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Mit Unity Remote, einer App für iOS und Android ist es möglich während der Entwicklung eines Spiels mittels Unity diese auf einem entsprechenden mobilen Endgerät zu testen.

Unity Remote 5
Preis: Kostenlos
Unity Remote 5
Preis: Kostenlos

Die Einrichtung ist dabei einfach. Im ersten Schritt muss das mobile Endgerät mit einem USB-Kabel mit dem Rechner verbunden werden. Auf dem Endgerät muss natürlich die Unity Remote App im Vordergrund arbeiten.

Unity Remote 4 mit den Inhalten des Spieles

Unity Remote 4 mit den Inhalten des Spieles

Ist dies gegeben, kann im Unity-Editor unter Edit -> Project Settings -> Editor das entsprechende Fenster geöffnet werden. In diesem Fenster wird unter Device das passende Gerät ausgewählt und anschließend wird der Inhalt auf das mobile Endgerät gestreamt und die Eingaben werden wieder zurück zum Unity-Editor gestreamt. Damit bekommt man während der Entwicklung einen Eindruck vom Verhalten des Spieles auf den entsprechenden Endgeräten ohne viel Aufwand betreiben zu müssen.

Voxel und entsprechende Voxel-Engines sind spätestens seit Minecraft in aller Munde. Mit Voxelmetric gibt es nun auch ein freies Voxel-Framework für die Spielentwicklungsumgebung Unity. Das Framework bietet dabei eine Unterstützung für Terrain (auch unendlich weites Terrain), Ambient Occlusion, Threading und Pathfinding und versteht sich als Lösung um schnell mit Voxeln arbeiten zu können.

Die offizielle Webseite des Projektes

Die offizielle Webseite des Projektes

Zu finden ist das Framework neben GitHub auch auf der offiziellen Seite. Lizenziert ist Voxelmetric unter der Apache-Lizenz und damit freie Software. Auf der Seite des Projektes sind eine Reihe von Tutorials für den schnellen Einstieg zu finden.

Seit vielen Jahren gibt es unter mapeditor.org den freien Karteneditor Tiled zum Download. Mittlerweile hat sich der hauptsächlich von Thorbjørn Lindeijer entwickelte Editor zum besten kachelbasierten Editor auf dem Markt gemausert. Auf der Wiki zum Editor, gibt es eine Seite welche die Unterstützung des TMX-Dateiformates, welches Tiled für die Speicherung der Karten nutzt, in anderen Sprachen und Entwicklungsumgebungen aufzählt.

Eine einfache Karte unter Tiled

Eine einfache Karte unter Tiled

In diesem Artikel möchte ich auf die TMX-Unterstützung in Unity 3D eingehen und die einzelnen Frameworks behandeln. Unity 3D als solches bringt keinerlei Unterstützung für das TMX-Format mit. Mit Orthello Pro gibt es ein 2D-Framework für Unity welches das TMX-Format in Form seiner TileMap-Komponente unterstützt. Im Prinzip funktioniert diese Unterstützung ohne weitere Probleme – allerdings gibt es einige Kleinigkeiten, welche mich an dieser Variante stören. So sind die Kollisionen unsauber, das bedeutet das man Objekte z.B. von der Seite betreten kann, obwohl sie mit Kollisionen ausgestattet sind (an dieser Stelle kann es natürlich sein, das ich den Fehler zu vertreten habe, ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen). Daneben wird Orthello in letzter Zeit nicht mehr so aktiv gepflegt wie man sich dies von einem kommerziellen Produkt wünschen würde. Bei größeren Karten kommt außerdem das Problem dazu, das sobald man die Layer-Eigenschaften öffnet, Unity nicht mehr zu bedienen ist, da es durch die Darstellung jeder einzelnen Kacheleigenschaft überfordert ist.

Die TileMap Komponente von Orthello Pro

Die TileMap Komponente von Orthello Pro

Die nächste Lösung ist Tiled Tilemaps, welche unter dem Problem krankt, das Sie nicht mehr aktiv weiter entwickelt wird, und bedingt dadurch TMX-Dateien unter aktuellen Unity-Versionen nicht mehr geöffnet werden können. Bei der Tiled to Unity Komponente handelt es sich im engeren Sinne nicht um eine TMX-Unterstützung, sondern um ein Workflow-Tool um TMX-Karten in 3D-Welten umzuwandeln, weshalb es im Rahmen dieses Artikels nicht weiter behandelt wird.

Eine weitere Lösung ist Tiled2Unity, welche TMX-Dateien in Unity in ein Mesh exportiert und im Moment für Windows und Mac OS X funktioniert und aktiv weiterentwickelt wird.

Die letzte Lösung (welche hier besprochen werden soll) für TMX-Unterstützung unter Unity ist UniTMX bzw. da UniTMX seit zwei Jahren nicht mehr weiterentwickelt wird, dessen Fork X-UniTMX, bei welchem es sich um freie Software handelt. X-UniTMX wird mit einer Reihe von Beispielen geliefert und unterstützt unter anderen isometrische Karten. Damit wäre es im Moment meine erste Wahl für die TMX-Unterstützung unter Unity 3D.

Die Unity Engine hat in den letzten Jahren enorm an Beliebtheit gewonnen. Das dürfte nicht zu letzte an den kostenlosen Grundversionen gelegen haben. Daneben gibt es auch die Pro Variante welche mit knapp 1200 € zu Buche schlägt.

