Return of the NAS

Heute ging es fröhlich weiter mit dem NAS. Zuerst habe ich versucht mit Openfiler alle acht Festplatten zum Laufen zu bekommen, aber nach einiger Zeit musste ich einsehen das dies wohl nicht so einfach möglich ist. Also wieder den Ubuntu Server hervorgekramt aber der wollte auch nur sieben Festplatten erkennen. Nach ein wenig hier und da an der Schraube drehen (was knapp 2 Stunden dauerte) überlegte ich mir dann Alternativen.

Ich überlegte mit noch mal meine hauptsächlichen Features, die ich unbedingt haben wollte. Das waren:
– RAID 5
– Verschlüsselung
– Linux

Ich beschloss also mein „Feature“ Linux zu streichen und installierte ein Windows XP. Bei der Installation lief alles erstaunlich glatt. Welch ein Glücksgefühl. Aber schon zogen erste Wolken auf. Ein paar Gerätetreiber waren nicht da wo sie hin sollten. Nachdem ich Sie installiert hatte, bootete Windows nicht mehr. Also alles auf null und Windows neu installiert. Bei der Treiberinstallation nochmal ganz genau hingeschaut und festgestellt das ich doch beim letzten Mal aus Versehen den SATA / RAID Treiber mitinstalliert hatte. Nun ja diesmal funktionierte alles.

Danach ging es daran, ein RAID 5 einzurichten. Von Haus aus kann das Windows XP nicht. Dies bleibt den Servervarianten vom Windows vorbehalten. Wenn da nicht die gute alte c’t wäre :) 2005 brachte die c’t einen RAID Patch für Windows XP heraus welcher das RAID auch auf XP Systemen freischaltet. Der Patch ist zu finden unter: http://www.heise.de/ct/ftp/05/03/090/.

Nach einem Neustart wurde das RAID eingerichtet und dann begann Windows mit der Formatierung des RAID’s. Das dauert in etwa 24 Stunden, na ja kein Wunder bei 6 Terabyte verfügbarem Speicher. Nach den besagten 24 Stunden war das ganz dann soweit fertig und funktionierte. Nun heißt es sich an die Verschlüsselung machen.

The NAS Strikes Back

Heute war mal wieder NAS Tag. Nachdem ich das NAS System nicht auf einem USB-Stick installieren konnte, habe ich mir einen Compact Flash zu IDE Adapter nebst CF Karte besorgt. In der Theorie verhält sich die CF Karte nach außen hin wie eine gewöhnliche IDE Platte. Na ja das war dann natürlich in der Praxis nicht der Fall und so gab es nun mal wieder Probleme :)

Na ja die Installation wurde erst gar nicht gestartet und ich bekam einige hübsche Fehlermeldungen zu sehen. Das hing wohl irgendwie damit zusammen das die CF Karte kein DMA unterstützt, zumindest glaube ich das. Nun ja, nachdem ich mich zirka 2 – 3 Stunden damit herumgeärgert hatte, beschloss ich das es Zeit für eine „bessere“ Lösung ist.

Also ging es schnell zum Schrank, wo eine 40-GB-Festplatte schon sehnsüchtig auf mich wartete. Als ich dann feststellte das ich keinen 3,5 Zoll Slot mehr zur Verfügung hatte und mir auch grade die 5,25 Zoll Einbaurahmen ausgegangen sind, habe ich die Festplatte kurzerhand mit Kabelbindern schwebend in dem Slot befestigt. Das wirkt im ersten Moment nicht sonderlich stabil ist aber doch sehr strapazierfähig (jetzt müsste hier eigentlich noch ein Absatz über Papiercomputer rein, aber das lasse ich mal lieber^^) ist.

Nun gut, nachdem mit der Hardware so weit erledigt ist, kann ich mich nun wieder an die Software machen. Im Moment schwebt mir da vor einfach ein Openfiler (2.2) zu nehmen, das RAID Array als Freigabe freizugeben und mittels Truecrypt ein 6 TB Container anzulegen. Mal schauen wie Praxis tauglich das ist.

Arbeiten mit Kdenlive

Ich habe wieder mit meinem kleinen Werbefilmchen herumexperimentiert. Mittlerweile werden auch die kleinen Sequenzen (< 1 Sekunde) angezeigt. Was mir jedoch aufgefallen ist, ist das sich Kdenlive beim Schnitt doch ziemlich oft und ohne Vorwarnung verabschiedet. Naja dieses Manko sollte man durch häufiges Speichern ausgleichen können. Vielleicht wird Version 0.6 stabiler. Ansonsten gestaltet sich die Arbeit mit Kdenlive sehr angenehm. Die Oberfläche wirkt durchdacht und aufgeräumt. Das konnte man von Cinelerra leider nicht in jeder Hinsicht behaupten. Nun dann werde ich mal weiter schneiden.

Kdenlive vs. Cinelerra

Nachdem ich begonnen habe beide Pakete zu testen, denke ich das ich höchstwahrscheinlich Kdenlive benutzen.

Zuerst habe ich Kdenlive getestet. Ich habe versucht einen kleinen Werbeclip zu gestalten. In diesem Clip kamen am Anfang kurze Texte unterbrochen von kurzen Einblendungen. Die Einblendungen lagen im DV Format vor. Diese Einblendungen waren zirka 4 Sekunden lang. Ich hab sie dann zusammengestaucht und zwischen die Texte gefügt, doch aus irgendeinem Grund zeigt Kdenlive nur die Texte an. Wahrscheinlich sind sie ihm zu kurz. Mein zweites Problem was im Zusammenhang mit Kdenlive auftauchte war, das, wenn man ein Video auf die Videospur gelegt hat und sich das Ganze anzeigen lassen wollte hat das Programm wohl nicht mitbekommen, das sich etwas geändert hat und fröhlich die alte Zeitleiste angezeigt. Aber das wird bestimmt noch. Schließlich ist das erst die Version 0.5.

Nun gut danach habe ich dann Cinelerra ausprobiert. Der erste Eindruck war das die Oberfläche doch ziemlich gewöhnungsbedürftig ist. Dass das System für die professionelle Produktion ausgelegt ist, merkt man auch gleich. Auf meinem Linuxrechner lief das ganze doch ziemlich träge. Ich wollte dann in Cinelerra auch einmal einen kleinen Werbefilm zusammenschneiden, habe das dann aber gelassen, weil mir die Bedienung und die Oberfläche einfach nicht zusagte.

Es sieht wohl so aus als wenn ich Kdenlive benutze.

Video Toolset

Bin heute damit beschäftigt gewesen mir mein Video Toolset für meinen Linux Rechner zusammenzustellen. In diesem Toolset sollte idealerweise alles drin sein was ich zum Videoschnitt etc. benötige. Für das Anwenden von Filtern und Deinterlacen werde ich wohl Avidemux benutzen.

Momentan bin ich bei der Such nach dem „richtigen“ Videoschnittprogramm. Zurzeit schwanke ich noch zwischen Cinelerra und Kdenlive wobei ich höchstwahrscheinlich Kdenlive benutzen werden.

Cinelerra ist zwar wesentlich professioneller, allerdings passt die Bedienoberfläche nicht wirklich irgendwo hinein. Kdenlive wirkt da wesentlich freundlicher und lässt sich angenehm bedienen. Außerdem gibt es für Kdenlive ein richtig schönes deutsches Wikibook (http://de.wikibooks.org/wiki/Kdenlive) welches sehr informativ ist. Mal schauen, was ich nehme.