Exportieren-Menü in Logic Pro ausgeblendet

Nach einem Update auf die 12er-Version von Logic Pro, ergab sich das Problem, dass im Menü Ablage der Punkt Exportieren komplett ausgeblendet war.

Vermutlich ergab sich das Problem mit der Migration der Einstellungen von der alten zur neuen Version. Gelöst wurde das in diesem Fall mit dem Löschen der Einstellungsdatei im Terminal:

rm ~/Library/Preferences/com.apple.logic10.plist

Nachdem Logic Pro anschließend wieder gestartet wurde, funktionierte auch das Exportieren-Menü wieder ohne Probleme.

Umstellung des master-Branch auf main-Branches in Forgejo

Der Standard-Branch in Git ist seit einiger Zeit main, anstatt des veralteteten master. Wer Projekte, die Forgejo nutzen, vom Branch master auf main umstellen möchte, muss den Standard-Branch entsprechend anpassen. Im ersten Schritt sollte lokal der main-Branch aus dem master-Branch erzeugt und auf den Server gepusht werden:

git checkout master
git branch -m main
git push -u origin main

Anschließend kann in Forgejo der Standardbranch von master zu main geändert werden. Dies geschieht in den Einstellungen des Repositories unter Branches:

Die Einstellungen des Repository

Nun kann der Branch auf dem Git-Server gelöscht werden:

git push origin --delete master

Ist dies geschehen, kann der lokale Branch ebenfalls gelöscht werden:

git branch -D master

Auf verbleibenden lokalen Repositories kann die Aktualisierung nun wie folgt vorgenommen werden:

git pull
git checkout main
git branch -D master

Speicher unter macOS bereinigen

Vor allem vor einem macOS-Update kann es vorkommen, dass auf den kleineren Speicherkonfigurationen eines Macs der Speicher knapp wird. Neben dem manuellen Ausmisten helfen hierbei auch Tools wie mac-cleanup-py. Das Tool kann über Homebrew installiert werden:

brew install mac-cleanup-py

Nach der Installation kann das Werkzeug über:

sudo mac-cleanup

aus dem Terminal heraus angestartet werden. Beim ersten Aufruf können die Module für die Bereinigung aktiviert werden. Später kann dies mittels:

mac-cleanup -c

wiederholt werden. Soll die Bereinigung ohne nachfragen durchgeführt werden kann der Parameter -f mit angehangen werden:

sudo mac-cleanup -f

Das Tool selbst ist freie Software unter der Apache License in Version 2.

Plötzliche FRITZ!Box DNS-Probleme beheben

Wenn von einer Sekunde auf die andere das Internet über die FRITZ!Box nicht mehr funktioniert, lohnt es sich ein Blick in die DNS-Konfiguration. Dazu ist ein kleiner Aufruf von dig im Terminal nötig:

dig example.org

Die Ausgabe zeigte dann das der DNS-Service auf der FRITZ!Box nicht mehr so arbeitete, wie er sollte.

;; WARNING: recursion requested but not available

Um auszuschließen, das es sich nicht um ein generelles Problem handelt, kann dig anschließend noch einmal mit einem manuell gesetzten DNS-Server aufgerufen werden:

dig @1.1.1.1 example.org

Liefert dieser Aufruf eine DNS-Auflösung, so ist die Ursache höchstwahrscheinlich in der FRITZ!Box zu finden. Hier lohnt es sich nach einem Login die DNS-Einstellungen unter InternetZugangsdatenDNS-Server aufzurufen.

Die DNS-Einstellungen der FRITZ!Box

Dort hilft es in vielen Fällen den Punkt Verschlüsselte Namensauflösung im Internet (DNS over TLS) zu deaktivieren. Meist kann die Einstellung anschließend, nachdem sie einmalig übernommen wurde, wieder aktiviert werden. In anderen Fällen muss sie komplett deaktiviert werden, damit die DNS-Auflösung wieder funktioniert.

ELV Fibonacci-Uhr unter Linux ansprechen

Bei der ELV Fibonacci-Uhr handelt es sich um einen Bausatz für eine Fibonacci-Uhr. Diese kann über serielle Terminal-Befehle gesteuert werden. Auf der offiziellen Webseite werden allerdings nur Möglichkeiten angeboten das Ganze über Windows zu bewerkstelligen.

Die ELV Fibonacci-Uhr

Damit es unter Linux funktioniert, müssen ein paar kleinere Hürden genommen werden. In dem Gerät steckt ein CP210x-Chip für die serielle Kommunikation. Allerdings wird dieser auf Anhieb unter Linux nicht erkannt. Ein Aufruf von:

dmesg | tail -n 20

zeigt folgendes:

[   99.803450] usb 1-1: new full-speed USB device number 7 using xhci_hcd
[   99.928828] usb 1-1: New USB device found, idVendor=18ef, idProduct=e037, bcdDevice= 1.00
[   99.928865] usb 1-1: New USB device strings: Mfr=1, Product=2, SerialNumber=3
[   99.928883] usb 1-1: Product: Fibonacci-Clock FC1
[   99.928898] usb 1-1: Manufacturer: ELV
[   99.928911] usb 1-1: SerialNumber: 162b12d76ceeec11bd1331f90f611c40

Allerdings taucht kein Gerät unter /dev/tty* auf. lsusb zeigt ebenfalls, dass ein USB-Gerät entdeckt wurde:

Bus 001 Device 007: ID 18ef:e037 ELV Elektronik AG Fibonacci-Clock FC1

Damit das Gerät nun über das serielle Interface angesprochen werden kann, wird im ersten Schritt der Treiber in den Kernel geladen:

modprobe cp210x

Danach wird temporär ein neues Gerät erstellt:

echo 18ef e037 | sudo tee /sys/bus/usb-serial/drivers/cp210x/new_id

Nun kann sich über Screen (alternativ kann auch Picocom genutzt werden) mit dem Gerät verbunden werden:

screen /dev/ttyUSB0 115200

Zum Test kann dort das Kommando v abgesetzt werden. Kommandos wie das Zeitkommando (T12:01:01) sollten am besten am Stück eingefügt werden, da sie sonst automatisch als t-Kommando erkannt werden, welches die Zeit nur anzeigt.