Die Unity Subskriptionsseite

Die Unity Subskriptionsseite

Wer sich das auf Schlag nicht leisten kann, hat nun die Möglichkeit Unity Pro für $ 75 respektive 57 € im Monat zu abonnieren. Auch die Pro-Versionen der Plugins für iOS, Android und Co. können dabei auch abonniert werden. Das ganze schlägt dann mit zusätzlichen $ 75 pro Plugin und Monat zu Buche. Zu finden ist die neue Subskriptionsseite unter https://store.unity3d.com/products/subscription. Die Mindestlaufzeit für ein Abo beträgt dabei 12 Monate.

Ab und an findet man im Netz Spiele bei denen man sich fragt, warum man sie erst jetzt entdeckt hat. Eines dieser Spiele ist „Kerbal Space Program“. In dem Spiel geht es darum ein eigenes Raumfahrtprogramm aufzubauen. Das fängt damit an das die Rakete zusammen gebaut werden muss, samt allem was man für das entsprechende Reiseziel benötigt.

Eine Rakete beim Start

Eine Rakete beim Start

Technisch basiert das ganze auf der Unity Engine. Bedingt dadurch läuft es auf Linux, Mac OS X und Windows. Die aktuelle Version trägt die Nummer 0.20.2 und das Spiel befindet sich immer noch im Alpha Stadium ist aber trotzdem spielbar, so das man viele Stunden damit verbringen kann. Dabei wird man immer wieder feststellen das es nicht einfach ist eine Rakete zu bauen die ihr Ziel auch erreicht. Ja es ist „Rocket Science“ 😉

Neben den bereits vorhandenen Features, sind viele weitere geplant. So soll es neue Planeten geben und die Physikengine soll eklatante Verbesserungen erfahren. Auch an einem Ausbildungscenter für die Kerbonauten und einer Forschungsabteilung wird gearbeitet. Rund um das Spiel hat sich mittlerweile eine aktive Moddingszene gebildet, dessen Werke im SpacePort zu sehen sind. Bezogen werden kann das Spiel unter https://kerbalspaceprogram.com/ – das Spiel schlägt dabei mit $ 23 zu Buche.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kerbal_Space_Program

Seit ein paar Tagen ist es möglich mit den frei verfügbaren Unity Versionen auch Android und iOS Builds zu bauen. Wenn man nun also anfängt und das aktuelle Android SDK herunterlädt und anschließend versucht in Unity einen Android Build zu erzeugen wird man feststellen, das dass ganze nicht funktioniert. Stattdessen bekommt man für einen kurzen Moment die Meldung:

Error building Player: Exception: android (invokation failed)

zu sehen. Der Grund für diesen Fehler ist dabei recht simpel. Unity arbeitet im Moment noch nicht mit der aktuellen SDK Version (r22) von Android zusammen. Hier muss auf die ältere r21 Version umgestiegen werden, damit Unity funktioniert. Diese gibt es für Linux, Mac OS X und Windows.

Für Unity (die Spielengine, nicht die Ubuntuoberfläche) gibt es eine Menge Dokumentation angefangen bei Tutorien bis zu Büchern (wobei deutsche Bücher an dieser Stelle Mangelware sind). Eines der ausführlicheren Tutorien ist „Hack & Slash RPG Tutorial“ welches mittlerweile aus 285 Teilen besteht. Zu finden ist dieses unter http://www.burgzergarcade.com/hack-slash-rpg-unity3d-game-engine-tutorial. In dem Tutorial wird dabei Stück für Stück ein Rollenspiel in Unity aufgebaut und stetig verbessert. Das ganze wird dabei in Form von Videos präsentiert, was bestimmte Erklärungen wesentlich vereinfacht.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Unity_3D

Gestern versuchte ich Fallout 3 auf einem Mac OS X und anschließend auf einem Linux System zu installieren. Das ganze sollte mittels Wine zum laufen gebracht werden, was grundsätzlich kein Problem darstellen sollte. Allerdings stellte sich das dank DRM aller SecuROM und DVD Überprüfung als ein Ding der Unmöglichkeit heraus, vor allem dann wenn man kein CD/DVD-ROM Laufwerk im entsprechenden Rechner hat. Nun gut wer nicht will, der hat schon.

Der Übertäter in Form von Fallout 3

Wenn Fallout schon nicht funktioniert, so kann man sich ja immerhin noch am geistigen Vater des Spieles bedienen: Wasteland. Allerdings muss man sich nicht mit dem Original von 1987 begnügen sondern kann ab Oktober 2013 mit deren Nachfolger Wasteland 2 vorlieb nehmen. Das ganze würde über Kickstarter mit einer Summe von $ 2.933.252 finanziert.

Das Spiel wird es in einer Linux, Windows und Mac OS X Version geben und auch als DRM freie Version angeboten. Neben der englischen Originalsprache soll das Spiel mindestens in die Sprachen Französisch, Italienisch, Deutsch und Spanisch übersetzt werden.

Technisch wird das ganze auf der Unity Engine aufsetzen, welche dafür um eine Linux Unterstützung erweitert wird. Den entsprechenden Entwicklerblog findet man unter http://wasteland.inxile-entertainment.com/blog/.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wasteland