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Die Wikipedia – unendliche Weiten. Mit ihren Abermillionen Artikeln, kann man sich leicht in ihnen verlieren. Mit Wikiverse gibt es eine Visualisierung der englischen Wikipedia, welche das Wissen in Form von Clustern anordnet.

Das Wikiverse

Jeder Artikel wird bei Wikiverse von einem Stern dargestellt und und diese mit anderen ähnlichen Artikeln zu Galaxien geordnet. Auf Grund der Visualisierung werden maximal 250.000 Artikel in das Wikiverse geladen. Entwickelt wurde Wikiverse von Owen Cornec – beruflich befasst er sich mit Datenvisualisiserung – in seiner Freizeit. Wer das Wikiverse besuchen möchte wird unter wikiverse.io fündig.

Die Wikipedia ist praktisch. Blöderweise funktioniert sie nur wenn man über einen Netzzugang verfügt. Benötigt man die Wikipedia auch offline so kann man dafür entsprechende Apps nutzen. Eine dieser Apps ist Kiwix.

Kiwix unter iOS

Kiwix unter iOS

Mit Kiwix kann die Wikipedia heruntergeladen werden und offline genutzt werden. Daneben gibt es auch andere Inhalte wie Wikiqoute oder Wikibooks. Es ist dabei problemlos möglich mehrere Sprachversionen zu installieren und zu nutzen.

Preis: Kostenlos

Auf der offiziellen Webseite sind auch Versionen für andere Betriebssysteme zu finden. Kiwix ist unter der GPL lizenziert und damit freie Software.

Dank dem europäischen Gerichtshof haben wir seit einiger Zeit das Recht auf Vergessen bei Google und Co. – was bedeutet das Suchmaschinen bestimmte Ergebnisse nicht mehr anzeigen dürfen, wenn jemand dieses beanstandet. Dies betrifft auch Seiten wie die Wikipedia.

Die Liste der vergessenen Seiten

Die Liste der vergessenen Seiten

Glücklicherweise informiert Google die entsprechende Seite über solche Löschungen aus dem Index, so das viele Nachrichtenportale und auch die Wikipedia Listen mit gelöschten Seiten führt. Für die Wikipedia kann man diese Liste dabei direkt bei Wikimedia einsehen.

Wer jetzt zur Mittagszeit damit beginnen möchte, die Wikipedia von A-Z (wobei von 0 – Þ korrekter wäre) zu lesen, dem kann geholfen werden. Im Wikipedia-Namensraum gibt es dafür eine Seite mit dem Titel Alle Seiten.

Die Übersichtsseite für alle Seiten in der Wikipedia

Die Übersichtsseite für alle Seiten in der Wikipedia

Dort findet sich ein Index mit den jeweiligen Anfangsbuchstaben bzw. Silben. Nach einem Klick auf diesen befindet man sich in der Liste der Artikel mit dem gewählten Anfang und kann mit dem Lesen der Wikipedia beginnen.

Ab und an kommt man in die Situation etwas nachschlagen zu wollen, aber der Netzzugang streikt aus irgendwelchen Gründen. Für solche Fälle gibt es eine große Auswahl an Lösungen um die Wikipedia offline genießen zu können. Eine Lösung welche aus der Auswahl positiv heraussticht ist dabei Kiwix.

Kiwix mit der deutschen Wikipedia unter Mac OS X

Kiwix mit der deutschen Wikipedia unter Mac OS X

Bei Kiwix handelt es sich um eine Applikation welche für Mac OS X, Linux, Windows und Android verfügbar ist. Mit Hilfe von Kiwix ist es möglich sich Webseiten offline anzuzeigen. Nach der Installation der App kann man innerhalb der App die verschiedensten Seiten wie die Wikipedia oder die Ubuntuusers-Wiki herunterladen. Wenn der Download komplett ist kann das ganze dann ohne ein verfügbares Netzwerk genutzt werden. Kiwix ist freie Software und unter der GPL lizenziert. Bezogen werden kann Kiwix unter kiwix.org.

