seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Der Oktober neigt sich dem Ende und damit beginnt bald der November. Und wo der November ist, ist der National Novel Writing Month nicht weit. Ziel des NaNoWriMo ist es ein Manuskript mit 50.000 Wörter (das sind 1667 Wörter pro Tag) und damit einen kleinen Roman im ersten Entwurf zu schreiben. Dabei soll es auch nicht darum gehen ein Stück Weltliteratur zu schreiben, sondern es gilt die Regel Quantität vor Qualität. Das dient dazu den inneren Kritiker auszuschalten und stattdessen einfach drauf loszuschrieben. Diese Herangehensweise ist für die spätere Bearbeitung nicht so tragisch, denn ein Roman entsteht nicht beim Schreiben sondern in der anschließenden Überarbeitungsphase.

Jeden November ein Manuskript

Jeden November ein Manuskript

Im letzten Jahr nahm ich das erste Mal am NaNoWriMo teil (NaNoWriMo is coming, NaNoWriMo – Tag 1, NaNoWriMo – Tag 4, NaNoWriMo – Tag 13, NaNoWriMo – Tag 18, NaNoWriMo – Tag 26, NaNoWriMo — Tag 30 – vom Endspurt zum fertigen Entwurf) und auch dieses Jahr ist das Ziel wieder 50.000 Wörter zu einem ersten Romenentwurf zu schreiben. Möchte man am NaNoWriMo teilnehmen, so kann man dies jederzeit unter nanowrimo.org tun. Nach der Anmeldung kann das Profil und der geplante Roman angelegt werden – habt ihr den NaNoWriMo Ende November überstanden dürft ihr euch anschließend Schriftsteller schimpfen.

Es ist der dreizigste und damit der letzte Tag des NaNoWriMo. 50.000 Wörter sollten im Monat November in Form eines Romanentwurfes geschrieben werden. Während ich in der Mitte des Monats sehr nachgelassen hatte, gab es in den letzten Tagen dann einen kleinen Motivationsschub nach dem Motto: „Jetzt erst recht.“ Herausgekommen sind dabei am Ende 51.032 Wörter.

Am Ende ward alles gut

Am Ende ward alles gut

In den letzten Tagen schrieb ich im Durchschnitt zwischen 3000 und 4000 Wörter, was sich dann schonmal über den ganzen Tag hinzog, da wurde morgens vor der Arbeit geschrieben und abends nach der Arbeit ging es weiter.

In Papier sehen 51.032 Wörter schon recht eindrucksvoll aus

In Papier sehen 51.032 Wörter schon recht eindrucksvoll aus

Die letzten Sätze des Entwurfs bescherten mir persönlich ein Glückgefühl. Das Gefühl es endlich durchgezogen zu haben und nun etwas fertiges (auch wenn es noch vieler Überarbeitungen bedarf) in der Hand zu halten. Für alle die es trotz aller Anstrengungen nicht geschafft haben gibt es nur zwei Dinge zu sagen. Im nächsten Jahr gibt es wieder einen NaNoWriMo, aber was viel wichtiger ist schreibt euren Entwurf zu Ende, auch wenn ihr es erst am vierten oder fünften Dezember zu Ende bringt – bringt es auf alle Fälle zu Ende.

Schreiben ist schwer, vor allem dann wenn man pro Tag 1667 Wörter wie beim NaNoWriMo schaffen muss. Beim NaNoWriMo soll ein Romanentwurf mit 50.000 Wörter im Laufe des Novembers geschrieben werden. Bei mir sind es im Moment 39.097 Wörter, womit ich etwa noch 4000 Wörter hinter dem aktuellen Tagesziel von 43.333 Wörtern hinterherhänge.

Langsam aber sicher kommt das Ziel in Sicht

Langsam aber sicher kommt das Ziel in Sicht

Mir fiel es dabei bis vor ein paar Tagen schwer auf die 1667 Wörter zu kommen, irgendetwas kam schließlich immer dazwischen, seien es Termine, die Arbeit oder so etwas wie akute Unlust. Aber wie heißt es so schön: „The show must go on.“ – und so gab es in den letzten zwei Tagen einen Anstieg in der Produktivität, schließlich ist die Ziellinie in Sicht und diese möchte man natürlich nicht verpassen.

