Gesichter und andere Details verpixeln

Ab und an tritt der Fall ein, das ein Bild veröffentlicht werden soll, aber die Menschen auf diesem Bild nicht zu erkennen sein sollen. Nun ist es ein leichtes die Bildbearbeitung der Wahl herauszuholen und die Gesichter auf dem betreffenden Bild zu verpixeln.

facepixelizer.com

Für den gelegentlichen Gebrauch lässt sie diese Aufgabe allerdings noch einfacher und unkomplizierter erledigen. Der Webdienst Facepixelizer, welcher unter facepixelizer.com zu finden ist, ermöglicht es Gesichter auf Bilder schnell und einfach zu verpixeln. Neben Gesichtern, welche automatisch erkannt werden, können auch andere Details wie z.B. Nummernschilder verpixelt werden.

NVDA

Screenreader, also Programme, welche den Bildschirminhalt vorlesen, existieren einige am Markt. Benötigt werden solche Programme unter anderem von blinden Menschen. Neben den proprietären Lösungen existiert auch eine Open-Source-Lösung mit dem Namen NVDA. NVDA ist für Windows verfügbar und kann als portable App betrieben werden. Ist dies der Fall, hinterlässt die Software nach ihrer Nutzung keinerlei Spuren auf dem Rechner.

Die Einstellungen von NVDA

Bezogen werden kann NVDA unter nvaccess.org. Lizenziert ist NVDA unter der GPL und damit freie Software. Der Quelltext ist auf GitHub zu finden.

Creative Commons – Bausatzsystem für Lizenzen

Wenn jemand ein Werk schafft, so hat derjenige auf dieses Werk ein Urheberrecht. Ein solches Werk könnte z.B. ein Foto oder ein Musikstück sein. Wenn dieses Foto nun anderen Menschen zur Verfügung gestellt werden soll, wird es kniffelig. In Deutschland wäre es nicht einmal möglich auf das eigene Urheberrecht zu verzichten. Stattdessen können Nutzungsrechte an dem Werk eingeräumt werden. Es muss also ein Lizenzvertrag zwischen dem Urheber und den Nutzern geschlossen werden.

Möchte der Urheber nun noch bestimmte Einschränkungen wird es noch kniffliger. Schließlich ist es nicht unbedingt einfach, etwas juristisch sicher (und einfach) zu definieren. Bei der Lösung dieses Problems kommt Creative Commons ins Spiel.

Creative Commons

Bei den Creative Commons-Lizenzen handelt es sich um eine Art Bausatzsystem für Lizenzen. Dieser Bausatz setzt sich aus den Komponenten BY, SA, NC und ND zusammen. BY beschreibt die Notwendigkeit der Namensnennung bei Nutzung des Werkes. Im Gegensatz zu den anderen Komponenten ist die Namensnennung immer verpflichtend. Die Komponente SA beschreibt die Weitergabe unter gleichen Bedingungen. Das bedeutet, wenn ein Werk unter der Creative Commons-Lizenz CC-BY-SA genutzt wird, so muss das daraus entstehende Werk unter der gleichen Lizenz veröffentlicht werden.

Die NC-Komponente definiert, dass das Werk nicht kommerziell genutzt werden darf. Zum Beispiel darf ein Musikstück, welches unter der Lizenz CC-BY-NC lizenziert ist, privat gehört werden, aber es darf nicht genutzt werden, um es in einem Werbespot einzubinden. Die letzte Komponente ist ND, welche definiert, dass es keine Derivate von dem betreffenden Werk geben darf. Als Nutzer kann ich somit das beispielhafte Musikstück hören, darf aber keinen Remix im Rahmen dieser Lizenz erstellen.

Die Bausteine können kombiniert werden. So könnte ein Werk unter der Lizenz CC-BY-ND oder unter der Lizenz CC-BY-NC-SA veröffentlicht werden. Bestimmte Kombinationen scheiden allerdings aus; so wäre die Kombination CC-BY-ND-SA nicht zielführend, da eine Weiterverbreitung abgeleiteter Werke unter der gleichen Lizenz der Bedingung, das keinerlei Derivate von dem Werk erstellt werden dürfen widerspricht.

