seeseekey.net - Invictus Deus Ex Machina

Für den Raspberry Pi gibt es eine Reihe von Distribution, welche die unterschiedlichsten Themengebiete, vom Konsolen-Linux zur grafischen Oberfläche, bis hin zu Spezialanwendungen, wie Media Center-Anwendungen, abbilden. Eine Distribution, welche sich der einfachen Emulation verschrieben hat ist RecalBox. Ziel der Distribution ist die Bereitstellung eines Paketes mit welchem man sofort starten kann. Dabei wird eine große Anzahl von Systemen vom NES, SNES und weiteren Nintendo-Konsolen, bis zu SEGA-Konsolen und weiteren Systemen unterstützt. Insgesamt enthält Recalbox eine Unterstützung für über 40 Systeme. Für die Installation reicht es aus, die Installationsdateien auf eine entsprechende SD-Karte zu kopieren und diese in den Raspberry Pi einzulegen. Anschließend startet eine NOOBS-Installation und danach kann die Recalbox genutzt werden.

Das EmulationStation-Frontend

Bluetooth-Controller werden, ein externes Bluetooth-Dongle vorausgesetzt, beim Start erkannt und können anschließend einfach konfiguriert werden. Die aktuelle Version der Recalbox trägt die Versionsnummer 4.0.2 und hat in Verbindung mit dem Raspberry Pi 3 ein kleines Problem; das interne Bluetooth-Modul wird nicht unterstützt. Dies wird erst mit Version 4.1 geschehen, allerdings ist der Release-Termin dieser Version noch nicht festgelegt. Auf der GitHub-Seite des Projektes findet sich dazu die Anzeige der entsprechenden Punkte welche vor dem Release noch erledigt werden sollen. Für die Nutzung der aktuellen Version benötigt man damit zwangsläufig einen externen Bluetooth-Dongle.

Für das Frontend zur Auswahl der Spiele und der entsprechenden Konsole wird EmulationStation genutzt. Als eigentliches Emulator-Frontend wird RetroArch genutzt. Der jeweils konkrete Emulatorkern, kann über die EmulationStation-Einstellungen konfiguriert werden. Zur Verwaltung der ROMs und der Recalbox-Konfiguration wird eine Weboberfläche bereitgestellt. Standardmäßig ist diese unter der URL:

http://recalbox.local

erreichbar. Im Recalbox Web Manager können ROMs per Drag & Drop hochgeleaden werden, das System überwacht und die Konfiguration angepasst werden. Auf dem Host recalbox.local läuft daneben ein SSH-Dienst mit welchem sich über das Terminal verbunden werden kann:

ssh root@recalbox.local

Das Standardpasswort für den root-Account lautet recalboxroot. Der Quelltext der unterschiedlichen Subprojekte der Recalbox sind auf GitHub zu finden. Im Großen und Ganzen funktioniert Recalbox als Lösung Out of the Box sehr gut. Zu finden ist Recalbox unter recalbox.com.

Wenn man ein Spiel emuliert, so fehlt trotz genauer Emulation meist etwas. Die Rede ist vom passenden Controller. Allerdings muss man hier nicht ewig auf dem trockenen Sitzen bleiben. Dank den Controllern von 8Bitdo kann man das Retro-Gefühl in vollen Zügen genießen.

Die Produktpalette von 8Bitdo

Bei den Controllern, welche dem Original sehr stark nachempfunden sind, handelt es sich ausnahmslos um Bluetooth-Controller. Wer diese am Originalgerät nutzen möchte, findet die entsprechenden Bluetooth-Adapter für die Original-Konsolen ebenfalls bei 8Bitdo. Die Verarbeitung der Controller ist dabei ausgezeichnet, so das man ohne Bedenken zugreifen kann.

In den letzten Tagen war ich damit beschäftigt, den Podcast, der nun den Namen Invictus Deus Ex Machina trägt, auf Vordermann zu bringen. Dazu wurde unter anderem der Podlove Podcast Publisher installiert um eine solide technische Basis für die Zukunft zu haben.

Podlove Podcast Publisher
Preis: Kostenlos

Daneben soll sich die Erscheinungsfrequenz des Podcasts in Zukunft erhöhen; bisher wurde der Podcast eher sporadisch gepflegt. Thematisch geht es um die bekannten Blogthemen und es werden sicherlich einige Folgen zusammenkommen, welche sich mit dem SNES, meiner Lieblingskonsole, befassen werden. Alles in allem möchte ich dem Podcast mehr Bedeutung zukommen lassen.

Chrono Trigger ist eines der besten Rollenspiele für das Super Nintendo. Leider erschien es nie in deutscher Sprache – mittlerweile gibt es zwar eine offizielle Übersetzung, allerdings nur für iOS und die Bedienung über den Touchscreen ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Seit einigen Jahren gibt es allerdings eine inoffizielle Übersetzung von Manuel Charisius welche unter manuloewe.de zu finden ist. Hier wurde das gesamte Spiel mit viel Herzblut übersetzt – so wurde in Zweifelsfällen das japanische Original konsultiert um ein möglichst gutes Spielerlebnis zu garantieren.