Wissen in strukturierter Form hat im Gegensatz zu unstrukturiertem Wissen, einige entscheidende Vorteile. Der wichtigste ist wahrscheinlich die automatisierte Anwendung und Auswertung durch Computersysteme. Natürlich muss hierzu erst einmal das entsprechende Wissen in eine strukturierte Form gebracht werden. Genau dies wird beim DBPedia Projekt gemacht. Im Falle dieses von der Universität Leipzig betriebenen Projektes werden dabei die strukturierten Daten der Wikipedia ausgewertet und der Allgemeinheit unter der GPL bzw. der CC-BY-SA Lizenz zur Verfügung gestellt. Zu finden ist das Projekt dabei unter http://de.dbpedia.org/.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/DBpedia

Gestern las ich einen seht interessanten Artikel über einen neuen Wikipedia Autoren (zu finden unter http://www.schweizer-degen.com/2011/11/meine-gezahlten-tage-als-wikipedia-autor/). Mein Fazit des Artikels: „Die Artikel werden schneller gelöscht als man sie schreiben kann“.

Leider deckt sich das auch mit meiner Erfahrung. Schrieb man früher einen Artikel in der Wikipedia, welcher nicht ganz perfekt war, so gab es freundliche Autoren welche sich an die Korrektur machten und ihre Verbesserungen einbrachten.

Heute sieht es meist so aus, das man einen Artikel schreibt und wenige Minuten bis Stunden später mit einem Löschantrag zu kämpfen hat. Die Motivation eines Autors ist dann natürlich dahin. Warum für ein Medium schreiben in welchem meine Arbeit für die Katz ist?

Vielleicht sollte sich die deutsche Wikipedia ein wenig mehr an der englischen orientieren. Dort hat man das Gefühl das die eigenen Artikel ernst genommen werden, selbst bei einem Löschantrag dort, bekommt man genug Zeit die Mängel zu beheben, und wird nicht mit Phrasen (z.B. nicht relevant) abgespeist.

Bei der deutschen Wikipedia hat man meist das Gefühl, das sobald der Administrator oder der Antragsteller des Löschantrages das Thema nicht kennt, es sofort für irrelevant hält und der Artikel somit nichts wert ist. Wenn das in Zukunft so weitergeht, werden es wohl immer weniger Gelegenheitsautoren in der Wikipedia. Schade eigentlich…

Heute wollte ich die Mokopedia auf meinem Freerunner einrichten. Die Mokopedia ist eine zum Offline Anschauen optimierte Fassung der Wikipedia. Zu finden ist sie unter http://mokopedia.mister-muffin.de/.

Bevor wir anfangen binden wir noch ein zusätzliches Repository ein. Dazu wird die Datei http://rabenfrost.net/celtune/celtune-rabenfrost.conf in den Ordner /etc/opkg/ gepackt und anschließend opkg update ausgeführt. Danach werden mit opkg install python-opendir python-netserver kernel-module-loop die benötigten Module installiert.

Dann benötigen wir noch einige Kernelmodule. Dabei ist zu beachten das die hier angebotenen Kernelmodule nur mit der Version 2.6.24 des Kernels zusammenarbeiten. Überprüfen kann man dies in dem man auf der Konsole uname -a eingibt.

Wenn die Kernelversion stimmt kann man sich die benötigten Module auf sein Freerunner laden. Dazu gibt man in der Konsole folgendes ein:

wget http://www.seeseekey.net/archive/uploads/files/openmoko/unlzma.ko
wget http://www.seeseekey.net/archive/uploads/files/openmoko/sqlzma.ko/
wget http://www.seeseekey.net/archive/uploads/files/openmoko/squashfs.ko/

Die Dateien müssen dann an folgende Orte:
unlzma.ko -> /lib/modules/2.6.24/kernel/extra/lzma/unlzma.ko
sqlzma.ko -> /lib/modules/2.6.24/kernel/extra/lzma/sqlzma.ko
squashfs.ko -> /lib/modules/2.6.24/kernel/fs/squashfs/squashfs.ko

Um die Modulabhängigkeiten zu aktualisieren geben wir dann noch depmod -a ein. In die Datei /etc/fstab/ tragen wir dann noch folgendes ein:

# mokopedia
/media/card/mokopedia/de/mokopedia.lzma /media/mokopedia/de squashfs default,loop 0 0

Nun liegt nach einem Neustart in dem Verzeichnis /media/mokopedia/de die Mokopedia. So ist das ganze natürlich noch nicht sonderlicht schön. Wir benötigen noch einen Server der uns das ganze für den Webbrowser ein wenig hübscher macht.

Dazu benötigen wir einen kleinen Webserver den gibt es hier. Das ganze entpacken und auf den Freerunner. Nun starten wir die server.py indem wir python server.py eingeben.

Danach können wir den Browser starten und http://localhost:8080/ eingeben und schon sind wir in der Wikipedia. Zur Zeit ist das ganze leider noch etwas unübersichtlich wenn man die Wikipedia auf dem Palm gewöhnt ist, aber das wird schon 🙂