Heute ist der achtzehnte Tag des NaNoWriMo, in dessen Verlauf im Laufe eines Monats ein Romanentwurf mit mindestens 50.000 Wörtern geschrieben werden soll. Wobei man genau genommen als deutscher Autor mit 50.000 Wörter wesentlich mehr Text produziert, als bei einem englischen Text, aber das nur am Rande.

Die Halbzeit (nach Wörtern) ist erreicht

Die Halbzeit (nach Wörtern) ist erreicht

In den letzten Tagen, hatte der Schreibelan etwas nachgelassen, so das ich ein wenig vom Weg abgekommen bin. Wo ich gestern 28.333 Wörter hätte erreichen müsste, hatte es nur für 23.743 Wörter gereicht. Im Gegenzug wurde heute mit der Aufholjagd begonnen um das Ziel von 50.000 Wörter bis Ende November und einem vollständigen ersten Romanentwurf doch noch zu erreichen. So sind heute 27.452 Wörter von 30.000 Wörtern geschafft, so das ich rein rechnerisch noch einen Tag hinterher hänge. Die berüchtigte Mitte scheint überwunden, so das es mit Elan dem Ziel entgegen geht.

Die Mitte des NaNoWriMo ist in Sichtweite und es stimmt – es wird schwieriger die Muse zu finden jeden Tag 1667 Wörer zu schreiben. Ein paar Mal habe ich mich dabei erwischt wie ich die 1667 Wörter an einem Tag verfehlte. Dafür gab es dann auch Tage an denen ich knapp über 2000 Wörter geschafft habe.

Tag 13 des NaNoWriMo

Tag 13 des NaNoWriMo

Theoretisch müsste ich heute auf 21.671 Wörter kommen, im Moment sind es 17.902 Wörter, so das ich noch etwas nachlegen muss. Aufgeben ist schließlich keine Option beim NaNoWriMo.

Spielt ein Roman in einer fiktiven Welt so ist es wichtig das diese Welt beim Leser glaubhaft ankommt. Der Bau einer solchen Welt kann dabei durchaus Jahre dauern, wenn man sich Schriftsteller wie Tolkien anschaut.

weltenbau-wissen.de

weltenbau-wissen.de

Hilfreich beim Weltenbau ist die Seite Weltenbau Wissen, in welcher die unterschiedlichen Themen des Weltenbaus besprochen werden. Aktuell besonders lesenwert ist dabei der Fragenkatalog zum Weltenbau. Daneben werden viele weitere interessante Themen rund um den Weltenbau diskutiert und besprochen.

Heute ist der vierte Tag des NaNoWriMo für das Jahr 2015. Auch an diesem Tag mussten wieder 1667 Wörter geschrieben werden. Heute war ich bis in den späten Nachmittag beschäftigt, so das es schwer fiel mit dem Schreiben anzufangen. Nach den ersten hundert bis zweihundert Wörter spielte ich mit dem Gedanken für heute aufzuhören.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Das Problem an einem solchen Gedanken ist natürlich, das die Wörter nicht weniger werden – statt 1667 sieht man am nächsten Tag 3334 Wörtern entgegen welche noch schwieriger zu bezwingen sind. Deshalb sollte man während des NaNoWriMo jeden Tag neu mit dem Schreiben anfangen und erst dann aufhören wenn die 1667 Wörter erreicht sind. Der innere Kritiker und die Ablenkung vom Schreiben haben im November Hausverbot. Dann klappt es auch mit den 50.000 Wörtern bis zum Ende des Monats.

Aller Anfang ist schwer. Auch wenn diese Weisheit für viele Dinge im Leben gelten mag, beim Schreiben hat sie nicht wirklich eine Berechtigung. Der Grund ist einfach, möchte man eine Idee zu Papier bringen, so sind die ersten Seiten schnell geschrieben – schwieriger wird es bei der berühmten Mitte. Doch warum schreibe ich darüber? Heute ist der erste November und damit der erste Tag des diesjährigen NaNoWriMo. Dabei geht es darum innerhalb von 30 Tagen im November einen Romanentwurf mit mindestens 50.000 Wörtern zu schreiben.