Zum Patchen wird der Delta Patcher Lite benötigt

Zum Patchen wird der Delta Patcher Lite benötigt

Die Übersetzung welche 2003 das erste Mal erschien, wurde zwischen 2010 und 2012 noch einmal komplett überarbeitet. Bei der Übersetzung handelt es sich um einen Patch im xdelta-Format welcher auf die amerikanische Version des SNES-ROMs angewendet werden muss. Anschließend kann Chrono Trigger in deutscher Sprache genossen werden. Näheres dazu erklärt die dem Patch beiliegende Dokumentation.

Der ein oder andere hat sicherlich noch ein paar Module einer Spielkonsole zu Hause rumzuliegen. Also was läge näher als sich die passende Konsole per eBay und Konsorten zu bestellen? Wenn man neben den NES-Modulen auch noch ein paar Sega Mega Drive Module sein eigenen nennt wird es komplizierter, denn dann benötigt man schon zwei Konsolen. Aber soweit muss es nicht kommen – RetroN ist angetreten diese Probleme zu lösen.

Dabei handelt es sich um eine angekündigte Konsole, welche Modulslots für NES, SNES, Genesis, Mega Drive und Game Boy Module besitzt und diese Module natürlich auch abspielen kann. Neben dem mitgelieferten Controller ist es auch möglich die Original-Controller anzuschließen. Die Ausgabe der Spiele erfolgt dabei per HDMI in 720p. In Europa soll RetroN für etwa 90 € erhältlich sein. Die offizielle Seite ist unter retron5.com zu finden.

Das Super Nintendo Entertainment System hat nun ja schon einige Tage auf dem Buckel und trotzdem ist es so beliebt das sogar neue Spiele geschrieben werden. Problematisch an der Entwicklung ist allerdings der Test auf einem echten Gerät, weil im Emulator können bestimmte Dinge unter Umständen nicht der echten Hardware entsprechen. So kann es passieren das die Software im Emulator läuft, aber auf der echten Hardware nicht. Nun könnte man sich natürlich jedesmal ein EPROM brennen, allerdings gibt es dafür mittlerweile einfachere Lösungen.

Eine dieser Lösungen ist “sd2snes”, wobei es sich um eine “Cartridge” für das SNES handelt in welche man SD Karten einlegen kann, was die Entwicklung stark erleichtern sollte. Das System unterstützt dabei auch Custom Chips wie z.B. die MSU1. Bestellen kann man sich das ganze mittlerweile auch, unter anderem unter http://www.gp2x.de/shop/product_info.php/products_id/203. Die offizielle Seite des Projektes ist dabei unter http://sd2snes.de/blog/ zu finden.

Wenn man eine SMWiki erwähnt, kann sich der geneigte Leser so einiges vorstellen 😉 In diesem Fall steht das für “Super Mario World”. In der Wiki geht es ausschließlich um dieses Spiel und die entsprechenden Hacks und die passenden Informationen. Da gibt es dann teilweise doch recht interessante Dinge wie den ungenutzten Schalterpalast. Reinschauen lohnt sich 😉

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Super_Mario_World

Wenn man für das SNES Homebrew entwickeln möchte, so kann man diese natürlich auf einem Emulator testen. Natürlich möchte man das ganz dann auch auf einem echten SNES testen ohne umständlich jedes mal ein ROM zu brennen. Bei so etwas macht sich eine Entwickler Cartridge wie die Quickdev16 Sinn. Zu finden ist diese unter http://www.assembla.com/wiki/show/quickdev16. Das ganze soll wohl Open Source sein, leider fand ich auf der Seite allerdings nichts zur entsprechenden Lizenz. Mit der Cartridge kann man dann einfach sein ROM per USB übertragen und es auf den SNES testen.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/SNES
http://optixx.org

Für das SNES gab es einen sogenannten Multitab Adapter, mit dem bis zu 5 Leute an diesem spielen konnten. Bei dem Spiel welches das voll ausnutzte handelt es sich um einen Teil aus der Bomberman Reihe. Allerdings ist diese Beschränkung auf 5 Spieler nicht technisch bedingt sondern den Richtlinien für die Entwickler geschuldet (https://seeseekey.net/archive/5754). Und so gibt es seit einiger Zeit ein Homebrew SNES Spiel welches bis zu 8 Spieler unterstützt.

Das Spiel hört dabei auf den Namen N-Warp Daisakusen und kann unter http://gra.dforce3000.de/ kostenfrei bezogen werden. Auch den Quellcode kann man dort finden.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/SNES
http://de.wikipedia.org/wiki/Homebrew

Vor ein paar Tagen lass ich das ein SNES Spiel, welches einen SuperFX Chip besitzt, keine Lightgun unterstützen darf, weil dies so in den Entwicklerhandbüchern des Super Nintendo Entertaiment Systems steht bzw. vorgeschrieben ist. Das gab mir den Anlass, mal in diese Handbücher hineinzuschauen. Dafür mussten sie natürlich erst einmal besorgt werden. Herunterladen kann man diese unter http://www.romhacking.net/documents/226/. Eine sehr interessante Lektüre welche einen ab und an zum schmunzeln bringt.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/SNES