Passwort eines MariaDB-Nutzers zurücksetzen

Um sich mit einer MariaDB-Datenbank zu verbinden wird ein Nutzer und ein Passwort benötigt. Wenn das Passwort verloren gegangen ist, ist dies allerdings kein Beinbruch, solange es sich um die eigene Installation handelt. In diesem Fall kann das Passwort einfach auf der Konsole zurückgesetzt werden. Dazu muss sich per SSH auf dem entsprechenden Server eingeloggt werden und dort das mysql-Tool mit dem Nutzer root gestartet werden:

mysql -u root

Nachdem dies geschehen ist, wird in der Kommandozeile auf die Tabelle mysql geschwenkt:

use mysql;

In dieser Tabelle finden sich die Verwaltungsdaten des Datenbanksystems. Über diese Tabelle ist es nun möglich den Nutzer mit einem neuen Passwort zu versehen:

update user set password=PASSWORD("geheim123") where User='username';
flush privileges;

Damit ist das Passwort für den entsprechenden Nutzer zurückgesetzt und das mysql-Tool kann mittels:

exit

verlassen werden. Anschließend kann der Nutzer mit dem neuen Passwort genutzt werden.

.rnd-Dateien unter Linux

Bei Durchsicht eines meiner Linux-Systeme fiel mir in einem der Verzeichnisse eine Datei mit dem Namen .rnd auf. Vor ein paar Tagen war diese Datei dort noch nicht zu finden. Erst nach einem aktuellen Update von OpenSSL, ist die Datei aufgetaucht.

Zusätzliche Entropie wird in den .rnd-Dateien hinterlegt

Nun sollte der geneigte Nutzer natürlich vorsichtig sein, wenn ohne weitere Erklärungen seltsame Dateien in Ordnern auftauchen. Und so stellt sich die Frage was es mit der .rnd-Datei auf sich hat. Hintergrund für diese Datei ist die Erzeugung von zufälligen Zahlen unter Linux. Diese nutzt unterschiedliche Quellen für die Erzeugung von sicheren Zufallszahlen. In den .rnd-Dateien befindet sich zusätzliche Entropie, welche für diese Generierung dieser Zahlen genutzt werden kann.

Die Dateien selber können bedenkenlos gelöscht werden, da sie nicht die einzige Quelle für zufällige Zahlen unter Linux sind. Normalerweise befinden sich diese Dateien im jeweiligen Nutzerorder, sie können aber auch an anderen Orten wie z.B. dem Ordner /var/www/ auftauchen.

Browserify unter Windows benutzen

Browserify ist ein unter der MIT-Lizenz stehendes Projekt, mit welchem Bundles aus modularen JavaScript-Projekten erstellt werden können. Auf der Projektseite wird die Nutzung von Browserify erklärt. Im ersten Schritt muss Browserify über den Paketmanager npm global installiert werden:

npm install -g browserify

Anschließend kann das Kommando genutzt werden:

browserify main.js -o bundle.js

Das Problem daran ist, dass das Kommando browserify nicht bekannt ist.

browserify.org

Stattdessen erhält der Nutzer folgende Fehlermeldung:

Der Befehl „browserify“ ist entweder falsch geschrieben oder konnte nicht gefunden werden.

Damit Browserify genutzt werden kann, muss es direkt über das installierte Modul mittels Node.js aufgerufen werden:

node C:\Users\username\AppData\Roaming\npm\node_modules\browserify\bin\cmd.js src\index.js -o bundle.js

Alternativ kann Browserify direkt im Projekt installiert werden:

npm install
npm install browserify

Anschließend kann es von dort genutzt werden:

node node_modules\browserify\bin\cmd.js src\index.js -o bundle.js

Framework 7

Bei der Suche nach brauchbaren und kleineren Frameworks für die Entwicklung von Web-Anwendungen bin ich unter anderem über OpenUI gestolpert. Allerdings war das Framework für meine Zwecke etwas zu groß, weshalb ich mich schlussendlich für Framework 7 entschieden habe. Mithilfe des Frameworks ist es möglich Web-Anwendungen zu schreiben, welche unter iOS, Android und auf dem Desktop laufen. Neben der Ausführung im Browser ist es daneben möglich Apps für die mobilen Systeme zu bauen. Framework 7 liefert Themes für iOS und Android mit, so das sich die Elemente an das Betriebssystem anpassen.

Eine Beispiel-App, welche mit Framework 7 erstellt wurde

Die offizielle Seite des Projektes ist unter framework7.io zu finden. Der Quelltext des Framework 7 ist auf GitHub zu finden. Der Quelltext des Frameworks ist unter der MIT-Lizenz lizenziert und damit freie Software.

OpenUI

Frameworks zum Bau von Web-Apps gibt es eine Menge. Neben den bekannteren wie z.B. React und Vue existieren auch einige unbekanntere Frameworks. Eines dieser Frameworks ist OpenUI. OpenUI ist die freie Variante von SAPUI, einer von SAP entwickelten Bibliothek für Web-Apps. OpenUI bietet eine große Anzahl an Komponenten, welche zum Bau von Applikationen genutzt werden können.

Ein Beispiel-App welche mittels OpenUI realisiert wurde

Neben der Unterstützung für MVC, bietet OpenUI eine Reihe von Funktionalitäten wie Lokalisation, Theming, Data Bindings, so das selten andere 3rd-Party Bibliotheken benutzt werden müssen. Integriert in OpenUI ist daneben eine jQuery-Version, so das DOM-Manipulationen mit dieser vorgenommen werden können. Problematisch an OpenUI ist, das es neben der ausgezeichneten Dokumentation, relativ wenige Tutorials und Hilfestellungen im Netz zu finden sind. Die offizielle Seite des Projektes kann unter openui5.org besucht werden. Der Quelltext von OpenUI ist auf GitHub zu finden. Er ist unter der Apache License in Version 2 lizenziert und damit freie Software.