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In die letzten Jahrzehnten nahm die Anzahl von Überwachungskameras stetig zu. Verzeichnet werden diese Kameras unter anderem im Datenbestand der freien Weltkarte OpenStreetMap. Auf Basis dieser OpenStreetMap-Daten gibt es nun eine dedizierte Karte welche die Überwachungskameras darstellt.

In einigen Regionen ist der Datenbestand noch verbesserungswürdig

In einigen Regionen ist der Datenbestand noch verbesserungswürdig

Zu finden ist diese Karte unter kamba4.crux.uberspace.de. Möchte man Kameras in seiner Nähe eintragen benötigt man einen OpenStreetMap-Account – anschließend können die Daten angetragen werden. Auf der Karte werden neben der Position der Kamera, auch der Typ und die Blickrichtung mit angezeigt.

In jedem modernen Stück Elektronik befindet sich Firmware. Bei vielen Geräte kann man diese Firmware aktualisieren, was unter Umständen neue Features und Bugfixes bringt. So auch bei der Canon EOS 60D. Im ersten Schritt muss die Firmware dazu heruntergeladen werden. Dabei ist es unerheblich ob die Windows oder die Mac-Version heruntergeladen wird, da in beiden Archiven (DMG und ZIP) die gleichen Dateien enthalten sind.

Die Firmware ist aktualisiert

Die Firmware ist aktualisiert

Neben ein paar PDF mit der entsprechenden Anleitung findet sich dort eine Datei mit dem Namen 60D00111.FIR (oder einem ähnlichen Namen). Diese Datei wird auf die SD-Karte der Kamera in das Wurzelverzeichnis kopiert. Danach kann dir Kamera angeschaltet werden. Wichtig ist das auf dem Auswahlrad der P-Modus (oder jede andere Kreativmodus) aktiviert ist. Im “Schraubenschlüssel”-Menü findet sich eine Seite auf der die aktuelle Firmware-Version angezeigt wird. Wenn auf diesen Punkt geht, wird gefragt ob ein Firmware-Update durchgeführt werden soll. Sobald man diese Frage mit OK bestätigt, wird die Firmware aktualisiert und ein paar Minuten später ist man wieder up to date.

Wenn man die Raspberry Pi Kamera nutzt, leuchtet während der Nutzung eine rote LED. Möchte man diese LED deaktivieren so muss die Datei /boot/config.txt bearbeitet werden:

nano /boot/config.txt

Dort muss der Parameter disable_camera_led hinzugefügt werden:

disable_camera_led=1

Anschließend muss der Raspberry Pi mittels:

reboot

neugestartet werden. Nach dem Neustart ist die LED bei Kameraoperationen abgeschaltet.

Möchte man mit der Raspberry Pi Kamera Fotos und Videos aufnehmen, so muss diese im ersten Schritt aktiviert werden. Dies geschieht mit dem Konfigurationstool raspi-config.

Das Konfigurationstool raspi-config

Das Konfigurationstool raspi-config

Nach der Aktivierung und dem Neustart des Raspberry Pi kann die Kamera genutzt werden. Mit dem Befehl:

raspistill -o bild.jpg

wird ein Bild von der Kamera auf die Festplatte geschrieben. Möchte man ein Video aufnehmen nutzt man raspivid:

raspivid  -t 10000 -o video.h264

In diesem Beispiel wird dabei ein 10 Sekunden langes Video in HD (1920 x 1080) aufgenommen.

Neben den bekannten Mitspielern auf dem Kameramarkt gibt es seit einiger Zeit einige Projekte welche den Open-Source Gedanken mitbringen und hierauf aufbauend Hardware und Software entwerfen. Auf der Hardware-Seite gibt es dabei unter anderem die Projekte Frankenkamera und die Axiom.

Apertus mit der Axiom

Apertus mit der Axiom

Bei der Frankenkamera handelt es sich um ein API (und eine entsprechende Kamera-Hardware) bei der viele Kamerafunktionen in Software erledigt werden und man so eine möglichst große Flexibiliät über die Prozesskette gewinnt. Bei der Axiom hingegen handelt es sich um den Prototypen einer freien Kamera für den professionellen Filmbereich, welche um die 10000 US-Dollar kosten soll wenn sie auf dem Markt ist.

Etwas praxisorientierter sind die Projekte CHDK und Magic Lantern. Beim Canon Hacker Development Kit handelt es sich um eine freie Firmwareerweiterung für die Ixus und PowerShot-Serie von Canon. Für die professionelleren Modelle der EOS-Serie gibt es stattdessen Magic Lantern. Im Gegensatz zum CHDK konzentriert sich Magic Lantern mehr auf die Videobearbeitung. Die praxistaugliche semiprofessionelle offene Kamera ist bei diesen Projekten leider nocht nicht dabei, aber es ist ein Anfang für die Verbindung Open Source und Kamera.

Kickstarter scheint ein Hort der Kreativität zu sein. Diesen Eindruck bekommt man unter anderem durch Projekte wie “Soloshot” dessen Finanzierung nun mittlerweile einige Zeit zurückliegt. Bei dem Soloshot-System handelt es sich um ein Stativaufsatz welcher in bestimmten Situationen den Kameramann ersetzt. Dafür wird der zu Filmende mit einem Funksender in Form eines Armbandes ausgestattet. Anschließend folgt die Kamera dem Träger automatisch.

Der neu entwickelte Soloshot 2

Der neu entwickelte Soloshot 2

Auf Ihrer Webseite wird mittlerweile das nächste Modell namens Soloshot 2 vorgestellt, welches auch den Zoom und Tilt-Bewegungen beherrscht. So ist aus einem Kickstarter-Projekt eine Firma entstanden, welche ihre Projekte nun weiterentwickelt. Das ursprüngliche Modell, der “Soloshot” ist auf der Webseite mittlerweile für 299 € zu haben und damit erheblich billiger als die über Kickstarter finanzierte Version.

Manchmal braucht man beim Filmen Equipment welches nicht gekauft werden soll, z.B. weil es schlicht und einfach zu teuer ist und es man nur selten braucht. In einem solchen Fall helfen Mietdienstleister weiter. Dabei gibt es einige Dienstleister auf dem Markt wie z.B. http://www.kameraverleih24.de/, http://www.dv-kameraverleih.de/, http://www.ludwig-kamera.de, http://www.25p-berlin.de, http://www.digitalkameraverleih.com, http://www.filmgeraeteverleih.de und http://www.slomotec.de. Die Auswahl ist gegeben jetzt muss man sich nur noch entscheiden. 🙂

In so einer Digitalkamera steckt eine Menge Know-how, das merkt man spätestens dann wenn man versucht die Rohdaten aus einer Industriekamera zu verarbeiten aus der wirklich nur Rohdaten kommen. Auch hier ist der Open Source Gedanke mittlerweile angekommen wie die Frankenkamera zeigt. Zur Zeit existiert nur ein Prototyp der Kamera, die Software soll noch in diesem Jahr unter eine Open Source Lizenz gestellt werden. Ein interessantes Projekt welches verfolgt werden sollte 🙂

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.golem.de/0909/69594.html