Auf Anker in Atlassian Confluence verlinken

Atlassian ist eine australische Firma, welche eine Reihe von Produkten für Unternehmen anbietet. Dazu gehören unter anderem Jira, ein Ticketsystem und Confluence eine Art Wiki. Innerhalb dieser Wiki können Links angelegt. Diese Links können nicht nur direkt auf eine Seite zeigen, sondern auch auf Unterpunkte einer solchen Seite. Dazu muss ein Anker innerhalb der Seite angelegt werden. Überschriften innerhalb einer Seite sind grundsätzlich immer Anker. Benutzerdefinierte Anker können über das Makro Anker angelegt werden. Dieses findet sich in der Menüleiste unter Weiteren Inhalt hinzufügen -> Andere Makros.

Bei der Erstellung einer Verknüpfung kann der Anker mit angegeben werden

Zur Verlinkung auf die Anker muss eine neue Verknüpfung erstellt werden. Im sich öffnenden Dialog muss die erweiterte Ansicht aktiviert werden. Dort kann nun der Link mit dem Anker definiert werden. Das Schema für diesen Link sieht wie folgt aus:

SPACEKEY:Seitenname#Ankername

Im Beispiel könnte dies wie folgt aussehen:

PROCECTX:Einführung#Systemvoraussetzungen

Der SPACEKEY ist der Name des Bereiches, in welchem sich die Seite befindet. Wird der Seitename später geändert funktionieren die Links trotzdem, der Nutzer wird automatisch weitergeleitet.

Gitea installieren

Vor ein paar Jahren schrieb ich eine Anleitung, in der es darum ging Gogs zu installieren. Schon damals hatte sich eine Abspaltung unter dem Namen Gitea herausgelöst, welche einen Community zentrierten Ansatz bei der Entwicklung fuhr. Gitea ist eine vollwertige Lösung, welche einen Git-Server, eine Weboberfläche und weitere Entwicklerwerkzeuge, wie einen Bugtracker und eine Wiki bereitstellt.

Gitea

Zur Installation von Gitea muss im ersten Schritt Git installiert werden:

apt-get install git

Nachdem dies geschehen ist, wird ein Nutzer für Gitea angelegt und in dessen Kontext gewechselt:

adduser --disabled-password --gecos "" git
su git
cd

Nun kann Gitea heruntergeladen werden. Dazu muss der passende Download-Link über die Projektseite ermittelt werden:

wget https://dl.gitea.io/gitea/1.8.3/gitea-1.8.3-linux-amd64

Im Normalfall sollte hierbei die Linux-AMD64-Version genutzt werden. Nach dem Download kann Gitea für den ersten Testlauf gestartet werden:

mkdir gitea
mv gitea-1.8.3-linux-amd64 gitea/gitea
cd gitea
chmod 755 gitea
./gitea

Nach dem Start kann Gitea im Browser unter der URL aufgerufen werden:

http://example.org:3000/

Sobald der erste Testlauf erfolgreich durchgeführt wurde, sollte Gitea wieder beendet werden. Im nächsten Schritt muss die systemd-Unit eingerichtet werden, welche dafür sorgt, dass der Service automatisch gestartet wird. Dazu wird im ersten Schritt die entsprechende Datei angelegt:

nano /etc/systemd/system/gitea.service

Diese Datei wird nun mit folgendem Inhalt befüllt:

[Unit]
Description=Gitea (Git with a cup of tea)
After=syslog.target
After=network.target
#After=mysqld.service
#After=postgresql.service
#After=memcached.service
#After=redis.service

[Service]
# Modify these two values and uncomment them if you have
# repos with lots of files and get an HTTP error 500 because
# of that
###
#LimitMEMLOCK=infinity
#LimitNOFILE=65535

Type=simple
User=git
Group=git
WorkingDirectory=/home/git/gitea
ExecStart=/home/git/gitea/gitea web
Restart=always
Environment=USER=git HOME=/home/git

# If you want to bind Gitea to a port below 1024 uncomment
# the two values below
###
#CapabilityBoundingSet=CAP_NET_BIND_SERVICE
#AmbientCapabilities=CAP_NET_BIND_SERVICE

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Nachdem die systemd-Unit angelegt wurde, kann sie aktiviert und gestartet werden:

systemctl enable gitea
systemctl start gitea

Damit wird Gitea automatisch gestartet und läuft als Service im Hintergrund. Im Browser kann Gitea nun aufgerufen werden und installiert werden. Dazu wird der Anmelden-Button in der Weboberfläche gedrückt oder alternativ die URL:

http://example.org:3000/install

aufgerufen. In der Installationsroutine wird unter anderem die Datenbank-Verbindung definiert und es besteht die Möglichkeit einen administrativen Nutzer anzulegen. Für kleinere Installation kann SQLite3 als Datenbank-Backend bedenkenlos genutzt werden.