Mit dem License Chooser geht die Wahl der passenden Bausteine im Browser leicht von der Hand. Bei der Nutzung sollten die Lizenzbedingungen entsprechend beachtet werden. Fehler werden meist bei der Namensnennung gemacht. Creative Commons definiert diese Pflicht in dem Commons (die gekürzte und für normale Menschen verständliche Form der Lizenz) so:

Namensnennung — Sie müssen angemessene Urheber- und Rechteangaben machen, einen Link zur Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Diese Angaben dürfen in jeder angemessenen Art und Weise gemacht werden, allerdings nicht so, dass der Eindruck entsteht, der Lizenzgeber unterstütze gerade Sie oder Ihre Nutzung besonders.

Je nach genutzter Version der Lizenzen ist dies mehr oder weniger kompliziert, wie der Artikel bei iRights näher beleuchtet.

Neben diesen Lizenzen existieren einige weitere Lizenzen aus dem Creative Commons-Universum wie die CC0, welche es ermöglicht die Nutzungsrechte so freizugeben, dass das Werk praktisch Public Domain ist und somit der Gemeinschaft uneingeschränkt zur Verfügung steht. Wichtig ist es bei der Nutzung darauf zu achten, das sich Creative Commons nicht für jedes Werk eignet, so wird von der Lizenzierung von Software unter Creative Commons-Lizenzen expliziert abgeraten. Hier existieren bessere Lizenzen wie die GPL, die Apache- oder die MIT-Lizenz.

Zugriff auf MAMP-Logs

MAMP (Mac, Apache, MySQL und PHP) ist ein Paket zum lokalen Betrieb eines Webservers für Test- und Entwicklungszwecke. Neben der ursprünglichen Version für macOS, existiert mittlerweile auch eine Version für Windows. Bei der Entwicklung von Software z.B. einer PHP-Anwendung ist es hilfreich die Logs der einzelnen Bestandteile von MAMP nutzen zu können. Unter macOS befinden sich die Logs in dem Ordner:

/Applications/MAMP/logs/

In diesem Ordner sind eine Reihe von Dateien zu finden. Die einzelnen Logdateien tragen folgende Dateinamen:

/Applications/MAMP/logs/apache_error.log 
/Applications/MAMP/logs/mysql_error_log.err
/Applications/MAMP/logs/nginx_access.log 
/Applications/MAMP/logs/nginx_error.log 
/Applications/MAMP/logs/php_error.log

Die Nginx-Log-Dateien tauchen nur auf, wenn Nginx als Webserver in den Einstellungen von MAMP verwendet wurde. In der Windows-Version befinden sich die Log-Dateien ebenfalls im log-Ordner, welcher sich wiederum im MAMP-Installationsordner befindet.

jMonkeyEngine

Mit libGDX hatte ich vor einem Jahr bereits eine Game Engine für Java vorgestellt. Daneben existieren natürlich noch weitere Game Engines. Eine dieser Engines ist die jMonkeyEngine, welche seit 2003 entwickelt wird. Technisch basiert der SDK-Editor auf NetBeans-Plattform. Die Engine selbst nutzt OpenGL für die Darstellung der Grafik und verfügt über unterschiedlichste Features wie die Unterstützung für Beleuchtung, die Nutzung von Shadern, eine Reihe von Filtern und Effekten und eine Physikunterstützung. Daneben werden auch andere Dinge wie die Eingabe des Nutzers von der Engine abstrahiert.

Das jMonkeyEngine SDK

Lizenziert ist jMonkeyEngine unter der BSD-Lizenz und damit freie Software. Der Quelltext kann über GitHub bezogen werden. Die offizielle Seite des Projektes ist unter jmonkeyengine.org zu finden.