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Möchte man das Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 nutzen, so ist dies in den meisten Fällen problemlos möglich. Anders sieht das aus wenn man seine Windows 7 Installation in einer virtuellen Maschine mit der aktuellen Version des Parallels Desktop betreibt.

Das Upgrade wird verweigert

Das Upgrade wird verweigert

Möchte man das Upgrade trotzdem durchführen, muss das Media Creation Tool in der entsprechenden Version (x86, x64) heruntergeladen werden. Mit Hilfe des Tool kann das Upgrade zu Windows 10 in der virtuellen Maschine problemlos durchgeführt werden.

Unter Windows werden Dateien im Explorer seit Windows XP natürlich sortiert. Das bedeutet das folgende Dateinamenliste:

1.txt
10.txt
2.txt
20.txt
3.txt

seitdem wie folgt aussieht:

1.txt
2.txt
3.txt
10.txt
20.txt

Möchte man dieses Verhalten abschalten muss der Registry Editor geöffnet werden und dort der Pfad:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer

aufgesucht werden. Dort muss der DWORD-Schlüssel NoStrCmpLogical angelegt und mit dem Wert 1 versehen. Anschließend ist die natürliche Sortierung im Explorer abgeschaltet.

Wollte man unter älteren Windows-Version die Systempartion vergrößern bzw. verkleinern so hatte man ohne 3rd-Party Werkzeuge schlechte Chancen. In einem solchen Fall war die Linux-Live CD immer der Retter in der Not.

Die Computerverwaltung unter Windows 7

Die Computerverwaltung unter Windows 7

Unter Windows 7 gibt es für diese Operation mittlerweile eine Alternative. Dazu ruft man die Datenträgerverwaltung aus der Systemsteuerung heraus auf und sucht die zu änderne Partion. Mit einem rechten Mausklick über der Partion öffnet sich das Kontextmenü mit den Punkten “Volume erweitern” und “Volume verkleinern”. Wählt man einen dieser Menüpunkte aus, öffnet sich ein Dialog in welchem man die konkrete Größe angeben kann. Anschließend wird die Größe dynamisch geändert.

In vielen PCs sind Onboardsoundkarten mit einem Realtek Chipsatz verbaut. Normalerweise besitzen diese einen Line In, einen Mikrofoneingang und einen Anschluss für die Audioausgabe. Möchte man nun einen der Eingänge anders belegen, so wird das unter Windows 7 meist problematisch.

Der Realtek HD Audio-Manager

Der Realtek HD Audio-Manager

Das liegt allerdings nicht daran, das es nicht gehen würde, aber meist fehlt der “Realtek HD Audio-Manager” welcher dafür sorgt das man die Anschlüsse konfigurieren kann. Wenn man diesen herunterlädt (in den Treibern enthalten) und anschließend etwas an die Eingänge steckt, so wird man gefragt wie der Anschluss (Eingang, Ausgang) konfiguriert werden soll.

Falls man bei einer grafischen Anwendung unter Windows die folgende Meldung bekommen sollte:

Your Hardware configuration does not meet minimum specifications
needed to run the application. The application must close.

Please visit http://www.nvidia.com/page/support.html for help.
Error code: 7

welche sich in Dialogform so äußert:

sollte sich den neusten Nvidia Treibers für seine Grafikkarte installieren, da dieser Abhilfe schafft. Danach sollte das Problem erledigt sein.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.nvidia.de

Eine gewöhnliche .NET Anwendung benötigt keine Administratorrechte und bekommt diese meist auch nicht. Doch was wenn man doch mal solche Rechte benötigt um z.B. die Zuordnungen zu einem Dateiformat in der Registry vornehmen zu können? Unter XP ist dies kein Problem da der Nutzer dort meist mit Administratorrechten unterwegs ist. Unter Windows Vista und höher muss man diese Rechte allerdings anfordern.

Leider ist es nicht möglich, sich diese Rechte nur für eine bestimmte Funktion anzufordern. Entweder man holt sie sich die Rechte (per Manifest Datei) für die ganze Anwendung oder gar nicht. Bei der Anforderung der Rechte für die ganze Anwendung wird man von Windows jedesmal gefragt ob man die entsprechende Anwendung mit Administratorrechten starten möchte, was natürlich unschön ist.

Eine weitere Möglichkeit ist es für die Fälle welche administrative Rechte benötigen eine extra Anwendung zu schreiben, welche dann z.B. die Dateierweiterungen registriert. Der Vorteil dieser Variante ist es, das man nur nach den entsprechenden Rechten gefragt wird, wenn es nötig ist. Diese Variante kann man nun auch ausbauen, indem man keine Fremdanwendung aufruft, sondern sich selber mit ein paar Kommandozeilenparametern:

ProcessStartInfo processInfo=new ProcessStartInfo();
processInfo.Verb="runas";
processInfo.FileName=FileSystem.ApplicationPathWithFilename;
processInfo.Arguments="-reg:.bat;.xml";
Process.Start(processInfo);

In der Program.cs wertet man diese Argumente dann in der

static void Main(string[] args)

aus und führt die entsprechende Aktion aus. Danach beendet man die Anwendung gleich wieder. Somit kann man die Teile welche solche Rechte benötigen in der eigenen Anwendung “auslagern”.

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.vbarchiv.net/workshop/workshop_115.html
http://victorhurdugaci.com/using-uac-with-c-part-1/
http://victorhurdugaci.com/using-uac-with-c-part-2/
http://victorhurdugaci.com/using-uac-with-c-part-3/

Da installiert man sich nichts ahnend auf einem Windows 7 Rechner GIMP und plötzlich ist GIMP nur auf Englisch verfügbar. Eigentlich sollte GIMP die Sprache automatisch anhand der Systemsprache einstellen. Da das hier nicht funktioniert ist etwas Handarbeit nötig. Im ersten Schritt wird die Windows Systemsteuerung aufgerufen und über die Suche nach Umgebungsvariablen gesucht. Dort wählt man den Punkt Umgebungsvariablen für dieses Konto bearbeiten aus und legt dort eine neue Benutzervariable an. Diese trägt den Namen LANG und bekommt den Wert de. Startet man nun GIMP ist es auch unter WIndows 7 in deutscher Sprache verfügbar.

Mit bestimmten Windowsversionen gibt es das Problem das man sie nicht in eine Domäne integrieren kann. Dies ist z.B. bei Windows 7 Home Premium der Fall. Doch was macht man wenn man auf die Freigaben der Domäne zugreifen möchte? Der einfachste Weg ist es sich einen lokalen Benutzer anzulegen welcher genauso heißt wie ein entsprechender Domänennutzer (inklusive des gleichen Passwortes). Nun kann man problemlos auf Freigaben in der Domäne zugreifen, natürlich nur unter der Voraussetzung das der entsprechende Domänennutzer Rechte für die jeweilige Freigabe besitzt.