Standardeditor im Terminal unter Mac OS X ändern

Der Standardeditor im Terminal bei Mac OS X ist vim. Möchte man diesen nicht benutzen, so kann man den Editor ändern, indem man im Nutzerhauptverzeichnis eine „.bash_profile“ Datei anlegt (wenn diese nicht bereits vorhanden ist). In diese Datei trägt man dann folgendes ein:

export EDITOR=nano

Nachdem dem Speichern der Änderung, sowie einem Neustart ist der neue Editor aktiv.

MacPorts deinstallieren

MacPorts kann man installieren und natürlich auch wieder deinstallieren. Zur Deinstallation öffnet man ein Terminal und gibt dort:

sudo port -fp uninstall installed

ein. Damit sind im ersten Schritt sämtliche Ports deinstalliert. Nun müssen nur noch die restlichen Spuren auf der Festplatte getilgt werden. Dies geschieht mittels:

sudo rm -rf \
/opt/local \
/Applications/DarwinPorts \
/Applications/MacPorts \
/Library/LaunchDaemons/org.macports.* \
/Library/Receipts/DarwinPorts*.pkg \
/Library/Receipts/MacPorts*.pkg \
/Library/StartupItems/DarwinPortsStartup \
/Library/Tcl/darwinports1.0 \
/Library/Tcl/macports1.0 \
~/.macports

im Terminal. Danach ist MacPorts deinstalliert.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://guide.macports.org/chunked/installing.macports.uninstalling.html

Ubuntu 12.04 + Time Machine

Die Funktion „Time Machine“ welche unter Mac OS X zu finden ist funktioniert mittels einer USB Festplatte oder einer Time Capsule. Wer aber nun schon einen Linux Server (in diesem Fall ein Ubuntu 12.04) rumzustehen hat, der möchte diesen eventuell für die Sicherung mittels Time Machine benutzen. Dazu gibt man im der Konsole folgendes ein:

sudo apt-get install netatalk avahi-daemon libnss-mdns

Nachdem die entsprechenden Pakete installiert worden sind, konfigurieren wir den Avahi Service mittels „sudo nano /etc/avahi/services/afpd.services“. In die sich öffnende Datei tragen wir folgendes ein:

<?xml version="1.0" standalone='no'?><!--*-nxml-*-->
<!DOCTYPE service-group SYSTEM "avahi-service.dtd">
<service-group>
<name replace-wildcards="yes">%h</name>
<service>
<type>_afpovertcp._tcp</type>
<port>548</port>
</service>
<service>
<type>_device-info._tcp</type>
<port>0</port>
<txt-record>model=TimeCapsule</txt-record>
</service>
</service-group>

Danach legen wir die entsprechende Freigabe an, in dem wir die Datei „/etc/netatalk/AppleVolumes.default“ mittels:

sudo nano /etc/netatalk/AppleVolumes.default

bearbeiten. Der Inhalt dieser Datei sieht dabei so aus:

/home/seeseekey/Backup TimeMachine allow:seeseekey cnidscheme:dbd options:usedots,upriv,tm

Nun muss noch einmal der Server neugestartet werden und schon kann die Freigabe mittels Time Machine benutzt werden. Sollte beim Start des ersten Backups folgende Fehlermeldung:

Fehler 30 beim ersten Backup mittels Time Machine

erhalten so muss man das Terminal öffnen und dort folgendes eingeben:

hdiutil create -size $500g -fs HFS+J -type SPARSEBUNDLE -volname “BACKUP” Amy_133713371337.sparsebundle

Damit erzeugen wir eine Sparsebundle-Datei. Der Parameter Size gibt dabei die maximale Größe an. Der Dateiname entspricht dem Schema „COMPUTERNAME_MACADRESSE.sparsebundle“. Die erzeugte Datei kopieren wir nun in das Wurzelverzeichnis der entsprechenden Freigabe. Danach sollte das Backup dann ohne Probleme funktionieren.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://meetinx.de/tutorial-time-machine-auf-nas-netzwerk-laufwerk/
http://www.kvibes.net/2011/08/mac-os-x-lion-timemachine-und-linux/
http://meetinx.de/tutorial-time-machine-backup-sparsebundle-in-groesse-begrenzen/
http://blog.rotzoll.net/2010/07/linux-als-apple-afp-share-mit-timemachine-support-backups-uber-das-netzwerk/

Der Twitter Radiergummi unter Mac OS X

Vor einiger Zeit hatte ich beschrieben wie man den „twitter-eraser“ unter Ubuntu installiert. Heute gibt es das ganze für Mac OS X. Dazu öffnen wir das Terminal und geben dort folgendes ein:

git clone https://github.com/ilf/twitter-eraser
git clone git://github.com/tweepy/tweepy.git
cd tweepy
sudo python setup.py install
cd ..
sudo rm -r tweepy/

Die weitere Einrichtung ist im Artikel der Installation für Ubuntu ausreichend beschrieben. Nun müssen wir nur noch einen Cronjob eintragen, damit das Skript regelmäßig ausgeführt wird. Dafür geben wir im Terminal:

EDITOR=nano crontab -e

ein und füllen die Datei mit folgendem Inhalt:

*/45 *    * * *   python /Users/seeseekey/radiergummi.py

Danach muss das ganze nur noch gespeichert werden (Strg + O) und anschließend kann „nano“ wieder beendet (Strg + X) werden. Damit ist das Skript eingerichtet.

Dropbox + EncFS + Mac OS X (Lion)

In meiner Dropbox findet sich ein mittels „EncFS“ verschlüsselter Ordner. Dieser soll natürlich auch unter Mac OS X funktionieren. Im Netz gibt es einige Anleitungen um das ganze zum laufen zu bekommen, allerdings war darunter keine die bei mir funktionierte. Um den EncFS Ordner zu entschlüsseln muss man sich folgende Software herunterladen:

Nach dem Download muss man das ganze installieren und dann benötigt man nur noch ein kleines Skript zum mounten des ganzen. In dieser Skript trägt man folgendes ein:

echo ultrageheimespasswort | encfs --stdinpass ~/Dropbox/Private ~/DropboxEncrypted

Damit kann man das ganze mounten, ohne jedes mal das Passwort eingeben zu müssen. In Verbindung mit dem gemounteten Ordner gibt es leider ein Problem, so ignoriert Spotlight sämtliche Inhalte des entsprechenden Orders.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.lisanet.de/?p=128
https://seeseekey.net/archive/6102
http://sohleeatsworld.de/?x=entry:entry120505-190714