des Parallels Desktop betreibt.

Das Upgrade wird verweigert

Das Upgrade wird verweigert

Möchte man das Upgrade trotzdem durchführen, muss das Media Creation Tool in der entsprechenden Version (x86, x64) heruntergeladen werden. Mit Hilfe des Tool kann das Upgrade zu Windows 10 in der virtuellen Maschine problemlos durchgeführt werden.