Unter macOS alle Dateien eines Verzeichnisses hashen

Für die Überprüfung einiger Dateien unter macOS wollte ich diese mittels SHA1 hashen. Dazu dient das Kommando shasum:

shasum text.txt

Möchte man nun die Hashes aller Dateien eines Verzeichnisses berechnen, so kann man sich folgenden Befehls bedienen:

find . -type f -print0  | xargs -0 shasum

Anschließend erhält man eine Liste der Dateien mit den entsprechenden Hashwerten:

f6b53e378767be11ec05a25bc1be5cd6bd973fc6  ./schema.dxf
d5e5fb854be213410d8f734fee284bb12615349f  ./schema.svg
43ced91a43074bae41b5774bde6e35015ba1ed9c  ./schema.skb
0160e7f2265b51d6c5067a1468aa0cda42bc7e43  ./schema.skp
80b96f10c14b6c9bad809565d4be5c1ddc0c36a1  ./schema1.jpg
b4c9ecdc0cdec4b939049ad5e55164a09c7c6f85  ./schema2.jpg
821b657612029cf127cfb920b1943072ee333e54  ./schema.sh
64d44e1871aaa25cf0a5f34f76979f62be9617d6  ./schema.txt

Homebrew deinstallieren #2

Vor ein paar Jahren schrieb ich einen Artikel, in welchem beschrieben wurde wie der macOS Paketmanager Homebrew wieder deinstalliert werden konnte. Mittlerweile gibt es eine einfachere Methode zur Deinstallation von Homebrew, welche hier ebenfalls beschrieben werden soll.

Das Projekt des Homebrew (un)installer auf GitHub

Hintergrund ist die Erweiterung des Homebrew-Installationsprogramms. Im Terminal unter macOS kann Homebrew über den Homebrew (un)installer mittels:

/usr/bin/ruby -e "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/master/uninstall)"

deinstalliert werden. Dabei werde alle über Homebrew installierten Applikationen ebenfalls entfernt.

Nethack-Server im Browser

Nethack, einer der Klassiker des Roguelike, spielt man normalerweise im Terminal. Doch das muss nicht so sein, wenn man sich eines Nethack-Servers bedient. Einer der bekannteren Nethack-Server ist der alt.org Server. Der Server bietet unterschiedliche Nethack-Versionen und die Terminal-Emulation läuft komplett im Browser. Nach der Registrierung, kann man nicht nur auf dem Server spielen, sondern auch anderen Spielern beim Spiel zuschauen.

Nethack auf alt.org/nethack/

Neben dem Spiel im Browser bietet der Server noch einen anderen Vorteil – die sogenannten Bones files. Stirbt ein Spieler, so kann es passieren das die aktuelle Ebene, mitsamt seines Skelettes und seines Inventars in einem Bone file gespeichert wird. Wenn man nun spielt, betritt man ab und an ein solches Bone file und findet die Hinterlassenschaften eines anderen Spielers. So kommt ein wenig Multiplayer-Gefühl im Singleplayer-Nethack auf.

Gatekeeper unter macOS temporär deaktivieren

Seit einigen Versionen gibt es unter macOS den sogenannten Gatekeeper. Diese Funktionalität sorgt innerhalb des Betriebssystems dafür, das nicht signierte Software nicht ausgeführt werden kann. In den neueren macOS-Versionen lässt sich Gatekeeper über die grafischen Einstellungen nicht mehr komplett deaktivieren.

Die vollständige Deaktivierung von Gatekeeper wird nicht mehr angeboten

Öffnet man eine nicht signierte Anwendung, erhält man dort die Meldung:

“paket.pkg” ist beschädigt und kann nicht geöffnet werden. Es empfiehlt sich, das Objekt in den Papierkorb zu bewegen.

Möchte man diese Anwendung trotzdem nutzen, so muss die Gatekeeper-Funktionalität über das Terminal deaktiviert werden. Dazu dient der Befehl:

sudo spctl --master-disable

Anschließend kann die nicht signierte Anwendung installiert und gestartet werden und Gatekeeper mittels des Befehls:

sudo spctl --master-enable

wieder aktiviert werden. Die installierte Anwendung kann nun trotz aktivierter Gatekeeper-Funktionalität weiterhin genutzt werden.

Standardeinstellungen für einen Drucker unter macOS ändern

Der Dialog zum Drucken unter macOS ist recht spartanisch gehalten. So bietet er die wichtigsten Informationen und sollte im Normalfall für 90 Prozent aller Fälle genügen. Eine Kleinigkeit störte mich allerdings an dem Dialog. Standardmäßig ist bei meinem Drucker der Duplexdruck aktiviert. Möchte man die Standardeinstellung des Druckers ändern, wird es etwas komplizierter. Damit man diese Einstellung ändern kann, muss das Webinterface des unter macOS verwendeten Druckdienstes aktiviert werden. Der Dienst, der den Namen CUPS trägt, wird im Terminal mittels:

cupsctl WebInterface=yes

aktiviert. Anschließend ist das Webinterface unter:

http://localhost:631/

erreichbar. Rein technisch betrachtet ist das Webinterface bereits vor der Aktivierung mittels cupsctl aktiv. Allerdings sind die administrativen Funktionen gespeert, solange sie nicht mittels cupsctl aktiviert worden sind. Ist man im Webinterface angekommen, wählt man den Menüpunkt Administration aus. Dort klickt man anschließend auf den Button Manage Printers.

Die Standardeinstellungen des ausgewählten Druckers

Nun wählt man den gewünschten Drucker aus und wählt anschließend auf der nächsten Seite, in der rechten Combobox, den Wert Set Default Options und bestätigt das ganze. Auf der folgenden Seite kann man die Standardeinstellungen des entsprechenden Druckers ändern. Möchte man diese Speichern, so muss das ganze mit dem eigenen Nutzernamen und dem dazugehörigen Passwort autorisiert werden. Anschließend sind die neuen Standardeinstellungen sofort wirksam.