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Möchte man einen Surfstick unter Mac OS X nutzen, so hat man meist das Problem das dieser nicht ohne Probleme funktioniert. So auch beim Surfstick Huawei E176. Damit dieser ordnungsgemäß funktioniert, muss im ersten Schritt die SIM-Karte so eingestellt werden, das sie ohne PIN auskommt – ansonsten kann der Surfstick die SIM-Karte nicht nutzen.

Ohne Treiber funktioniert der Stick nicht

Ohne Treiber funktioniert der Stick nicht

Nachdem die SIM-Karte entsprechend konfiguriert wurde, muss im nächsten Schritt der passende Treiber installiert werden. Von Huawei gibt es für die Surfsticks eine Software mit dem Namen Mobile Partner. In dieser Software ist ein entsprechender Treiber enthalten. Nachdem der Treiber installiert wurde können die Netzwerkeinstellungen unter Mac OS X geöffnet werden.

Die Netzwerkeinstellungen unter Mac OS X

Die Netzwerkeinstellungen unter Mac OS X

In diesen Einstellungen wird das HUAWEIMobile-Modem ausgewählt und bei der Telefonnummer *99# eingetragen. Anschließend kann der Verbinden-Button gedrückt werden und die Verbindung zum Internet wird hergestellt.

Wer einen EasyCap Videograbber (auch das LogiLink VG0001 fällt darunter) besitzt, wird feststellen müssen das die meisten dieser Modelle nicht unter Mac OS X laufen. Das Problem ist, das dass Gerät mangels Treiber nicht erkannt wird und somit auch nicht genutzt werden kann.

Ein LogiLink VG0001 (intern ein EasyCap DC60)

Ein LogiLink VG0001 (intern ein EasyCap DC60)

Mit dem EasyCapViewer gibt es einen entsprechenden Treiber für Mac OS X welcher unter GPL und BSD-Lizenz lizenziert ist. Damit handelt es sich bei dem Treiber um freie Software. Der Download befindet sich auf der offiziellen Seite, der Quellcode auf GitHub. Vor dem Start der Anwendung muss der Videograbber angeschlossen werden. Anschließend kann der EasyCapViewer gestartet werden und mit dem Aufnahmevorgang begonnen werden.

Falls man bei einer grafischen Anwendung unter Windows die folgende Meldung bekommen sollte:

Your Hardware configuration does not meet minimum specifications
needed to run the application. The application must close.

Please visit http://www.nvidia.com/page/support.html for help.
Error code: 7

welche sich in Dialogform so äußert:

sollte sich den neusten Nvidia Treibers für seine Grafikkarte installieren, da dieser Abhilfe schafft. Danach sollte das Problem erledigt sein.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.nvidia.de

Vor einiger Zeit beschrieb ich wie man ein Wacom Grafiktablett zum laufen bekommt. Mittlerweile geht dies einfacher, da es ein PPA mit dem entsprechenden Kernelmodul gibt. Dazu fügt man das entsprechende PPA:

ppa:doctormo/wacom-plus

in der Paketverwaltung hinzu und aktualisiert diese. Nun muss man nur noch das Paket wacom-dkms installieren und schon läuft das ganze. Auch hier gilt das Modul nach jedem Kernelupdate neu zu installieren.

Weitere Informationen gibt es unter:
https://seeseekey.net/archive/1041

Wenn man xsetwacom, das Tool zum Konfigurieren seines Grafiktabletts unter Linux aufruft bekommt man folgendes zu Gesicht:

Usage: xsetwacom [options] [command [arguments…]]
Options:
-h, –help – usage
-v, –verbose – verbose output
-V, –version – version info
-d, –display disp_name – override default display
-s, –shell – generate shell commands for ‚get‘
-x, –xconf – generate X.conf lines for ‚get‘

Commands:
list [dev|param] – display known devices, parameters
list mod – display supported modifier and specific keys for keystokes
set dev_name param [values…] – set device parameter by name
get dev_name param [param…] – get current device parameter(s) value by name
getdefault dev_name param [param…] – get device parameter(s) default value by name

Da man sich doch teilweise fragt wie welche Optionen genau benutzt werden, empfiehlt es sich die Seite http://linuxwacom.sourceforge.net/index.php/howto/xsetwacom zu besuchen. Dort gibt es eine Menge Beispiele die einem die Bedienung erleichtern.

Bei mir funktionieren bestimmte Sachen wie z.B. xsetwacom set 10 mode absolute nicht, dort bricht das Tool mit einer Fehlermeldung ab. Auch den Parameter TwinView kennt er bei mir nicht. Aber ich denke dies ist je nach Tablett unterschiedlich.

Vor ein paar Tagen habe ich ein Wacom Bamboo Pen & Touch Tablet erstanden und wollte dieses unter Ubuntu 10.10 betreiben. Der Kauf des Tabletts war dabei der einfach Teil 😉 Ich benutze ein 64 Bit Kubuntusystem. Um das Tablet unter diesem System zum laufen zu bekommen öffnen wir ein Terminal und führen folgende Befehle aus:

mkdir wacom
cd wacom
git clone git://linuxwacom.git.sourceforge.net/gitroot/linuxwacom/xf86-input-wacom

cd xf86-input-wacom/
./autogen.sh –prefix=/usr –libdir=/usr/lib64
make
make install

cd ..
wget http://prdownloads.sourceforge.net/linuxwacom/linuxwacom-0.8.8-10.tar.bz2
tar -xf linuxwacom-0.8.8-10.tar.bz2
cd linuxwacom-0.8.8-10/
./configure –enable-wacom –prefix=/usr –libdir=/usr/lib64
make

sudo cp ./src/2.6.30/wacom.ko /lib/modules/`uname -r`/kernel/drivers/input/tablet/
sudo depmod -a

