QR-Codes unter Linux erzeugen

QR-Codes sind eine praktische Sache um Informationen schnell mit dem Smartphone einzulesen. Dies können Visitenkarten oder andere Informationen wie URLs sein. Am Markt existieren unzählige Tools um QR-Codes zu erzeugen.

Ein mit qrencode erzeugter QR-Code

Unter Linux können QR-Codes unter anderem einfach mit dem Kommandozeilenwerkzeug qrencode erstellt werden. Nach der Installation mittels:

apt-get install qrencode

kann der erste QR-Code erzeugt werden:

qrencode -o qrcode.png https://seeseekey.net

Die Fehlerkorrekturinformationen in dem QR-Code sind im Normalfall auf niedrig gestellt. Soll der Error Correction Level erhöht werden, so wird hierfür die Option -l genutzt:

qrencode -o qrcode.png -l H https://seeseekey.net

Bei den gewählten Option ist die erzeugte PNG-Datei in etwa 111×111 Pixel groß. Mithilfe des Parameters -s kann die Größe des erzeugten QR-Codes eingestellt werden:

qrencode -o qrcode.png -l H -s 24 https://seeseekey.net

Bei der Option gilt, je größer die Zahl desto größer das resultierende Bild. Lizenziert ist qrencode unter der GPL in Version 2 und damit freie Software. Die offizielle Seite des Projektes ist unter fukuchi.org/works/qrencode/ zu finden.

Fork – Git-Client für macOS und Windows

Auf dem Markt existieren eine Reihe von Git-Clients für die unterschiedlichsten Systeme. Unter macOS nutze ich neben dem Terminal den freien Git-Client GitX. Allerdings wird dieser seit einiger Zeit nicht mehr aktiv weiter entwickelt, sodass ich auf der Suche nach einer Alternative war. Fündig geworden bin ich beim Git-Client Fork.

Der Git-Client Fork mit einem geöffneten Git-Repository

Neben den klassischen Funktionalitäten, bietet Fork erweiterte Funktionalität zur Auflösung von Merge-Konflikten sowie eine interaktive Rebase-Funktionalität. Bezogen werden kann der Client über die offizielle Seite unter git-fork.com. Fork steht für macOS und Windows zur Verfügung. Vertrieben wird der Client als Freeware.

Konsolen-Emulator für Windows

Eine ordentliche Konsole unter Windows ist so eine Sache. Die meisten professionellen Nutzer sind mit den bestehenden Konsolen unter Windows nicht zufrieden, auch wenn die PowerShell ein wenig Besserung brachte und Microsoft mit dem Windows Terminal aktuell einen neuen Anlauf startet.

Windows Terminal (Preview)
Preis: Kostenlos

Eine weitere Variante ist der Konsolen-Emulator Cmder. Dieser liefert Lösung für eine gut integriertes Terminal. Im Gegensatz zu vielen anderen Lösungen ist Cmder portabel, kann also von Rechner nur Rechner mitgenommen und genutzt werden, ohne Spuren zu hinterlassen. Technisch basiert Cmder auf ConEmu und wurde durch ein Theme und die Clink-Erweiterungen verfeinert.

Cmder

Verfügbar ist Cmder für Windows und kann über die offizielle Seite des Projektes, unter cmder.net bezogen werden. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden. Er ist unter der MIT License lizenziert und somit freie Software.

Laufenden Prozess zu screen überführen

Das Kommandzeilentool screen ist praktisch, da Prozesse, welche mittels screen gestartet wurden, auch nach dem Logout weiter laufen. Problematisch ist es, wenn ein Prozess ohne screen gestartet wurde und er nachträglich in screen überführt werden soll. Hierfür wird das Tool reptyr benötigt:

apt install reptyr

Mithilfe von reptyr ist es möglich eine Anwendung an ein neues Terminal zu binden. Um nun einen Prozess zu screen zu überführen, muss erst einmal eine neue screen-Instanz gestartet werden:

screen bash

Sobald die Instanz geöffnet wurde, kann der eigentliche Prozess neu zugewiesen werden:

reptyr PID

PID ist hierbei die Prozess-ID, welche sich mittels des ps-Kommandos ermitteln lässt. Alternativ kann dafür auch top oder htop genutzt werden. Damit wurde die Terminalsitzung und mit ihr der laufende Prozess in die screen-Sitzung überführt.