Das Dashboard beim NaNoWriMo

Das Dashboard beim NaNoWriMo

Den Oktober nutzte ich dabei um mich auf den NaNoWriMo vorzubereiten. So habe ich das Setting ein wenig ausgearbeitet und die Story grob skizziert (wobei hier noch viel Raum für Überraschungen ist), ein paar der Charaktere definiert (auch wenn bei vielen noch die Konflikte fehlen) und die Umgebung in Form einer Karte dargestellt. Die Handlung welche ich schreibe wird nebenbei in Aeon Timeline überführt, so das ich immer einen Überblick über die unterschiedlichen Plotebenen habe. Mit dieser Vorbereitung waren dann die ersten 1667 Wörter kein Problem, aber hier wird sich erst im Verlauf der nächsten Tage zeigen ob dies auch für die Mitte zutrifft. Wem die Ideen während des Schreibens ausgehen, z.B. weil ihm partout kein Charaktername einfallen will, kann das Ideentool dafür nutzen.

In einigen Tagen ist es wieder November und das bedeutet auch das wieder Zeit für den NaNoWriMo ist. Dabei handelt es sich um den National Novel Writing Month. Ziel des NaNoWriMo ist es ein Manuskript mit 50.000 Wörter (das sind 1667 Wörter pro Tag) und damit einen kleinen Roman im ersten Entwurf zu schreiben. Dabei soll es auch nicht darum gehen ein Stück Weltliteratur zu schreiben, sondern es gilt die Regel Quantität vor Qualität. Das dient dazu den inneren Kritiker auszuschalten und stattdessen einfach drauf loszuschrieben. Diese Herangehensweise ist für die spätere Bearbeitung nicht so tragisch, denn ein Roman entsteht nicht beim Schreiben sondern in der anschließenden Überarbeitungsphase.

nanowrimo.org

nanowrimo.org

Möchte man am NaNoWriMo teilnehmen sollte man einige Schritte beherzigen. Der erste Schritt ist es sich dafür anzumelden, indem man sich unter nanowrimo.org registriert. Nach der Anmeldung sollte man das Profil ausfüllen, danach die die geplante Novelle anlegen, und die Heimatregion auswählen und dann kann es am ersten November losgehen. Dabei hat man natürlich die Möglichkeit als Discovery Writer, mit einem weißen Blatt Papier anzufangen, allerdings ist es auch möglich das ganze etwas vorausplanen. Die Regeln des NaNoWriMo lassen das ohne Probleme zu. Die erste Regel ist es wirklich erst am 1. November mit dem Schreiben anzufangen, die zweite Regel ist es mindestens 50.000 Wörter zu schreiben. Ansonsten ist alles erlaubt. Eine minimale Vorbereitung könnte z.B. so aussehen:

Beschreibung des Hauptcharakters
Der Hauptcharakter sollte ausgearbeitet sein, wer ist er, woher kommt er, welche Eigenarten hat er?

Ziele
Die Geschichte und auch die einzelnen Charaktere sollten Ziele haben, welche natürlich definiert werden müssen.

Konflikte
Jeder Charakter wird auf dem Weg zu seinem Ziel auf Probleme stoßen. Der Konflikt definiert was es dem Charakter erschwert zu seinem Ziel zu kommen.

Grober Handlungsverlauf
Es ist nicht schlecht für den NaNoWriMo den groben Handlungsverlauf festzulegen. Mit der Gewissheit wie die Geschichte im groben funktioniert schreibt es sich einfacher.

Beim Schreiben gibt es immer das Problem das man an manchen Stellen nicht mehr weiter weiß oder die Motivation verschwunden ist. Beim NaNoWriMo haben sich dabei sogenannte Dares eingebürgert um das ganze etwas aufzulockern. Dabei handelt es sich um eine Aufgabe, welche in den Text eingebaut werden muss z.B. ein Lama stößt mit einem Auto zusammen, der Hauptcharakter hat einen skurrilen Unfall, eine Horde Wikinger fällt in die Szene ein (der Wikingerhelm ist das Logo des NaNoWriMo). Ein beliebtes Easteregg ist Mr. Ian Woon, bei welchem es sich um ein Anagramm von NaNoWriMo handelt und welcher deshalb oft in solche Texte eingebaut wird.