Danach sollte man den Rechner neustarten, das Tablet anschließen und kann dann mittels xinput list schauen ob das Wacom Tablet (es müssten vier Geräte sein) erkannt wurde. Das ganze könnte dann z.B. so aussehen:

? Virtual core pointer id=2 [master pointer (3)]
? ? Virtual core XTEST pointer id=4 [slave pointer (2)]
? ? Microsoft Microsoft Basic Optical Mouse id=8 [slave pointer (2)]
? ? Wacom BambooFun 2FG 4×5 Pen eraser id=10 [slave pointer (2)]
? ? Wacom BambooFun 2FG 4×5 Pen stylus id=11 [slave pointer (2)]
? ? Wacom BambooFun 2FG 4×5 Finger pad id=12 [slave pointer (2)]
? ? Wacom BambooFun 2FG 4×5 Finger touch id=13 [slave pointer (2)]
? Virtual core keyboard id=3 [master keyboard (2)]
? Virtual core XTEST keyboard id=5 [slave keyboard (3)]
? Power Button id=6 [slave keyboard (3)]
? Power Button id=7 [slave keyboard (3)]
? AT Translated Set 2 keyboard id=9 [slave keyboard (3)]

Mit jeden Kernelupdate muss das Modul neugebaut werden damit es zum Kernel passt. Um das ganze dann auszuprobieren empfiehlt sich die Anwendung MyPaint (Paketname: mypaint) oder GIMP (hier muss das Tablet aber erst in den Einstellungen eingerichtet werden).

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.linux-community.de/Internal/User-Blogs/The-Incredibly-Awesome-GIMP-Blog/Wacom-Bamboo-CTH-460-Erste-Erfahrungen
http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Online-Artikel/Wacom-Bamboo-Pen-Touch-CTH-460-unter-Linux
http://blog.brettalton.com/2010/08/28/how-to-install-the-wacom-bamboo-driver-in-ubuntu-10-04-lucid-lynx/
http://blog.brettalton.com/2010/08/28/install-the-wacom-bamboo-driver-in-ubuntu-10-04-lucid-lynx-using-ppas-tutorialhowto/
http://ohioloco.ubuntuforums.org/showthread.php?t=1515562

Installiert man ein Kubuntu auf einem Zweibildschirmsystem hat man erst einmal das Problem das die beiden Monitore geklont werden. Das ist natürlich unschön. Auf der Konsole kann man mittels xrandr feststellen ob alle Monitore erkannt worden sind. In meinem Fall sieht das so aus:

Screen 0: minimum 320 x 200, current 1280 x 1024, maximum 4096 x 4096
DVI-I-1 connected 1280×1024+0+0 (normal left inverted right x axis y axis) 521mm x 293mm
1920×1080 60.0 + 50.0
1600×1200 60.0
1680×1050 60.0
1280×1024 60.0*
1440×900 59.9
1280×960 60.0
1280×800 59.8
1280×720 50.0 60.0
1024×768 60.0
800×600 60.3 56.2
720×576 50.0
720×480 59.9
640×480 60.0
DVI-I-2 connected 1280×1024+0+0 (normal left inverted right x axis y axis) 376mm x 301mm
1280×1024 60.0*+ 75.0
1280×960 60.0
1152×864 75.0
1024×768 75.1 70.1 60.0
832×624 74.6
800×600 72.2 75.0 60.3 56.2
640×480 72.8 75.0 66.7 60.0
720×400 70.1
TV-1 disconnected (normal left inverted right x axis y axis)

Mit dem Befehl xrandr –output DVI-I-2 –auto –right-of DVI-I-1 –auto habe ich dann den Bildschirmen ihre relative Position zueinander zugewiesen. (man kann es vorher auch nur mit xrandr –auto versuchen). Danach sollte diie Auflösung der Monitore angepasst werden. Unter Kubuntu gibt es dafür glücklicherweise eine einfachere Methode. Dazu geht man in die Systemeinstellungen unter Anzeige und kann dort die passende Konfiguration ebenfalls einstellen.

Das Problem an diesen Lösungen ist, das die Einstellungen mit dem nächsten Neustart hinfällig sind. Also muss eine statische Lösung her. Dazu legt man die Datei /etc/X11/Xsession.d/45custom_xrandr-settings an und füllt sie mit folgendem Inhalt:

xrandr –output DVI-I-1 –mode 1920×1080 –rate 60
xrandr –output DVI-I-2 –mode 1280×1024 –rate 60
xrandr –output DVI-I-2 –right-of DVI-I-1

Die Datei muss dabei ausführbar gemacht werden. Nun werden die Einstellungen automatisch beim Neustart bzw. bei der Anmeldung gesetzt.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://wiki.ubuntuusers.de/RandR

Möchte man einen ASIO Treiber (z.B. in Verbindung mit nTrack Studio) benutzen, so benötigt man dafür einen passenden Treiber. Gibt es zu der Soundkarte keinen Treiber sieht es schlecht aus. Zu mindestens könnte man das im ersten Moment meinen.

Abhilfe schaft hier ASIO4ALL welches ASIO Treiber für die WDM Audio Architektur bereitstellt. Damit ist es auch möglich Onboard Karten mit ASIO zu verheiraten. Bezogen werden kann das ganze unter http://www.asio4all.com/.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Audio_Stream_Input/Output