iMovie, Final Cut Pro und die AVCHD Probleme

Wie ich in einem früheren Artikel bereits schrieb, hat iMovie Probleme damit reine MTS Dateien zu öffnen. Das gleiche trifft auch auf Final Cut Pro zu, was ich persönlich als Armutszeugnis empfinde. Schließlich geht es besser wie z.B. das freie Kdenlive zeigt.

Wer es dennoch nicht lassen kann bzw. darauf angewiesen ist der sollte sich das Tool „AVCCAM Restorer“ von Panasonic anschauen welches auf der Panasonic Seite bezogen werden kann. Dort gibt es jeweils eine Version für Windows, sowie eine Version für Mac OS X. Das Tool stellt dabei die Kameraverzeichnisse wieder her, so das auch die entsprechenden Apple Produkte die MTS Dateien anschließend wieder importieren können.

UFO:AI

In den letzten Tagen kam ich endlich mal wieder dazu UFO:AI nach langer Abstinenz auszuprobieren. Die früheren Versionen gefielen mir nicht wirklich, da sie keine Kampagne boten, sondern nur den Bodeneinsatz. Bei UFO:AI handelt es sich um ein Remake der X-Com Reihe, in welcher es darum geht, die Erde vor einer außerirdischen Bedrohung zu retten.

Im Gegensatz zum ebenfalls freien X-Force: Fight For Destiny läuft UFO:AI dabei nicht nur unter Windows, sondern unterstützt auch Linux und Mac OS X. Die aktuelle Version bietet dabei eine fast vollständige (und sinnvoll übersetzte) deutsche Lokalisation.

Im Gegensatz zu anderen X-Com Spielen bzw. deren Remakes fühlt sich UFO:AI ungleich schwerer an, was darin mündete das die Kampange bei mir immer vorschnell zu Ende ging.

Wer bei solchen Problemen Abhilfe schaffen möchte, der kann im Spiel die Konsole aufmachen (mittels ^) und dort:

save_compressed 0

eingeben. Damit werden die Spielstände unkomprimiert gespeichert, so das man die Savegames welche als XML Datei vorliegen, problemlos bearbeiten kann. Die offizielle Seite des Spieles ist unter http://ufoai.org/ zu finden. Das Spiel und seine Inhalte stehen dabei unter der GPL.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/X-Com
http://de.wikipedia.org/wiki/UFO:_Alien_Invasion

Screenshots unter Mac OS X

Als PC-Nutzer sucht man auf einem Mac in ersten Moment die „Druck“-Taste um einen Screenshot zu erstellen. Natürlich ist es nicht so einfach bzw. anders. Unter OS X gibt es gleich mehrere Möglichkeiten einen Screenshot zu erstellen, wobei hier die wichtigsten vorgestellt werden sollen:

  • Command + Shift + 3 – der ganze Bildschirm wird „fotografiert“ und das Ergebnis als Datei auf den Desktop gepackt
  • Command + Control (Alt) + Shift + 3 – der ganze Bildschirm wird „fotografiert“ und das Ergebnis in die Zwischenablage gepackt
  • Command + Shift + 4, dann Leertaste, dann auf ein Fenster klicken – das entsprechende Fenster wird „fotografiert“ und das Ergebniss auf den Desktop gepackt
  • Command + Control (Alt) +Shift + 4, dann Leertaste, dann auf ein Fenster klicken – das entsprechende Fenster wird „fotografiert“ und das Ergebnis in die Zwischenablage gepackt

Wenn man bei „Command + Shift + 4“ nicht auf die Leertaste drückt kann man mit der Maus einen Bereich auswählen, welcher dann „fotografiert“ und gespeichert wird. Das gleiche gilt natürlich auch für die entsprechende Variante welche das Ergebnis in die Zwischenablage packt.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://guides.macrumors.com/Taking_Screenshots_in_Mac_OS_X

Remote Desktop unter Mac OS X

Auf der Suche nach einem Remote Desktop (RDP) Client für Mac OS X schaute ich erst einmal in den App Store und fand dort viele teure Applikationen genau für diesen Fall. In vielen Fällen leider zu teuer um es einfach mal für einen Test zu kaufen. Nach einer weiteren Suche fiel mir auf, das auch Microsoft einen Remote Desktop Applikation für Mac OS X anbietet. Herunterladen kann man sich diese unter http://www.microsoft.com/de-de/download/details.aspx?id=18140. Er funktioniert leider nicht so gut wie der bei Windows migelieferte Client, verrichtet aber sonst seinen Dienst und ist durchaus brauchbar.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Remote_Desktop_Protocol

iMovie und MTS/AVCHD

iMovie hat einige seltsame Eigenarten bzw. Unzulänglichkeiten. Eine dieser Unzulänglichkeiten ist der Import von MTS (AVCHD) Dateien. Er funktioniert nicht. Zumindestens dann nicht wenn man nur die MTS Dateien angibt. Sobald man allerdings die komplette Struktur, wie sie von der Kamera angelegt wird (mit allen Ordnern, et cetera) importiert funktioniert das ganze.

Um „alleinstehende“ MTS Dateien zu importieren, bleibt einem bei iMovie nur der Weg über eine Transkodierung in ein anderes Format, was iMovie ziemlich nutzlos macht ;)