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Der ownCloud-Fork Nextcloud verfügt ebenfalls über eine Kalender-App. Wollte man unter ownCloud ein ICS-Datei in den Kalender importieren, so musste man diese hochladen und die Datei über die Dateiansicht von ownCloud importieren. Versucht man dies unter Nextcloud, wird man feststellen, das statt eines Importes der Texteditor geöffnet wird.

Die Einstellungen der Kalender-App

Der Grund dafür ist, das der Import von ICS-Dateien unter Nextcloud mittlerweile anders gelöst ist. Der Umweg über den Upload entfällt; stattdessen kann die ICS-Datei direkt über die Einstellungen der Kalender-App importiert werden.

Health – das System welches App unter iOS die Gesundheitsdaten zusammenfasst – wird meist über die Health-App mit Daten gefüttert. Wer allerdings mehr Daten in Health unterbringen möchte und diese dabei nicht händisch eingeben möchte, muss sich eines Importers bedienen.

Health Importer
Preis: 3,49 €

Eine App welches ein solchen Import ermöglicht ist der Health Importer der Firma Paradox Customs. Damit können CSV-Dateien mit entsprechenden Werten in Health importiert werden. Möchte man hingegen Daten aus Health exportieren, so bietet sich die App QS Access an:

QS Access
Preis: Kostenlos

Damit können die Werte entsprechend in CSV-Dateien exportiert werden. Für ein umfassendes Backup von Health empfiehlt sich allerdings ein verschlüsseltes Backup per iTunes.

Unter Java ist es mögliche alle Klassen eines Packages als ganzes zu importieren. Im Quelltext sieht das dann so aus:

import com.example.project.engine.*

Viele IDEs wie auch IntelliJ IDEA fügen diese Wildcard-Imports zu einem Projekt, wenn mehr als eine Klasse (abhängig von den Einstellungen) aus dem Namespace genutzt wird. Unter Umständen ist dieses Verhalten allerdings nicht gewünscht. Möchte man das Verhalten unter IntelliJ IDEA deaktivieren, muss dies in den Einstellungen geschehen.

Die entsprechende Seite in den Einstellungen

Die entsprechende Seite in den Einstellungen

Dort gibt es unter Editor -> Code Style -> Java -> Imports die Einstellung ab wie vielen Klassen ein Wildcard-Import genutzt werden soll. Stellt man hier die Zahl entsprechend hoch ein, so werden keine Wildcards-Imports mehr genutzt.

Möchte man mit Boardmitteln unter Thunderbird EML-Dateien importieren, so schaut man in die Röhre. Gelöst werden kann das Problem mit dem ImportExportTools Add-On für Thunderbird.

ImportExportTools

ImportExportTools

Nach der Installation des Plugin gibt es im Menü unter Extras den neuen Punkt ImportExportTools. Dort findet sich die Funktion Importiere Nachrichten mit welcher EML-Dateien in den gerade selektierten Ordner importiert werden können. Alternativ bieten die ImportExportTools auch die Möglichkeit ganze Verzeichnisse mit EML-Dateien zu importieren.

Möchte man seine im Firefox gespeicherten Passwörter in den Passwortmanager 1Password importieren, so müssen die Passwörter des Firefox im ersten Schritt exportiert werden. Dazu kann das Add-On Password Exporter genutzt werden.

Password Exporter
Preis: Kostenlos

Nachdem das Add-On installiert wurde, können die Passwörter im Einstellungsdialog des Add-Ons in das CSV-Format exportiert werden. Die exportiere CSV ist dabei leider nicht kompatibel zu 1Password 4 und 5. Aus unerfindlichen Gründen wurden die Importfunktionen in diesen Versionen stark beschnitten. Stattdessen muss man hier zur Version 3 von 1Password greifen.

Der CSV-Importer von 1Password 3

Der CSV-Importer von 1Password 3

Der CSV-Import der 3er Version ist wesentlich mächtiger – in diesen kann die erzeugte CSV-Datei geladen werden und die Felder können über einen Dialog zugewiesen werden und anschließend in den Passwortmanager überführt werden. Danach kann der Passwortspeicher in eine 1-Password-Austauschdatei exportiert werden, welche wiederum problemlos die aktuelle 1Passwort-Version importiert werden kann.

Bei KeePassX und 1Password handelt es sich um Passwortmanager mit welchem man die unterschiedlichsten Passwörter sinnvoll verwalten kann. KeePassX ist dabei eine Mac Variante des freien Passwortmanagers KeePass. Möchte man die Daten von KeePassX zu 1Password importieren, steht man vor dem Problem das die aktuelle Version 2 keine Exportfunktionen unterstützt.

1Password unter Mac OS X

1Password unter Mac OS X

Als Abhilfe kann man KeePass 2 nutzen und die Daten mit diesem in das KeePass XML Format exportieren. Der nächste Schritt besteht darin die entsprechende Konverterapplikation herunterzuladen. Diesen Konverter muss nach dem Download mit der exportieren XML-Datei gefüttert werden:

/usr/bin/perl5.16 convert_to_1p4.pl keepass2 -v /Users/seeseekey/Desktop/passwords.xml

Der Konverter erzeugt im gleichen Ordner eine 1P4_import.1pif-Datei als Ergebnis. Diese wiederum kann in 1Password importiert werden. Der direkte Aufruf der systemeigenen Perl-Installation verhindert das es zu Fehlern wie diesem kommt:

Can't locate Date/Calc.pm in @INC (@INC contains: /opt/local/lib/perl5/site_perl/5.16.3/darwin-thread-multi-2level /opt/local/lib/perl5/site_perl/5.16.3 /opt/local/lib/perl5/vendor_perl/5.16.3/darwin-thread-multi-2level /opt/local/lib/perl5/vendor_perl/5.16.3 /opt/local/lib/perl5/5.16.3/darwin-thread-multi-2level /opt/local/lib/perl5/5.16.3 /opt/local/lib/perl5/site_perl /opt/local/lib/perl5/vendor_perl .) at Utils/PIF.pm line 18.

