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Wenn man VNC unter Mac OS X nutzen möchte, benötigt man einen entsprechenden VNC-Client. Neben verschiedensten Clients welche für Mac OS X existierten wird ein Client meist vergessen – der eingebaute VNC-Client von Mac OS X.

Über Safari kann der VNC-Client gestartet werden

Über Safari kann der VNC-Client gestartet werden

Möchte man diesen Client nutzen muss Safari geöffnet werden und dort eine URL mit dem Pseudoprotokoll VNC eingegeben werden. So wird z.B. bei Eingabe der URL:

vnc://192.168.1.42

der VNC Client geöffnet und eine Verbindung zu der IP-Adresse aufgebaut. Der eingebaute Client beherrscht dabei das ABC eines VNC-Clients unter anderem die eingebaute Skalierung.

Ein REST-API von Hand entwickelt, benötigt eine Dokumentation, ein entsprechenden Server und eventuell einige Clients als Referenz. Einfacher wird es mit einem Framework wie Swagger. Unter Zuhilfenahme der Beschreibungssprache YAML können mit Hilfe des Frameworks REST-APIs, Dokumentation, Server und Clients generiert werden.

Der Swagger Editor

Der Swagger Editor

Doch Swagger versteht sich nicht nur als Framework, sondern auch als Spezifikation. Begonnen wurde mit der Entwicklung bereits im 2010; die Swagger Specification trägt seit Anfang Januar 2012 offiziell den Namen OpenAPI Specification und beschreibt eine maschinenlesbare Interfacedefinitionen einer REST-API. Ähnliches wurde unter anderem schon mit WSDL und WADL versucht – alles Konzepte bzw. Beschreibungsprachen welche an ihren eigenen Limitationen gescheitert sind und wenn überhaupt nur noch sporadisch genutzt werden.

Betreut und weiterentwickelt wird die Spezifikation nun von der Open API Initiative, zu der namenhafte Firmen wie Google, PayPal, IBM, Atlassian und Microsoft gehören. Die Spezifikation als solche ist freie Software und auf GitHub zu finden. Sie ist unter der Apache Lizenz lizenziert. Aktuell ist die Spezifikation in der Version 2.0 veröffentlicht.

Auf der offiziellen Webseite von Swagger findet sich ein Editor, mit welchem APIs definiert werden können und anschließend exportiert werden können. Der Editor kann dabei Server unter anderem in den Sprachen bzw. für die Framworks Haskel, Jax-RS, Node.js, Python, Rails und PHP erzeugen. Bei den Clients ist die Auswahl noch größer. Diese können in C#, HTML, Dart, Go, Groovy, Java, Javascript, Objective C, Perl, PHP, Ruby, Scala, Swift und vielen weiteren Sprachen erzeugt werden.

Neben dem Editor kann für die Erzeugung von Clients auch der Swagger Codegen genutzt werden. Dabei handelt es sich um eine Java-Anwendung um die Clients lokal auf dem eigenen Rechner zu erzeugen. Der Editor und viele weitere Tools rund um Swagger sind ebenfalls auf GitHub zu finden. – auch diese sind freie Software, welche unter der Apache Lizenz stehen.

Für Mac OS X gibt es einige freie Git-Clients. Das Problem an den meisten dieser Clients ist das sie nicht mehr weiterentwickelt werden. Ein ziemlich aktueller und aktiv weiterentwickelter Client ist GitUp. Der Client beherscht dabei die nötige Grundfunktionalität, kann aber auch mit Spezialitäten wie Submodulen umgehen. Besonders hervorzuheben ist Map-Ansicht, in welcher man durch den Graph der Commits und Branches navigieren kann.

GitUp in der Map-Ansicht

GitUp in der Map-Ansicht

Lizenziert ist GitUp unter der GPL3 und damit freie Software – der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Bezogen werden kann GitUp über die offizielle Projektseite unter gitup.co.

Von Hama gab es vor einiger Zeit einen 2in1 Wireless-LAN Adapter. Dieser Adapter kann dabei im Client-Modus betrieben werden. Das bedeutet das mit Hilfe des Adapters kabelgebundene Geräte in ein WLAN gehängt werden können. Bei besagtem Adapter von HAMA gibt es allerdings ein Problem – das Webinterface ist unbrauchbar. So bleibt die Weboberfläche z.B. nach der Durchführung des Konfigurationsassistenten dauerhaft unerreichbar. Mit ein paar Kniffen kann der Adapter allerdings doch konfiguriert werden.

Der Hama Adapter

Der Hama Adapter

Im ersten Schritt sollte der Adapter auf seine Grundeinstellungen zurückgesetzt werden. Dazu muss der Reset/WPS Knopf über 10 Sekunden lang gedrückt werden. Der Knopf sollte erst dann losgelassen werden wenn die PWR-LED anfängt zu blinken. Für die anschließende Konfiguration muss der Adapter über die gelbe Buchse mit dem Rechner verbunden werden. Auf dem Adapter läuft ein DHCP Server – der Adapter selbst bzw. die Weboberfläche ist unter der Adresse http://192.168.19.1 zu erreichen. Die Standardanmeldedaten sind dabei admin und 1234. Über die Weboberfläche sollte dem Adapter eine IP-Adresse (im LAN Bereich der Konfiguration) aus dem eigenen Netz zugewiesen werden und der eingebaute DHCP-Server deaktiviert werden. Bei der nächsten Meldung ist darauf zu achten das CONTINUE ausgewählt wird. Bei der anderen Auswahlmöglichkeit startet das Gerät neu, was im Moment noch nicht gewünscht ist.