Wichtig ist es nur eine Sache zu beherzigen. Wenn die Geschichte stockt – einfach weiterschreiben (Quantität vor Qualität). Ich werde mich in diesem Jahr das erste Mal am NaNoWriMo versuchen gemäß der Prämisse: wird schon schiefgehen.

Immer wenn ich in den letzten Jahren größere Dokumente verfasst habe, habe ich dazu Scrivener genutzt. Dabei handelt es sich um eine Applikation mit welcher ein Dokument in Projektform bearbeitet werden kann. Kapitel und andere Dinge wie Dokumente zur Recherche können in eine Ordnerstruktur gepackt werden und damit effizient organisiert werden. Daneben bietet Scrivener viele Funktion z.B. für Korrekturdurchläufe und ähnliches. Damit ist Scrivener die eierlegende Wollmilchsau für die Bearbeitung größerer Schreibprojekte.

Scrivener unter Mac OS X

Scrivener unter Mac OS X

Sinnvoll sind solche dezidierten Programme zum Schreiben von längeren Texten, wenn man bequem nach Kapiteln gruppieren möchte, und seine Texte in handliche Häppchen verteilen kann. Wo Licht hinfällt ist allerdings auch Schatten zu finden. Im Laufe der Jahre, sind mir einige Dinge aufgefallen welche mich an Scrivener stören. Die Entwicklung von Scrivener begann in den frühen 2000ern und leider merkt man es dem Programm auch an. Es wirkt altgebacken, was man der Anwendung aber nicht vorwerfen muss, da es die Funktionalität nicht beeinflusst und die Optik beim nächsten Update an Yosemite angepasst wird.

Scrivener
Preis: 44,99 €

Eines der Dinge die mich an Scrivener nachhaltig stören, ist das ich Texte formatieren muss. Intern speichert Scrivener die Daten als RTF-Dateien. Das führt dazu das bevor ich schreibe ich ersteinmal die passenden Einstellungen für Fonts, Absätze und Überschriften suche und konfiguriere. Spannend wird dies auch wenn man einen Text, z.B. von einer Webseite in Scrivener hinein kopiert – alle Formatierung werden übernommen und müssen erst wieder angepasst werden (wobei es in Scrivener auch möglich ist einen Text in Reinform einzufügen).

Mit Markdown ist das ganze wesentlich angenehmer, weil man sich dort auf den Inhalt konzentrieren kann und nicht durch unnötige Formatierung abgelenkt wird:

# Überschrift

Lorem Ipsum sit dolor amet

* Auflistung
* Auflistung
* Auflistung

Daneben gab es noch einen anderen Grund mich nach einer Scrivener-Alternative umzuschauen. Seit einigen Jahren wird an einer iOS-App für Scrivener gearbeitet. Nach neusten Schätzungen wird diese irgendwann Ende 2015 erscheinen. Da ich des Wartens überdrüssig war schaute ich mich nach Alternativen um. Als erste Alternative kam mir Storyist unter die Augen, allerdings habe ich es auch relativ schnell wieder aus den Augen verloren, denn es ist relativ speziell ist (eignet sich eher für reine Drehbuchschreiber, als für den „Allesschreiber“) – außerdem ist der Preis für den gebotenden Funktionsumfang einach zu hoch.

Ulysses unter Mac OS X

Ulysses unter Mac OS X

Als zweite Alternative schaute ich mir Ulysses vom deutschen Hersteller The Soulman an. Großartig an Ulysses ist das es komplett auf Mardown setzt und somit sehr inhaltszentriert ist. Als Autor muss mich nur noch um die logische Formatierung kümmern und kann mich somit voll und ganz auf den Inhalt konzentrieren. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das es von Ulysses eine iPad-App gibt. Diese ist dabei nicht als Companion-App gedacht sondern eine vollwertige App, welche Featuretechnisch fast identisch ist mit der Desktop-Applikation für den Mac ist.

