Kurbeln, Kurbeln und Kurbeln

In den letzten Jahren gab es eine Reihe von neuen Clicker- bzw. Idle Games. Das sind Spiele, welche man nebenbei spielen kann und welche mittels einfacher Aktionen gesteuert werden. Viele dieser Spiele legen die Belohnungmechanismen von Spielen ungewohnt offen. Eines der Spiele welches aus der Masse der Idle Games heraussticht ist Crank.

Mit einer Kurbel fängt es an

Wie der Name es schon andeutet geht es darum eine Kurbel zu drehen. Und so sitzt man vor der Kurbel und dreht diese. Nach einer Weile zeigen sich plötzlich die ersten Bedienelemente und man beginnt langsam hinter das Geheimnis der Kurbel zu kommen. Während des Spiels entfaltet das Spiel eine angenehme Komplexität und wartet Stück für Stück mit einer Story auf und führt diese später zu einem befriedigenden Ende. Das hebt Crank wohltuend von einem Großteil der bekannten Idle Games ab, in denen das Endspiel sich nur noch in die Länge zieht und kein wirkliches Ende vorhanden ist.

Nethack-Server im Browser

Nethack, einer der Klassiker des Roguelike, spielt man normalerweise im Terminal. Doch das muss nicht so sein, wenn man sich eines Nethack-Servers bedient. Einer der bekannteren Nethack-Server ist der alt.org Server. Der Server bietet unterschiedliche Nethack-Versionen und die Terminal-Emulation läuft komplett im Browser. Nach der Registrierung, kann man nicht nur auf dem Server spielen, sondern auch anderen Spielern beim Spiel zuschauen.

Nethack auf alt.org/nethack/

Neben dem Spiel im Browser bietet der Server noch einen anderen Vorteil – die sogenannten Bones files. Stirbt ein Spieler, so kann es passieren das die aktuelle Ebene, mitsamt seines Skelettes und seines Inventars in einem Bone file gespeichert wird. Wenn man nun spielt, betritt man ab und an ein solches Bone file und findet die Hinterlassenschaften eines anderen Spielers. So kommt ein wenig Multiplayer-Gefühl im Singleplayer-Nethack auf.

Informationen und Tools zu EVE Online

Das Universum von EVE Online ist groß und komplex. Im Laufe der Jahre sind viele Anlaufstellen und Tools rund um EVE Online entstanden. Während die EVElopedia eingestellt wurde, gibt es eine Reihe von Wikis mit Informationen rund um EVE Online. Zu den größeren Wikis gehören die EVE Wiki und die UniWiki. Bei letzterer handelt es sich um ein Projekt der EVE University.

wiki.eveuniversity.org

Neben diesen Informationsquellen, gibt es Tools wie EVE-Central, welcher sich als Marktaggregator versteht aber leider seit einigen Wochen offline ist. Darauf aufbauend arbeitet die Seite EVE Online Market Data, welche unterschiedliche Tools basierend auf der EVE-Central-API bietet. Als Alternative zu EVE-Central bietet sich der EVE Market Helper an. Weitere Handelstools sind EVE Trade und der EVE Trade Master.

EVE Gatecamp Check

Neben diesen stark auf den Handel orientierten Tools gibt es weitere Werkzeuge, welche einem das Leben in EVE Online einfacher machen. Auf Seite der Kartendienste sticht unter anderem EveMaps hervor. Für die Auswahl von Fittings bietet sich Osmium an. Daneben gibt es weitere Tools wie evestruct oder den EVE Gatecamp Check. Die UniWiki führt eine größere Liste von Third-Party-Tools für alle Betriebssysteme.

Visual Studio unter Unity für macOS als Skripteditor nutzen

Standardmäßig nutzt Unity das eingebaute MonoDevelop, wenn es darum geht Quellcode zu bearbeiten. Ist allerdings auf dem Mac Visual Studio installiert, so kann dieses als primäre IDE genutzt werden. Dazu müssen die Preferences von Unity geöffnet werden.

Die Unity-Einstellungen

Dort findet sich der Punkt External Tools. In diesem Tab findet sich die Einstellung External Script Editor. Bei installiertem Visual Studio kann dieses eingestellt werden und wird damit in Zukunft von Unity genutzt.

Erste Schritte mit dem Tilemap-Editor unter Unity 2017.2

In der neuen Unity Version mit der Versionsnummer 2017.2, gibt es einige neue Features welche vor allem die 2D-Bearbeitung betreffen. Eines dieser Features ist der Tilemap-Editor. Mit diesem ist es möglich, ohne Drittwerkzeuge, direkt in Unity 2D-Karten zu erstellen. Zur Nutzung der Tilemap muss diese über den Menüpunkt GameObject -> 2D Object -> Tilemap hinzugefügt werden. Neben der Tilemap wird ebenfalls ein Grid hinzugefügt, in welchem sich die Tilemap befindet. Um nun Tiles zu zeichnen, muss unter Window die Tile Palette aktiviert werden.

Die leere Tile Palette

In der Tile Platte wird mittels Create New Palette ein neues Tileset erstellt. In das erstellte Tileset können nun die Tiles hineingezogen und angeordnet werden. Wird ein komplettes Tileset in Form einer Grafik hineingezogen, extrahiert der Prozess die einzelnen Tiles und speichert diese in eine gewählten Ordner. Dazu müssen die Sprites der Grafik vorher mit dem Sprite Editor definiert worden sein. Ist der Prozess des Importes komplett können die Tiles gezeichnet werden. Dazu wird die Tilemap ausgewählt und anschließend kann mit den Werkzeugen der Tile Palette auf dieser gezeichnet werden.

Ein neues Tileset wird erstellt

Versucht man auf der Tilemap auf einem bereits gezeichneten Bereich noch etwas zu zeichnen, so wird man feststellen, das damit die vorhandenen Tiles überschrieben werden. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn man einen Baum auf eine grüne Grasfläche zeichnen möchte. Für einen solchen Fall wird eine weitere Ebene benötigt. Dazu wird das Grid selektiert und eine weitere Tilemap hinzugefügt. In diesem Zuge kann man die Namen der Tilemaps anpassen, damit sie die Bedeutung der Ebene wiedergeben (z.B. Ground und Fringe). In der Tile Palette muss als aktive Tilemap die neue Tilemap ausgewählt werden. Wenn man nun Tiles zeichnet, wird man feststellen, dass diese nicht zu sehen sind. Der Grund hierfür ist im Tilemap Renderer zu finden. In diesem ist die Reihenfolge für die Darstellung der Tilemap innerhalb des Sorting Layers definiert. Nachdem unter dem Punkt Order in Layer der Fringe-Layer mit einer 1 versehen wurde, sind die gezeichneten Dinge in dieser Ebene sichtbar.

Pro Ebene wird eine neue Tilemap angelegt

Möchte man auf einer Tilemap Kollisionen nutzen, muss zur Tilemap ein Tilemap Collider 2d hinzugefügt werden. Dabei wird jedes Objekt innerhalb der Tilemap mit einem Collider versehen. Damit sind die ersten Schritte mit dem neuen Tilemap-Editor getan.