Sollten Fehler bei der Installation des Services oder bei Gitea aufgetreten sein, so lohnt es sich in das systemd-Log mittels:

systemctl status gitea

hineinzuschauen. Das Gitea-eigenen Logs befindet sich bei dieser Installation unter /home/git/gitea/log/:

/home/git/gitea/log/gitea.log 
/home/git/gitea/log/http.log 
/home/git/gitea/log/xorm.log

Wiki für prozedural generierte Inhalte

In einem gewöhnlichen Spiel, falls sowas überhaupt existiert, ist der entsprechende Inhalt im Spiel hinterlegt. Allerdings existieren auch Spiele welche den Inhalt erst beim Spielen des Spieles generieren. In den meisten Fällen kommen prozedurale Verfahren zum Einsatz. Beispiele für solche Spiele sind Elite, No Man’s Sky und auch Minecraft.

Die Procedural Content Generation Wiki

Wer als Entwickler solche Inhalte in ein Spiel integrieren möchte, der muss nicht bei Null anfangen, sondern kann sich im Procedural Content Generation Wiki mit entsprechenden Informationen versorgen. Dort finden sich Informationen zu Spielen, Algorithmen und vielem mehr rund um die prozedurale Generierung von Inhalten. Zu finden ist die Wiki unter pcg.wikidot.com.

Wiki für das Minecraft-Protokoll

Vor einigen Tagen schrieb ich über eine Java-Bibliothek für das Minecraft-Protokoll. Dieses definiert wie der Server mit dem Client und vice versa kommuniziert. Soll mithilfe der Bibliothek ein Client für den Server implementiert werden, so werden wesentlich mehr Informationen benötigt, als die Implementierung der Bibliothek hergibt.

Zur Entwicklung eines Clients werden viele Informationen benötigt

Diese Informationen liefert die wiki.vg. In dieser Wiki sind Informationen rund um das Protokoll und die Implementierung zu finden. Dabei wird nicht nur die Java-Version, sondern auch die Bedrock-Version beleuchtet. Die Inhalte der Wiki sind unter der Creative Commons-Lizenz BY-SA lizenziert. Zu finden ist die Wiki unter wiki.vg.

Footer einer MediaWiki bearbeiten

Bei einer Wiki, welche mittels der freien Software MediaWiki aufgesetzt wurde gibt es unten, am Ende jeder Seite, einen Footer mit einer Reihe von Links. Wenn man diesen Links ändern möchte muss die Konfiguration in der Datei LocalSettings.php angepasst werden. Die erste Möglichkeit wäre es den Footer komplett verschwinden zu lassen. Dazu muss am Ende der LocalSettings.php-Datei folgendes eingetragen werden:

$wgHooks['SkinTemplateOutputPageBeforeExec'][] = function( $sk, &$tpl ) {

        # Remove existing entries
        $tpl->data['footerlinks']['places'] = array();

        return true;
};

Technisch betrachtet wird der der Hook SkinTemplateOutputPageBeforeExec genutzt um die Logik für den Footer etwas abzuwandeln. Möchte man nach dem Löschen der alten Einträge neue Einträge hinzufügen, so ist dies ebenfalls möglich:

$wgHooks['SkinTemplateOutputPageBeforeExec'][] = function( $sk, &$tpl ) {

        # Remove existing entries
        $tpl->data['footerlinks']['places'] = array();

	# Add new entries
        $tpl->set( 'disclaimerpage', $sk->footerLink( 'disclaimerpage', 'disclaimerpage' ) );
        $tpl->data['footerlinks']['places'][] = 'disclaimerpage';

        $tpl->set( 'privacypage', $sk->footerLink( 'privacypage', 'privacypage' ) );
        $tpl->data['footerlinks']['places'][] = 'privacypage';

        return true;
};