Ulysses auf dem iPad

Ulysses auf dem iPad

Damit alle Projekte an denen man arbeitet synchron sind, werde diese auf Wunsch (lokale Projekte sind ebenso möglich) per iCloud synchronisiert. Auch eine Synchronisierung über andere Dienste wie Dropbox oder ownCloud wird über das Externe-Ordner-Feature von Ulysses ermöglicht.

Auch bei Ulysses gibt es einige Nachteile, welche aber je nach Präferenz nicht wirklich ins Gewicht fallen. Wenn man Scrivener und Ulysses miteinander vergleicht, so wird man feststellen das viele Funktionen aus Scrivener, wie Korrekturläufe, Namensgeneratoren und andere in Ulysses nicht vorhanden sind. Allerdings muss man sich hier auch die Frage stellen, welche dieser Features man wirklich für seinen Schreibfluss benötigt.

Positiv ist hervorzuheben, das man ohne Probleme mittels Markdown auch Bilder und Videos in einen Text einfügen kann. Die Unterstützung für Markdown-Tabellen (für das es durchaus eine Syntax gibt) ist in Ulysses leider noch nicht vorhanden, soll aber in einer späteren Version hinzugefügt werden.

Der iCloud-Sync hakt an einigen Stellen und es gibt einige Fallstricke beim Sync (so muss iCloud Drive auf allen synchronisierten Geräten aktiv sein). Vor allem wenn man mit größeren und vor allem mehreren Projekten arbeitet sollte jedes Projekt einzeln importiert werden. Import ist eine von den Dingen die Ulysses nicht wirklich beherrscht. Unter Scrivener ist es möglich längere Dateien am Stück zu importieren und in mehrere Blätter herunterzubrechen, indem man ein Trennzeichen vorgibt. Hier besteht bei Ulysses noch Nachbesserungsbearf.

Im Gegensatz zu Scrivener werden die Projektdaten unter Ulysses anders verwaltet. Bei Scrivener wird für jedes Schreibprojekt ein Projekt angelegt, bei Ulysses gibt es stattdessen nur eine große Bibliothek in welcher alle Projekte zu finden sind. Dies hat durchaus seinen Charme – so habe ich mich bei Scrivener des öfteren dabei erwischt wie ich bestimmte Projekte einfach nicht öffne – unter Ulysses sind sie hingegen immer präsent.

Wenn man ein Werk bei Ulysses beendet hat, kann dieses (oder Teilstücke davon) problemlos in unterschiedliche Formate exportiert werden. Als Ausgabeformate werden dabei unter anderem reiner Text- (auch in Markdownausprägung), ePub, DocX und PDF unterstützt. An die Export- bzw. Compilefunktionalität von Scrivener kommt Ulysses dabei aber nicht heran.

Neben den reinen Schreibfeatures gibt es auch entsprechenden Zuckerguss wie das Definieren von Schreibzielen und die Anzeige der Schreibstatistiken. Was beide Programme beherschen ist die Versionierung von Texten, was immer dann wichtig ist wenn man Fehler macht und zu einem alten Text zurückkehren möchte. Durchdacht ist die Bedienung mittels der Tastatur, sowohl unter Mac OS X als auch unter iOS. So lässt sich während des Schreibprozesses problemlos zwischen unterschiedlichen Blättern umschalten kann.

Ulysses
Preis: 44,99 €
Ulysses
Preis: 24,99 €

Als Fazit kann man festhalten, das Ulysses sich minimalistisch auf seine Kernfunktionen beschränkt, während Scrivener die eigenlegende Wollmilchsau liefert, welche neben Mac OS X auch unter Windows läuft (wobei diese technisch gesehen eine extra App ist und nichts mit der Mac OS X App zu tun hat). Ich persönlich werde meine Schreibprojekte in Zukunft unter Ulysses fortsetzen, da Schreiben in Markdown aus meiner Sicht ein Killerfeature ist – daneben gibt es viele Pluspunkte für die funktionierende iPad-App.