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In den unendlichen Weiten der Musikwelt existiert ein Genre welches auf den Namen Wizard Rock hört. Das sind Songs bzw. Bands welche sich in ihren Liedern mit den Harry Potter Romanen beschäftigten. Dadurch inspiriert schuf die Band Chameleon Circuit 2008 das Genre des Timelord Rock kurz Trock. Inspiration hierfür ist die britische Serie Doctor Who.

Chameleon Circuit (Bild: Genevieve unter CC-BY-SA)

Chameleon Circuit (Bild: Genevieve unter CC-BY-SA)

Neben Chameleon Circuit (deren Alben Chameleon Circuit und Still Got Legs sehr hörenswert sind) gibt es mittlerweile eine Menge weiterer Trock-Bands. Wer Doctor Who also auch abseits der Mattscheibe genießen möchte, dem sei diese Musik ans Herz gelegt. Vor ein paar Jahren erschien dazu auch der Sampler Trock On.

Musik per Algorithmus zu erzeugen klingt im ersten Moment abwegig, allerdings gibt es einige Personen und Projekte welche sich genau damit beschäftigen. Eines dieser Projekte ist dabei SoundHelix. Bei dieser in Java geschriebenen Anwendung handelt es sich um ein System mit welchem Musik algorithmisch erzeugt werden kann. Die erzeugte Musikstücke klingen dabei durchaus angenehm. Konfiguriert wird das System und deren Musik über eine XML-Datei.

soundhelix.com

soundhelix.com

Lizenziert ist SoundHelix unter der GPL und damit freie Software. Der Quelltext kann auf SourceForge bezogen werden. Zu finden ist das Projekt auf der offiziellen Seite unter soundhelix.com. Es ist dabei unter Linux, Mac OS X und Windows lauffähig.

Mittels Optical Character Recognition kurz OCR ist es möglich aus Bildern Text zu extrahieren. Seit einigen Jahren gibt es eine solche automatisch Erkennung auch für Noten. Damit wurde es möglich Werke welche nur in gedruckter Form vorlagen zu digitalisieren. Allerdings gab es bisher keine freie Software für eine solche Aufgabe. Mit Audiveris hat sich dies geändert. Diese in Version 4 vorliegende Optical Music Recognition kurz OMR-Software wandelt gedruckte (bzw. gescannte Noten) in MusicXML um.

audiveris.kenai.com

audiveris.kenai.com

Wer das Ausprobieren möchte kann dies auf musescore.com/import nach einer Anmeldung tun. Die offizielle Seite ist unter audiveris.kenai.com zu finden. Der Quelltext kann über die Projektverwaltung, welche auf den Namen Kenai hört bezogen werden. Lizenziert ist Audiveris unter der GPL2.

Mittels HTML 5 und den entsprechenden APIs wie WebGL ist mittlerweile eine Menge möglich. Besonders schön sieht man das immer wieder an entsprechenden Demos.

Die Visualisierung der Musik

Die Visualisierung der Musik

Eines dieser Techdemos ist dabei unter http://do.adive.in/music/ zu finden. Dabei handelt es sich um eine HTML5 App zur Visualisation von Musik. Die jeweiligen Parameter sind dabei frei einstellbar und das Ergebnis ändert sich dann dementsprechend. Daneben ist es auch möglich die eigenen Presents abzuspeichern um sie später wieder zu benutzen.

Wenn man etwas neues macht, stellen sich immer wieder Fragen auf welche im ersten Moment scheinbar keine Antwort zu finden ist. So z.B. bei der Violine. Das Instrument als solches ist ziemlich laut. Damit man aber auch zu Hause üben kann, gibt es sogenannte Dämpfer, welche das ganze auf eine angenehmere Lautstärke absenken.

Die Violine und ihr Steg

Die Violine und ihr Steg

Bei den “normalen” Dämpfern ist es zumeist so das der Dämpfer auf den Steg aufgesetzt wird. Der Steg ist der Teil des Instrumentes, welches die Schwingungen in bzw. auf den Kropus der Violine transportiert. Die Dämpfer gibt es dabei sowohl als Metallversion, als auch (wie in diesem Fall) als Gummiversion. Die Metallversionen haben dabei meist eine höhere Dämpfung.

Die Violine mit aufgesetztem Dämpfer

Die Violine mit aufgesetztem Dämpfer

Nachdem der Dämpfer auf den Steg gesetzt wurde, kann man die Violine nun auch bei Zimmerlautstärke benutzen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Violine

Es ist schon erstaunlich was heutzutage alles im Browser funktioniert. So hat Google jetzt mit “Jam with Chrome” mal wieder gezeigt was alles geht, auch wenn das dazu passende Werbevideo etwas schräg ist:

Wer das ganze selber ausprobieren möchte, kann das unter http://www.jamwithchrome.com/ tun. Google selbst empfiehlt für die Ausführung Chrome. In anderen Browser war es bei mir nicht zur Mitarbeit zu bewegen.