Stuff in Space

Der Weltraum, unendliche Weiten. So weit, so richtig. Im erdnahen Orbit gesellt sich im Weltraum allerdings noch eine Menge Weltraumschrott und andere Objekte dazu. Neben den Nutzlasten im Orbit, wie Satelliten, der ISS und vielen anderen Dingen, finden sich im Orbit rund um die Erde unzählige Objekte in ihren jeweiligen Umlaufbahnen.

Stuff in Space

Mit dem Projekt Stuff in Space wurden diese Objekte und ihr Orbit visualisiert. In der Visualisierung kann navigiert und die einzelnen Objekte können ausgewählt und betrachtet werden. Daneben kann nach Objekten gesucht werden. Zu finden ist das Projekt unter stuffin.space. Der Quelltext des Projektes ist auf GitHub zu finden und einem offenem Issue nach unter der MIT-Lizenz lizenziert und damit freie Software.

Maps mittels GSON deserialisieren

GSON ist eine von Google entwickelte Java-Bibliothek, welche ursprünglich für den internen Gebrauch bei Google gedacht war. Mit dieser ist, neben vielen anderen Dingen, unter anderem die Serialisierung von Java-Objekten in JSON möglich. Gegeben sei für ein kleines Beispiel die Klasse FooObject:

public class FooObject {

    private int id;
    private String key;
    private String value;

    public FooObject(int id, String key, String value) {
        this.id = id;
        this.key = key;
        this.value = value;
    }

    public int getId() {
        return id;
    }

    public String getKey() {
        return key;
    }

    public String getValue() {
        return value;
    }
}

Die Klasse besteht aus drei internen Variablen, welche eine Id, einen Key und einen Value halten. Daneben existieren ein Konstruktor und drei Getter-Methoden für die Rückgabe der internen Variablen. Mithilfe von GSON kann eine Instanz der Klasse einfach zu JSON serialisiert werden:

Gson gson = new Gson();
FooObject fooObject = new FooObject(1, "keyA", "valueA");
String jsonFooObject = gson.toJson(fooObject);

Heraus kommt bei dieser Serialisierung folgendes JSON-Objekt:

{
   "id":1,
   "key":"keyA",
   "value":"valueA"
}

Auch die Deserialisierung des Objektes mittels GSON ist kein Problem:

fooObject = gson.fromJson(jsonFooObject, FooObject.class);

Interessanter und komplizierter wird es, wenn Maps mittels GSON serialisiert werden sollen:

Map values = new HashMap<>();
values.put("A", new FooObject(1, "keyA", "valueA"));
values.put("B", new FooObject(2, "keyB", "valueB"));
values.put("C", new FooObject(3, "keyC", "valueC"));

Die Serialisierung gestaltet sich noch einfach:

String json = gson.toJson(values);

Bei der Deserialisierung mittels:

Map map = gson.fromJson(json, Map.class);

erhält der Nutzer allerdings eine LinkedTreeMap. Auf die Werte der Map kann durchaus zugegriffen werden:

String value = map.get("A").get("key");

Allerdings schlägt die Umwandlung in ein Objekt vom Typ FooObject fehl:

FooObject fooObjectB = map.get("A");

Stattdessen erhält der Nutzer eine ClassCastException:

Exception in thread "main" java.lang.ClassCastException: com.google.gson.internal.LinkedTreeMap cannot be cast to org.example.console.FooObject

Damit der Cast gelingt muss bei der Deserialisierung der Map anders gearbeitet werden:

import com.google.gson.Gson;
import com.google.gson.reflect.TypeToken;

import java.lang.reflect.Type;

...

Type type = new TypeToken>(){}.getType();
Map map = gson.fromJson(json, type);

Damit kann die Map mit dem FooObject normal genutzt werden. Mithilfe des TypeTokens kann ein generischer Typ repräsentiert und somit für die Deserialisierung mittels GSON eingesetzt werden.

JSON-Validator und Formatierer

Der JavaScript Object Notation, kurz JSON, sind viele Entwickler sicherlich schon einmal über den Weg gelaufen. Bei der Arbeit mit JSON-Daten tritt ab und an der Fall auf das Daten für einen Test validiert oder sinnvoll formatiert werden sollen.

Der JSON Formatter & Validator von Curious Concept

Im Web existieren unterschiedlichste JSON-Validatoren und Formatierer, allerdings mit eher schwankender Qualität. Einer der Validatoren, welcher heraussticht ist der JSON Formatter & Validator von Curious Concept. Er kann JSON-Daten nach den unterschiedlichsten Standards (RFC 8259, RFC 7159, RFC 4627 und ECMA-404) validieren und anhand unterschiedlichster Templates formatieren. Zu finden ist der Validator unter jsonformatter.curiousconcept.com.

Mikrofone unter Windows 10 deaktivieren

Während eine Kamera in einem Laptop problemlos abgeklebt werden kann, sieht dies bei Mikrofonen etwas anders aus. Allerdings können Mikrofone unter Windows relativ einfach deaktiviert werden. Dazu muss die Systemsteuerung geöffnet werden.

Unter Audiogeräte verwalten können die Mikrofone deaktiviert werden

Dort sollte nach dem Begriff Audio gesucht werden. Anschließend sollte dem Nutzer in der Kategorie Sound der Punkt Audiogeräte verwalten angezeigt werden. Wurde der Punkt ausgewählt, so kann im sich öffnenden Dialog der Tab Aufnahme ausgewählt werden. Mit einem Rechtsklick auf die entsprechenden Mikrofone können diese nun deaktiviert werden.

Standardeditor für die Z shell einstellen

In der neuen macOS-Version Catalina wurde die Standardshell seitens Apple gewechselt. Statt der Bourne-again shell, kurz Bash, wird nun die Z shell, kurz zsh, genutzt. Grund hierfür ist, dass die Lizenz, welche von Bash genutzt wird, aus Sicht von Apple zu restriktiv ist. Aus diesem Grund wurde zur Z shell gewechselt. In dieser ist, unter macOS, standardmäßig vi als Editor eingestellt. Soll der Standardeditor geändert werden so muss die entsprechen Konfigurationsdatei der Z shell im Terminal bearbeitet werden:

nano ~/.zshrc

In diese Datei muss nun folgende Zeile eingetragen werden:

export EDITOR=nano

Damit wird, nachdem die Konfiguration gespeichert wurde und die Shell neu geöffnet wurde, nano als Standardeditor genutzt.