In einem solchen Fall nutzt das System bei Eingabe des Kommandos perl eine alternative Version wie sie z.B. von MacPorts bereitgestellt wird.

Gestern hatte wolle ich eine Projektvorlage in Scrivener importieren. Dazu öffnete ich die scrivtemplate-Datei mittels Scrivener. Anschließend teilte Mac OS X mir mit das die Scrivener-App keine Dateien vom Typ scrivtemplate verarbeiten kann. Das verwundert im ersten Moment natürlich, da die Dateien speziell für Scrivener erstellt wurden.

Der "Neues Projekt"-Dialog unter Scrivener

Der „Neues Projekt“-Dialog unter Scrivener

Statt der intuitiven Variante muss man leider anders vorgehen. Im ersten Schritt wird Scrivener gestartet. Anschließend wird der Neues Projekt-Dialog aufgerufen. In dem Dialog gibt es links unten einen Button mit dem Titel Optionen. In dem sich öffnenden Submenü gibt es dann den Punkt Vorlagen importieren. Mit dieser Funktion kann die scrivtemplate-Datei importiert werden und danach im Neues Projekt-Dialog genutzt werden.

Wenn man unter Mac OS X eine Digitalkamera oder ein iPhone anschließt, öffnet sich iPhoto und möchte die Photos importieren. Wer diese Einstellung ändern möchte, muss die Applikation „Digitale Bilder“ öffnen.

Die Applikation Digitale Bilder

Die Applikation Digitale Bilder

Dort findet man unten links einen Dreieck welches ein Panel öffnet, in welchem man die Standapplikation für den Fotoimport festlegen kann. Dort ist es auch möglich „Kein Programm“ einzustellen, so das entsprechende Geräte angeschlossen werden können, ohne das es zu einer automatischen Aktion kommt.

Möchte man einen Serendipity Blog zu einem WordPress umziehen, muss man leider etwas Handarbeit in diesen Vorgang stecken. Die Ausgangssitutation besteht dabei aus einem frisch installierten WordPress, sowie dem Serendipity. In der WordPress-Datenbank werden im ersten Schritt einige Modifikationen vorgenommen:

TRUNCATE wp_posts;
TRUNCATE `wp_postmeta`;
TRUNCATE `wp_term_relationships`;
TRUNCATE `wp_term_taxonomy`;
TRUNCATE `wp_comments`;
TRUNCATE `wp_commentmeta`;
DELETE FROM wp_terms WHERE wp_terms.term_id!=1;

Anschließend wird der Serendipity Importer für WordPress benötigt:

git clone https://github.com/ShakataGaNai/s9y-to-wp

In diesem gibt es eine Datei namens „serendipity.php“ welche in den „wp-content/plugins/serendipity/“ Ordner kopiert wird. Nach der Aktivierung des Plugins findet man im WordPress-Backend unter „Werkzeuge > Daten importieren“ einen Serendipity Importer.

Der Serendipity Import

Der Serendipity Import

In den Importer werden die Verbindungsdaten der Serendipity-Datenbank eingetragen. Beim Prefix sollte bei einer Serendipity-Standardinstallation „serendipity_“ stehen. Nun kann der Import für die einzelnen Teile der Datenbank gestartet werden. Die WordPress-Datenbank benötigt im Nachgang einige Aktualisierungen:

UPDATE `wp_comments` as a SET a.`comment_post_ID`= (SELECT b.`menu_order` FROM `wp_posts` as b WHERE a.`comment_post_ID`= b.`ID`);
UPDATE `wp_term_relationships` SET `object_id`=`object_id`+9000;
UPDATE `wp_term_relationships` as a SET a.`object_id`= (SELECT b.`menu_order` FROM `wp_posts` as b WHERE a.`object_id`-9000= b.`ID`);
UPDATE `wp_posts` SET `ID`=`ID`+9000;

Die folgenden Zeilen müssen nacheinander ausgeführt werden, da sie jeweils manuell angepasst werden:

UPDATE `wp_posts` SET `ID`=`menu_order`, `guid`=CONCAT("http://example.org/?p=",`menu_order`), `menu_order`=null; -- Replace MYURL.COM with your URL
SELECT `id`+1 FROM `wp_posts` ORDER BY `id` DESC LIMIT 0,1;
ALTER TABLE `wp_posts` AUTO_INCREMENT = XXX;

Der Wert „XXX“ entspricht dabei dem Ergebnis der Abfrage (SELECT). Damit sind die Daten im WordPress gelandet und können nun nachbearbeitet (Bilder & Dateipfade) werden.

Wenn man ownCloud benutzt wird man feststellen das es in der Kalender App offensichtlich keine Option gibt um einen Kalender zu importieren. Allerdings ist dies durchaus möglich, die Möglichkeit ist bloß etwas versteckt.

Der Import der Kalenderdatei

Der Import der Kalenderdatei

Um eine Kalenderdatei (z.B. eine „feiertage.ics“) zu importieren, muss diese im ersten Schritt unter „Dateien“ hochgeladen werden. Wenn man nun auf diese Datei klickt, öffnet sich der entsprechende Importdialog in welchem man auch den entsprechenden Kalender auswählen kann. Nach der Bestätigung werden die Einträge importiert.