Celestia

Wer sich gerne ab und an die Sterne anschaut und der Astronomie nicht abgeneigt ist, sollte sich die freie Software Celestia anschauen. Bei dieser Software handelt um eine 3D-Simulation des bekannten Universums. Im Gegensatz zu vielen anderen Astronomieprogrammen kann man sich bei Celestia frei im Raum bewegen. Über hunderttausend Sterne sind in der Datenbank von Celestia zu finden.

Celestia unter Windows.

Celestia unter Windows.

Celestia kann auf der offiziellen Seite für Linux, Mac OS X und Windows bezogen werden. Lizenziert ist Celestia unter der GPL. Der Quelltext ist auf SourceForge zu finden.

Nicht genügend Serverspeicher verfügbar

Wer beim Kopieren oder dem Öffnen einer Datei unter Windows mit der Meldung:

Nicht genügend Serverspeicher verfügbar

begrüßt wird, sollte den Registry-Editor öffnen. Dort wird der Pfad:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters

geöffnet. In diesem Pfad muss der Schlüssel IRPStackSize als DWORD angelegt werden. Dieser sollte anschließend auf den Wert 50 (Dezimal) gesetzt werden. Damit wird der Wert für den Zwischenspeicher auf den höchsten erlaubten Wert gesetzt – höher sollte man ihn nicht setzen, da Windows sonst den Minimalwert annimmt. Nach einem Neustart ist die neue Einstellung gesetzt und die Fehlermeldung sollte der Vergangenheit angehören.

Windows Aktivierung vom Mobiltelefon aus nutzen

Wenn man seine Windows-Installation über das Telefon aktivieren möchte bzw. aktivieren muss werden einem zwei Telefonnummern für Deutschland angeboten. Eine Nummer ist kostenlos die andere ist es nicht:

0800/2848283 (kostenlos)
069/22225494 (kostenpflichtig)

Wenn man nun versucht die kostenlose Nummer von einem Mobiltelefon aus anzurufen, wird man abgewiesen. Das gleiche passiert bei der Wahl der kostenpflichtigen Nummer. Ohne einen Festnetzanschluss kann man seine Windows-Kopie somit nicht aktivieren. Das hat Microsoft natürlich sehr gut durchdacht… Allerdings gibt es einen Workarround wie man die Aktivierung doch nutzen kann. Dazu muss das Senden der Rufnummer auf dem Gerät deaktiviert werden. Anschließend kann die Aktivierung normal durchgeführt werden.

Freie Minecraft-Alternative

Microsoft kauft Mojang und damit Minecraft. Wenn man sich andere Akquisitionen von Microsoft im Spielebereich anschaut, bekommt man bei dieser Vorstellung ein mulmiges Gefühl. Entweder Sie fahren das Spiel gegen die Wand, oder es läuft demnächst nur noch auf Microsoft-Betriebssystemen. Natürlich kann auch alles funktionierten und unsere Befürchtungen erweisen sich als gegenstandslos. Allerdings zeigt der Aufkauf von Mojang eine Abhängigkeit auf. So haben viele Menschen riesige Bauwerke geschaffen, welche unter Umständen bald nicht mehr verfügbar sind. Minecraft ist nicht nur ein Spiel, es ist ein Kreativbetriebssystem. In einem solchem Fall spielt freie Software ihre Vorteile aus. Bei einer solchen Software, kann man das ganze einfach forken und in seinem Sinne weiterentwickeln. Bei proprietärer Software wird dies schwierig.

Eine von vielen Minecraft-Welten

Eine von vielen Minecraft-Welten

Mit Minetest gibt es einen durch Minecraft inspirierten Clone, welcher für Mac OS X, Linux und Windows verfügbar ist. Das Spiel ist im Gegensatz zur aktuellen Minecraft-Version etwas rudimentär, was Dinge wie verfügbare Blöcke und ähnliches angeht. Allerdings relativiert sich das ganze wenn man sich die API-Schnittstelle anschaut. Mit Hilfe der API, kann man alle möglichen Erweiterungen wie Loren, TNT, Mobs oder Pyramiden ins Spiel holen. Die maximale Weltgröße ist auf −30912 zu 30927 in allen Dimensionen (auch Z) beschränkt. Etwas seltsam erscheint mir allerdings die Speicherung der Map in einer SQLite-Datenbank – dort muss sich zeigen ob dies bei großen Welten wirklich performant ist. Auch für Server-Backups ist dieses Verfahren nicht wirklich gut geeignet. Minetest ist in C++ entwickelt, was sich positiv auf die allgemeine Performance auswirkt, so das es auch auf schwächeren Rechnern genutzt werden kann – so gibt es schon Versuche das ganze auch auf dem Raspberry Pi zum laufen zu bringen.

Minetest in Aktion

Minetest in Aktion

Die Entwicklung von Minetest sieht dabei vielversprechend aus, so das man in Zukunft viele Verbesserungen und neue Features erwarten darf. Neben dem Client ist auch ein Server für den Mehrspieler-Betrieb verfügbar. Der unter der LGPL lizenzierte Quellcode kann über GitHub bezogen werden. Die offizielle Seite von Minetest ist unter minetest.net zu finden.

Manuelle Deinstallation unter Windows

Manchmal kommt es vor, das man Applikationen nicht über die Systemsteuerung deinstallieren kann. Im entsprechenden Fenster Programme und Funktionen fehlt für die Anwendung im Kontextmenü die Option Deinstallieren. Mit Hilfe des Registry Editors, kann man diese Applikationen trotzdem deinstallieren. Dazu öffnet man den Pfad:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall

Von diesem Pfad ausgehend sucht man mit Hilfe der Suchfunktion die entsprechende Applikation. Für jede Applikation gibt es einen Eintrag in welchem sich auch der Schlüssel UninstallString befindet. Diese enthält einen Wert:

MsiExec.exe /X{90140000-002A-0409-1000-0000000FF1CE}

Diese Zeile muss kopiert werden und in der Kommandozeile ausgeführt werden. Damit wird dann der Deinstallationvorgang für die entsprechende Applikation gestartet.