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Seit einigen Jahren verbaut Apple neben SSDs und normalen Festplatten auch das sogenannte Fusion Drive. Technisch gesehen handelt es sich um eine logische Zusammenfassung von einer SSD und einer normalen Festplatte. Die beiden Datenträger werden vom Betriebssystem zusammengefasst. In den ersten Modellen betrug die Größe der eingebauten SSD meist 128 GiB. Mittlerweile wurde die Größe der SSD, vor allem bei den Einstiegsmodellen, stark kastriert. Möchte man ermitteln wie groß die SSD im Fusion Drive ist, so kann man dies mit dem Befehl:

diskutil list

bewerkstelligen. Die Ausgabe sieht dann in etwa so aus:

/dev/disk0 (internal, physical):
   #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
   0:      GUID_partition_scheme                        *1.0 TB     disk0
   1:                        EFI EFI                     209.7 MB   disk0s1
   2:          Apple_CoreStorage Macintosh HD            999.3 GB   disk0s2
   3:                 Apple_Boot Recovery HD             650.0 MB   disk0s3

/dev/disk1 (internal):
   #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
   0:      GUID_partition_scheme                         28.0 GB    disk1
   1:                        EFI EFI                     314.6 MB   disk1s1
   2:          Apple_CoreStorage Macintosh HD            27.6 GB    disk1s2
   3:                 Apple_Boot Boot OS X               134.2 MB   disk1s3

/dev/disk2 (internal, virtual):
   #:                       TYPE NAME                    SIZE       IDENTIFIER
   0:                  Apple_HFS Macintosh HD           +1.0 TB     disk2
                                 Logical Volume on disk1s2, disk0s2
                                 ABCDEFGH-IJKL-MNOP-QRST-UVWXYZ012345
                                 Unlocked Encrypted Fusion Drive

Aus der Ausgabe lässt sich ermitteln, dass sich im Rechner zwei physische Festplatten befinden. Die Festplatte mit der 1.0 TB Kapazität ist die normale Festplatte, während es sich bei der kleineren, in diesem Fall der 28 GiB-Festplatte, um die eingebaute SSD handelt. Als letzter Eintrag ist die daraus gebildete virtuelle Festplatte zu sehen, welche als Fusion Drive agiert.

Wie unter anderem Heise berichtete, hat das MacBook Air in der 2012er Version unter Umständen ein Problem mit der verbauten SSD. Dies tritt bei den Modellen mit 64er und den 128 GiB SSDs auf. Probleme machen dabei nur SSDs von Toshiba. Von Samsung verbaute Festplatten aus dem gleichen Zeitraum sind nicht betroffen.

FileVault muss für das Update deaktiviert werden

FileVault muss für das Update deaktiviert werden

Apple hat zur Lösung der Probleme das “MacBook Air Flash Storage Firmware Update 1.1” herausgebracht. Beim Einspielen des entsprechenden Updates kann es allerdings auf manchen Systemen zu Problemen kommen. Diese äußern sich darin, das nach dem augenscheinlich erfolgreichen Einspielen des Updates, dieses ein zweites Mal angeboten wird. Der Verursacher dieses Problems ist dabei FileVault. Dieses muss temporär deaktiviert werden. Nach der Entschlüsselung des Laufswerkes kann das Update eingespielt werden. Nach dem erfolgreichen Update kann FileVault wieder aktiviert werden.