Die Sicherheitseinstellungen werden vorgenommen

Die Sicherheitseinstellungen werden vorgenommen

Nun kann der Client Modus unter Wireless -> Basic Settings konfiguriert werden. Hier wird als Mode der Punkt Station (Infrastructure) eingestellt und sich über Site Survey mit dem entsprechenden Netz verbunden. Danach wird das ganze mit Apply und anschließend mit CONTINUE bestätigt. Im nächsten Schritt müssen die Security Settings angesteuert werden. Dort wird das passende WLAN-Passwort eingestellt. Nun kann der Adapter neugestartet werden und im Client-Modus betrieben werden.

Beim TL-WR702N handelt es sich um einen mobilen Access Point von TP-Link für WLAN mit einer Reihe von Zusatzbetriebsmodi. Unter anderem verfügt der Access Point über einen Betriebsmodi namens Client, mit welchem kabelgebundene Geräte in ein WLAN eingebunden werden können. Leider lässt sich dieser Modus nur umständlich aktivieren.

Nach dem Reset des Gerätes kann sich per WLAN mit diesem verbunden werden. Die Einstellung über das Quick Setup funktioniert nicht, da der Client Mode dort zwar eingestellt werden kann, aber anschließend nicht übernommen wird. Stattdessen muss der Modus über das Menü Working Mode eingestellt werden und der AP neugestartet werden.

Der TL-WR702N montiert an einer Wand

Der TL-WR702N montiert an einer Wand

Danach ist der TL-WR702N nur noch per Kabel unter der IP-Adresse 192.168.0.254 erreichbar. Die Netzverbindung am Rechner sollte zum Aufbau einer Verbindung auf 192.168.0.1 mit dem Subnetz 255.255.255.0 gestellt werden. Nachdem man sich wieder mit dem Gerät verbinden konnte, kann auf dem Gerät eine statische IP-Adresse im Punkt Network -> LAN eingestellt werden. Nach einem erneuten Neustart ist das Gerät unter der eingestellten IP-Adresse erreichbar. Im letzten Schritt muss in den DHCP Settings der eingebaute DHCP-Server deaktiviert werden. Damit ist der Client Mode nach einem erneuten Neustart nutzbar.

Clients für Remote Desktop Protokolle wie VNC oder RDP, gibt es viele. Der freie Remote Desktop Client Guacamole sticht hier allerdings hervor. Seine Besonderheit liegt darin begründet, das er vollständig auf HTML5 basiert und damit ohne Plugins im Browser genutzt werden kann. Neben dem in HTML5 geschriebenen Client benötigt man allerdings noch eine Installation der Serverkomponente von Guacamole.

Bezogen werden kann Guacamole auf der offiziellen Webseite welche unter guac-dev.org besucht werden kann. Der Quelltext für den Server und der Client ist auf GitHub zu finden. Lizenziert ist Guacamole unter der MIT-Lizenz und damit freie Software.

Wer eine Rest-API testen möchte, der kann dies natürlich im Browser tun. Einfacher funktioniert das ganze mittels RESTClient. Dabei handelt es sich eine freie Anwendung um die REST-API aufzurufen und anschließend das Ergebnis auszuwerten.

RESTClient

RESTClient

Dabei hat man volle Kontrolle über die gesendeten Parameter, die HTTP Methode, den Header und einige andere Einstellungen. Nach einem ausgeführten Request können die Ergebnisse der Anfrage eingesehen werden. RESTClient ist unter der Apache Lizenz lizenziert. Neben der offiziellen Seite, gibt es den Download auf Foss Hub. Der Quelltext (sowie der Bugtracker) ist auf GitHub zu finden. Da RESTClient in Java entwickelt wurde ist es unter Linux, Mac OS X und Windows lauffähig.

Einen reinen Jabber-Client für iOS zu finden ist schwierig. Noch schwieriger ist es wenn dieser auch noch OTR enthalten soll. ChatSecure bietet leider nur kurze Pushzeiten an, so das man nach 10-Minuten Inaktivität keine Nachrichten mehr bekommt. Mit IM+ sind auch längere Inaktivitäten möglich. Dabei handelt es sich allerdings um einen MultiMessenger für die unterschiedlichsten Systeme.

IM+ Instant Messenger
Preis: Kostenlos+

Neben der Anbindung der Messenger untersützt IM+ auch das sogenannte Off-the-Record-Messaging kurz OTR. Damit können sich zwei Teilnehmer verschlüsselt austauschen. Es ist das digitale Äquivalent zum 4-Augen Gespräch.

Wenn man IM+ für XMPP-Verbindungen nutzt, sollte man sich bewusst sein, das nicht das Gerät eine Verbindung mit dem Jabberserver aufbaut, sondern hier noch eine Station hinzukommt. Der IM+ Client verbindet sich mit einem Server in Kanada und dieser verbindet sich mit dem Jabberserver. Aus Sicht des Jabberservers sieht der Client so aus:

IM+ (tls://184.107.68.165:23474#ejabberd@service)

Wahrscheinlich wird das ganze für die Abwicklung der unterschiedlichen Protokolle sowie für die Pushbenachrichtigungen benötigt. Wer hier also ohne OTR chattet, sollte sich nicht wundern.

Auf der Suche nach einem Remote Desktop (RDP) Client für Mac OS X schaute ich erst einmal in den App Store und fand dort viele teure Applikationen genau für diesen Fall. In vielen Fällen leider zu teuer um es einfach mal für einen Test zu kaufen. Nach einer weiteren Suche fiel mir auf, das auch Microsoft einen Remote Desktop Applikation für Mac OS X anbietet. Herunterladen kann man sich diese unter http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=18140. Er funktioniert leider nicht so gut wie der bei Windows migelieferte Client, verrichtet aber sonst seinen Dienst und ist durchaus brauchbar.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Remote_Desktop_Protocol