To the Moon

Die letzten Stunden habe ich damit verbracht das Spiel To the Moon von Freebird Games zu spielen. Es handelt sich dabei um eine Art Rollenspiel, wobei es mehr interaktive Geschichte als Rollenspiel ist. Die Geschichte spielt im Amerika der Zukunft und handelt von einer Firma bzw. einer Agentur, welche die Erinnerungen von Menschen manipuliert. In dem Spiel wird die Agentur von einem sterbenskranken Mann beauftragt seine Erinnerungen so zu manipulieren, das dieser zum Mond geflogen ist. Der Mann weiß allerdings nicht warum er das Bedürfnis hat zum Mond zu fliegen und so versuchen die beiden Mitarbeiter der Agentur Dr. Rosalene und Dr. Watts herauszufinden, was es mit dem Wunsch auf sich hat. Sie reisen dabei von jüngeren zu immer älteren Erinnerungen auf dem Weg zur Lösung des Rätsels.

To the Moon

To the Moon

Das Spiel wirft dabei philosophische Fragen zum Wesen von Erinnerungen und der Frage ob man diese verändern darf auf. Dies wird besonders im letzten Drittel des Spieles mehr als deutlich. Trotz des teilweise doch recht ernstens Themas verliert das Spiel seinen Humor nicht, was an den beiden Hauptcharakteren – Mitarbeitern der Sigmund Corp. – liegt. So werden an vielen Stellen Anspielungen auf Serien, Filme und ähnliches untergebracht – unter anderem wird der Frage nachgegangen wie man einen Flügel in die TARDIS bekommt.

To the Moon
Preis: 7,99 €

Die Spielzeit von To the Moon beträgt etwa vier bis sechs Stunden. Neben dem eigentlichen Hauptspiel, existieren noch zwei kleinere DLCs mit einer Dauer von je zwanzig Minuten. Im Gegensatz zum Hauptspiel, welches in mehreren Sprachen, darunter auch Deutsch vorliegt, sind die DLC leider nur in Englisch (zumindest in der Steam-Variante, es gibt Übersetzungen zum herunterladen) vorhanden. Technisch wurde das Spiel mit dem RPG Maker XP realisiert. Das Spiel ist dabei für Mac OS X, Linux und Windows verfügbar. Mittlerweile befindet sich ein Nachfolger – genannt Episode 2 – in der Entwicklung welcher Ende 2016 bzw. Anfang 2017 erscheinen soll – in diesem soll es um einen neuen Patienten gehen.

Synthesia nun auch für das iPad

Bei Synthesia handelt es sich um ein Programm welches Stücke für das Klavier ähnlich “Guitar Hero” anzeigt und einige Features wie das spielen mit nur einer Hand bietet. Damit eignet sich es für jeden, der Klavier spielen möchte, aber keine Noten lesen kann. Dieses gibt es schon eine ganze Weile für Windows und Mac OS X. Seit einigen Tagen gibt es nun auch eine iOS App im App Store.

Synthesia auf dem iPad

Synthesia auf dem iPad

Die App selbst ist dabei gratis, nur das “Learning Pack” welches neue Stücke freischaltet, sowie es erlaubt eigene Stücke in Form von Midi Dateien zu importieren kostet knapp 6 Euro. Besitzt man ein MIDI fähiges Tasteninstrument, so kann man dieses mit dem iPad verbinden. Dazu benötigt man das “Camera Connection Kit” und ein MIDI zu USB Kabel. Alternativ gibt es auch Kabel welche sich direkt mit dem iPad verbinden ohne das das “Camera Connection Kit” benötigt wird.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/Synthesia

Open Goldberg Variationen als CD

Vor einer Weile schrieb ich ein Review über die Open Goldberg Variationen welche von Kimiko Ishizaka eingespielt wurden. Vor ein paar Tagen erreichte mich die dazu passende CD:

Das ist natürlich ein willkommener Anlass noch einmal auf das Open Goldberg Projekt hinzuweisen, welches unter http://www.opengoldbergvariations.org/ zu finden ist. Natürlich muss man die CD nicht kaufen, sondern kann sich das ganze unter http://www.opengoldbergvariations.org/download herunterladen 😉

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldberg-Variationen

Coda

Neulich begegnete mir in einem Notenblatt für das Klavier ein mir unbekanntes Zeichen, dessen Bedeutung nicht einfach erschlossen werden konnte. Denn die Suche nach “gekreuzter Kreis” brachte nicht unbedingt das gewünschte Ergebnis 😉

Das Zeichen für die Coda

Nach einer Weile fand sich dann aber doch etwas. So hört das Zeichen auf den Namen “Coda” und bezeichnet den ausklingenden Teil eines Musikstückes. Bei der entsprechenden Notation gibt das Coda-Zeichen an das die Coda beginnen soll, auch wenn die entsprechende Wiederholung noch nicht zu Ende gespielt wurde.

Ein ♯ (Erhöhungszeichen, nicht zu verwechseln mit der Raute) erhöht den damit ausgewiesenden Ton im übrigen um einen Halbton, so wird wird z.B. aus einem F ein Fis oder aus einem C ein Fis.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Coda_(Musik)
http://en.wikipedia.org/wiki/Coda_(music)